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Neu: Spielplan gesamt Landesliga M-V 2010/11 Ergebnisse aktueller Spieltag Mail: Andreas Runow Blau Weiss Polz im NDR 8.11.09 Grounds - On Tour... Nordostfussball.de - Alles über Fussball im Osten - Waldstadion Polz BW-Polz in Wikipedia
Rückblick auf das insgesamt 9. Jahr in der höchsten Spielklasse von M/V und Ausblick auf die kommende Landesligasaison Polz - Dass sich niemand über
einen eigenen sportlichen Abstieg freut, steht außer Frage. Das gilt natürlich
auch für die Fußballer des SV Blau Weiß Polz. Bis zum letzten Spieltag hat
die Mannschaft um die weitere Verbandsligazugehörigkeit gekämpft. Anders als
in den Jahren zuvor hat es diesmal am Ende aber nicht gereicht. Nach 28
Spieltagen standen 15 Punkte und 30:87 Tore zu Buche. Das war der sportlich
schlechteste Wert in der 16 er Staffel und bedeutete Platz 15 und damit den
Abstieg in die Landesliga. 24. Juli 15.00 Uhr
SV Blau Weiß Polz - Eintracht Mechau 1:1 14. August 1. Pokalrunde 14:00
Uhr AWO Hagenow -
SV Blau Weiß Polz
Die D-Junioren von Blau Weiß Polz/Rotation Kaliß sicherten sich durch ein schwer erkämpftes 3:3 Unentschieden im Polzer Waldstadion den Kreismeistertitel. Das Hinspiel hatten die talentierten Nachwuchskicker nach 3:0 Rückstand mit 5:4 beim Gegner Marnitz/Suckow gewonnen. Überlegen beendeten die D-Junioren aus Polz und Kaliß die Saison und steigen in die Landesliga auf.
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 7. Juni 2010
Polzer Fußball-Wunder bleibt aus 07. Juni 2010 | 00:10 Uhr | von Thomas Willmann
Hochbetrieb im Polzer Strafraum: In dieser Szene versucht Jens Hundertmark (r.), Eintracht-Stürmer Mathias Wenger noch entscheidend zu stören. Oliver Möller kann nicht mehr eingreifen. Thomas Willmann
Vor gut 200 Zuschauern begann die Heimelf druckvoll. Stefan Brinkmann verzögerte gekonnt, seinen Rückpass nahm Enrico Knaack direkt. Doch Eintracht-Keeper Jesse-Ben Bochert und die Latte verhinderten eine frühe Polzer Führung (3.). Nur eine Minute später war Knaack wieder zur Stelle, verfehlte nach einer Kopfballverlängerung nur knapp das Ziel. Und auch die dritte Chance gehörte Blau-Weiß. Erneut setzte sich Stefan Brinkmann auf der rechten Seite durch. Diesmal konnte Sebastian Müller die Vorarbeit nicht entsprechend verwerten (5.). Mit dieser kurzen Drangperiode hatten die Gastgeber ihr Pulver allerdings verschossen. Die Schweriner kontrollierten zunehmend das Geschehen und brachten ihre spielerischen Vorteile zur Geltung. Tino Witkowski verfehlte zweimal knapp das Tor (7. und 26.), nach einem Doppelpass konnte Mario Kopischke per Fußabwehr klären (27.), und nur eine Minute später traf der agile Christopher Schmandt das Außennetz. Bei Polzer Befreiungsversuchen kamen die Bälle in der Regel postwendend zurück. Eine nicht alltägliche Szene verdeutlicht, wie fair es in diesem Spiel zuging. Bei einem Schuss von Eintracht-Kapitän Sebastian Schiewe sah der Linienrichter wohl als einziger Mario Kopischke mit den Fingerspitzen am Ball. Schiewe wies den Schiedsrichter auf die Fehlentscheidung hin, der daraufhin auf Abstoß korrigierte (32.). Es sah so aus, als ob die Blau-Weißen ein 0:0 in die Kabine retten könnten. Doch kurz vor der Pause bekam Schwerin einen Freistoß in aussichtsreicher Position zugesprochen. Tino Witkowski zirkelte den Ball über die Mauer, und es hieß 0:1(43.). Dass es kein Doppelschlag wurde, war Mario Kopischke zu verdanken, der einen Lupfer von Andy Beckerwerth über die Latte lenkte (44.). Nach dem Seitenwechsel wurde die Überlegenheit der Gäste noch offensichtlicher. Und jetzt nutzten sie ihre Chancen auch aus und führten den Gegner zeitweise regelrecht vor. Das galt insbesondere für die Phase zwischen der 49. und 59. Minute. Dem 0:2 ging ein Polzer Ballverlust am gegnerischen Strafraum voraus. Den anschließenden Konter schloss Philipp Maschler mit einem gefühlvollen Heber ab (49.). Steffen Willuweit klärte in höchster Not (52.), doch schon in der nächsten Szene hoppelte der Ball unglücklich zum 0:3 über die Linie (54.). Mario Kopischke behielt in einer 1:1-Situation