
Spielplan
Polz Vebandsliga M-V 2008/09
Ergebnisse
aktueller Spieltag
Mail: Andreas Runow
Blau
Weiss Polz im NDR 8.11.09
Grounds
- On Tour...
Nordostfussball.de
- Alles über Fussball im Osten - Waldstadion Polz
BW-Polz
in Wikipedia
Auf gemeinsame Linie eingeschworen
Fußball-Verbandsligist Blau Weiß Polz
auch in dieser Saison vor schwerer Rückrunde
Angesichts der
anhaltenden winterlichen Verhältnisse ist es kaum vorstellbar, dass die
Mannschaft am 13.Februar 2010 beim FC Neubrandenburg zum Nachholespiel antreten
soll.
Aber da die
Vier-Tore-Städter über einen von den Blau Weißen ungeliebten Kunstrasenplatz
verfügen, geht man in Polz davon aus dass das Spiel auch planmäßig
stattfindet.
Für die Polzer wäre
es auf jeden Fall ein Kaltstart, denn von einer normalen Vorbereitung kann keine
Rede sein. „Wir haben angefangen, aber die Möglichkeiten sind sehr eingeschränkt,
im Wesentlichen Lauftraining, alles andere müssen wir in der Halle machen“.
Dabei wäre ein guter
Auftakt angesichts der Tabellensituation sehr wichtig. Auch der Rückzug des
Greifswalder FC II ändert wenig an der Situation ,da ein Abstieg der
Greifswalder Ersten wohl kaum unausweichlich ist.
Die Hinrunde verlief
wenig berauschend, den 3 Siegen standen 12 Niederlagen gegenüber. Die Überraschung
hielt sich in Grenzen: Natürlich würden wir gerne besser dastehen. Aber es war
von vornherein klar dass wir wieder gegen den Abstieg spielen würden, das aber
im nun schon 9. Jahr als einziger Verein der Region in der höchsten Spielklasse
von Mecklenburg/Vorpommern.
Das Kardinalproblem ist
seit Jahren das gleiche: Der Polzer Kader ist für diese Spielklasse eindeutig
zu klein. Die Last ruht auf den Schultern weniger, und wenn diese Leistungsträger
ausfallen wird es gleich eng. Es fehlt an der Dichte um für gleichwertigen
Ersatz sorgen zu können. Die großen Unterschiede sind auch durch die
schwierige Trainingssituation zu begründen.
Was bei regelmäßigem Training möglichst ist, zeigt das Beispiel Stefan
Brinkmann. Der junge Neuhauser zählt inzwischen zu den wichtigen Stützen den
Teams: „Stefan ist ein echter Lichtblick. Er hat sich toll entwickelt und in
der Hinrunde konstant gute Leistungen gezeigt.“
In
einer unzereichenden Anfangsphase, freilich mit dem etwas überraschenden
Auswärtssieg in Warnemünde ging die Mannschaft oft mit fliegenden Fahnen
unter. Auch naives Verhalten und taktisches
Fehlverhalten führten dazu. Insbesondere die taktischen Aussetzet brachte Rene
Weidmann gehörig auf die Palme. „ Wenn ihr meint anders spielen zu müssen
als vorher abgesprochen ist das
o.k. aber dann bitte ohne mich,“ lautete die klare Aussage vor den Pokalspiele
in Lübtheen. „ Wir müssen aus einer massiven Abwehr und schnellen Kontern
unser Heil suchen“ Lautet auch in Zukunft die Polzer Marschroute. Auch wenn
sich das gegen Ende der Saison noch nicht sonderlich in Punkten niederschlug, es
ist wieder ein System im Polzer Spiel zu erkennen. Zumindest gelang danach der
so wichtige Dreier gegen den Pasewalker FV und da 2:0 gegen Malchin. Nicht nur
in diesen Partien zeichnete sich eine Stabilisierung der Defensive ab. Mario
Kopischke, der einige Gegentreffer auf seine Kappe nehmen musste, steigerte sich
erheblich und strahlte Ruhe und Sicherheit aus , die man in der Rückrunde
dringend benötigt. Auch seine Vorderleute leisteten sich teilweise
haarstreubende Fehler. Das mangelhafte Abwehrverhalten setzt oft schon weit vor
der Abwehr ein: „Wir haben drei Treffer nach eigenen Einwürfen in der
gegnerischen Hälfte durch Konter kassiert“, nannte Alf Bußacker als ein
Beispiel aus seinen Aufzeichnungen.
In der Offensive bietet
das eigene Spielsystem generell wenig Möglichkeiten zu glänzen. Es gelte, die
Taktik auf dien zur Verfügung stehenden Spieler zuzuschneidern. Mit langen Bällen
in die Spitze müssen es eben immer wieder die individuellen Stärken einzelner
richten.
„ Wer würde nicht
gerne zaubern. Aber das einstudierte Spielzüge und blindes Spielverständnis
voraus. Und das erreicht man nur über eine Trainingskontinuität die wir nicht
leisten können.
An den grundlegenden
Bedingungen wird sich zukünftig in Polz auch nichts ändern. Neuzugänge sind
nicht in Sicht, im Gegenteil: John Mäder ist zum Malchower SV gewechselt um
sich in der Oberliga zu probieren. „Das trifft uns hart, wir brauchen wirklich
jeden Mann , von der Nummer eins bis zur Nummer achtzehn.“ Man ist
freundschaftlich auseinandergegangen: „Wir wünschen ihm alles Gute, und wenn
es nicht klappt, findet er im Waldstadion immer eine offene Tür.“ Die dadurch
entstandene Lücke muß mit den vorhandenen personellen Möglichkeiten gestopft
werden. Die Mannschaft muß eben noch enger zusammenrücken. Die Polzer hoffen
von großen Verletzungsproblemen verschont zu bleiben um mi voller Kraft den
erneuten Klassenerhalt ansteuern zu können.
„Wir nehmen jeden Punkt mit und wollen unseren treuen Fans insbesondere
im Waldstadion kämpferisch , aber auch spielerisch attraktiven Fußball
bieten.“ Nach der schweren Auswärtsaufgabe in Neubrandenburg schließen sich
Heinspiele gegen die direkten Konkurrenten Warnemünde ( 20. Februar) und
Friedland (27. Februar) an. Hinter diesem Terminplan steht allerdings noch ein
dickes winterliches Fragezeichen.
Allianz-Cup
des
SV Blau Weiss Polz II
Torschützenkönig:
Gordon Amling SV Cumlosen 10 Tore
Bester
Torwart: Manuel Quadt SV Blau Weiß Polz II
Ergebnisse des Hallenturniers
des SV Blau Weiß Polz
SV Blau Weiß Polz I
-
SV Blau Weiß Polz II
2 :
4
SV Jahn Lanz
-
SV Cumlosen
1 :
2
SC Hertha Karstädt
-
LSV Schwarz Weiß Eldena
1 : 1
SV Blau Weiß Lenzen -
Reckenziner SV
1 : 0
SV Cumlosen
-
SV Blau Weiß Polz I
3 : 0
LSV Schwarz Weiß
Eldena -
SV Jahn Lanz
4 :
1
SV Blau Weiß Polz II -
SV Blau Weiß Lenzen
4
: 1
Reckenziner SV
-
SC Hertha Karstädt
5 : 1
SV Blau Weiß Polz I -
LSV Schwarz Weiß Eldena
3 :
0
SV Jahn Lanz
-
Reckenziner SV
1 : 3
SC Hertha Karstädt
-
SV Blau Weiß Polz II
0 : 2
SV Blau Weiß Lenzen -
SV Cumlosen
4 : 3
Reckenziner SV
-
SV Blau Weiß Polz I
2 :
1
SV blau Weiß Polz II -
SV Jahn Lanz
1 : 0
SV Cumlosen
-
SC Hertha Karstädt
3 : 0
LSV Schwarz Weiß
Eldena -
SV Blau Weiß Lenzen
2 : 0
SV Blau Weiß Polz I
-
SV Jahn Lanz
1 : 1
SC Hertha Karstädt
- SV
Blau Weiß Lenzen
0
: 4
SV Blau Weiß Polz II -
SV Cumlosen
2 : 3
LSV Schwarz Weiß
Eldena -
Reckenziner SV
2 :
3
SC Hertha Karstädt
- SV
Blau Weiß Polz I
0 : 4
SV blau Weiß Lenzen
- SV
Jahn Lanz
4 : 2
LSV Schwarz Weiß
Eldena -
SV blau Weiß Polz II
0 :
3
Reckenziner SV
-
SV Cumlosen
5 : 2
SV blau Weiß Polz I
- SV
Blau Weiß Lenzen
1 :
3
SV Jahn Lanz
- SC
Hertha Karstädt
2 : 0
SV Cumlosen
- LSV
Schwarz Weiß Eldena
5 : 2
SV Blau Weiß Polz II
- Reckenziner
SV
1 :
3
Endstand: 1.
Reckenziner SV
18:7 Tore 18
Punkte
2.
SV Blau Weiß Polz II
17: 9 15
3. SV Cumlosen
18:17
15
4. SV Blau Weiß Lenzen
13:14
15
5. SV Jahn Lanz
12:12
7
6. SV Blau Weiß Polz I
12:13
7
7. SV Schwarz Weiß Eldena 9:20
4
8. SC Hertha Karstädt
2:21
1
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 7. Dezember 2009
Blau-Weiß in
Schwerin kämpferisch auf der Höhe
07. Dezember 2009 | 00:10 Uhr | von
Thomas Willmann

