SV Blau Weiss Polz        
 
 

 

Super! - Hagenower SV  -  Blau Weiß Polz   1:3

03.12.2011 - Grund zum Feiern im Hause Polz! Nach Toren von Kapitän Thilo Wilkens (2) und John Mäder setzte sich Blau-Weiß beim Hagenower SV mit 3:1 durch. Nach nunmehr 10 Punkten aus den letzten vier Spielen hat man sich Luft zur Abstiegszone verschafft und hat nun allen Grund zu Feiern bei der heutigen vereinsinternen Weihnachtsfeier! Denn man tau! :-)

 

Polzer setzen Serie auch im Derby fort

05. Dezember 2011 Von: thow

Fußball-Landesligist SV Blau-Weiß Polz hat seinen Aufwärtstrend auch im letzten Spiel des Jahres bestätigt. Zum Abschluss der Hinrunde feierte die Mannschaft mit dem verdienten 3:1 beim Hagenower SV ihren dritten Sieg in Folge. Während die Polzer als Zehnter den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herstellen konnten, rutschte de...r HSV nach einer insgesamt dennoch starken ersten Halbserie auf den vierten Platz ab.

Den Blau-Weißen war das neugewonnene Selbstvertrauen, das sie sich in den vergangenen Wochen hart erarbeitet haben, deutlich anzumerken. Die Hagenower schienen von der aggressiven Spielweise des Gegners überrascht. Es dauerte nur fünf Minuten, da hieß es 0:1. Nach einem Freistoß von Oliver Möller kam Thilo Wilkens völlig unbedrängt zum Kopfball und ließ sich diese Chance aus kurzer Distanz nicht entgehen. Die Gäste blieben tonangebend. Benny Jerichow "fackelte" zweimal nicht lange, verfehlte aber jeweils das Ziel (7. und 14.). Mehr als ein Freistoß von Steven Gellert, der aber keine Gefahr brachte (17.), stand für die Heimelf in der Anfangsphase nicht zu Buche. Und als Thilo Wilkens in ein missglücktes Abspiel von HSV-Kapitän Stephan Späth lief und John Mäder mit Querpass in Szene setzte, schloss dieser ganz überlegt zum 2:0 ab (24.). Eine Standardsituation sorgte für neue Hoffnung im Hagenower Lager. Sebastian Pippirs schlug eine Ecke auf den zweiten Pfosten, der mit aufgerückte Johannes Klose markierte freistehend das 1:2 (32.).

Aber trotz des Anschlusstreffers blieben die Polzer auch nach dem Seitenwechsel das aktivere Team. Ein Fehler in der gegnerischen Abwehr hätte ihnen fast zu einer weiteren Großchance verholfen (47.), bei einer halbhohen Hereingabe von Thilo Wilkens verhinderte HSV-Keeper Ronny Unger mit guter Parade Schlimmeres (58.). Erst in der Schlussphase zeigten die Gastgeber die Entschlossenheit, die man eigentlich von Anfang an erwartet hatte. Und als der kurz zuvor gelb-verwarnte Christian Jerichow nach einem taktischen Foul mit Gelb/Rot vom Feld musste (73.), schien in Überzahl noch alles drin. Doch nur zwei Minuten später war das numerische Gleichgewicht wieder hergestellt. Auch Johannes Klose sah nach einer 1:1-Situation die Ampelkarte. Die Hagenower versuchten sich in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. Die beste Ausgleichschance hatte Jan Geese, der aber im entscheidenden Moment wegrutschte, so das sein Schuss von der Strafraumgrenze zu hoch geriet (86.). Gelaufen war die Partie, als Thilo Wilkens in der Schlussminute den Ball in Höhe der Mittellinie aufnahm, einen letzten Gegenspieler abschüttelte, auch noch an Ronny Unger vorbeizog und das 3:1 erzielte.

Hagenower SV: Unger - Klose, Späth, Gebert (67. Grewe), Ch. Steinhauer, Geese, Pippirs, R. Steinhauer, Höhn, Gellert, Lenz.

Blau-Weiß Polz: Dröge - Neumann, Schult, Ch. Jerichow, Trinowitz, Ranft, Möller, Mäder, Knaack, Wilkens, B. Jerichow.

SR: Markhoff (Sukow)

Quelle: SVZ

  

 

Klasse! - Blau Weiß Polz - SG Roggendorf  2:0 

26.11.2011 - Torschützen: Marco Ranft, Benny Jerichow

Polzer dank zweitem Sieg in Folge im Aufwind

 

POLZ Genauso hatte man sich das im Lager des SV Blau-Weiß Polz vorgestellt:
Dem 6:1-Auswärtssieg aus der Vorwoche ließ die Mannschaft im heimischen
Waldstadion einen ebenso ungefährdeten 2:0-Erfolg gegen die SG Roggendorf
folgen und hat damit den Anschluss an das Tabellenmittelfeld hergestellt.
Der Sieg war hochverdient. Er hätte gegen einen in der Offensive ausgesprochen
harmlosen Aufsteiger eigentlich noch deutlicher ausfallen müssen. Die
Gastgeber zogen ihr Spiel immer wieder über die Flügel auf. An einem ersten gut