die Oberhand (55.). Er musste in den nächsten Minuten aber noch zweimal hinter sich greifen. Eine Flanke von der linken Seite beförderte Sebastian Schiewe mühelos ins Netz (57.), und als der Ball wenig später von der rechten Seite vors Tor gezogen wurde, hatte auch Christoph Wegner per Kopf leichtes Spiel (59.). Einige enttäuschte Fans hielt es nicht mehr im Stadion. Sie verpassten u.a. einen vom kurz zuvor eingewechselten Fred Nowe glänzend parierten Elfmeter (70.) - es war nach Aussage eines Eintracht-Betreuers der erste Strafstoß in dieser Saison, den Christopher Schmandt nicht verwandelte - und den Polzer Ehrentreffer. Denn was man der Heimelf zu Gute halten musste: Sie steckte nicht auf. Nachdem Enrico Knaack (66.) und Steffen Willuweit (79.) noch gescheitert waren, klappte es in der Kombination. Auf Willuweit-Vorarbeit traf Knaack sehenswert zum 1:5 ins kurze Eck (84.). Blau-Weiß Polz: Kopischke (68. Nowe) - Willuweit, Hoppe, Ranft, Möller, Hundertmark, Leppin, Jenrich (68. Kürschner), Müller, Brinkmann (75. Renell), Knaack. SR: Hübner (Güstrow) Übungsleiter René Weidmann: Sicherlich sind wir enttäuscht, dass wir unser Ziel nicht erreicht haben. Aber wenn man gesehen hat, was wir in den letzten Monaten an Aufstellungen aufbieten konnten, so ist es aller Ehren wert, die Entscheidung bis zum letzten Spieltag offen gehalten zu haben. Es war wichtig, dass wir das gemeinsam durchgezogen haben, auch dank der großen Unterstützung unserer zweiten Mannschaft. Mannschaftsbetreuer Alf Bußacker: Wir haben einen verdienten Sieger und einen verdienten Verlierer gesehen. Was uns auf der Bank stört und ärgert, ist die Unordnung, die auch heute wieder den ein oder anderen Gegentreffer begünstigte. Aber es hat sich keiner aufgegeben, kämpferisch kann man niemandem einen Vorwurf machen. Betrachtet man die ganze Saison, so steigen wir sicher mit einer gewissen Berechtigung ab. Kapitän Thilo Wilkens (verletzt): Schade, dass es einfach nicht mehr reicht. Es war ja verdient so. In den vergangenen Jahren haben wir das immer noch irgendwie über unsere Heimstärke hingekriegt. Davon konnte in dieser Saison leider keine Rede sein. Aber jedes Ende ist zugleich auch ein Anfang. Und genau so müssen wir versuchen, das zu sehen. Steffen Willuweit: Wir haben auf ein Wunder gehofft, das Schwerin aber nicht zugelassen hat. Wir müssen jetzt die Chance nutzen, in der Landesliga eine neue, schlagkräftige Mannschaft zu formen. Dann kommt auch der Spaß wieder. Fred Nowe: Wir müssen uns eingestehen, dass da nicht mehr drin war. Trotzdem, mir macht der Fußball nach wie vor großen Spaß. Die Sonne scheint, der Platz ist einfach nur geil. Ich freue mich, mit 46 Jahren noch dabei sein zu dürfen und zu können.
FC Eintracht schießt BW Polz aus der Liga 07. Juni 2010 | 00:10 Uhr | von tied
Eintracht-Spieler Mathias Wenger sorgt hier für Druck im Polzer Strafraum. Thomas Willmann
Polz begann stark und zwang FCE-Keeper Bochert zu einer frühen Großtat (3.). Nach einer Viertelstunde kam Eintracht besser ins Spiel und kontrollierte nun die Partie. Ein direkter Freistoß in den Winkel von Witkowski brachte die Pausenführung (43.). Nach zwei dicken Chancen von Ostrowitzki und Schiewe veredelte Maschler einen Konter von Schmandt zum 2:0 (49.). Nur fünf Minuten später sorgte der spielfreudige Schmandt mit einem Sololauf durch die Polzer Hintermannschaft mit dem 3:0 für die Vorentscheidung (54.). Eintracht spielte nun wie im Rausch. Eine Flanke von Maschler drückte Schiewe mit der Hacke zum 4:0 über die Linie (57.). Schließlich bedankte sich Wegner für eine Traumflanke von Beckerwerth mit dem 5:0 (59.). Einwechsler Looks holte einen Foulelfmeter raus, aber Beckerwerth scheiterte erstmals vom Elfmeterpunkt und konnte das halbe Dutzend nicht voll machen. Die Polzer sorgten nun auch wieder für ein wenig Entlastung und kamen zu zwei guten Möglichkeiten. Kurz vor Spielende gelang noch der 1:5-Ehrentreffer (85.). FCE Schwerin: Bochert - Beckerwerth, Wenger, Ostrowitzki, Maschler, Wegner (65. Stephan), Schwarz, Witkowski (60. Looks), Rieling, Schiewe (62. Rickler), Schmandt.