Die Polzer machten die spielerischen Vorteile der Schweriner Eintracht durch
großen Einsatz wett. In dieser Szene versucht Steffen Willuweit mit langem
Bein zu klären. Daniel Hoppe kann nicht mehr eingreifen. Dietmar
Albrecht/Thomas Willmann
SCHWERIN/POLZ - "Wir hätten duchaus höher verlieren, andererseits
aber auch mit einem Punkt nach Hause fahren können", war die
Stimmungslage bei den Verbandsliga-Fußballern des SV Blau-Weiß Polz nach
der 2:3-Niederlage in Schwerin etwas zwiegespalten.
Unstrittig war, dass sich die Polzer an
diesem Tag sehr ordentlich verkauften. John Mäder sorgte für einen Auftakt
nach Maß, als er die gute Vorarbeit von
Thilo Wilkens und Arne Pätzold per Direktabnahme zum 0:1 verwertete (7.).
Wenig später deutete die Heimelf erstmals ihre Konterqualitäten an. Dass Mario Kopischke den platzierten Schuss
festhalten konnte, gab nicht nur dem Polzer Keeper, sondern auch seinen
Vorderleuten Sicherheit. Dennoch kassierte man in der 17. Minute den Ausgleich.
Die Situation ähnelte der beim Führungstreffer der Blau-Weißen. Ausgangspunkt
war ein per Kopf abgelegter hoher Ball.
Mit viel Einsatz immer noch Fuß dazwischen
In der Folge wussten die Schweriner durch technisch
sauberen Fußball zu gefallen und hätten aus ihren
klaren Chancen eigentlich einen zweiten Treffer erzielen
müssen. Doch entweder bekamen die kämpferisch überzeugenden Gäste noch ein Abwehrbein dazwischen, oder die Aktion endete
bei Mario Kopischke. Kurz vor der Pause konnten sich die Polzer etwas befreien,
ohne allerdings ihrerseits zu klaren Torgelegenheiten zu kommen.
Auf der Gäste-Bank sah man sich zu zwei frühen Wechseln gezwungen. Robert
Wallbaum war gelb/rot-gefährdet, Arne Pätzold klagte nach einem
Zusammenprall über starke Kopfschmerzen und blieb in der Kabine. Trotzdem
hielt der Tabellenvorletzte auch in der zweiten Halbzeit lange Stand. Bis zur 70.
Minute: John Mäder wurde aus Polzer Sicht eindeutig regelwidrig in die Zange
genommen.
Entscheidung durch blitzsaubere Konter
Doch der erwartete Pfiff blieb aus, und während die Gäste noch lammentierten,
schaltete Schwerin schnell um und trug einen Konter vor, der inklusive des
erfolgreichen Abschlusses lehrbuchreif war. Gleiches galt für das ebenso
blitzsauber herausgespielte 3:1 (78.).
Mit dem Vorsprung im Rücken ließen es die Eintrachtler etwas ruhiger angehen.
Einigen kleineren Chancen stand ein gefährlicher Kopfball von Thilo Wilkens
gegenüber. Der mit in die Spitze aufgerückte Steffen Willuweit leitete den späten
Anschlusstreffer ein. Thilo Wilkens grätschte in den per Kopf verlängerten Ball
und schloss per Schlenzer zum 2:3 ab (90.). Mehr ging aber aus Sicht der Blau-Weißen nicht.
Natürlich wäre man gerne mit einem Erfolgserlebnis bei der abendlichen
Weihnachtsfeier aufgelaufen. Aber angesichts der ansprechenden
Leistung kam doch Stimmung auf. Ein Dankeschön der Mannschaft gilt Peter
Franke für die gute Organisation der Feier.
Blau-Weiß Polz: Kopischke - Hoppe,
Willuweit, Schult, Möller, Mäder, Wallbaum (36. Knaack), Schuldt (82. Wacker), Pätzold (46. Leppin), Wilkens, Brinkmann.
Der starke Polzer Schlussmann hielt seine Elf auf der Paulshöhe gegen den FC
Eintracht Schwerin lange im Spiel. Dietmar Albrecht
Klasse!! Blau Weiss Polz -
FSV Malchin 2:0 (1:0)
Engagierter Auftritt
mit drittem Saisonsieg belohnt
30. November 2009 | von Thomas
Willmann
Die Polzer, in dieser Szene Arne Pätzold,
erarbeiteten sich gegen Malchin eine Vielzahl guter Torchancen.
POLZ - Die Verbandsliga-Fußballer
des SV Blau-Weiß Polz haben das Siegen nicht verlernt. Gegen den FSV Malchin
feierten sie einen hoch verdienten 2:0-Erfolg. Angesichts des einseitigen
Spielverlaufes musste man sich die Frage stellen, wie die Malchiner eigentlich
zu ihren bereits 20 Punkten gekommen sind. Die Gäste fielen vor allem durch
Meckern und Monieren auf, was sich am Ende in fünf Gelben - und einer
Gelb/Roten-Karte widerspiegelte.
Von Anfang an spielte nur eine Mannschaft, das waren die Blau-Weißen, die
schon in der 3. Minute ihre erste hochkarätige Chance besaßen. Nach einem
Querschläger in der Malchiner Abwehr, legte Thilo Wilkens per Kopf optimal für
Arne Pätzold auf. Der schien von so viel Freiraum überrascht und setzte den
Ball weit neben das Tor. Das Geschehen spielte sich auch in der Folge zumeist
in der FSV-Hälfte ab. Bei gut vorgetragenen Angriffen wurden Florian Schuldt
(18.) und Thilo Wilkens (23.) jeweils im letzten Moment abgeblockt. Einen
Drehschuss des Polzer Kapitäns parierte der Gäste-Keeper (35.). Die nächste
Szene war zum Jubeln "freigegeben". Die Malchiner Abwehr sah im
Anschluss an eine Ecke ganz schlecht aus. John Mäder passte aus kurzer
Distanz noch einmal quer, und der mit aufgerückte Steffen Willuweit drückte
mühelos zum 1:0 ein (38.).
Auch die zweite Halbzeit begann mit
einem Polzer Hochkaräter. Nach einem scharf in den Strafraum gezogenen
Freistoß legte John Mäder mustergültig auf Thilo Wilkens zurück, der
wegrutschte und verzog (48.). Wenig später das gleiche Bild, nur mit
vertauschten Rollen. Wilkens bereitete glänzend für Mäder vor, der den Ball
in Rücklage ebenfalls über das Tor setzte (53.). Beim nächsten Versuch näherte
sich der Mittelfeldspieler noch weiter an. Seine sehenswerte Direktabnahme
landete auf der Latte (62.).
Mit zunehmender Spielzeit kamen die
Skeptiker unter den Zuschauern zu Wort: "So viele Chancen ausgelassen,
wenn sich das man nicht wieder rächt." Es wurde tatsächlich eng.
Zweimal verhinderte ein Abwehrbein den Ausgleich (65. und 67.), und in der 77.
Minute hatte Mario Kopischke endlich einmal das Glück des Tüchtigen. Als der
bis dahin souverän agierende Blau-Weiß-Keeper den Ball bei einem lang
geschlagenen Freistoß nicht zu packen bekam, rettete der Pfosten.
Das war’s dann aber auch aus
Malchiner Sicht. Die Schlussphase gehörte wieder der Heimelf. Die Kopfballstärke
von Thilo Wilkens schien in Malchin unbekannt zu sein. So viel Freiraum, wie
nach einem Freistoß von Ronny Schult in der 84. Minute, bekommt der Polzer
Kapitän nur selten - 2:0. FSV-Torjäger Tom Rzeszutek, von dem an diesem Tag
keinerlei Gefahr ausging, machte seinem Frust Luft und sah Gelb/Rot (85.).
Die Freude über den dritten Saisonsieg
blieb allerdings nicht ungetrübt. Stefan Brinkmann spielte seine
Schnelligkeit aus und wurde im Strafraum zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter
zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt (87.). Arne Pätzold trat an, rutschte
beim Schuss aber weg. Dass der Ball das Ziel weit verfehlte, konnte man
angesichts der 2:0-Führung verschmerzen. Schwerer wog die Tatsache, dass sich
der Schütze unglücklich das Knie verdrehte. "Wir hoffen, dass es nur
eine Innenbanddehnung ist. Das Knie ist jedenfalls nicht weiter
angeschwollen", gab es gestern eine vorsichtige Entwarnung aus dem Polzer
Lager.
Blau-Weiß Polz: Kopischke -
Willuweit, Hoppe, Schult, Wallbaum (69. Knaack), Möller, Schuldt (75. Leppin),
Mäder (86. Wacker), Pätzold, Wilkens, Brinkmann.
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 12. Oktober 2009
Blau Weiss Polz -
Pasewalker FV 3:0 (2:0)
24. Oktober 2009
Ersehnter 1. Heimsieg
der Saison gegen Mitkonkurrenten
Vorentscheidung
schon nach schneller Führung gegen spielerisch guten Gegner
Polz:
Kopischke, Ranft, Willuweit, Hoppe (F.Schult), R.Schult, Möller (Wacker), Mäder,
Müller, Wilkens, Pätzold, Brinkmann
Im 5. Heimspiel
gelang den Polzer Verbandsligafußballern
endlich der erste Heimsieg und
dass im wichtigen Spiel gegen einen der vermeintlichem direkten Konkurrenten
um den Klassenerhalt.
Mit dem Bewusstsein,
dass in diesem Spiel kein Schönheitspreis vergeben wird und nur das Ergebnis
zählt begann die Polzer Elf mit einer Offensivaktion, wurde dann aber gleich
in der Abwehr zu höchster Konzentration gezwungen.
Nach einem Handspiel
eines Pasewalkers in der 14. Minute eröffnete sich die Möglichkeit zum so
wichtigen Führungstreffer. John Mäder verwandelte sicher. Als Kapitän Thilo
Wilkens mit einer schönen Einzelleistung nur Minuten später aus
Nahdistanz auf 2:0 erhöhen konnte schien der wichtige Sieg greifbar nahe.
Jetzt hatte der heute
vorbildlich kämpfende Gastgeber eine ideale Ausgangsposition um sein
schnelles Konterspiel aufzuziehen und spielerische Nachteile zu kompensieren.
Es entwickelte sich
ein trotz seiner Bedeutung bemerkenswert faires Spiel mit einem guten
Nachwuchsschiedsrichter, in dem jetzt Pasewalk notgedrungen spielerisches Übergewicht
erlangte, die Polzer Hintermannschaft aber selten in Verlegenheit bringen
konnte.
Doch in der 42.
Minute bewahrte der heute fehlerfreie Mario Kopischke seine Elf bei einem
Freistoß, den er gekonnt über die Latte lenkte, vor dem Anschlusstreffer.
Kurz nach der Pause war
ein abgefälschter Schuss der Pasewalker das Signal für den Gastgeber, sich
nicht auf der scheinbar sicheren Führung auszuruhen sondern das entscheidende
3:0 anzustreben. Jetzt endlich sahen die heute zufriedenen Fans die lang
ersehnten druckvollen Konterangriffe ihrer Elf und es kam die Zeit des starken
Pasewalker Torwarts.
Nach 53 Minuten
parierte er einen Schuss von Thilo Wilkens nach Vorarbeit von John Mäder. 5
Minuten später flankte wieder
John Mäder auf den erneut lauf - und einsatzstarken Stefan Brinkmann. Seinen
Kopfball holte der Gästekeeper mit toller Reaktion aus dem Torwinkel. In der
62. Minute war er bei einem Kopfball des aufgerückten Steffen Willuweit zur
Stelle und verhinderte die jetzt überfällige Spielentscheidung. In der 75.
Minute war es dann endlich soweit. Stefan Brinkmann bediente nach erneut
tollem Einsatz Thilo Wilkens und dieser ließ dem herauslaufenden Torwart
diesmal keine Chance und verwandelte zum entscheidenden 3:0 Siegtreffer.
Dieser wichtige,
durch die eindeutigen Chancenvorteile hochverdiente Sieg sollte der Mannschaft
das notwendige Selbstvertrauen geben, auch wenn man in den nächsten zwei
Spielen wieder nur Außenseiter zu sein scheint.
Ingo Runow
Verabschiedung Jens
Hundertmark