getimten Rückpass von Thilo Wilkens rutschte Benny Jerichow knapp vorbei
(10.), bei der nächsten Vorarbeit seines Kapitäns scheiterte Jerichowmit der Picke
am starken Roggendorfer Keeper (15.). Eine Volleyabnahme vonWilkens
landete an der Latte (21.). Das Erfolgschema des Tages führte dann zumüberfälligen
1:0. Thilo Wilkens zog bis zur Grundlinie durch und fand diesmal in
Marco Ranft einen entsprechenden Abnehmer (29.). Dass es bis zur Pause bei
einem Gegentreffer blieb, hatten die Gäste ihrem Torwart zu verdanken, der
gegen Enrico Knaack erstklassig reagierte (45.).
Die zweite Halbzeit begann mit dem nächsten Polzer Hochkaräter. Thilo
Wilkens konnte nur auf Kosten eines Elfmeters amTorschuss gehindert werden.
John Mäder wollte es zu präzise machen. SeinSchuss sprang vomInnenpfosten
an den Kopf des SG-Keepers und von da ins Aus (51.). Die Blau-Weißen
konnten es an diesem Tag verschmerzen. Wenig später nutzte Benny
Jerichow eine erneute Wilkens-Vorarbeit zum 2:0 (62.). Bei einem Kopfball
verpasste der Polzer Mannschaftsführer nur knapp einen eigenen Treffer
(70.). Es dauerte bis zur 87.Minute, bis auch der Aufsteiger zu einer nennenswerten
Chance kam. Ein Kopfball segelte haarscharf amTor vorbei (87.). thow
Blau-Weiß Polz:Dröge –Neumann,Ch. Jerichow, Trinowitz, Becker (26. Hoppe), Ranft, Möller,
Mäder, Knaack,Wilkens, B. Jerichow. SR: Männer (Parchim)

 

 

Neumühler SV - Blau Weiß Polz  1:6 (0:0) 

19.11.2011 - Nach einer in jeder Hinsicht überzeugenden Leistung kehren unsere Jungs mit
drei Punkten im Gepäck aus Neumühle zurück. Die Tore beim 6:1-Sieg besorgten
Thilo Wilkens (3), Maik Trinowitz, Enrico Knaack und ein Neumühler Spieler.
Jetzt gilt es nächste Woche nachzulegen!

Polzer schießen sich Frust von der Seele

Neumühler SV – SV Blau-Weiß Polz 1:6 (0:0) / Nach der 66. Minute ging es Schlag auf Schlag
19.11.11 - SCHWERIN/POLZ War das der lang ersehnte Befreiungsschlag? In jedem Fall
gingen die Landesliga-Fußballer des SV Blau-Weiß Polz aus dem Kellerduell
beim Neumühler SV als klarer Sieger hervor und schossen sich mit sechs Toren
den Frust von der Seele. Dass es ein verdienter Erfolg war, stand außer Frage.
Mit dem halben Dutzend wurde das neue Schlusslicht allerdings etwas zu
hart bestraft, zumal alle Treffer erst nach dem Seitenwechsel fielen.
Aber schon in der ersten Halbzeit stellten die Gäste das eindeutig bessere
Team. Von den ausfallbedingten Umstellungen in der Abwehr war nichts zu
sehen. Dagegen merkte man der Neumühler Offensive deutlich an, dass sie
ohne gelernte Stürmer auskommen musste. Mehr als der Ansatz einer Chance
war bis zur Pause nicht zu notieren – Christoph Neumann klärte souverän gegen
Christian Schröder (16.). Anders die Blau-Weißen, die schnell deutlich
machten, dass sie unbedingt gewinnen wollten. Benny Jerichow zwang NSV Keeper
Henry Starck zu einer ersten Glanzparade (17.). Der agile Polzer Angreifer
hatte weitere gute Szenen (33. und 38.). In der 24. Minute überzeugte
er auch als Vorbereiter. John Mäder scheiterte an Henry Starck, den Abpraller
konnte Thilo Wilkens per Kopf nicht verwerten. Der Neumühler Torwart war
wenig später mit Fortuna im Bunde, als er einen Schuss von Steffen Willuweit
im„Tunnel“ einklemmte (27.). Dass zudem in zwei Situationen ein Verteidiger
in höchster Not klären musste (40. und 42.), unterstreicht, dass die Neumühler
Fans mit ihrer Einschätzung goldrichtig lagen: „Das Beste am Spiel ist, dass es
noch 0:0 steht.“ Die Polzer arbeiteten nach dem Seitenwechsel
fleißig daran, diesen Zustand zu ändern. Damit der Knoten
platzte, bedurfte es allerdings schon eines kapitalen gegnerischen Schnitzers.
Thilo Wilkens ließ sich frei vor dem Tor auftauchend, diese Chance nicht entgehen
(66.). Und als die Neumühler Abwehr nach einer Ecke erneut patzte, legte Maik
Trinowitz mit energischem Einsatz nach (68.). Es lag sogar das 3:0 in
der Luft (70. und 75.), doch stattdessen fiel durch einen von Nils Grünthal flach
ins rechte Eck gesetzten Freistoß der überraschende Anschlusstreffer (77.).
Die Ernüchterung für die Heimelf und ihre Anhänger folgte auf dem Fuße. Vom
Anstoßpunkt weg landete der Ball mit ganz einfachen Mitteln bei Thilo Wilkens
– 3:1 (78.).Wenig später nutzte der Polzer Kapitän eine Kopfballverlängerung
von John Mäder zu seinem dritten Treffer (82.). Jetzt ging auf Neumühler
Seite gar nichts mehr. Nachdem Henry Starck noch gegen Benny Jerichow parieren
konnte, landete der anschließende Klärungsversuch von Steffen Knispel
im eigenen Netz (85.). Den 6:1-Schlusspunkt setzte Enrico Knaack, der eine gefühlvolle
Wilkens-Flanke freistehend einköpfte (89.). Thomas Willmann
Blau-Weiß Polz: Dröge – Becker, Ch. Jerichow, Neumann, Trinowitz, Möller, Willuweit, Mäder,
Knaack, Wilkens, B. Jerichow.


 

 

Umstrittener Elfmeter leitet Polzer Achtelfinalaus ein 

Zumindest in der ersten Halbzeit konnten die Polzer auch offensiv einige Akzente setzen.