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 31. Mai 2010
Polzer müssen sich an die eigene Nase fassen 31. Mai 2010 | von Thomas Willmann MALCHIN/POLZ - "Wenn man sieht, wie dieses Spiel gelaufen ist, insbesondere was für Chancen wir ausgelassen haben, kommt fast automatisch die Frage auf, ob du in dieser Spielklasse richtig aufgehoben bist", war im Lager des Fußball-Verbandsligisten Blau-Weiß Polz der Ärger über die sonnabendliche 2:4-Niederlage in Malchin auch gestern noch nicht verraucht. "Freistehend ein leeres Tor zu verfehlen, das geht doch gar nicht", löste vor allem eine Szene ungläubiges Kopfschütteln aus, die kurz vor der Pause die Polzer 2:1-Führung hätte bedeuten müssen. Für zusätzlichen Diskussionsstoff sorgte eine völlig überflüssige Gelb/Rote-Karte. Gäste übernehmen nach 20 Minuten die Spielkontrolle Da die Malchiner auf ihrem neu angelegten Hauptplatz Rasenprobleme haben, trägt der FSV seine Heimspiele seit einiger Zeit auf Kunstrasen aus. Das war schon länger bekannt und auch kein Problem. Es entwickelte sich eine faire Partie, in der die Gäste die Anfangsphase verschliefen. Gleich der erste vielversprechende Angriff führte zum 1:0 (6.). Der antrittsschnelle und technisch starke David Schawaller ließ zwei Abwehrspieler schlecht aussehen und überwandt Fred Nowe mit platziertem Schuss. Wenig später traf Schawaller aus klarer Abseitsposition erneut. Und auch wenn dieser Treffer nicht anerkannt wurde, so machte die Szene doch deutlich, dass die Blau-Weißen bis dahin viel zu passiv agierten. Sie wussten sich aber zu steigern, bestimmten ab der 20. Minute das Geschehen und erarbeiteten sich eine Reihe guter Chancen. Einen Schuss von Sebastian Müller klärte der Malchiner Keeper auf Kosten einer Ecke. Die wurde präzise in den Strafraum geschlagen, doch Steffen Willuweit kam nicht richtig hinter den Ball (29.). Gleiches galt für Florian Schuldt nach einer Flanke von Robert Wallbaum. Die Gefahr war damit aber nicht gebannt. Doch Hannes Leppin fehlte die nötige Ruhe. Seine Direktabnahme landete in den Wolken (35.). In der 37. Minute passte es besser. Florian Schuldt erzielte im Nachsetzen den verdienten Ausgleich. Es folgte der eingangs schon erwähnte Hochkaräter. Gegen völlig unsortiert wirkende Malchiner wurde Robert Wallbaum mustergültig freigespielt und brachte das Kunststück fertig, unbedrängt von der Strafraumgrenze am verwaisten Tor vorbeizuschießen (42.). Schubser gegen Schiedsrichter nach Gelb/Roter-Karte Offensichtlich hatten die Gäste aus dem Spielbeginn keine Lehren gezogen. Auch nach dem Wiederanpfiff schienen sie zunächst nicht im Bilde. David Schawaller markierte seinen zweiten Treffer (49.). Und als Malchin nach einem ungeahndeten Foul schnell umschaltete, nutzte Tom Lucka einen präzisen Pass zum 3:1 (54.). Fast wäre Hannes Leppin die direkte Antwort gelungen. Er scheiterte an der Fußspitze des FSV-Torwarts (57.). In der Folge blieben beide Mannschaften ohne größere Torgelegenheiten. Einen Aufreger gab es dennoch. Robert Wallbaum beschwerte sich über ein Foul und sah Gelb. Seine kommentierende Geste - Daumen nach oben - wurde mit Gelb/Rot "honoriert". Dass er sich dann noch zu einem Schubser gegen den Schiedsrichter hinreißen ließ, dürfte weitere Sanktionen nach sich ziehen. "So etwas fällt auf die ganze Mannschaft zurück", gab es auch in den eigenen Reihen wenig Verständnis. Dass die Gäste selbst in Unterzahl zu Chancen kamen, verdeutlicht, was an diesem Tag möglich gewesen wäre. Landete ein Kopfball von Steffen Willuweit noch am Lattenkreuz (86.), so konnte Enrico Knaack, ebenfalls per Kopf, auf 2:3 verkürzen (88.). Zu mehr reichte es allerdings nicht. Den Schlusspunkt setzte Malchin, mit einem Kopfball von Christoph Burmeister zum 4:2 (90.). Somit kommt es am nächsten Wochenende zu einem echten Showdown. Da auch die Konkurrenten leer ausgingen - Friedland 0:5 in Neubrandenburg und Pasewalk 0:6 gegen Anker Wismar -, können die Polzer mit einem abschließenden Heimsieg gegen Eintracht Schwerin immer noch die Klasse halten, vorausgesetzt Pasewalk verliert in Schönberg (4.) und Friedland holt gegen Sievershagen (3.) nicht mehr als einen Punkt. Blau-Weiß Polz: Nowe - Willuweit, Hoppe, Ranft, Hundertmark (71. Knaack), Möller, Leppin (77. Wacker), Brinkmann, Schuldt, Müller, Wallbaum. SR: Söllig (Braunschweig)
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Mecklenburg-Vorpommern vom 25. Mai 2010