17.07.2009
Trainingsbeginn
18.07.2009
15.00 Uhr Blau Weiß Polz –
Einheit Perleberg 2:0
24.07.2009
19.00 Uhr SV Cumlosen –
Blau Weiß Polz 3:7
25.07.2009
14.00
Uhr Eintracht
Mechau –
Blau Weiß Polz 6:0
31.07.2009
19.30
Uhr Blau Weiß Polz
– SV Plate 3:0
01.08.2009
weiteres Vorbereitungsspiel
08.08.2009
1. Punktspiel
Spielplan
Polz
Stolz
auf weiteres Verbandsliga-Jahr
SV Blau Weiß Polz freut sich auf neue
Saison in höchster Landesspielklasse
Von der
Ausgangssituation her waren die Verbandsligafußballer des SV Blau Weiß Polz
eigentlich abgestiegen. Dennoch werden sie im August in der höchsten
Landesligaspielklasse auflaufen.
Durch den, lange als
Absteiger platzierten Torgelower SV in der Oberliga wären aus der Verbandsliga
zwei Mannschaften abgestiegen und damit nach der insgesamt achten
Verbandsligasaison den SV Blau Weiß Polz erwischt. Eine bis zum Abpfiff
spannende Saison beendeten die Polzer auf dem vorletzten Tabellenplatz. Für den
Rettungsanker sorgte der FSV Bentwisch, der
seine Oberligamannschaft freiwillig zurückzog. Dadurch
blieb Torgelow der Oberligaabstieg und Polz der Verbandsligaabstieg
erspart und es erwischte den Lübzer SV.
„Natürlich war
das zum Ende hin ein
Zufallsprodukt. Ich möchte unseren Klassenerhakt trotzdem nicht als glücklich
bezeichnen. Solche Regelungen gehören nun einmal zum Fußball“, stellte der
Polzer Übungsleiter Rene Weidmann klar. Man sei in erster Linie stolz auf das
Erreichte, das man als verdienten Lohn für das große Engagement begreife.
Es deutete sich früh
an, dass die Blau Weißen vor einer ganz schwierigen Saison stehen würden.
Anders als im Vorjahr, als dem damaligen Aufsteiger ein Traumstart gelang,
wartete die Mannschaft diesmal nach fünf Spieletagen noch auf den ersten
Punktgewinn und stand so von Anfang an unter Druck. „Einige Spieler fehlten
urlaubsbedingt. Daneben galt es Sperren aus der Vorsaison abzusitzen. Und was
uns besonders schwer getroffen hat war die Verletzungsmisere.“ Allein sechs
Knochenbrüche hatte die Mannschaft im Verlaufe der Saison zu verkraften. Ständige
Umstellungen waren nötig und von einem eingespielten Team konnte kaum einmal
wirklich die Rede sein.
Die Hypothek der anfänglichen
Niederlagenserie erwies sich als schwer verdaulich. Das 0:1 am ersten Spieltag
in Malchin tat besonders weh, weil absehbar war, dass man gleich Punkte gegen
einen direkten Konkurrenten liegen gelassen hatte - Rene Weidmann saß selbst
als einziger Auswechsler auf der Bank.
Die Polzer kamen im
Verlaufe der Saison nie über den 12. Tabellenplatz hinaus. Zusätzlichen Druck
übte die Tatsache aus, dass anders als in der Vorsaison , mit dem SV Pastow
schon zur Winterpause weit abgeschlagen mehr oder wenige der einzige Absteiger
feststand, diesmal keine Mannschaft leistungsmäßig abfiel. Jeder Punkt musste
hart erkämpft werden.
Ein Blick in die
Statistik macht deutlich, wo das größte Problem der Blau Weißen lag. Auswärts
bekam man kein Bein an die Erde. 14 Niederlage standen nur ein, wenn auch ein
sehr wichtiger 2:1 Sieg in Lübz gegenüber. (Torverhältnis 12:44), das war die
schlechteste Bilanz aller Verbandsligisten. Die nur als katastrophal
einzustufende Ausbeute lag nicht etwa an
durchgehen schwachen Leistungen. Einmal abgesehen von den Spielen in Waren
(1:6), Malchow (0:6) und Neubandenburg (0:5) schnupperte man oft zumindest am
Teilerfolg, um letztendlich doch mit leeren Händen
und hängenden Köpfen die Heimreise anzutreten.
Rene Weidmann steht
diesem Phänomen ziemlich ratlos gegenüber: Ich bin jetzt zwei Jahre auf der
Trainerbank dabei. Wenn ich mir unsere Auswärtsschwäche erklären könnte, hätten
wir das längst abgestellt.“
Ganz anders sah das
im heimischen Waldstadion aus, wo die Polzer mit einer positiven Bilanz
aufwarten konnten. Sechs Siege und fünf Unentschieden hielten die Mannschaft
„im Geschäft.“ Nur viermal konnten die Gäste drei Punkte entführen.
Selbst die Großen der Liga wie
Meister FC Schönberg oder der drittplatzierte FC Anker Wismar mussten beim 2:2
und 1:1 erkennen, wie schwer es ist im Waldstadion zu bestehen. „Wir haben
eine der schönsten Anlagen, (was übrigens auch von Gastmannschaften zu hören
ist), und die Fans sind für uns wirklich s der zwölfte Mann.
Gerade die jungen Spieler brauchen diese Atmosphäre als Kick, können dann
offensichtlich noch das ein oder andere Prozent mehr herausholen.
Die Leistung
einzelner Mannschaftsteile oder gar Spieler auszuwerten würde aus Weidmanns
Sicht wenig Sinn machen. Man sie als Team aufgetreten, mit allen Stärken und
Schwächen. Entgegen seiner Gewohnheit wollte er aber Thilo Wilkens doch ein
Sonderlob aussprechen. „Er Hat als Kopf der Mannschaft herausragendes
geleistet, seine Rolle als Mannschaftskapitän mehr als nur ausgefüllt. An Ihm
Bauen sich alle auf.“
Auf diese Qualitäten
möchten die Blau Weißen auch künftig bauen. Was den Kader für die nächste
Saison betrifft, tut sich wieder einmal recht wenig. Im Optimum stehen Rene
Weidmann 19 Spieler zur Verfügung. Auf der Habenseite ist mit dem 19 jährigen
Hannes Leppin aus Neuhaus letztlich ein Neuzugang für den Defensivbereich zu
verzeichnen. Allerdings gilt es den Abgang einer Polzer Institution zu
verkraften. Nach 19 Jahren (!) Zugehörigkeit zur ersten Mannschaft zieht Jens
Hundertmark einen Schlussstrich.“ Er war über all die Jahre ein Muster an
Zuverlässigkeit, hat eine ungeheure Konstanz bewiesen.“
Dass man praktisch
mit identischer Aufstellung antritt, ist aus Sicht der Verantwortlichen als
durchaus positiv zu bewerten. Alle Spieler haben ein gemeinsames Jahr
Verbandsliga auf dem Buckel und sich, insbesondere
was die jungen Spieler betrifft fußballerisch enorm weiterentwickeln können.
Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass es für den SV Blau Weiß
Polz ab dem 8. August (Punktspielstart) wieder „nur um den Klassenerhalt“
gehen kann. „Ich befürchte fast, dass es noch eine Spur härter wird“,
mutmaßt René Weidmann.
Die Ambitionen des
FC Anker Wismar sind klar in Richtung Oberliga formuliert. Daneben erwartete er
auch die Teams von FC Schönberg, SV waren uns FC Neubrandenburg weit vorne. Der
Sievershäger SV soll ebenfalls erheblich aufgerüstet haben uns Vereine wie
Pasewalker FV und FSV Malchin hätten schon in der Rückrunde mit zum Teil
ziemlich umgekrempelten Aufstellungen gezeigt, dass sie offensichtlich über
andere finanzielle Möglichkeiten verfügen. „Das ist ganz sicher nicht unser
Weg. Aber es wäre schön, wenn der Verein zusätzlich vielleicht für ein
bisschen zusätzliche Motivation sorgen könnte, zum Beispiel indem die Spieler
mit Hilfe von Sponsoren etwas mehr Kilometergeld bekämen. Sie betreiben ohnehin
schon einen hohen persönlichen Aufwand.“
In der am 17.07.09
beginnenden Saisonvorbereitung soll nach Möglichkeit dreimal pro Woche
trainiert werden.
Das Auftaktheimspiel
gegen den FC Neubrandenburg wird am 8. August gleich zu einer echten
Herausforderung. Nicht nur hier bauen die
Blau Weißen auf ihr begeisterungsfähiges
Publikum und die Unterstützung ihrer treuen Sponsoren.
SVZ am 16.07.2009
Rückblick auf die vergangene Saison
Saisonziel
erreicht – Klassenerhalt gesichert
Zwar bedurfte es
diesmal zum Erreichen des Saisonziels Klassenerhalt des „Rückzuges“ vom
Bentwischer SV aus der Oberliga aber dennoch ist die Leistung des Polzer Teams in
der Verbandsliga nicht hoch genug einzuschätzen. Reserven sind natürlich
vorhanden aber allgemein konnten die Erwartungen erfüllt werden. Keiner darf
vergessen auf welch hohem Niveau sich der kleine SV Blau Weiß Polz seit vielen
Jahren bewegt.
Vor allem auf die
erfahrenen Spieler war in fast allen Spielen der vergangenen Saison Verlass.
Auch einige junge Spieler konnten sich weiterentwickeln oder zumindest ihr
Potenzial andeuten. Leider bleibt wohl der zu kleine Kader und der Mangel an
gleichwertigen Ergänzungsspielern ein Dauerthema.
Auf jeden Fall
startet die Mannschaft im nächsten Jahr in die 3. Saison seit dem
Wiederaufstieg 2007 und insgesamt zum 9.
Mal als höchstplatzierte Mannschaft des Landkreises LWL in eine
Verbandsligasaison.
Dass die nächste
Saison nicht leichter wird als die vergangene und nicht nur der Mannschaft
wieder viel Kraft kosten wird, sollte jedem Spieler, Funktionär und Fan klar
sein.
Denn zweifellos
notwendige Verstärkungen für alle Mannschaftsteile sind nur schwer zu
realisieren. Dennoch können sich die treuen Fans wie in der vergangenen
Saison auf spannende und gutklassige Spiele vor allen vor dem heimischen
Publikum freuen.
Hier lieferte die
Mannschaft in der letzten Saison fast ausnahmslos starke Leistungen ab und ließ
nur wenige „ Punkte liegen“.
Die Auswärtsbilanz
dagegen war dürftig und bei einigen guten Auswärtsspielen brachte sich die
Mannschaft durch zu wenig Cleverness und auch mangels fehlenden Glücks oft in
der Schlussphase der Spiele um den verdienten Lohn. (siehe Saisonbilanz)
Vor allem in
taktische Hinsicht wurden Fortschritte erzielt. Zwangsläufig mussten zwar bei
den oft ausgeglichener besetzten Gegnern eine Feldüberlegenheit akzeptiert
werden um dann ergebnisorientiert mit den eigenen Stärken wie schnelles schnörkelloses
Angriffsspiel den Erfolg zu suchen.
Die physische
Verfassung der Spieler spielt auch weiterhin eine entscheidende Rolle. Dabei
wirkt sich die teilweise arbeitsbedingte Verhinderung einer besseren
Trainingsbeteiligung natürlich negativ aus. Aber ohne diese eigenen Stärken
werden Erfolge in der Verbandsliga noch schwerer zu erreichen sein.
In der nächsten
Saison muss unbedingt ein besserer Start gelingen, denn im Vorjahr wurden erst
am 6. Spieltag die ersten Punkte eingefahren.
Bleibt zu hoffen,
dass die Mannschaft keine weiteren Abgänge zu verkraften hat und die eine oder
andere personelle Verstärkung gelingt.
Wünschen wir allen
Spielern eine, wenn auch kurze aber erholsame Sommerpause um dann „fußballhungrig“
auf den gepflegten Rasen des wieder „gefürchteten“ Polzer Walstadions zurückzukehren.
Ingo Runow
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 20. April 2009
Kellerduell an
Brisanz kaum zu überbieten
17. April 2009 | von Thomas Willmann
Ein Bild, an das man sich im Polzer
Lager gerne erinnert: Nach 0:1-Rückstand konnten die Blau-Weißen im Hinspiel
einen 3:1-Sieg feiern.
Wenn ein Schlusslicht auf den Tabellenvorletzten trifft, so braucht man über
diesen Vergleich nicht viele Worte zu verlieren. Das morgige Derby der Fußball-Verbandsliga
zwischen Lübzer SV und Blau-Weiß Polz ist an Brisanz kaum zu überbieten.
"Die aktuelle Situation in der Oberliga lässt vermuten, dass bei uns
wieder nur eine Mannschaft absteigen muss. Dadurch gewinnt dieses Spiel zusätzlich
an Bedeutung", hebt der Polzer Übungsleiter Rene Weidmann hervor.
"Beiden Mannschaften ist nur mit einem Sieg geholfen." Entsprechend
entschlossen wollen die Blau-Weißen zu Werke gehen. Sie könnten sich auf fünf
Punkte vom Konkurrenten absetzen, läuft es allerdings nicht wunschgemäß,
droht die rote Laterne. Obwohl es um so viel geht, hofft Weidmann auf ein
faires Spiel und "dass das gute Verhältnis zwischen beiden Vereine auch
nach dem Abpfiff weiter Bestand hat."
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 6. April 2009
Polzer Freude hielt
sich sehr in Grenzen
06. April 2009 | von thow
Ein typisches Bild für die zweite
Halbzeit: Bei hohen Bällen in den Strafraum behielt der Drögeheider Keeper
immer die Oberhand.
POLZ - "Ein Punkt ist
eigentlich zu wenig": Diese Einschätzung vieler Polzer Fans nach dem 1:1
ihrer Mannschaft gegen Vorwärts Drögeheide scheint in den übrigen
Ergebnissen des 22. Verbandsliga-Spieltages eine Bestätigung zu finden. Mit
FSV Malchin, Rostocker FC und Pasewalker FV gingen gleich drei Konkurrenten
als Sieger vom Platz. Besonders weh tat das 4:2 des bisherigen Schlusslichtes
Pasewalk in Greifswald. Dadurch sind die Polzer auf den vorletzten
Tabellenplatz abgerutscht.
Gegentreffer
erneut durch präzisen Freistoß kassiert
Es ging vielversprechend los. Spektakulär
von Alexander Köhn per Hacke in Szene gesetzt, brachte Thilo Wilkens die
Blau-Weißen früh in Führung (8.). Für viel Aufregung bereits in der
Anfangsphase sorgte der Schiedsrichter, der offensichtlich nicht seinen besten
Tag erwischt hatte. Bei zwei klaren Fouls an Thilo Wilkens in aussichtsreicher
Position ließ er ebenso weiterlaufen, wie auf der anderen bei einem Bodycheck
gegen einen Drögeheider Stürmer.
Ein Abspielfehler am eigenen Strafraum leitete die erste Gäste-Chance ein.
René Thiel zwang Mario Kopischke mit schönem Schlenzer zu einer Großtat
(29.). Praktisch mit dem Halbzeitpfiff entschied der Polzer Keeper dieses
Duell mit einer weiteren Glanzparade erneut für sich. Zuvor fehlte bei zwei
gut vorgetragenen Angriffen der Heimelf der präzise Abschluss (39./43.).
Einmal abgesehen von einer Schrecksekunde, als sich zwei Abwehrspieler
nacheinander in Schuss und Nachschuss warfen (55.), hatten die Polzer gleich
nach dem Wiederanpfiff ihre besten Szenen. Wäre ihnen da ein zweiter Treffer
gelungen, so hätte das gegen die spielerisch zwar gefällig agierenden, aber
vor dem gegnerischen Tor relativ ungefährlichen Gäste schon eine
Vorentscheidung bedeuten können. Doch ein Schuss von Arne Pätzold wurde im
letzten Moment abgeblockt, und bei der anschließenden Ecke fand der Polzer
Mittelfeldspieler mit platziertem Kopfball im Drögeheider Schlussmann seinen
Meister (62.).
Waren die Blau-Weißen bei einem Zweikampf noch im Glück, dass nicht auf
Elfmeter entschieden wurde (65.), so glich der Unparteiische das wenig später
durch einen überraschenden Freistoßpfiff aus. Norman Lenz zirkelte den Ball
über die Mauer, Mario Kopischke streckte sich vergeblich - 1:1 (68.).
"Das war schon das dritte oder vierte Freistoßtor, das wir so kassieren.
Ich stand außen in der Mauer. Der Ball flog genau über meinen Kopf. Da gab
es nichts zu halten", schilderte der Polzer Kapitän Thilo Wilkens nach
dem Schlusspfiff mit gehörigem Frust den Ausgleich.
Den Blau-Weißen fehlte in der Schlussphase offensichtlich die Kraft, um noch
einmal wirklich Druck in Richtung gegnerisches Tor aufzubauen. Und wären die
Gäste ihrerseits in der ein oder anderen Situation entschlossener zu Werke
gegangen, hätten die Polzer am Ende leicht leer ausgehen können.
Blau-Weiß Polz: Kopischke - Willu weit, Hoppe, Ranft, Möller, Müller,
Brinkmann, Mäder, Pätzold, Wilkens, Köhn.
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 9. März 2009
So darf es gerne
weiter gehen
09. März 2009 | von Thomas Willmann
Stefan Brinkmann (l.) bot auf der
rechten Polzer Seite eine engagierte Vorstellung und setzte auch immer wieder
Akzente im Spiel nach vorne. Thomas Willmann
POLZ - "Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden. Greifswald war
mit seiner zurückhaltenden Spielweise ein dankbarer Gegner. Da konnten wir
mit unserem Ehrgeiz und Engagement trumpfen", freute sich der Polzer Übungsleiter
Rene Weidmann über den gelungenen Jahresauftakt.
Die Heimelf erarbeitete sich schnell
eine optische Überlegenheit. Greifswald begann abwartend und überließ dem
Gegner die Initiative. Ein erstes Zeichen setzte Sebastian Müller, der den
GSV-Keeper mit einem Schlenzer prüfte (10.). Wenig später wurde es zum
ersten Mal laut auf den Rängen. Bei einem lang in den Strafraum geschlagenen
Freistoß war die Gäste-Abwehr nicht im Bilde. Der Ball landete in
Billardmanier bei Florian Schuldt, der aus kurzer Distanz mühelos einschob
(13.).
Trotz des Rückstandes hielt der Tabellenachte an seiner defensiven
Grundhaltung fest und blieb bis zur Pause im Spiel nach vorne absolut
wirkungslos. Die Blau-Weißen konnten ihre Angriffe immer wieder ruhig
aufbauen, machten aber zu wenig daraus. An den beiden besten Szenen war
Sebastian Müller maßgeblich beteiligt. Nach guter Ballannahme war sein Heber
etwas zu hoch angesetzt (32.), in der Nachspielzeit scheiterte er nach
gelungenem Doppelpass am Torwart, der sich in den Laufweg warf und zur Ecke klärte.
Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit
gehörte eindeutig den Gästen. Die Blau-Weißen schienen gedanklich noch
nicht wieder auf dem Feld und wurden in die eigene Hälfte gedrängt. Bei
zahllosen Standards hielten die Fans die Luft an. Wirklich gefährlich wurde
es allerdings nur zweimal. Beide Situationen konnten in höchster Not
bereinigt werden (52. und 55.). In dieser Drangperiode hätte Alexander Köhn
für Nervenberuhigung sorgen können, er setzte den Ball aber frei auf das Tor
zulaufend am langen Pfosten vorbei (56.).
Das 2:0 nach gut einer Stunde fiel eher
überraschend. Thilo Wilkens setzte sich nach einem Freistoß gegen mehrere
Abwehrspieler durch. Er bekam den Ball postwendend wieder von Alexander Köhn
serviert und ließ dem GSV-Keeper keine Chance (65.). Ab diesem Zeitpunkt
hatten die Polzer Spiel und Gegner im Griff. Einer Schrecksekunde nach einem
Querschläger im eigenen Strafraum (72.) standen mehrere hochkarätige Chancen
gegenüber. Alexander Köhn (73./74.) und John Mäder (75.) mussten eigentlich
auf 3:0 erhöhen. Das blieb dem Kapitän vorbehalten. Thilo Wilkens "tunnelte"
einen Gegenspieler, legte den Ball am Torwart vorbei und verwandelte sicher
(77.). Damit war die sehr fair geführte Partie endgültig gelaufen. Immerhin
kamen die Greifswalder in der Schlussminute durch Karsten Schmidt noch zum
Ehrentreffer.
Blau-Weiß Polz: Kopischke -
Willuweit, Hoppe, Schult (85. Ranft), Brinkmann, Möller, Mäder, Schuldt, Müller
(65. Wallbaum), Wilkens, Köhn (80. Maik Becker).
Sieger
Allianz Cup 2009 der 1. Mannschaft:
MSV
Pampow