12.11.2011 - POLZ - Eine weitere Pokalüberraschung ist den Landesliga-Fußballern des SV Blau-Weiß Polz nicht gelungen, aber sie haben sich beim 0:2-Achtelfinalaus gegen den klassenhöheren FC Schönberg sehr ordentlich aus der Affäre gezogen. 

Der Verbandsligist erarbeitete sich zwar von Beginn an ein optisches Übergewicht. Doch die ersten Chancen gehörten den Blau-Weißen. Enrico Knaack lief einem Rückpass zum Schönberger Torwart nach. Es kam zum Pressschlag, der Ball landete im Toraus (7.). Nach einem langen Pass setzte sich Benny Jerichow auf der rechte Seite sehr gut durch und legte auf den mitgelaufenen John Mäder ab. Dessen Heber war dann etwas zu hoch angesetzt, verfehlte um rund einen Meter das Ziel (13.). Die Gäste verlagerten das Geschehen zunehmend in die gegnerische Hälfte, spielten „Handball“ um den Polzer Strafraum herum. Echte Torgefahr entstand aber nur selten. Die wenigen Szenen löste Keeper Stefan Dröge sicher (15. und 34.).Auf der anderen Seite kam John Mäder bei einem Konter zwar zum Abschluss, konnte Gabor Ruhr im FC Tor mit seinem Schuss aufs kurze Eck aber nicht wirklich in Verlegenheit bringen (25.).


In der zweiten Halbzeit nahm der Schönberger Druck zu. Der Favorit war bemüht, den Ball schnell laufen zu lassen. Zum Führungstreffer bedurfte es allerdings schon einer nicht unumstrittenen Elfmeterentscheidung. Niwar Jasim wurde in der Spitze angespielt, legte den Ball an Stefan Dröge vorbei und ging zu Boden. Alle Unschuldsbeteuerungen des Torwarts waren umsonst. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt, und Florian Zysk verwandelte sicher (58.).Wenig später war die Partie gelaufen. Den schönsten Spielzug schloss Sahid Wahab nach präziser Flanke von Sascha Wölki mühelos zum 2:0 ab (65.).

Die letzte nennenswerte Möglichkeit gehörte der Heimelf, die sich nach dem Seitenwechsel nur noch selten konstruktiv aus der eigenen Hälfte lösen konnte. Benny Jerichow ließ zwei Verteidiger ziemlich schlecht aussehen, jagte den Ball dann aber weit über die Latte (78.). thow Quelle: SVZ

Blau-Weiß Polz:  Dröge – Schult, Hoppe (77. Ch. Jerichow), Neumann, Ranft, Möller, Becker, Trinnowitz, Mäder, Knaack, B. Jerichow.
SR: Thieme (Gielow)

 

 

Traumtor brachte Polz den verdienten Punktgewinn 

SV Blau Weiß Polz – Schweriner SC 2:2 (1:1)

05.11.2011 - Mit dem späten 2:2 Ausgleichstor  gegen den Schweriner SC belohnte sich der SV Blau Weiß Polz für die an diesem Tag vorbildliche Moral mit der jederzeit an einen Erfolg geglaubt wurde. Die rassige, hart umkämpfte aber nie unfaire Partie litt unter einem Schiedsrichter, der wenig Fingerspitzengefühl bewies und viel zu früh gelbe Karten ( insgesamt 9 gelbe und 2 gelb-rote Karten) zeigte, auf der anderen Seite mit fortlaufender Spieldauer klare Fouls ungeahndet ließ. Die erste nennenswerte Szene war ein Schuss von Benny Jerichow, den der SSC-Torwart nur abklatschen konnte. John Mäder traf in Nachsetzen  nur das Außennetz. (17.).

Auf Vorarbeit von John Mäder ließ Benny Jerichow einen Verteidiger aussteigen und jagte den Ball in einer sehenswerten Aktion zum 1:0 ins Netz. Eine entscheidende Schwächung ereilte die Polzer nach 37 Minuten als der bis dahin äußerst auffällige Marco Ranft nach einer vorherigen gelben Karte wegen „Ballwegschlagens“ mit gelb-rot bedacht wurde. Die Aufregung hatte sich noch nicht gelegt da fiel begünstigt durch einen Fehler des ansonsten sichern Torwarts Stefan Dröge der in der Entstehung bitter Ausgleich. Abgesehen von diesem „Luftloch“ feierte der Lenzener einen gelungenen Einstand im Polzer Tor. Fast wäre John Mäder postwendend die erneute Führung gelungen. Sein Freistoß landete am Außennetz (42).

Der SSC, spielerisch wie erwartet überlegen hatte den besseren Start in die zweite Halbzeit. Stefan Dröge klärte mit toller Parade (49.). Beim 1:2 ins lange Eck durch viele Abwehrbeine hindurch war auch er machtlos (68.).

Das jetzt zerfahrene Spiel mit einem optisch überlegenen Gast war von vielen Unterbrechungen geprägt, die in einer ebenfalls überzogenen Hinausstellung eines Schweriners gipfelten (90). Alles nach vorne lautete das Polzer Motto. Als ein letzter hoher Ball zu kurz abgewehrt wurde und Daniel Hoppe aus vollen Lauf abzog landete der ball als Traumtor und unhaltbar zum 2:2 im Winkel (90.+2). Danach kannte der Jubel keine Grenzen: Dieser eine Punktgewinn sollte der Mannschaft Selbstvertrauen geben und zeigte eindeutig was bei einer entsprechenden Moral und taktischen Einstellung möglich ist.