Gegner war einfach eine Klasse besser 25. Mai 2010 | von Thomas Willmann Die Polzer Defensive stand in Neubrandenburg unter Dauerdruck. Aber selbst ein glänzend aufgelegter Mario Kopischke konnte nicht verhindern, dass die Blau-Weißen eine herbe 0:7-Niederlage einstecken mussten. NEUBRANDENBURG/POLZ - "Das ist eine super Truppe, die waren definitiv eine Klasse besser", erkannte man im Lager von Fußball-Verbandsligist SV Blau-Weiß Polz neidlos an, dass der FC Neubrandenburg eine Nummer zu groß war. Die Überlegenheit drückte sich auch in Zahlen aus. Nach 90 Minuten hieß es 7:0 für den Tabellenzweiten. Die Polzer, die sich ein achtbares Ergebnis zum Ziel gesetzt hatten, gerieten sofort unter Druck. Eine erste Großchance vereitelte Mario Kopischke in glänzender Manier. Auch bei der anschließenden Ecke war der Blau-Weiß-Keeper zur Stelle (7.). Insbesondere das spielstarke Neubrandenburger Mittelfeld setzte immer wieder Akzente. Bei einem schnell über die linke Seite vorgetragenen Angriff, der mit einem Kopfball abgeschlossen wurde, zeigte Kopischke einen weiteren herausragenden Reflex. Der Abpraller fiel allerdings Ronny Strübing genau vor die Füße, der mühelos zum 1:0 einschob (14.). Die einzige nennenswerte Möglichkeit für die Gäste hatte Enrico Knaack, der, von Robert Wallbaum mit langem Ball geschickt, das Außennetz traf (23.). In der Folge setzte sich das Duell Neubrandenburger Stürmer contra Polzer Torwart fort. Dabei stellte nur ein sehenswerter Schlenzer aus 25 m Letzteren vor unlösbare Probleme (37.). Mit dem 0:2 zur Pause waren die Blau-Weißen in jedem Fall gut bedient: "Bisher hat nur Mario uns im Spiel gehalten. Alle müssen versuchen, noch eine Schippe draufzulegen", motivierte Trainer Rene Weidmann in der Kabine. Das klappte zumindest eine weitere Viertelstunde. Dann markierte Michael Gaede, der kurz zuvor noch am Pfosten gescheitert war (57.), mit unhaltbarem Flachschuss das 3:0 (61.). Es folgte der einzige Gegentreffer, der Weidmann auf die Palme brachte. Zweimal versäumten es die Gäste, zu klären. Es passte zu dieser Szene, dass die scharf vor das Tor gezogene Flanke dann auch noch vom Rücken eines Polzer Abwehrspielers ins eigene Netz gelenkt wurde (65.). Das 5:0 wurde dagegen sehr schön über die linke Seite vorbereitet. Für den erfolgreichen Abschluss war Marc Neumann zuständig (73.). Beim 6:0 setzte sich der kurz zuvor eingewechselte Steven Deerberg in zentraler Position gegen zwei Abwehrspieler durch und ließ Mario Kopischke keine Chance (84.). Auch beim letzten Tor des Tages gab es für den Polzer Keeper nichts zu halten. Im Anschluss an einen Freistoß kam Denis Schmidt, den Oliver Möller abgesehen von dieser Szene gut im Griff hatte, frei zum Kopfball (87.). Beide Mannschaften trugen mit ihrer fairen Spielweise entscheidend dazu bei, dass der Schiedsrichter ein leichtes Amtieren hatte. Die Polzer empfanden die gesamte Atmosphäre als sehr angenehm - von Neubrandenburger Arroganz trotz der klaren Überlegenheit keine Spur. Das galt sowohl für die Mannschaft, als auch für die Zuschauer. Und FC-Trainer Jürgen Decker versicherte, dass man am kommenden Wochenende gegen den TSV Friedland, einen direkten Konkurrenten der Blau-Weißen im Kampf um den Klassenerhalt, genauso engagiert auftreten werde, wie in diesem Spiel. Blau-Weiß Polz: Kopischke - Hoppe, Hundertmark, Wacker (49. Renell), Maik Becker, Möller, Leppin, Müller, Wallbau, Jenrich (73. Kürschner), Knaack. SR: Minx (Papendorf)
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Mecklenburg-Vorpommern vom 14. Mai 2010
Diese Polzer Niederlage tut richtig weh SV Blau Weiß Polz – SV Warnemünde 2:4 (1:3) Wichtige Punkte im Kampf um Klassenerhalt eingebüßt Polz: Kopischke - Willuweit, Hoppe, Ranft, Leppin, Möller, Wallbau (78. Wacker), F. Schuldt, Müller, Brinkmann, Knaack Nach Herrentagsfeier dürfte den Verbandsligafußballer des SV Blau Weiß Polz nicht zumute gewesen sein, nachdem sie das wichtige Nachholspiel gegen den direkten Konkurrenten aus Warnemünde verloren ging. Dabei fing alles vielversprechend an. Enrico Knaack nahm ein Zuspiel von Stefan Brinkmann mit der Brust an und traf sehenswert zum 1:0. (5. Min.). Die Führung gab dem Spiel der Blau Weißen aber keine Sicherheit. Von den Defensivqualitäten der vergangenen Woche war nichts zu sehen .Zwar ging dem Ausgleich ein nicht geahndeter Körpereinsatz hart an der Grenze voraus. Dennoch