Der MSV Pampow ist
der strahlende Sieger des diesjährigen Turniers um den Allianz Cup der
Hauptvertretung Dömitz mit Herrn Peter Franke unterstützt von der
Vertriebsdirektion Berlin (Nord Ost).
Wie auch der zweite
Finalist vom FC Eintracht Schwerin gewann der Landesligavierte alle
Vorrundenspiele und auch das Halbfinale gegen den Reckenziner SV (7:0). Die
Schweriner Junioren hatten sich im Halbfinale mit 4:1 gegen den ESV Hagenow
durchgesetzt. In einem spannenden Finale musste nach dem 2:2 Endstand schließlich
ein 9 m Schießen den Sieger ermitteln. Dabei hatte Pampow mit 2:1 das glücklichere
Ende für sich. Im Spiel um Platz drei behielt der Reckenziener SV mit 5:2 die
Oberhand über den ESV Hagenow.
Enttäuschend verlief
das Turnier für den Gastgeber Blau Weiß Polz. Für viele Fans enttäuschend
nicht mit der bestmöglichen Besetzung antretend war der Auftakt mit dem 2:1
Sieg gegen den TV Neuhaus noch vielversprechend. Aber die schnelle 2:0 Führung
gegen den späteren Turniersieger aus Pampow verlieh der Polzer Mannschaft
wohl zuviel Selbstsicherheit. Folgerichtig wurde das Spiel noch mit 3:2
verloren. Im letzten Vorrundenspiel gegen Hagenow erwarteten nicht nur die
Polzer Anhänger eine Trotzreaktion des Gastgeberteams. Nach desolater
Leistung wurde jedoch nicht einmal das notwendige Remis gegen die tapfer kämpfende
Hagenower Mannschaft erreicht. Einziger Lichtblick war dann der 2:1 Sieg gegen
den VfL Breese/Langendorf im 9 m schießen um Platz 5. Hierbei parierte
Torwart Enrico Knaack 2 Strafstöße und die jungen Polzer Schützen
Maik und Matthias Becker verwandelten sicher.
Platz 7 belegte der
MTV Dannenberg nach einem 2:1 Sieg im 9 m Schießen gegen den TV Neuhaus. Als
bester Torwart wurde Tommy Schuldt vom Reckenziener SV geehrt und den Pokal
des besten Torschützen sicherte sich nach einem spannenden Stechen Ferdinand
Zink vom FC Eintracht Schwerin. Insgesamt fielen in den 16 Spielen 78 Tore.
Zum guten Gelingen des Turniers trugen auch die Sportfreunde Henning und
Bernowitz als Schiedsrichter und die Lübtheener Hallenssprecher und
Organisatoren bei.
Dem Kassierer Gebhardt Bernburg und dem Team der Küche gilt ebenfalls
ein herzliches Dankeschön vom Veranstalter.
Ingo Runow
Sieger
Allianz Cup 2009 der 2. Mannschaft

Veritas-Nachwuchs
und Lenzener Altherren vorn
14.
Januar 2009 | 00:05 Uhr | von togo
LENZEN -
Hoch her ging es bei den Hallen-Fußballturnieren des SV Blau-Weiß Polz in
der Lenzener Mehrzweckhalle. Zwei der drei Siegerpokale holten Prignitzer
Teams.
Zum Auftakt waren
die D-Junioren von Veritas Wittenberge-Breese nicht zu stoppen. Die jungen
Elbestädter gewannen drei Partien und gaben nur beim 3:3 gegen Neu-Kaliß
Punkte her. Am Ende gewannen sie das Turnier mit 10 Punkten vor Concordia Lübtheen
(7), Neu-Kaliß (7) und Polz (4). Ohne Punktgewinn blieb für
Blau-Weiß Lenzen nur Rang 5. Hans Scholz (Lübtheen, 8 Treffer) erhielt den
Pokal als bester Torschütze.Ungeschlagen gewann Lenzen das Viererturnier
der Altherren. Das Team um Keeper Holger Böwe begann mit einem mühsamen
2:1 gegen den SV Sülte. Mit dem gleichen Ergebnis besiegten die Blau-Weißen
den Neumühler SV. Den Turniersieg machte Lenzen mit 5:1 gegen Polz perfekt.
Platz 2 ging an Neumühle (6 Punkte) vor Sülte (1) und Polz (1).
Mit fünf Treffern wurde Ronald Rumsch bester Torschützen.
Beim Herrenturnier
von B-W Polz II mit sieben Teams sicherte sich Titelverteidiger Polz I
den Sieg. Die Blau-Weißen gewannen fünf der sechs Spiele und mussten sich
nur Blau-Weiß Lenzen mit 0:3 geschlagen geben. Platz zwei (11 Punkte) ging
an den ESV Hagenow II.
Die Lenzener
spielten zu unbeständig, so dass für den Kreisligisten nicht mehr als
Platz 3 heraussprang. Nach dem 2:1-Auftaktsieg gegen Fleestedt verloren die
Blau-Weißen gegen Polz II 0:4. Nach Siegen gegen Reckenzin II
(1:0) und Polz I mussten die Prignitzer ihre Titelambitionen nach
dem 1:4 gegen Hagenow ablegen. Nach dem 1:1 gegen Sückau beendete Blau-Weiß
das Turnier mit zehn Punkten auf Rang 3vor Polz II (9), Sückau
(7) und Fleestedt (7). Für den Reckenziner SV II, immerhin Teilnehmer der
VR-Masters, reichte es mit vier Zählern (0:0 gegen Hagenow, 3:2 gegen Polz II)
lediglich zu Rang 7.
Bester Torschütze
wurde der Sückauer Andreas Kappler, der sieben Treffer erzielte.
07.02.2009
14.00 Uhr MTV Lüneburg - Blau Weiß Polz
ausgef.
13.02.2009 19.00 Uhr Blau Weiß Polz - Pritzwalk
3:2
14.02.2009 14.00 Uhr Einheit Perleberg - Blau Weiß Polz
3:4
21.02.2009 14.00 Uhr Blau Weiß Polz - SV Cumlosen
9:1
27.02.2009 bis 01.03.2009 Trainingslager in Schwerin (Spiele geplant gegen den
Schweriner SC und den SV Plate)
Saisonrückblick:
Nach miserablem Start gefangen
22.
Dezember 2008 | von Thomas
Willmann

Eine
Trainerbank unter "Strom". An der Anspannung in den Polzer Mienen
wird sich wohl bis zum Saisonende wenig ändern.