SV Blau Weiß Polz: Dröge - Williweit, Hoppe, Ranft, Neumann, Trinowitz, Schult, Becker, (50. Wilkens), Mäder, Knaack, B.Jerichow

 

 

Parchimer FC – Blau-Weiß Polz 1:0 (1:0)

29.10.2011 - Im dritten Heimspiel in Folge empfing der Parchimer FC die Mannschaft von Blau-Weiß Polz am neunten Spieltag der Landesliga.

Nachdem die Gäste die erste kleine Möglichkeit mit einem gefährlich durch den Strafraum segelnden Freistoß hatten (3.), kam der PFC zu einer Doppelchance. Zunächst scheiterte Tom Suhrke mit einem Freistoß an der Parade von Blau-Weiß-Keeper Knaack (10.) Zwei Minuten später setzte sich Andrey Neugebauer herrlich im Strafraum durch und bediente Christian Wahls, dessen Schuss abgeblockt wurde (12.).

Anschließend hatten die Gäste noch eine Möglichkeit mit einem Kopfball von Wilkens, den Kurt Broczinski im PFC-Tor abfing (20.). Es folgte jedoch eine starke Phase des PFC.

In der 23. Minute setzte Hans-Michael Mischlewski eine weite Freistoßflanke von Tom Suhrke per Kopf an den Pfosten (23.). Den anschließenden Eckball schoss Tom Suhrke dann direkt (!) in die Maschen zum 1:0 (24.).

Nach einer halben Stunde bereits die große Gelegenheit zum zweiten Treffer. Nach einer Kombination über Andrey Neugebauer und Hans-Michael Mischlewski kam Christian Wahls aber nicht am Polzer Keeper vorbei (30.).

Anschließend besaßen die Gäste zwei Möglichkeiten. Zunächst ein überhasteter Abschluss von B. Jerichow (35.). In der 40. Minute konnte Kurt Broczinski im PFC-Tor einen Schuss von Wilkens aus 10 Metern parieren.

Die Gastgeber hatten noch einen Distanzschuss von Matthias Großmann zu verzeichnen (45.), mit dem 1:0 ging es aber in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel merkte man Polz an, dass sie mehr für das Spiel tun wollten. Dies ließ den Platzherren Raum zum Kontern. Die ganz große Chance besaß Hans-Michael Mischlewski, der nach Zuspiel von Andrey Neugebauer frei durch war und zunächst an der Parade von Blau-Weiß-Keeper Knaack scheiterte. Auch den Nachschuss konnte der PFC-Stürmer nicht im Netz unterbringen (54.).

Nach einer Stunde war es wieder Hans-Michael Mischlewski, der sich gegen zwei Spieler durchsetzte, den Abschluss aber verzog (60.).

Die Polzer kamen in der Folge immerhin zu drei Schusschancen für B. Jerichow (63., 65., 71.). Es fehlten aber Durchsetzungskraft und Präzision.

In der Schlussphase wurde das Spiel dann ruppiger. Die Gäste kamen trotz aller Bemühungen nicht mehr zu wirklich zwingenden Aktionen.

So blieb es schließlich bei einem knappen, aber verdienten Heimsieg für den Parchimer FC.

Tor: 1:0 Tom Suhrke (24.)

Quelle: nordostfussball.de

 

Erneute Niederlage

SV Blau Weiß Polz  -  SG Groß Stieten 1:4 (1:2)

22.10.2011 - Auch wenn die Polzer Mannschaft  nicht so unterlegen war wie es das ernüchternde Ergebnis darstellt, an der Enttäuschung über das Ergebnis gab es keine Zweifel.  Ohne den etatmäßigen Kapitän konnte viel zu wenig Torgefahr entwickelt werden. Hinzu kamen wieder viele Fehler in der Abwehrarbeit, die es dem keineswegs überragenden Gästen leicht machten, Tore zu erzielen.

Bereits nach 10 Minuten vergaben die Gäste freistehend bevor Benny Jerichow mit einem Distanzschuss Torgefahr andeutete. Das 0:1 nach Flanke und ungehindertem Kopfball brachten die Gäste in eine vorzügliche Ausgangsposition (21). Der Wille, das Blatt zu wenden kann dem Gastgeber nicht abgesprochen werden, doch es fehlten die Mittel für ein druckvolles Angriffsspiel. Der im Mittelfeld äußerst bemühte Ronny Schult hatte nach einem schönen Spielzug den Ausgleich auf dem Fuß. Er wurde jedoch abgedrängt und traf nur das Außennetz (35.).

Beim 0:2 schalteten die Gäste erneut schneller und setzten ihren torgefährlichsten Stürmer Dirk Reifmann in Szene, der frei durchlaufend vollendete. Schon jetzt konnte man den fehlerfrei agierenden und bei allen Toren chancenlosen Polzer Keeper Enrico Knaack bedauern. Hoffnung keimte auf als sich Steffen Willuweit in das Angriffsspiel einschaltete und John Mäder aus Nahdistanz zum 1:2 Anschluss vollendete (44.). Nach einem Fehler der Gästeabwehr eröffnete sich gleich darauf Maik Becker die Ausgleichschance (45.). Frei auf den Torwart zulaufend konnte dieser den Schuss jedoch zur Ecke ablenken.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der Gastgeber weiter das Blatt noch zu wenden doch Torgefahr blieb Mangelware. Für die Gäste schlug Dirk Reifmann nach Flanke unbedrängt zum 3. Mal zu und zerstörte die aufgekommenen Polzer Hoffnungen auf mindesten einen Punktgewinn.

Ein Distanzschuss, den der Gästetorwart parierte, blieb eine der wenigen torgefährlichen Polzer Szenen der zweiten Halbzeit. Angesichts der komfortablen Führung sah auch der Gast keine Veranlassung mehr Risiko einzugehen. Das 1:4 in der Nachspielzeit war dann noch eine unnötige Zugabe gegen eine, jetzt völlig verunsicherte Polzer Mannschaft.