hätte man vorher klären müssen. Auch beim 1:2 und beim 1:3 (22.) agieren die Polzer viel zu passiv. Die Gegentreffer konnten den Polzer Fanklub aus dem Niedersächsischen Breese-Langendorf und Karwitz nicht schocken. Die etwa 20 Mann starke Truppe feuerte die Blau Weißen lautstark an. Diese Unterstützung war beachtenswert und wurde von Polzer Vereinsseite dankend gewürdigt. Auf dem Platz war die Heimelf um den Anschlusstreffer bemüht. Ein Freistoß von Sebastian Müller, den der Warnemünder Keeper zur Ecke lenkte (44.) und zwei Großchancen in den Nachspielzeit, bei denen der Ball einfach nicht ins Tor wollte machte deutlich: Hier geht noch was. Das unterstrich auch die erste Szene der 2. Halbzeit. Steffen Willuweit schien von dem durchrutschenden Freistoß überrascht. Der Ball sprang ihm zu weit vom Fuß.(46.)Enrico Knaack verpasste zweimal das Ziel. (65. und 67.), bevor auf der anderen Seite der endgültige Entscheidung fiel. Martin Bartsch lief in eine scharfe Hereingabe und es hieß 1:4 (75.). Die Polzer steckten zumindest nicht auf. Robert Wallbaum setzte einen Freistoß an den Pfosten. Enrico Knaack verwandelte einen an Florian Schuldt verschuldeten Elfmeter sicher zum 2:4 (85.). In der Nachspielzeit wurde ein Kopfball von Steffen Willuweit auf der Torlinie geklärte. Die besten Genesungswünsche gelten einem Warnemünder Spieler, der sich eine Schnittwunde am Arm zuzog.
Der
Fanclub Breese - Langendorf, Karwitz feiert trotz der bitteren Niederlage gegen
Warnemünde mit den Spielern des SV Blau Weiß Polz.
01.05.10 - Polz - Drögeheide ...schade: 0:1
Polzer Bollwerk hielt 84 MinutenSV
Blau Weiß Polz – Vorwärts Drögeheide 0:1 (0:0) Der Fußballgott scheint zur Zeit mit den Verbandsligakickern des SV Blau Weiß Polz zu grollen. Die unglückliche Niederlage gegen Sievershagen (1:2) und Pasewalk (0:2) fanden im 0:1 gegen Drögeheide ihre nahtlose Fortsetzung. 84 Minuten stemmten sich die tapfer kämpfenden Polzer dem Tabellenfünften erfolgreich dagegen um durch eine Standardsituation doch noch auf die Verliererstrasse zu geraten. Bei einem Blick auf die Aufstellung schwante den Blau Weiß Anhängern nichts Gutes. Dass neben dem langzeitverletzten Ronny Schult auch Thilo Wilkens ausfallen würde war von vorne herein klar. (der Mannschaftskapitän ließ es sich trotz des vor einer Woche erlittenen Kieferbruchs nicht nehmen mit „dicker Backe“ auf der Polzer Bank Platz zu nehmen). Darüber hinaus musste Trainer Rene Weidmann mit Florian Schuldt (verletzt), Robert Wallbaum und Stefan Brinkmann (beide gelbgesperrt) aber noch drei weitere Stammspieler ersetzten. Der ohnehin kleine Kader wurde durch Spieler aus der Zweiten (Kreisklasse) aufgefüllt. So durfte Michael Jenrich bei seinem Verbandsliga- Debüt gleich durchspielen. Vor diesem Hintergrund war klar: Es kann heute nur darum gehen, zu kämpfen, alles zu geben und möglichst wenig zuzulassen. Mit dieser sehr defensiven Grundhaltung schienen die Gäste so ihre Probleme zu haben. Sie besaßen zwar klare Feldvorteile und verlagerten das Spiel schnell in die gegnerische Hälfte. Doch nenneswerte Chancen resultierten daraus nicht. Abgesehen von einem Schuss in der 2. Minute, der relativ knapp das Ziel verfehlte, drohte dem Polzer Tor in der 1. Halbzeit nicht wirklich Gefahr. Dafür agierte Drögeheide selbst bei den zahlreichen Standards zu unpräzise. Die beste Szene auf der anderen Seite war eine Direktabnahme von Sebastian Müller, der zwei gewonnen Kopfbälle vorausgingen. (24). Nach dem Seitenwechsel nahm der Druck des Tabellenfünften aber doch zu und die brenzlichen Situationen häuften sich. Mario Kopischke stand jetzt immer mehr im Mittelpunkt und erwies sich mehrfach als sicherer Rückhalt (46./51./53./68.).In der 69. Minute klärte Sebastian Müller per Kopf auf der Linie, wenig später rettete der greade eingewechselte Normen Renell für deinen schon geschlagenen Keeper (75.). Von Entlastung der Blau Weißen konnte in dieser Phase keine Rede sein. Drögeheide bekam immer wieder Freistöße in Strafraumnähe zugesprochen. Und als eine dieser Freistöße scharf vor das Tor gezogen wurde, war es Passiert. In den noch verbleibenden Minuten fehlte nach dieser kämpferisch einwandfreien Leistung ganz einfach die Kraft für eine Schlussoffensive. Blau Weiß Polz: Kopischke – Willuweit, Hundermark, Hoppe, Ranft, Wacker (86. Kürschner), Möller, Leppin (77.Renell), Müller, Knaack, Jenrich. Fotos: Vorwärts ...Danke!