Mit
dem 4:1-Sieg gegen Eintracht Schwerin sandten die Polzer am 6. Spieltag ein
erstes Lebenszeichen aus. Blau-Weiß-Kapitän Thilo Wilkens (r.) führt mit
acht Treffern die vereinsinterne Torschützenliste an.
Thomas Willmann
POLZ
- "Wir stehen nicht auf einem Abstiegsplatz. Angesichts der enormen
Probleme, die wir zu Beginn hatten, werte ich unser Abschneiden als durchaus
positiv", zeigt sich der Polzer Übungsleiter
Rene Weidmann mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht unzufrieden. Die Liga
habe sich fast erwartungsgemäß wieder als Zwei-Klassen-Gesellschaft
dargestellt. Dabei scheint sich der Kampf um den Klassenerhalt auf fünf bis
sechs Mannschaften zu beschränken.
Im Gegensatz zum Aufstiegsjahr
2007/2008 erwischten die Blau-Weißen einen miserablen Start, fanden sich nach
fünf Spielen noch ohne jeglichen Punktgewinn am Tabellenende wieder.
"Besonders bitter war, dass wir dabei auch gegen Mannschaften Punkte
liegen gelassen haben, von denen schon damals absehbar war, dass sie sich zu
direkten Konkurrenten entwickeln würden."
Auf fremden Plätzen noch ohne Punktgewinn
Negativ
wirkte sich zum einen aus, dass der Saisonstart mit Anfang August noch mitten
in die Urlaubszeit fiel. Schwerer wogen allerdings die verletzungsbedingten
Ausfälle, die sich in dieser Phase wie ein roter Faden durchzogen. Die Polzer
hatten in der ersten Halbserie nicht weniger als fünf Knochenbrüche zu
beklagen, zum Teil bei Stammspielern."Und du kannst nicht erwarten, dass
diese nach bis zu sechs Wochen Pause dann gleich wieder ihre Rolle als
Leistungsträger ausfüllen", betont Weidmann, der weiterhin mit Otto
Ohnesorge das Trainergespann auf der Polzer
Bank bildet.
Keine wirkliche Erklärung finden die Verantwortlichen für eine
offensichtliche Diskrepanz, die ein Blick in die Statistik aufzeigt. Die
Blau-Weißen holten ihre 14 Punkte - vier Siege, zwei Unentschieden -
ausschließlich im heimischen Waldstadion. Mögliche Ursachenforschung:
"Der Sieg am sechsten Spieltag gegen Eintracht Schwerin war für uns ein
großer Hoffnungsschimmer. Das war Wille pur." Diesen immensen kämpferischen
Aufwand habe die Mannschaft in der Folge in jedes Heimspiel gelegt und dann
auswärts vielleicht als Ausgleich eine gewisse Entspannung gesucht.
Die Unterstützung der Fans, die ganze Atmosphäre im eigenen Stadion scheint
zusätzliche Kräfte freizusetzen. Aus Sicht der Polzer
Trainer hat sich im Laufe der Hinrunde einiges getan: "Die Zuschauer
haben gesehen, dass spielerisches Potenzial in der Mannschaft steckt. Das
waren keine Brecherspiele mehr, wie gegen Schwerin oder Lübz, die nur über
den Kampf gewonnen wurden." Die Integration der verletzten Spieler habe
bei diesem Prozess eine große Rolle gespielt. Ein gutes Beispiel, was
Spielpraxis ausmacht, ist für Rene Weidmann der junge Torwart Mario Kopischke:
"Mario hat einen großen Schritt nach vorne getan, ist mit jedem Einsatz
sicherer geworden."
Die Stärke der Blau-Weißen liegt nach Einschätzung der Verantwortlichen in
der Geschlossenheit, im Zusammenhalt. Man versteht sich auch außerhalb des
Rasens, aus dieser Harmonie schöpfe jeder Einzelne Kraft. Was die einzelnen
Mannschaftsteile betrifft, so ist Weidmann mit der Defensive "absolut
zufrieden". Er beschränkt diese Aussage allerdings auf die Verteidigung.
Ausrutscher, wie die in Malchow und Waren (jeweils 0:6) könnten immer
passieren, sprächen aber eine deutliche Sprache. "In solchen Spielen
fehlt uns die Entlastung, um ordentlich über die Zeit zu kommen." Der
bisherige Saisonverlauf habe auch gezeigt, dass man auf die Routine eines
Steffen Willuweit nach wie vor nicht verzichten könne.
Was die Offensivleistung betrifft, so sieht der Trainer zumindest zu Hause
alles im grünen Bereich, wenn man einmal die Chancenverwertung ausnimmt.
"Wir können das sicher besser und haben das auch schon besser gemacht.
Aber das, was manchmal wie ein klägliches Scheitern aussieht, ist zumindest
teilweise aus der begrenzten Trainingsintensität zu erklären." Man müsse
sich auf die allgemeinen Dinge beschränken, habe nicht die Zeit, spezielle
Einheiten dem Torschusstraining zu widmen. Außerdem habe gerade der Angriff
unter ständigen Umstellungen gelitten.
Personell wird es bei den Blau-Weißen im zweiten Saisonabschnitt keine großen
Veränderungen geben. Fest steht lediglich, dass Marco Schwabe den Verein aus
beruflichen Gründen wieder verlässt.
Zum Wintertraining gehören auch vier
Hallenturniere
Auch die grundsätzliche Polzer
Zielstellung bleibt die gleiche und lautet Klassenerhalt: "Natürlich
hatten wir gehofft, nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Aber das ist nun
einmal so. Wir wollen weiter in der Verbandsliga spielen und das ist auch
realistisch." Rene Weidmann ist allerdings überzeugt, dass es ein hartes
Stück Arbeit und bis zuletzt eng bleiben wird, erst recht, wenn es zwei
Absteiger geben sollte.
Die Mannschaft setzt weiterhin auf ihre Heimstärke, will im Waldstadion auch
dem ein oder anderen Großen ein Bein stellen. Ausschlaggebend könnten am
Ende aber die Auswärtsspiele bei den direkten Konkurrenten sein: "Wenn
wir beim Rostocker FC und in Lübz vergeigen, wird es umso schwieriger."
Bauen können die Blau-Weißen auf ihr treues Publikum - bisher kamen im
Schnitt 180 Zuschauer ins Waldstadion - und ihre zuverlässigen Sponsoren, wie
Weidmann betont: "Dass der Verein jetzt zu Weihnachten noch Unterstützung
von diversen Sponsoren erhalten hat, ist eine schöne Sache und für uns
gleichzeitig ein Beweis, dass Leistung anerkannt und honoriert wird."
Eine längere Pause wird es in Polz nicht
geben. Zum Wintertraining gehört auch die Teilnahme an vier Hallenturnieren.
"Die Jungs haben Spaß daran. Die nehmen wir mit." Zumal man bei
entsprechendem Abschneiden die Mannschaftskasse aufbessern kann. Im ersten
Anlauf hat das nicht so recht geklappt. Beim gestrigen Turnier des VfL Breese/Langendorf
in Dannenberg kamen die Blau-Weißen nicht über Platz vier hinaus.
Als weitere Hallentermine sind der 27. Dezember in Pampow, wo voraussichtlich
eine Polzer Reserve starten wird, und der 3.
Januar 2009 erneut in Dannenberg (diesmal beim MTV) geplant. Zum Abschluss
treten die Blau-Weißen am 25. Januar in Lübtheen beim Allianz-Cup als
Gastgeber auf.
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 8. Dezember 2008
Polz
erneut mit Punktlandung
08.
Dezember 2008 | 00:10 Uhr |
von Thomas Willmann