SV Blau Weiß Polz: Knaack – Trinowitz, Willuweit, Neumann, Hoppe, Ranft, Schult, Mäder, Möller, Becker (ab 66. Chr. Jerichow), B. Jerichow

 

Gastgeber siegte im Ortsderby

SG 03 Grabow/Ludwigslust  -  SV Blau Weiß Polz 3:1 (1:0)

16.10.2011 - Das stets brisante Derby der Fußball-Landesliga zwischen der SG 03 Ludwigslust/Grabow und dem SV Blau Weiß Polz war anders als in vergangenen Duellen diesmal eine klare Angelegenheit. Die SG 03 setzte sich im heimischen Waldstadion verdient mit 3:1 durch.

Die 280 Zuschauer erlebten einen flotten Beginn. Einem ersten flüssigen Spielzug der Heimelf schloss sich postwendend ein Polzer Konter an (2.). 

Bei einem über die Mauer gezirkelten Freistoß lenkte Enrico Knaack den Ball über die Latte. Der etatmäßige Stürmer musste aushelfen, da beide Keeper der Blau Weißen  Mario Kopischke und Fred Nowe verletzungsbedingt ausfielen. Die Gäste agierten aus einer Konterstellung und hätten bei einem Schuss aus kurzer Distanz durch John Mäder fast die Führung erzielt (21.). Abgesehen von dieser Szene gab aber die Heimelf den Ton an.

Auffallend war die „robuste Spielweise“ vor allem gegen den Polzer Mannschaftskapitän Thilo Wilkens, die schon in der Anfangsphase mit Gelb hätte geahndet werden müssen. Aus einem abgefangenen Polzer Angriff entwickelte sich dann ein Grabower Konter gegen die entblößte Polzer Abwehr und es hieß 1:0 (34.). Auch die Anfangsphase der zweiten Halbzeit gehöret eindeutig dem Gastgeber. Die Gäste strahlten nur durch Thilo Wilkens, der oft regelwidrig gestoppt wurde, Torgefahr aus. Nach einer Ecke und einem Zusammenprall zweier Polzer in der engeren Abwehr fiel mit dem 2:0 bereits eine Vorentscheidung (51.).

Auch das 3:0 ließ nicht lange auf sich warten und brachte nach 55 Minuten die vermeintlich endgültige Entscheidung. Doch endlich reagierte der Gast aus Polz. Wie wenig souverän auch die Abwehr des Gastgebers wirkte, zeigte sich in mehreren folgenden Szenen.

Der beste weil vorbildlich kämpfende und stets Torgefahr ausstrahlende Polzer Thilo Wilkens erzielte nach schöner Einzelleistung das 3:1 (64.). Angetrieben vom Polzer Kapitän nahm die Mannschaft jetzt den Kampf an, wirkte aggressiver, gewann Zweikämpfe und war endlich im Spiel. Leider gelang ihm bei einem Kopfball, der um Zentimeter das Ziel verfehlte nicht der Anschlusstreffer. Bei einer weiteren guten Einzelleistung von Kapitän in der 78. Min, die der Grabower Torwart parierte und einem Lattentreffer von Oliver Möller (80.) war der Anschlusstreffer möglich. Da auch ein Konter der Gastgeber ungenutzt blieb änderte sich jedoch nichts mehr am Spielstand.

Die Polzer Elf musste am Ende das Fazit ziehen, dass die spielerischen Mittel der ersatzgeschwächten Mannschaft und ein herausragender Thilo Wilkens nicht ausreichen, um beim keineswegs übermächtigen Gegner zu punkten.

SV Blau Weiß Polz: Knaack – Neumann, Ranft (90+2 Freitag), Becker, Renell, (68. Willuweit), Trinowitz, Möller, Mäder, Wurch, Wilkens, B. Jerichow

Roland Meyer (Trainer Polz): Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen, waren viel zu ängstlich und sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Das 2:0 war noch mal ein Schock, das 3:0 folgerichtig. Und da erst sind wir wach geworden, haben uns Chancen erarbeitet. Warum so spät, kann ich auch nicht erklären. Das Ergebnis geht so in Ordnung.

 

 

Elfmeterheld „Oldie“ Fred Nowe parierte Polz in die nächste Runde

08.10.2011 - Im Waldstadion Polz fiel die Entscheidung im Pokalspiel gegen den Verbandsligisten FSV Malchin erst im Elfmeterschiessen. Dabei wurde mit Fred Nowe der Torwart zum Matchwinner. Die personelle Situation ließ im Vorfeld schlimmes befürchten. So wurde Christian Jerichow nach langer Verletzungspause praktisch ohne Training ins kalte Wasser geworfen. Mit Steven Wurch  musste ein Leistungsträger der Zweiten die vollen 120 Minuten durchziehen. Beide machten Ihre Sache ausgezeichnet. Zur Entschuldigung der Gäste kann man anführen, dass auch sie äußerst dünn besetzt waren und in Trainer und Co-Trainer ihre einzigen Wechselmöglichkeiten hatten. Dennoch trat Malchin immerhin als Verbandsligist an. Ein Klassenunterschied war aber zu keinem Zeitpunkt zu erkennen.

Die einzige nennenswerte Szene einer ansonsten ereignisarmen ersten Halbzeit führte zum 1:0. John Mäder setzte sich gut durch und traf im zweiten Anlauf, nachdem sein erster Schuss noch vom Torwart pariert wurde (31.).

Dem schönsten Spielzug der gesamten Partie blieb die Krönung verwehrt. Steven Wurch setzte Benny Jerichow per Hacke in Szene. Dessen Flanke nahm Thilo Wilkens volley, sein Schoß verfehlte das Tor jedoch knapp (52.).