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 6. April 2010
Sechs-Punkte-Spiel geht an PolzerFußball-Verbandsligist Blau Weiß Polz gewinnt Kellerduell gegen Friedland Das Kellerduell entschieden die Polzer mit einem 1:0 Zittersieg für sich. Das Spiel lebte in erster Linie von der Spannung. Tief durchatmen hieß es in der 12. Minute als Mario Kopischke erst im Nachfassen sichern konnte. Auf der anderen Seite sorgte Thilo Wilkens mit einem Kullerball an den Pfosten für Aufregung ( 17.). Zwei brenzliche Situationen gab es für die Heimelf zu überstehen (22.+24.) bevor der Führungstreffer bejubelt werden konnte. Nach Kopfballablage wurde ein abgefälschter Schuß von Thilo Wilkens vom Wind heruntergedrückt und senkte sich zum 1:0 ins Netz (28.). Die Polzer hätten nachlegen können, ja müssen. Enrico Knaack jagte den Ball freistehend aus kurzer Distanz in die Wolken. (32.). Auch am nächsten Hochkaräter war er beteiligt. Statt selbst abzuschließen leitete er auf Thilo Wilkens weiter, dessen Kopfball zu drucklos geriet. (36.). Die Blau Weißen agierten nach dem Seitenwechsel nicht mehr so entschlossen wie zuvor. Dennoch hätten sie vorzeitig für klare Verhältnisse sorgen können, eigentlich müssen. Thilo Wilkens erlief einen schon verlorenen geglaubten ball und setzet Enrico Knaack mustergültig in Szene. Doch der zögerte zu lange mit dem Abschluß (56.). Einen platzierten Freistoß von Robert Wallbaum lenkte der Keeper über die Latte. Bei der anschließenden Ecke köpfte Wallbaum knapp über die Latte (59.). Sebastian Müller spielte im richtigen Moment auf Thilo Wilkens, der den ball maßgerecht zurückservierte. Der Keeper konnte nicht mehr eingreifen doch Müller über das leere Tor (69.). Das war zugleich die letzte nenneswerte Polzer Szene. In der Schlussphase ließ sich die Mannschaft mehr und mehr zurückdrängen – Entlastung Fehlanzeige. Nach einer scharf vor das Tor gezogenen Ecke klärte der erneut zweikampfstarke Daniel Hoppe auf der Linie(72.) und bei einem Freistoß behinderten sich zwei Friedländer gegenseitig. Als die Gäste eines der wenigen Male ihre Vorteile in der Körpergröße nutzen konnten war Mario Kopischke mit einer starken Parade zur Stalle (85.).Unverständliches Kopfschütteln lösten die vier Minuten Nachspielzeit auf der Polzer Bank aus. Mit der letzten Aktion hätte man den so wichtigen Sieg fast noch aus der Hand gegeben. Der Ball landete im Tor doch der Schiedsrichter entschied zum entsetzen der Friedländer auf Stürmerfoul und pfiff kurz darauf ab. Große Erleichterung aber auch intensive Diskussionen über die ausgelassenen Torchancen bestimmten die Fangespräche. Beim Rostocker FC kassierte man eine 2:6 Niederlage. Thilo Wilkens hatte noch per Kopf (6.) für einen Start gesorgt. Doch innerhalb von 10 Minuten machte die Gastgeber aus dem Rückstand eine 3:1 Führung (20.+28.+30. Min.). Dem Treffer zum 2:1 ging jedoch eine Reihe von Fehlentscheidungen voraus. Das 4:1 resultierte aus einem unhaltbaren Freistoß (55.). Thilo Wilkens konnte noch einmal verkürzen bevor zwei gut vorgetragene Konter zum 6:2 Endstand sorgten (65.+79. Min.). Am Ende fiel der Verdiente Sieg jedoch zu hoch aus. Polz gegen Friedland: Kopischke - Willuweit.Hoppe,(85.Kürschner), Ranft, Möller, Leppin, Brinkmann, Müller, Wallbaum 90. Becker), Wilkens, Knaack (57. Wacker) Polz gegen Rostock: Kopischke – Willuweit, Ranft, F.Schuldt 81. Becker), Möller, (84. Hundertmark), Leppin, Brinkmann (82. Wacker), Müller, Wallbaum, Wilkens, Knaack
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 29. März 2010
Vier Minuten besiegelten Polzer NiederlageSV Blau Weiß Polz