Wie
schon in der Vorwoche war Arne Pätzold (l.) auch gegen Malchin an beiden
Polzer Toren maßgeblich beteiligt. Thomas Willmann
POLZ
- "Obwohl der Gegner nicht ansatzweise so stark war wie zuletzt Anker
Wismar, haben wir uns fast erwartet schwer getan. Das ist letztlich aber egal,
es zählt nur der Sieg," verweist Rene Weidmann auf die so wichtigen drei
Punkte. Malchin habe sich nicht eine echte Torchance erarbeitet und sei
dennoch dem Unentschieden sehr nahe gewesen, ergänzte der Polzer
Übungsleiter mit einem Kopfschütteln.
Seine Mannschaft begann konzentriert
und erarbeitete sich schnell erste Möglichkeiten. Thilo Wilkens scheiterte
nach guter Einzelleistung am Malchiner Keeper (3.), John Mäder verpasste per
Direktabnahme das Ziel (9.). In der 16. Minute fiel als fast logische Folge
der Polzer Überlegenheit das 1:0. Nach mustergültiger
Vorarbeit von Arne Pätzold brauchte Thilo Wilkens nur noch einzuschieben.
Wenig später hätte sich Pätzold fast selbst in die Torschützenliste
eingetragen. Doch sein Kopfball wurde von einem Verteidiger auf der Linie geklärt
(24.). Die Gäste tauchten bis zur Pause nur einmal im gegnerischen Strafraum
auf. Und selbst diese Szene war ungefährlich, da der Angreifer zwar frei,
aber klar im Abseits stand.
"Wir müssen unbedingt ein zweites Tor nachlegen", herrschte in der Polzer
Kabine Einigkeit. Das Bemühen war auch da, doch es fehlte im Abschluss oft an
der Konsequenz. Thilo Wilkens nahm einen zu kurz abgewehrten Ball volley. Der
FSV-Keeper parierte, den Abpraller setzte Arne Pätzold per Kopf an die Latte
des praktisch verwaisten Tores (50.). Die Malchiner hielten weiter an ihrer
sehr defensiven Spielweise fest und forderten den Gegner kaum. Der tat
daraufhin aber auch nicht mehr, als nötig. "Jeder wusste worum es geht
und konnte dennoch seine Leistung nicht zu einhundert Prozent abrufen. Genau
darin liegt die Gefahr in so einem Spiel", nahm Weidmann die Befürchtung
der Fans auf, die sich in der 79. Minute bewahrheitete. Ein unhaltbar abgefälschter
25-m-Schuss landete zum 1:1 im Netz.
Alles deutete auf eine Punkteteilung hin, als die Blau-Weißen noch einen
unstrittigen Freistoß zugesprochen bekamen. "Er sollte ihn hart und
flach an der Mauer vorbeiziehen", gibt Mannschaftsbetreuer die interne
Absprache wieder. Doch Arne Pätzold hatte sich das anders überlegt. Und das
war in diesem Fall gut so. Er zirkelte den Ball über die Mauer genau ins
rechte obere Toreck - 2:1 (90.).
Eigentlich hätte die Partie 3:1 enden müssen. Die Malchiner warfen in der
Nachspielzeit verständlicherweise alles nach vorne. Selbst der Torwart rückte
bei einer Ecke mit in den gegnerischen Strafraum auf. Der Ball wurde
abgewehrt. John Mäder brachte das Kunststück fertig, im Gegenzug nur den
Pfosten des leeren Tores zu treffen. Als kleine Erinnerungshilfe an diesen
Moment bekam er auf der anschließenden Weihnachtsfeier - die Stimmung war
nach diesem Sieg natürlich bestens - einen in aller Schnelle
selbstgebastelten Pfosten geschenkt.
Blau-Weiß Polz: Kopischke -
Schult (75. Schwabe), Hoppe, Willuweit, Möller, Ranft (82. Wallbaum),
Brinkmann, Mäder, Müller, Pätzold, Wilkens.
Saisonbilanz
der 1. - Verbandsliga 2007/08:
Mit der Saisonbilanz von 8 Siegen, 6
Unentschieden und 16 Niederlagen, das entspricht 30 Punkten bei einem
Torverhältnis von 53:78 landeten die Polzer bei einer 16 er Staffel auf dem 13
Tabellenplatz. "Es ist hervorragend gelaufen wobei ich die
Leistungsentwicklung der Mannschaft, die kontinuierliche Leistungssteigerung vom
ersten bis zum letzen Spiel als besonders positiv hervorzuheben sind, zeigte
sich Übungsleiter René Weidmann rundum zufrieden mit den Verlauf des
Aufstiegsjahres. Dabei herrschte zu Beginn des Jahres durchaus eine gewisse
Skepsis , mußte man doch mit einer ganz anderen Besetzung als der erhofften in
die höhere Spielklasse gehen. "Der Abgang unseres besten Torschützen
Thomas Frieauf und die Langzeitverletzungen von Arne Pätzold und Robert Mielke
haben uns doch ein bißchen Qualität gekostet.
Aber mit den Siegen über Anker Wismar
und den SV Pastow legten die Blau Weißen einen Traumstart hin. Und auch im
weiteren Saisonverlauf punkteten sie immer im richtigen Moment. "Wir sind
nie wirklich unter Druck geraten, haben es gar nicht erst soweit kommen lassen.
"Was besonders auffiel, war die Tatsache, dass die Mannschaft im Gegensatz
zu vergangenen Verbandsligajahren gerade gegen die direkten Konkurrenten
konstant punktete. da von vornherein feststand, dass es nur einen Absteiger
geben würde, hatte sich das Thema Klassenerhalt schon im ersten Spiel nach der
Winterpause mit dem schwer erkämpften 5:3 Sieg gegen den SV Pastow im positiven
Sinne erledigt. Die Postower fielen gegenüber der Konkurrenz doch deutlich ab
und konnten keines ihrer 30 Punktspiele gewinnen. Diese Sicherheit tat der
jungen Mannschaft natürlich gut. Es gab wenige echte Enttäuschungen, wie das
0:8 in Schönberg, das sich natürlich ausgesprochen negativ auf das
Torverhältnis auswirkte. "Unnötige Punkte liegengelassen haben wir
eigentlich nur zum Saisonende bei der 1:2 Niederlage gegen Lübz und dem 2:2
Unentschieden in Sievershagen.", spricht Rene Weidmann von einer
konzentriert gespielten Saison. Abgesehen von dem Schönberg Ausrutscher zog man
sich gegen die stärksten Teams der Liga zunehmend achtbar aus der Affäre:
"Höhepunkt war das 3:3 gegen Malchow. Das bittere Nachspiel hat uns
allerdings die ganze Freude genommen. Vom sportlichen Hoch sind wir in ein
finanzielles Tief gefallen. Ein Blick auf das Torverhältnis macht deutlich,
dass die Polzer mit ihren 53 erzielten Treffern in Liga Vergleich sehr gut
dastehen (9.Platz), mit ihren 78 Gegentoren allerdings hinter Pastow und Lübz
die rittschlechteste Bilanz vorzuweisen haben. "Wir wissen, dass es bei uns
Schwächen im Defensivverhalten gibt. Aber das liegt auch an der allgemeinen
Ausrichtung und den Spielcharakteren. Sie wollen nach vorn spielen , wir haben
ein paar Talente die auch in der Verbandsliga positiv auffallen. Die Erfahrungen
die junge Spieler auf diesem Niveau sammeln konnten seien in fußballerischer
Hinsicht unheimlich wichtig. Da würden viele erst gar nicht hinkommen, betonte
der Blau Weiß Übungsleiter.
Dass die Polzer Talente eine so tolle
Entwicklung genommen haben, war nicht zuletzt der unfreiwilligen Rotation zu
verdanken. Die vielen verletzungsbedingten Ausfälle führten dazu, dass
praktisch alle Spieler im Kader zum Einsatz kamen. Das wirkte sich letztlich
sowohl auf die Gesamtleistung als auch auf die Stimmung ausgesprochen positiv
aus. Es "passt" einfach innerhalb der Mannschaft und das soll
natürlich so bleiben. Abgänge hat man keine zu verzeichnen. Routenier Jens
Hundertmark hängt noch ein weiteres Jahr dran, was die Stabilität in
Defensivbereich mit Sicherheit gut tut. Und was den bereits verabschiedeten und
dennoch wieder einmal zu den Stützen zählenden Steffen Willuweit betrifft:
"Wir wollen versuchen Willu mehr in Richtung Trainerposten zu drücken,
aber er wird sicher das ein oder andere Spiel machen.", prophezeit René
Weidmann.
Enrico Knaack kehrt nach einjährigem
Gastspiel in Hagenow nach Polz zurück und bringt gleich noch Robert Wallbaum
mit. Außerdem werden zwei A-Junioren von Rotation Neu Kaliß mittrainieren.
"Es ist gerade für die Perspektive sehr wichtig, dass wir junge Leute aus
der Region integrieren. Zu den unverzichtbaren Größen am Spielfeldrand werden
mit dem ersten Anpfiff auch wieder Physiotherapeutin Annette Fenzahn, Mannschaftsbetreuer
Alf Busacker als "Mädchen für alles" und Trainer Otto Ohnesorge
zählen. Rene Weidmann: "Bei uns gibt es keinen Co-Trainer, alle sind
gleichgestellt."
Das Team möchte sich an dieser Stelle
recht herzlich bei allen Dreien für das große Engagement bedanken. Ein
Dankeschön gilt natürlich auch allen Sponsoren und Fans, denen man ein
weiteres Jahr unterhaltsame Fußballkost bieten will.
Verhandlung
eher als Tribunal empfunden
10.
Juli 2008 | von thow
Das Urteil des Sportgerichtes des
Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern liegt zwar schon gut einen Monat
zurück. Verdaut hat man es beim SV Blau-Weiß Polz
aber noch lange nicht. Der Verein und über Einzelstrafen drei seiner Mitglieder
wurde in der Summe inklusive der Verfahrenskosten Anfang Juni in Banzkow zu
einer Strafe von mehr als 1000 Euro verurteilt.
Auslöser war das Verbandsliga-Punktspiel der Blau-Weißen gegen den Malchower
SV am 24. Mai: Die Partie endete 3:3. Es ging hoch her, weil sich die Polzer
vom Schiedsrichter klar benachteiligt fühlten. Wer die Polzer
Fans kennt, die teilweise schon seit Jahrzehnten ins Waldstadion kommen, der weiß,
dass sie verbal schon mal auf die Palme gehen, sich die Gemüter aber schnell
wieder abgekühlt haben und es noch nie zu Handgreiflichkeiten gekommen ist.
Dass sich der Stadionsprecher übers Mikro zu zwei als "unsportlich"
eingestuften Äußerungen hinreißen ließ, wie vom Schiedsrichter im Spielproto
koll vermerkt, war unbestritten und wurde von diesem in der mündlichen
Verhandlung zugegeben. Schon bei einer weiteren Strafe gegen den langjährigen Polzer
Trainer Helmut Weidmann wegen "beschimpfender Äußerungen" hört das
Verständnis auf: "Emotionen gehören doch beim Fußball dazu. Wenn du die
in so einer Situation nicht mal ein bisschen ausleben darfst, sondern jedes Wort
auf die Goldwaage gelegt wird, dann kannst du gleich aufhören."
Aber es sollte noch dicker kommen. Was die fünf geladenen Polzer
(drei davon als Beschuldigte) an weiteren Vorwürfen zu hören bekamen, ließ
sie "aus allen Wolken fallen". Das Schiedsrichterkollektiv habe sich
bedrängt gefühlt, der Ordnungsdienst sei nicht ausreichend gewährleistet
gewesen und es sei zu rassistischen Äußerungen durch Zuschauer gekommen - der
Schiedsrichter, der den Sonderbericht verfasst hatte, war übrigens selbst nicht
in Banzkow zugegen.
"Von den angeblichen rassistischen Äußerungen haben wir in Banzkow zum
ersten Mal gehört. Das können wir so nicht stehen lassen, ebenso wenig wie das
gesamte Urteil. Aber was willst du machen. Bei einem Einspruch musst du erst
einmal mit 300 Euro in Vorkasse gehen und erreichst letztlich gar nichts",
sagte Übungsleiter Rene Weidmann mit gehörigem Frust. Die Polzer
empfanden die Verhandlung nicht als faires Verfahren, sondern eher als Tribunal
mit bereits feststehendem Urteil.
Sie vermissen jegliche Unterstützung von Seiten des Verbandes, der eigentlich
eine Interessenvertretung aller Mitgliedsvereine, die ihn ja maßgeblich tragen,
sein sollte. Vor dem Hintergrund des eigenen Strafmaßes wurde die Polzer
Verbitterung durch ein aktuelles Urteil des gleichen Gremiums noch einmal verstärkt.
Bei dem vom Landesverband verlegten Landesliga-Punktspiel zwischen TSV Bützow
und Dynamo Schwerin kam es trotz massiven Polizeiaufgebotes zu Ausschreitungen.
Es gab sogar einige verletzte Personen zu beklagen. Das Urteil des
Sportgerichtes: Beide Vereine werden wegen "nicht ausreichenden
Ordungsdienstes" zu einer Geldstrafe von je 200 Euro verurteilt werden.
Da muss die Frage nach der Verhältnismäßigkeit erlaubt sein. Wird hier noch
mit gleichem Maß gemessen?
1. Mannschaft Saison
2008/09:
Vorbereitungsspiele
19.07.2008 Einheit Perleberg - Polz
26.07.2008 Polz - SV Mechau (Landesliga Sachsen Anhalt)
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 9. Juni 2008
Sahnehäubchen auf eine
tolle Saison
Polzer Fußballherz was willst du mehr: Der Verbandsligaaufsteiger schloß die
Saison mit dem höchsten Sieg ab. Die begeisterten Zuschauer im Waldstadion
kamen beim 6:1 gegen den Pasewalker SV voll auf Ihre Kosten.
Mit diesem Sieg rundeten die Blau Weißen eine aus Ihrer Sicht fast perfekt
verlaufene Saison ab.
Die Gäste kombinierten in der Anfangsphase gefällig, doch Torgefahr
resultierte daraus nicht.
Wesentlich effektiver agierten die Blau Weißen. Sebastian Müller setzte Thilo
Wilkens in Szene. Der ließ zwei Gegenspieler schlecht aussehen, bevor er vom
herauslaufenden Keeper zu Fall gebracht wurde. John Mäder verwandelte den fälligen
Elfmeter sicher zum 1:0 (7.) Auf der anderen Seite konnte Fred Nowemit
Glück und Geschick klären. Der Torwart-Routenier leitete sofort den nächsten
Angriff ein. Der führte zur Ecke in deren Folge die Pasewalker nicht im Bilde
waren. Arne Pätzold nahm die Einladung zum 2:0 an (10.) Thilo
Wilkens hätte wenig später erhöhen müssen, brachte den Ball aber nicht im
gegnerischen Tor wart vorbei (13.)
Die Gäste hatten in dieser Phase ebenfalls einige Chancen. Insbesondere bei
zwei Freistößen wirkten sie gedanklich schneller. Die erste Situation endete
mit einem Kopfball der knapp das Ziel verfehlte (28.), in der zweiten setzte
Mafal Andruszko den Ball an die Unterkante der Latte. (38.)
Die klaren Vorteile lagen an diesem Tag
auf Seiten der Gastgeber. Als sich Arne Pätzold zum wiederholten Mal
durchsetzte und mit viel Übersicht zurücklegte, verwandelte John Mäder sicher
zum 3:0 (40.) Wenig später verloren die Pasewalker ihren besten Angreifer.
Marciej Bednarek diskutierte und meckerte nach einer Freistoßentscheidung so
viel herum dass er innerhalb weniger Sekunden gelb und gelb/rot sah (42.).
Und als Arne Pätzold in der Nachspielzeit eine weitere Schwäche in der
Pasewalker Abwehr zum 4:0 nutzte, war das schon mehr als eine Vorentscheidung.
Wenn sich die Blau Weißen etwas
vorwerfen lassen mußten, dann war es die Tatsache, dass sie es manchmal zu schön
machen wollten - angesichts der klaren Führung allerdings eine verzeihliche
Schwäche. Die Zuschauer bekamen in jedem Fall eine Vielzahl von Torchancen
Ihrer Elf zu sehen.
Sebastian Müller zirkulierte den Ball an
die Latte.(48.) Marco Schwabe schlentze ihn vorbei (54.) Außerdem tat der Gästekeeper
sein möglichstes um eine Debakel zu verhindern. Sein Gegenüber, mittlerweile
stand Mario Kopischke im Tor, hatte nur eine brenzliche Situation zu überstehen,
als Mafal Andruszko mit einem sehenswerten Freistoß erneut Aluminium
traf. Dass sich die Polzer im Laufe der Saison spielerisch eindeutig gesteigert
haben, machten die mustergültig vorgetragenen Angriffe zum 5:0 und 6:0
deutlich.
Marco Schwabe profitierte von der
erstklassigen Vorarbeit von Thilo Wilkens und Steffen Willuweit (63.), das 6:0
ging von Daniel Hoppe und John Mäder aus.
Letzlich ließ "Willu "dem gegnerischen Schlußmann mit einem
platzierten Schuß ins lange Eck keine Abwehrchance.(70.)
Wären die Blau Weißen in der Schlußphase
nicht mehrfach ins Abseits gelaufen, hätte der Nachmittag für die Pasewalker
leicht noch bitterer werden können. Stattdessen kamen sie durch Mathias Berger
zum Ehrentreffer (87.). Der wurde von den Fans nur am Rande registriert und
konnte ihnen die gute Laune nicht verderben.
Der neugewählte
geschäftsführende Vorstand mit dem 1. Vorsitzenden Peter Franke (2. v.l.), dem
1. Stellvertreter Steffen Willuweit (links), dem 2. Stellvertreter Jörg Jahncke
(rechts) und dem Kassenwart Doreen Runow (3. v.l.).
Trotz
guter Leistung:
SV Blau Weiss Polz - FC
Schönberg 0:2 (0:0)

Mehr
Bilder: Jens Upahl - Danke Jens!