In der 63. Min. rettete Normen Renell auf der Linie und nur eine Minute später schien Fred Nowe unfreiwillig die überraschende Spielwende einzuleiten. Er schätzte einen klärenden Schlag aus der gegnerischen Hälfte falsch ein und musste tatenlos zusehen  wie der aufspringende Ball über ihn hinweg im Tor landete. Damit nicht genug: Ein abgefälschter Schuss machte den Malchiner Doppelschlag binnen einer  Minute perfekt (65). Wie aus dem Nichts hieß es 1:2. Die Polzer versuchten alles, bei mehreren gut vorgetragenen Angriffen fehlte aber die letzte Präzision. Bis Steven Wurch in der 89. Minute eine Flanke in den Strafraum zog und Enrico Knaack zum 2:2 einköpfte.

In der Verlängerung ließen beide Team je eine klare Torchance aus. Nach 120 Minuten pfiff der Schiedsrichter zum Elfmeterschiessen. Nachdem Thilo Wilkens getroffen hatte parierte Fred Nowe und verschaffte seiner Mannschaft einen großen Vorteil. Der hielt bis Christian Jerichow verschoss und die Gäste ausglichen. John Mäder als letzter Polzer Schütze bewies gute Nerven und traf zur erneuten Führung. Malchin musste wieder nachziehen, was nicht gelang. Fred Nowe war zum zweiten Mal zur Stelle und sorgte für allerbeste Stimmung im Waldstadion.

Blau Weiß Polz: Nowe – Neumann, Chr. Jerichow, Becker, Renell, Ranft, Wilkens, Mäder, Wurch, Knaack, B. Jerichow

 

Fußballgott trug an diesem Tage ganz sicher kein Polzer Trikot

1.10.2011 - Gar nicht einmal schlecht gespielt und dennoch verloren: Diese Resümee zog man im Lager des SV Blau Weiß Polz nach der 1:3 Heimniederlage gegen dien TSG Gadebusch. Während die Heimelf zahlreiche Chancen ausließ, genügten den cleveren Gästen wenige Möglichkeiten, um drei Treffer zu erzielen.

Den ersten Hochkaräter hatte John Mäder auf dem Fuß, der anstatt das freie lange Eck anzuvisieren einen Gegenspieler anschoss (5.). Als auf der anderen Seite die Polzer Defensive einen langen Pass unterschätzte und der Ball überlegt zurückgespielt wurde, traf Tim Theis aus vollem Lauf sehenswert rechts oben in den Winkel (10.). Blau Weiß antwortete prompt. Thilo Wilkens setzte sich gekonnt im Mittelfeld durch, ließ zwei Verteidiger und den Torwart aussteigen und schob zum 1:1 ein (17.). Bei einem weiteren schnell vorgetragenen Angriff geriet Benny Jerichow im letzten Moment ins Straucheln, so dass der Schuss vom Torwart pariert werden konnte (25.). Die erneute Gadebuscher Führung ließe sich mit „dümmer geht’s nimmer“ umschreiben. Nach einer zu kurz abgewehrten Ecke landete ein missglückter Schussversuch der Gäste genau auf dem Fuß von TSG-Kapitän, der sich diese Chance aus kurzer Distanz nicht entgehen ließ (39.).

Nach dem Wiederanpfiff schien der Ausgleich angesichts der Polzer Überlegenheit nur eine Frage der Zeit. Thilo Wilkens scheiterte jedoch am stark reagierenden Michael Schulz (47.). Der Gäste Keeper stand auch beim großen Aufreger des Tages im Mittelpunkt. Als ihm ein Schuss über die Hand rutschte, sah praktisch das gesamte Waldstadion den Ball hinter der Linie. Doch der gute Schiedsrichter folgte seinem, aus Sicht der Blau Weißen nicht nur in dieser Situation indisponierten Assistenten und entschied auf weiterspielen (65.).

Auch bei einem  Freistoß von Benny Jerichow war die Heimelf nicht mit Fortuna im Bunde. Der Ball sprang vom Pfosten zurück ins Feld (68.). Wenig später klärte Eric Rehberg für seinen schon geschlagenen Schlussmann (70.). So kam was kommen musste: Statt des überfälligen  Ausgleichs schoss Nico Lüth einen Konter zum spielentscheidenden 3:1 ab (78.).

Blau Weiß Polz: Nowe – Neumann, Trinowitz, Ranft, Möller, Schult, Becker (ab 60. Hoppe), Mäder, Knaack (ab 80. Renell), Wilkens, B. Jerichow (ab 71. Willuweit)

 

Polzer in Torlaune

SV Blau Weiß Polz  -  SG Dynamo Schwerin 4:0 (1:0)

17.09.2011 - Die Polzer Elf zeigte sich gut erholt von der Schlappe der Vorwoche, begann hoch konzentriert und hatte in der Anfangsphase durch Ronny Schult, Benny Jerichow und Thilo Wilkens die frühe Führung aus dem Fuß. Die überfällige 1:0 Führung erzielte Thilo Wilkens als er nach Querpass von Enrico Knaack ungehindert vollendete (20.). Danach setzet auch der Gast erste Akzente und forderte den erneut überzeugenden Fred Nowe im Polzer Tor zu mehreren guten Reaktionen (28. +42.).  Der Gast versuchte nach dem Wechsel mehr Offensivspiel zu entwickeln und öffnete damit zwangsläufig Polzer Konterräume. Wurde ein Schuss von Ronny Schult nach Vorarbeit von Thilo Wilkens noch abgefälscht (49.), verwertete John Mäder nach einem Solo vom starken Thilo Wilkens mustergültig zu Überfälligen 2:0 (52.). Nur eine Minute später krönte Benny Jerichow seine gute Leistung mit dem 3:0 als er nach guter Einzelleistung von Halblinks perfekt in den Winkel traf. Dynamo hatte jetzt nichts mehr entgegenzusetzen und entging einer höheren Niederlage nur durch die vergeben Polzer Torchancen. So landete ein Schuss, des sich häufig in den Angriff einschaltenden Ronny Schult nach Eingabe von Marco Ranft am Pfosten (54.). Einen Schuss von John Mäder aus Nahdistanz konnte der Gästekeeper parieren (68.). Eine Rettungstat auf der Linie verhinderte ein weiteres Gegentor. Den 4:0 Endstand erzielte Enrico Knaack in der 81. Minute und sicherte dem Gastgeber eine gelungene Wiedergutmachung gegen einen dankbaren Gegner.