– FC Anker Wismar 0:3 Viel vorzuwerfen hatten sich die Verbandsligafußballer des SV Blau Weiß Polz nach der 0:3 Niederlage gegen Tabellenführer Anker Wismar nicht. Wenn da nur nicht diese ärgerlichen 4 Minuten von der 58. bis 61. gewesen wären, indenen man sich schließlich alle 3 Gegentore einfing. In der ersten Halbzeit setzten die Blau Weißen sehr diszipliniert die Vorgaben von der Trainerbank um. Die Gäste besaßen zwar erwartungsgemäß spielerische Vorteile ohne aber daraus Kapital schlagen zu können. Torgefahr resultierte eigentlich nur aus zumeist scharf in den Strafraum gezogene Standards. Der Polzer Keeper Mario Kopischke war erstmals in der 17. Minute bei einem Kopfball gefordert. Mit einem Schuß, der den Winkel verfehlte setzte Thilo Wilkens auf der anderen Seite das Offensivsignal ( 27.) Vor der Pause sah die Heimelf nur einmal schlecht aus. Ankers Moussa Sissoko hatte eine Kopfballrückgabe erahnt. Der irritierte Mario Kopischke ließ den Ball verspringen, der gegen den Pfosten hoppelte. Sissoko konnte den Abpraller nicht verwerten.(34.) Auch nachdem Seitenwechsel machte die Polzer Defensive zunächst einen sattelfesten Eindruck. Bis zur 58. Minute: Andre Hildebrandt lief in einen Freistoß und köpfte zum 0:1ein. Dieser Gegentreffer war aus Sicht der Blau Weißen wie ein Genickbruch einzuordnen. Zwei gefühlte Eigentore im Minutentakt unterstrichen die Schockwirkung. Sowohl dem 0:2 durch Fabian Bröcker als auch dem 0:3 von Dennis Martens gingen kapitale Schnitzer voraus. In der Folge ging es der Heimelf in erster Linie darum nicht unnötig unter die Räder zu kommen, was gegen ein zurückschaltendes Anker Team gelang. Nicht nachvollziehen konnten die Polzer warum der Schiedsrichter, dem in der ersten Halbzeit eine sehr gute Leistung bescheinigt werden konnte, stark abbaute. Das war zwar nicht spielentscheidend aber die Freistoßauslegung in der zweiten Halbzeit fiel sehr einseitig zu Gunsten von Wismar aus.
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 15. März 2010
Polzer
Jubel in der Schlussminute 15. März 2010 | von Thomas Willmann
Steffen Willuweit (l.)
und Sebastian Müller (2.v.l. - hier in einem früheren Spiel) zählten beim
verspäteten Rückrundenauftakt zu den Leistungsträgern in einer kampfstarken
Polzer Mannschaft. POLZ -
Einen Punkt gewonnen, oder doch eher zwei verloren? Diese Frage ließe sich
sowohl aus Sicht des SV Blau-Weiß Polz, als auch der HSG Greifswald nach
dem 1:1 in ihrem Vergleich der Fußball-Verbandsliga stellen. Die Blau-Weißen hätten
auf Grund ihrer Vorteile in der zweiten Halbzeit durchaus einen Sieg verdient
gehabt. Andererseits gelang ihnen der Ausgleich erst in der Schlussminute, so
dass man von einem glücklichen Remis sprechen konnte. Blau-Weiß Polz: Kopischke
-Willuweit, Hoppe, Ranft, Möller, Leppin, Müller, Schuldt, Brinkmann,
Knaack (85. Kürschner), Wallbaum. Auf gemeinsame Linie eingeschworen
Fußball-Verbandsligist Blau Weiß Polz auch in dieser Saison vor schwerer RückrundeAngesichts der anhaltenden winterlichen Verhältnisse ist es kaum vorstellbar, dass die Mannschaft am 13.Februar 2010 beim FC Neubrandenburg zum Nachholespiel antreten soll. Aber da die Vier-Tore-Städter über einen von den Blau Weißen ungeliebten Kunstrasenplatz verfügen, geht man in Polz davon aus dass das Spiel auch planmäßig stattfindet. Für die Polzer wäre es auf jeden Fall ein Kaltstart, denn von einer normalen Vorbereitung kann keine Rede sein. „Wir haben angefangen, aber die Möglichkeiten sind sehr eingeschränkt, im Wesentlichen Lauftraining, alles andere müssen wir in der Halle machen“. Dabei wäre ein guter Auftakt angesichts der Tabellensituation sehr wichtig. Auch der Rückzug des Greifswalder FC II ändert wenig an der Situation ,da ein Abstieg der Greifswalder Ersten wohl kaum unausweichlich ist. Die Hinrunde verlief wenig berauschend, den 3 Siegen standen 12 Niederlagen gegenüber. Die Überraschung hielt sich in Grenzen: Natürlich würden wir gerne besser dastehen. Aber es war von vornherein klar dass wir wieder gegen den Abstieg spielen würden, das