Die federführenden Vorstandsmitglieder Erhard Neumann (links) und Jörg
Jahncke (rechts)
um den
amtierenden Vorsitzenden Peter Franke (Mitte).
Trainer René Weidmann
Foto:
Jens Upahl - Danke Jens! => mehr Bilder =>...
Peter
Franke - Allianz - übergibt die neuen Trikots

Helmut
und Leonhard Weidmann - Die alten und neuen Platzwarte des SV Blau Weiß Polz
19.01.2008 - Allianz-Cup des SV Blau Weiß Polz in Lenzen

Der
Sieger: SV Blau Weiß Polz I

Pokalüberreichung
durch Vorstand Peter Franke

Gratulation
für Torschützenkönig Benny Jerichow (Reckenziner SV)
Im Auftaktspiel
trennten sich die beiden Polzer Teams in einem torreichen Spiel 5:5
unentschieden.
Auch in den folgenden
Spielen blieben beide Teams zumeist ohne Punkteverlust.
Insgesamt sahen die
diesmal nicht so zahlreichen Zuschauer 89 Tore und teilweise spannende, gutklassige
und vor allem faire Spiele mit einem überraschenden Tabellenzweiten TSV
Vietlübbe.
Insgesamt konnte der
Gastgeber Blau Weiß Polz ein erfolgreiches Fazit ziehen, nicht nur weil drei
der vier Turniere von eigenen Mannschaften gewonnen wurden.
Ein besonderes
Dankeschön gilt den Schiedsrichtern, die die Spiele sicher leiteten, dem Team
des Hallensprechers, den tüchtigen Frauen, die eine erneut gute Versorgung
gewährleisteten und natürlich dem Turnierveranstalter Peter Franke mit seiner
Allianz-Vertretung.
1. SV BW Polz I
23:10 11
2. TSV Vietlübbe
1990 11:6 10
3. SV BW Polz II
19:11 9
4. Reckenziner SV
16:17 7
5. MTV Dannenberg
7:21 3
6. SV Blau Weiß
Lenzen 4:9 1
Torschützenkönig:
Benny Jerichow (Reckenziner SV) 8 Tore
Doppelrunde alte Herren
1. Eldena 11:3 12
2. Lenzen 9:11 3
3. Polz
10:15 3
E-Jugend
1. SV Blau Weiß Polz
13:4 11
2. Rotation Neu Kaliß
I 6:6 8
3. SV Blau Weiß
Lenzen 11:4 7
4.
Wittenberge/Cumlosen 9:11 6
5. Rotation Neu Kaliß
II 5:8 6
6. Schwarz Weiß
Eldena 4:13 4
Torschützenkönig:
Alexander Bonatz (Lenzen) 7 Tore

Der Sieger der
E-Jugend: SV Blau Weiß Polz
Turnier Blau Weiß Polz
II
1. SV Blau Weiß Polz
I 11:7 10
2. Siggelkower SV
13:9 7
3. Sückauer SV
15:10 6
4. SV Blau Weiß
Lenzen 8:14 3
5. SV Blau Weiß Polz
II 8:15 2
Torschützenkönig:
Andreas Kappler 7 Tore
Der SV Blau-Weiß Polz
wünscht Thomas Friauf viel Erfolg und alles Gute beim VfB Oldenburg
www.VfB-Oldenburg.de
- Neuzugänge
1. Mannschaft zur
Vorbereitung gegen Hansa II
Keine
Angst vor der Verbandsliga
Polzer
Fußballer freuen sich auf die Herausforderung
Von
einer Sommerpause kann bei den Fußballern vom SV Blau Weiß Polz keine Rede
sein. Mit einem Freundschaftsspiel gegen Hansa Rostock II ist der
Verbandsligaaufsteiger fast nahtlos in die Saisonvorbereitung eingestiegen. Die
rund 200 Zuschauer sahen eine 1.Halbzeit, in der ihre Elf sehr gut mithielt. Die
Hanseaten agierten zwar erwartungsgemäß optisch überlegen, konnten sich aber
kaum nennenswerte Chancen herausspielen. Im Gegenteil: Nach einer gelungenen
Einzelleistung brachte Arne Pätzold die Blau Weißen mit einem Heber sogar in
Führung (21.)Und zu mehr als dem Ausgleich (35.)reichte es für den
Oberligisten bis zu Pause nicht. Nach der Pause spielten die Gäste, die sich
bereits seit einer Woche voll im Training befinden, aber ihre deutliche
läuferischen Vorteile aus. Hinzu kam dass die Polzer fünfmal ausgewechselt
haben. Ein Eigentor brachte die Hanseaten auf die Siegerstrasse. Am Ende stand
ein standesgemäßes Ergebnis.
Polz
spielte mit: Kopischke, Schult, Hoppe, Hundertmark, Mäder, Pätzold, Müller,
Köhn, Hirdina, Ranft, Wacker, eigew.: Knaack, Brinkmann, Wurch, Jenrich,
Möller
Saisonrückblick
Nach
kurzen Anlaufproblemen dominierte die Mannschaft die Landesliga West. Mit 11
Punkten Vorsprung ging man in die Winterpause, am Ende waren es satte 9 Zähler.
Überaus
aussagekräftig ist dabei die Tatsache dass gegen die unmittelbaren Verfolger
AWO Hagenow und SG 03 Lulu/Grabow alle Spiele gewonnen wurden!
„Es
ist wirklich optimal gelaufen, da gibt es kaum etwas zu bemängeln “fasst
Trainer Rene Weidmann knapp zusammen. Die fast durchgängig komfortable
Situation gab dem Trainerduo Weidmann/Ohnesorge die Möglichkeit praktisch alle
Spieler einzubinden, was sich positiv auf die Leistungsdichte auswirkte. Die
Grundlagen wurden in Training gelegt. “Die Beteiligung ist gegenüber den
vergangenen Jahren enorm gestiegen. Die Einstellung stimmte. Jeder wollte
spielen. Das ist auch für den Trainer klasse ,da kannst du viel machen. “Der
gesunde Konkurrenzkampf habe die Mannschaft, die seit 3 Jahren fast in
identischer Zusammensetzung zusammen spiele zu einer echten Einheit
zusammenwachsen lassen. Neben der Geschlossenheit lagen die großen Polzer
Stärken zweifellos in der Offensive. Mit 84 Treffern erzielten die Polzer 20
mehr als die zweitbeste Mannschaft in dieser Rubrik. Dass man auf der anderen
Seite 41 Gegentreffer kassierte, aber nur eine mehr als die beste Abwehr, war
für Rene Weidmann nicht weiter verwunderlich: “Wenn du so offensiv
ausgerichtet bist und alles nach vorne drängt gerätst du in der Abwehr
mitunter zwangsläufig in Unterzahlsituationen. Die Gegentore haben uns i der
Regel nicht sonderlich wehgetan.
In
diesem Zusammenhang benannte der Übungsleite die einzige auffällige Schwäche
des Defensivverhaltens bei gegnerischen Standards. Nicht zuletzt hat man sich
aus diesem Grund gezielt nach gestandenen Abwehrspielern umgeschaut. “Die
Suche ist aber leider erfolglos geblieben.“ Er setzt darauf dass Robert Mielke
, der vor seiner Verletzung eine echte Bank war wieder ins Team zurückkehrt und
für mehr Stabilität sorgt.
Personell
gibt zwei Veränderungen. Der langjährige Kapitän Steffen Willuweit ist
verabschiedet worden, bringt seine große Erfahrung als Co-Trainer weiter ein.
Abzuwarten bleibt wie sich der Abgang von Thomas Friauf auswirkt. Auf der
Habenseite steht mit Neuzugang Stefan Brinkmann ein talentierter Spieler der
seine Chance erhalten soll. Reicht das vorhandene Potential dieser jungen
Mannschaft (Durchschnittsalter des Kaders 23,5 Jahre) für die Verbandsliga?“
Natürlich werden die Anforderungen vor allen im physischen und taktischen
Bereich höher. Aber wenn sich in der Verbandsliga in den letzten 2 Jahren
nichts wesentliches getan hat, bin ich absolut optimistisch.“ gibt Rene
Weidmann auch das Selbstbewusstsein seiner Mannschaft wieder. Einige Spieler
hätten schon Verbandsligaerfahrung gesammelt, die anderen seien „heiß“ auf
die neue Spielklasse und auch er freue sich auf die neue Herausforderung als
Trainer.“ Ich denke wir haben gezeigt dass wir fußballerisch in diese Liga
gehören und so werden wir uns auch präsentieren. Wir sind stark genug die
Klasse zu halten.“
Das
Auftaktprogramm hat es in sich. Los geht es am 4.August mir einem Heimspiel
gegen den FC Anker Wismar. Der erste Auswärtstrip führt die Blau Weißen zum
letztjährigen Aufsteiger SV Pastow (11. August) bevor mit Eintracht Schwerin
(18. August) gleich der nächste Knüller im Waldstadion wartet.
Der SV Blau Weiß Polz
möchte sich ganz herzlich beim Vielanker Brauhaus und vor allem beim „Chef“
Kai Hagen bedanken, der die Unterbringung der
Rostocker Mannschaft übernahm und außerdem das Polzer Team mit einem neuen
Trikot ausrüstete. (siehe Foto)

Letztes
Spiel Saison 2006/07 - 17.06.2007




- Ehrung des Siegers
Landesliga West durch den Staffelleiter Werner Timke
- Ehrung des
Torschützenkönigs Thomas Friauf
- Verabschiedung des
Schiedsrichters Sportfreund Oehnhausen durch den
Schiedsrichteransetzer Sportfreund Setzkorn
- Ehrengäste: Manfred
Wimmer - ehemaliger Präsident des FC Hansa Rostock
und René
Rydlewicz - FC Hansa Rostock
- Verabschiedung des
Sportfreundes Steffen Willuweit
Aufstieg!!!
Wir sind wieder da!
SV
Blau-Weiß Polz - Grevesmühlener FC 5:1 (2:1)




Jubelszenen...
(3MB)



Spitzenspiel
Landesliga West:
21.04.07
- Blau-Weiß Polz - AWO Hagenow 6:3 (2:0)




Turnier
der E-Jugend am Ostersonntag im Polzer Waldstadion
1.
Anker Wismar 12:2 10
2. FC Hansa Rostock 6:3
8
3. Rotation Neu Kaliß
4:5 4
4. Blau-Weiß Lenzen
4:10 2
5. Blau-Weiß Polz 1:7
2
Bester Torschütze:
Jakob Riedel (FC Anker Wismar) - 7 Tore



Vorbereitungsspiele
des SV Blau-Weiss Polz:
-
17.02.07
13:00 - Blau-Weiss Polz - Kemnitzer FSV 6:0 (4:0)
-
24.02.07
13:00 - Blau-Weiss Polz - VfB Goldenstädt 10:0 (6:0)
-
02.
- 04.03.07 - Trainingslager Sportschule Güstrow, u.a.
-
Blau-Weiss Polz - PSV
Güstrow 4:3 (4:1)
-
Blau-Weiss Polz - GG Güstrow 2:3 (2:0)
3.
Allianz-Cup des SV Blau Weiss Polz am 13.01.2007 in Lenzen


Der
Sieger - SV Blau Weiss Polz

Danke
an alle Beteiligten!
07.01.07
- 1.800 Zuschauer sahen das Spiel FC Hansa Rostock - Blau Weiss Polz