Blau Weiß Polz: Nowe – Möller, Trinowitz, Becker (ab 64. Hoppe), Neumann – Mäder, Ranft, Schult, Wilkens – Knaack, B. Jerichow (ab 86. Willuweit)

 

 

Bittere Auswärtsschlappe

 

SG Aufbau Boizenburg  -  SV Blau Weiß Polz  6:1 (4:0)

 

10.09.2011 - Eine bittere Niederlage musste der Gast aus Polz in Boizenburg einstecken. Noch schwerer dürfte allerdings die Verletzung von Stammkeeper Mario Kopischke wiegen. Er ist in der noch jungen Saison schon der zweite Langzeitverletzte. Schnell über die Außenbahnen vorgetragene Angriffe des Gastgebers führten schon früh zu guten Tormöglichkeiten. Bei der ersten Boizenburger Tormöglichkeit reagierte Mario Kopischke  nach einem Schuss von Stafan Hirdina glänzend (8.). Beim Führungstreffer allerdings vertändelten die Blau Weißen den Ball und halfen so tatkräftig mit (10.).
Nach dem furiosen Auftakt kamen die Gäste aus Polz besser ins Spiel und hatten durch Thilo Wilkens die erste Torchance.


Dem gut herausgespielten 2:0 in der 30. Minute folgte das 3:0, bei dem ein Polzer Abwehrspieler noch die Möglichkeit hatte die Situation zu klären. Er traf aber nicht den Bal, so dass dieser ins Tor trudelte. Bei dieser Rettungsaktion verletzet sich Mario Kopischke, ihm gelten die Genesungswünsche der Mannschaft. Mit dem 4:0 Halbzeitstand war das Spiel praktisch entschieden. Dass an diesem Tag nicht einmal ein, an Thilo Wilkens verursachter Fouelfmeter verwandelt wurde, passt zum Spiel der Gäste (48.). Der Polzer Ehrentreffer von Jon Mäder nach Vorarbeit von Thilo Wilkens sollte angesichts des 6:1 Endstandes nur eine kleine Ergebniskosmetik sein.


SV Blau Weiß Polz: Kopiscke (39. Renell), Schult, Ranft, Neumann, Mäder, B. Jerichow, Knaack, Möller, Trinowitz, Becker, Wilkens

 

Polzer machten erst in der Schlussphase alles klar

Blau Weiß Polz – Grevesmühlener FC  3:0 (1:0)

27.08.2011 - Das Ergebnis täuscht ein wenig über den Spielverlauf hinweg. Die Angelegenheit war keineswegs eindeutig, die Entscheidung fiel erst durch einen Doppelschlag in  den Schlussminuten. Gerade spielerisch ließ der Auftritt der Blau Weißen noch viel Luft nach oben. In der ersten verheißungsvollen Polzer Szene erkämpfte sich Thilo Wilkens, war aber mutterseelenallein auf weiter Flur (3.), Jon Mäder übersah bei seinem harmlosen Abschluss den besser platzierten Mitspieler (4.). Ein einfacher langer Pass stelle die Polzer Defensive vor arge Probleme. Letztlich trudelte der Ball am Pfosten vorbei (8.). Beide Hintermannschaften wirkten nicht immer sattelfest. Bei einem gefährlichen Distanzschuss war der wie schon in der Vorwoche Stammkeeper Mario Kopische vertretende und stark haltende  Fred Nowe erstmals gefordert (17.). Auf der anderen Seite sorgte ein überzeugender Benny Jerichow für Jubel im Polzer Lager. Von Thilo Wilkens in Szene gesetzt. Traf der Stürmer sehenswert mit einem Direktschuss unter die Latte 26.). Wirklich durchdachte Angriffe blieben die Ausnahme. Gegen Ende der ersten Halbzeit ging es hektisch zu, bestimmten kleine Fouls das Spiel. Hier ließ der Schiedsrichter Durchsetzungsvermögen vermissen. Nach einer kurz abgewehrten Ecke stellte der 46- jährige Nowe seine nach wie vor  guten Reflexe unter Beweis (40.). Aber für ihn hätte es kurz nach dem Seitenwechsel wohl wenig zu halten gegeben. Als Zwei Abwehrspieler einen Freistoss verpassten, jagte ein Grevesmühlener den Ball freistehend an den Pfosten (48.). Auch in der Folge ging die größte Torgefahr von Standardsituationen aus. Thilo Wilkens scheiterte am Grevesmühlener Keeper (50.), Marco Ranft verfehlte nur knapp das Ziel(54.). fast im Gegenzug  bewahrte Fred Nowe in einer 1:1 Situation dien Ruhe und behielt die Oberhand (56.). Dass sein Gegenüber ebenfalls zu den Guten seiner Zunft zählt, bewies er bei dem bis dahin wohl besten Polzer Angriff. John Mäder legte genau im richtigen Moment auf Ronny Schult ab, doch dessen Direktabnahme parierte GFC Keeper Hannes Sikora mit tollem Reflex. (65.). In dieser Phase ging es hin und her. Steffen Trettin musste eigentlich den Ausgleich markieren, kam aber nicht an Fred Nowe vorbei (68.). Ein Distanzschuss war die letzte vielversprechende Aktion der Gäste (72.). Grevesmühlen verschob in der Schlussphase gezwungenermaßen weiter nach vorne und öffnete dadurch Räume. Die Blau Weißen wussten damit relativ wenig anzufangen bis „ein typischer Wilkens“ das umjubelte 2:0 und damit die Vorentscheidung brachte. Aus der eigenen Hälfte in Szene gesetzt, ging der Polzer Kapitän auf und davon, ließ Gegenspieler und Torwart aussteigen und schob ein (87.).Durch diesen Treffer offensichtlich auf den Geschmack gekommen, düpierte Thilo Wilkens in der Schlussminute gleich mehrere Gegenspieler und hatte auch noch denn Blick für den mitgelaufenen Benny Jerichow, der mit seinem ersten Doppelpack den 3:0 Endstand markierte. Blau Weiß Polz: Nowe – Hoppe, Ranft, (88. Renell), Neumann, Trinowitz, Schult, Möller, Mäder, Knaack (71. Becker), Wilkens, B. Jerichow