aber im nun schon 9. Jahr als einziger Verein der Region in der höchsten Spielklasse von Mecklenburg/Vorpommern. Das Kardinalproblem ist seit Jahren das gleiche: Der Polzer Kader ist für diese Spielklasse eindeutig zu klein. Die Last ruht auf den Schultern weniger, und wenn diese Leistungsträger ausfallen wird es gleich eng. Es fehlt an der Dichte um für gleichwertigen Ersatz sorgen zu können. Die großen Unterschiede sind auch durch die schwierige Trainingssituation zu begründen. Was bei regelmäßigem Training möglichst ist, zeigt das Beispiel Stefan Brinkmann. Der junge Neuhauser zählt inzwischen zu den wichtigen Stützen den Teams: „Stefan ist ein echter Lichtblick. Er hat sich toll entwickelt und in der Hinrunde konstant gute Leistungen gezeigt.“ In einer unzereichenden Anfangsphase, freilich mit dem etwas überraschenden Auswärtssieg in Warnemünde ging die Mannschaft oft mit fliegenden Fahnen unter. Auch naives Verhalten und taktisches Fehlverhalten führten dazu. Insbesondere die taktischen Aussetzet brachte Rene Weidmann gehörig auf die Palme. „ Wenn ihr meint anders spielen zu müssen als vorher abgesprochen ist das o.k. aber dann bitte ohne mich,“ lautete die klare Aussage vor den Pokalspiele in Lübtheen. „ Wir müssen aus einer massiven Abwehr und schnellen Kontern unser Heil suchen“ Lautet auch in Zukunft die Polzer Marschroute. Auch wenn sich das gegen Ende der Saison noch nicht sonderlich in Punkten niederschlug, es ist wieder ein System im Polzer Spiel zu erkennen. Zumindest gelang danach der so wichtige Dreier gegen den Pasewalker FV und da 2:0 gegen Malchin. Nicht nur in diesen Partien zeichnete sich eine Stabilisierung der Defensive ab. Mario Kopischke, der einige Gegentreffer auf seine Kappe nehmen musste, steigerte sich erheblich und strahlte Ruhe und Sicherheit aus , die man in der Rückrunde dringend benötigt. Auch seine Vorderleute leisteten sich teilweise haarstreubende Fehler. Das mangelhafte Abwehrverhalten setzt oft schon weit vor der Abwehr ein: „Wir haben drei Treffer nach eigenen Einwürfen in der gegnerischen Hälfte durch Konter kassiert“, nannte Alf Bußacker als ein Beispiel aus seinen Aufzeichnungen. In der Offensive bietet das eigene Spielsystem generell wenig Möglichkeiten zu glänzen. Es gelte, die Taktik auf dien zur Verfügung stehenden Spieler zuzuschneidern. Mit langen Bällen in die Spitze müssen es eben immer wieder die individuellen Stärken einzelner richten. „ Wer würde nicht gerne zaubern. Aber das einstudierte Spielzüge und blindes Spielverständnis voraus. Und das erreicht man nur über eine Trainingskontinuität die wir nicht leisten können. An den grundlegenden Bedingungen wird sich zukünftig in Polz auch nichts ändern. Neuzugänge sind nicht in Sicht, im Gegenteil: John Mäder ist zum Malchower SV gewechselt um sich in der Oberliga zu probieren. „Das trifft uns hart, wir brauchen wirklich jeden Mann , von der Nummer eins bis zur Nummer achtzehn.“ Man ist freundschaftlich auseinandergegangen: „Wir wünschen ihm alles Gute, und wenn es nicht klappt, findet er im Waldstadion immer eine offene Tür.“ Die dadurch entstandene Lücke muß mit den vorhandenen personellen Möglichkeiten gestopft werden. Die Mannschaft muß eben noch enger zusammenrücken. Die Polzer hoffen von großen Verletzungsproblemen verschont zu bleiben um mi voller Kraft den erneuten Klassenerhalt ansteuern zu können. „Wir nehmen jeden Punkt mit und wollen unseren treuen Fans insbesondere im Waldstadion kämpferisch , aber auch spielerisch attraktiven Fußball bieten.“ Nach der schweren Auswärtsaufgabe in Neubrandenburg schließen sich Heinspiele gegen die direkten Konkurrenten Warnemünde ( 20. Februar) und Friedland (27. Februar) an. Hinter diesem Terminplan steht allerdings noch ein dickes winterliches Fragezeichen.
Juli 2009: Verabschiedung Jens Hundertmark |