Termine:
-
Hallenturniere
und Vorbereitungsspiele der 1. Männermannschaft

12.01.
- 14.01.07 - Polzer Fußballtage in der Sporthalle Lenzen
mit
Hallenfußball der E- Juniore, Alte Herren, 2. Männermannschaft und der 1. Männermannschaft
Freitag,
12.01. - 18.30 Uhr Alte Herren (Dömitzer SV, Aufb. Parchim, SV Sülte, BW
Lenzen, BW Polz)
13.01.2007
- 10.00 Uhr Allianz-Hallenturnier in Lenzen
mit
FC Eintracht Schwerin, Lübzer SV, AWO Hagenow, FSV Bentwisch, SpVgg Cambs/Leezen,
SV Blau-Weiß Lenzen, SG Marnitz/Suckow, Parchimer FC, SV Blau Weiß Polz
-
13.01.07
- 20:00 Uhr - Sportlerball im Polzer Dorfgemeinschaftshaus mit Liveband
"Firebeat", Showeinlage, DJ Fränky
-
Sonntag,
14.01. - 10.00 Uhr E-Jugend (Neu-Kaliß, Polz, SG Marnitz/Suckow, Aufb.
Parchim, BW Lenzen)
Sonntag,
14.01. - 14.00 Uhr Polz II 2 Mannschaften (Rotation Neu Kaliß, Dömitzer
SV, Lübthener SV, SG Marnitz/Suckow II)
Hansa-Auftritt
als verdiente „Zugabe“
Blau Weiß
Polz mit bärenstarker Landesliga-Hinrunde
Von Winterpause kann bei den
Fußballern des SV Bau Weiß Polz keine Rede sein. Der Landesliga-Spitzenreiter
hat am Sonntag die Profis des FC Hansa Rostock zu Gast – Anpfiff: 13.30Uhr.
Polz -
Von Thomas Willmann
Mit den Blau Weißen und dem FC Hansa
treffen zwei Mannschaften aufeinander, die das Niveau in ihren Ligen im ersten
Saisonabschnitt maßgeblich bestimmt beziehungsweise sogar dominiert haben.
Während die Rostocker als einziges unbesiegtes Team im deutschen Profi-Fußball
in die Rückrunde der zweiten Liga starten werden, ist in Polz der
Verbandsliga-Aufstieg mehr als nur ein Thema. Angesichts eines Vorsprungs von
elf Punkten wäre es schon merkwürdig, wenn man noch tiefstapeln würde.
Das sieht auch Übungsleiter Rene
Weidmann so, der als Nachfolger von Vater Helmut die „Familientradition“ auf
der Trainerbank nahtlos fortsetzt. „Ich bin natürlich mit Hoffnung und
Erwartungen gestartet. Dass sich diese so erfüllen würden, ist allerdings ein
Traum.“ Er habe aber von vornherein gewusst, dass die Mannschaft über großes
fußballerisches Potenzial verfüge. Seine Einschätzung stützte sich nicht
zuletzt auf die guten Eindrücke aus der vergangenen Rückrunde.
Die Polzer Bilanz der bisher
ausgetragenen 14 Partien des Spieljahres 2006/2007 ist imponierend. Zwei
Niederlagen zu Saisonbeginn (3:4 in Schwerin und 2:5 bei der SpVg Cambs/Leezen)
standen zwölf Siege gegenüber. Seit dem dritten Spieltag haben die Blau
Weißen keinen Punkt mehr abgegeben. Im heimischen Waldstadion gab es für die
Gäste bisher absolut nichts zu holen. Mit 52 erzielten Toren ist man der
Konkurrenz in puncto Treffsicherheit um Längen voraus. Da ist es kaum
verwunderlich, dass ein Polzer die Torschützenliste führt: Thomas Friauf war
bisher 14-mal erfolgreich. Aber auch in der Defensive kann man mit 19
Gegentreffern den Bestwert der Liga vorweisen.
Als Hauptgrund für die Erfolgsserie
nennt Rene Weidmann die Harmonie innerhalb des Teams, die sich nicht auf den
Fußballplatz beschränkt. „Die Mannschaft passt wunderbar zusammen, bei uns
gibt es keine Cliquenwirtschaft.“
FC Hansa schon fast ein „Stammgast“
im Waldstadion
Weitere Faktoren sind zweifellos die
Trainingsbeteiligung, die in der Vergangenheit eher zu den Polzer Defiziten
zählte, im bisherigen Saisonverlauf aber sensationell war, sowie der Umstand,
dass man relativ kontinuierlich auf alle Spieler zurückgreifen konnte.
Die allgemeine Fitness und die Tatsache,
dass die Blau-Weißen viele Spiele so souverän gestalteten, dass frühzeitig
ausgewechselt werden konnte, wirkten sich sehr positiv auf die Leistungsdichte
aus. So war man anders als in den Vorjahren in der Lage, unerwartete Ausfälle
gut wegzustecken. Um ein Beispiel zu nennen: Als sich Außenverteidiger Robert
Mielke im November beim 4:1-Erfolg in Grevesmühlen einen Kreuzbandriss zuzog,
wurde Dustin Klüver mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen. Er löst diese
Aufgabe seitdem hervorragend. Keinesfalls vergessen will Weidmann in diesem
Zusammenhang die großartige Unterstützung , die er von Anfang an durch
Co-Trainer Otto Ohnesorge und Mannschaftsbetreuer Alf Busacker erfuhr.
Das Spiel am Sonntag ist in dieser Saison
schon der zweite Auftritt der Rostocker Profis im Polzer Waldstadion. Im Mai
hieß es 8:1 für den Zweitligisten. „ Wir wollen uns möglichst gut aus der
Affäre ziehen, der Spaß soll dabei nicht zu kurz kommen. Ein Vergleich mit dem
FC Hansa ist für uns immer ein besonderes Erlebnis“, so der Tenor im Lager
der Blau-Weißen.
Der Hansa- „Zugabe“ schließt sich
beim Landesligisten eine kurze Winterpause an. Am 13. Februar wird das Training
wieder aufgenommen Mit seiner Zielstellung steht Rene Weidmann sicher nicht
alleine da: „Wir wollen konsequent weiter durchziehen . Serien sind da
nebensächlich. Es geht darum, die starken Leistungen zu bestätigen. Wenn uns
das gelingt und alles normal läuft, können wir am Ende der Saison den
Verbandsliga- Aufstieg feiern.“
FC
Hansa erneut in Polz zu Gast
Polz (thow)- Es ist eine schöne Weihnachtsüberraschung, die der SV
Blau Weiß Polz für die Fußballfans der Region parat hat. Wie schon beim
letzten Heimspiel des Landesliga- Spitzenreiters angekündigt, wird der FC
Hansa Rostock gleich zu Beginn des neuen Jahres ein weiteres Mal live im
Waldstadion zu erleben sein. Das einzige noch ungeschlagene Team im
deutschen Profi-Fußball läuft am 7. Januar 2007 um 13.30 Uhr im Zuge
seiner Rückrundenvorbereitung in Polz auf. „Natürlich ist bei diesem
Termin das Risiko groß, da wir keinen Einfluss auf das Wetter haben“,
gesteht der neue Vereinsvorsitzende der Blau- Weißen, Marcel Bartsch, ein.
„Wir bauen da schon ein wenig auf die Prognosen, die einen späten Winter
mit Schneefall erst im Februar voraussagen.“ Das Spiel wird aber in jedem
Fall stattfinden. Sollte eine Austragung im Waldstadion nicht möglich sein,
müssten die Polzer eine Fahrt nach Rostock in Kauf nehmen. Aber das ist nur
die Notvariante.
Dass die Hanseaten innerhalb eines doch relativ kurzen Zeitraums erneut in
Polz zu Gast sind- der letzte Auftritt im Mai endete mit einem 8:1 für die
Profis-, ist den guten Kontakten von Marcel Bartsch zu verdanken. Im Zuge
seiner Schiedsrichtertätigkeit (2. Bundesliga/Regionalliga) kam er kürzlich
mit Frank Pagelsdorf ins Gespräch. Auf ein mögliches weiteres
Freundschaftsspiel in Polz angesprochen, erinnerte sich der Hansa-Trainer
noch gut an die hervorragend organisierte Veranstaltung im Mai. Er schloss
sich mit Manager Stefan Studer kurz. „Und dann ging alles ganz schnell“,
freut sich Bartsch. Einer ersten Abmachung per Handschlag folgte schon nach
dem Punktspiel der Hanseaten gegen 1860 München die entsprechende
schriftliche Vereinbarung. „Jegliches wirtschaftliches Risiko für Blau-
Weiß ist ausgeschlossen“, betont der Polzer Vereinsvorsitzende. „Das
ist auch auf das Bestreben des FC Hansa zurückzuführen, kleine Vereine im
Land zu unterstützen.“
Bis zum großen Spiel bleibt nicht mehr viel Zeit. Aus diesem Grund, aber
auch, um den Fans noch ein sportliches Weihnachtsgeschenk zu ermöglichen,
sind die ersten Karten für das Hansa- Spiel schon am 22. Dezember von 10
bis 16 Uhr im Waldstadion erhältlich. Weitere Vorverkaufstermine: 27. bis
29. Dezember und 2. bis 5. Januar 2007. „Sollte wider Erwarten nicht in
Polz gespielt werden können, behalten die Karten ihre Gültigkeit. Wir
werden im kommenden Jahr in jedem Fall noch einen echten Knüller im
Waldstadion präsentieren“, gibt sich Marcel Bartsch geheimnisvoll.
18.11.06
4:1 gegen den Parchimer FC: Super!! Polz bleibt
Spitze!!!!

Es
gratuliert der Fanclub Dömitz!


Junge Polzer im
Hansa-Fieber
Rostock/Polz (thow)
Von diesem Tag werden die
E- Jugend- Fußballer des SV Blau Weiß Polz sicher noch lange schwärmen: Die
jungen Kicker bekamen die Gelegenheit, unter den Augen vieler tausend Zuschauer
gemeinsam mit den Profis des FC Hansa Rostock ins Ostseestadion einzulaufen.
„Das war für die Jungs
ein riesiges Erlebnis“, freut sich auch René Weidmann, der die Mannschaft
zusammen mit Peter Kies betreut, über die gelungene Überraschung. Alles passte
an diesem Tag: Die Fahrt, die rund 80 Hansa-Fans in zwei großen Reisebussen von
Polz aus antraten, das Wetter und nicht zuletzt das Ergebnis. Die Rostocker
behielten gegen Kickers Offenbach nach 0:1-Rückstand bekanntlich noch mit 2:1
die Oberhand
Die Rostocker-Fahrer
möchten sich auf diesem Wege noch einmal recht herzlich beim neuen
Vereinsvorsitzenden der Blau-Weißen, Marcel Bartsch, und Stellvertreter Peter
Franke bedanken, die diesen aufregenden Fußballtag erst ermöglichten.
Liebe
Vereinsmitglieder und Fans,
für
das Vertrauen, in unserem Sportverein Blau Weiß Polz ab Ende September 2006
fungieren zu dürfen, bedanke ich mich.
Die
langjährige und sorgfältige Arbeit des ehemaligen Vorstandes und von Erhard
Neumann als Vorsitzenden hat die Mannschaften des Vereins zu zahlreichen Erfolgen
geführt und für einen landesweit guten Ruf unseres Vereins gesorgt.
Ich
freue mich über das Urteil zahlreicher Sportkameraden, die mir für die
Umsetzung neuer Ideen und Kontakte, wie z.B. der Kantakt zum FC Hansa Rostock,
gedankt haben.
Ohne
das Mitwirken aller Vereinsmitglieder wird es kaum gelingen, neue
Herausforderungen trotz zunehmend schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen zu
meistern.
Gemeinsam
mit der relativ hohen Zahl von Vorstandsmitgliedern werde ich bestrebt sein:
-
eine
vertrauensvolle Atmosphäre in und zwischen den fünf Bereichen des
Vereins zu schaffen
-
durch
die Gewinnung neuer Sponsoren zu helfen, die materielle Basis für den Verein
zu sichern und das Leistungsstreben in allen Vereinsmannschaften zu
unterstützen
Seid
gewiss, dass ich mich mit weiteren neuen Vorhaben und mit Eurem Rückhalt für die
Stärkung des SV Blau Weiß Polz einsetzen werde.
Euer
Marcel
Bartsch
Vereinsvorsitzender

An
dieser Stelle möchten wir uns im Namen aller Freunde des Vereins bei unserem
langjährigen Trainer und Polzer Urgestein Helmut Weidmann bedanken und ihm viel
Glück und Gesundheit wünschen! Danke Helmut!
Neuer
Trainer der 1. Mannschaft ist René Weidmann. René, wir wünschen Dir viel
Erfolg!

copyright:
jens
Neu:
Unser Waldstadion aus 1.100 m Höhe
Auswärtssieg
für Hansa und 1.800 begeisterte Zuschauer:
SV
Blau Weiss Polz - F.C. Hansa Rostock 1:8 (0:5)







Sigmund
Böse, unser Busfahrer der Firma Busreisen Bode und Böse in Dömitz, hat bei
den Auswärtsfahrten schon so manchen Erfolg mit den Polzer Kickern
"eingefahren"

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Andreas Runow