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Festlichkeiten -  90 Jahre SV Blau-Weiß Polz  

Zwei Vereinsidole mit Gold geehrt

 

01. August 2011 | von Harald Schulz   -   Die Chronik Blau Weiss Polz unter  » Geschichte

  

 

Foto1: Die Ehrennadel in Gold erhielt Vereinsidol Otto Ohnesorge (rechts) aus den Händen von KFV-Vorsitzenden Wolfgang Gottschling (Mitte). Vorsitzender Peter Franke gratulierte.

 

Foto2: Besondere Stützen des Vereins sind Ingo Runow, Manuela Schult und Jörg Jahncke (von links). Sie erhielten Ehrennadeln des Kreissportbundes. Fotos: Harald Schulz

 

 

POLZ - Der Sportverein Blau Weiß Polz besteht seit 90 Jahren. Die Mitglieder dieser von Laudator und Chronisten Theo Mundt vergangenen Freitagabend auf der Festveranstaltung als ländlichen Sportverein bezeichneten Gemeinschaft zeigten an diesem Abend, wie vor neun Jahrzehnten ihr Verein überregional eine Ausnahmestellung einnimmt: Ein einzigartiger Zusammenhalt im sportlichen wie kameradschaftlichen Sinne über die Jahre. Dem SV-Vorsitzenden Peter Franke fiel es dann auch leicht, allen Mitgliedern, Freunden, Sponsoren und nicht zuletzt den Fans der Fußballsparte für ihre Verbundenheit zu danken. Einen besonderen Dank schickte der Vorsitzende in Richtung Minister Till Backhaus, mit dessen Unterstützung es gelang, das Gemeinschaftshaus im Jahre 2002 zu bauen. Das dieses Schmuckstück zu einem solchem wurde, dafür hatten viele freiwillige Polzer SV-Anhänger tatkräftig in ihrer Freizeit angepackt.

 

Das nicht nur der Rasen auf dem Sportplatz besondere Pflege bedarf, diese Aufgabe nahm der Vorsitzende auch für die Pflege der Sponsoren in Anspruch. Ohne diese stetige Unterstützung könne der derzeitige finanzielle hohe Aufwand nicht gehalten werden. Ein zweites Faustpfand für die kommenden zehn Jahre sei das gute Miteinander mit der Amts- und Stadtverwaltung. Hier habe es in den vergangenen Jahren ein spürbares Miteinander gegeben. Ein Lob, das Bürgermeisterin Renate Vollbrecht gern bestätigte. Nichts desto trotz, so ihre loyale Einstellung als Bürgermeisterin gegenüber beiden Sportvereinen im Bereich Dömitz, müsse ausgewogen mit den finanziellen Zuwendungen umgegangenen werden. Dass diese unter dem Druck der Politik immer knapper werden, monierte auch Amtsvorsteher Burkhard Thees. Die Zusage beider kommunalpolitischen Spitzenvertreter, für den Sport und den Nachwuchs die freiwilligen Leistungen offen zu halten, gab es großen Applaus.

 

Den ernteten dann ebenso verdiente Vereinsmitglieder, deren Spuren bis in die jüngste Zeit des gleich in mehreren Sparten erfolgreichen Vereins zu finden sind: Otto Ohnesorge ist solch ein Blau Weiß-Haudegen. Ihm verlieh der Vorsitzende des Kreisfußballverbandes (KFV) Westmecklenburg, Wolfgang Gottschling, die KFV-Ehrennadel in Gold. Die Ehrennadel des Kreissportbundes (KSB), Manfred Siemer, verlieh dem unermüdlichen Sportkameraden Ingo Runow diese Auszeichnung in Gold. Die KSB-Ehrennadel in Silber erhielt Manuela Schult, die seit 30 Jahren die Frauen-Gymnastikgruppe als Leiterin sportlich ein Vorbild ist. Die Ehrennadel in Bronze wurde Fußball-Sektionsleiter Jörg Jahncke ans Revers geheftet. Für ihre Verdienste um das Vereinswohl ehrte der Blau Weiß-Vorstand die Mitglieder Annette Fentzahn sowie Leonhard und Helmut Weitmann.

 

Das 90-jährige Bestehen wurde am Sonnabend und Sonntag ebenfalls im besonderen Maße gefeiert. Höhepunkt war Sonnabend der Tanzabend, in dessen Verlauf Radio-Moderator und Comedian Leif Tennemann mit humoristischen Lob und Seitenhieben auch die vielen SV-Gäste begeisterte.

 

Begeistert waren auch die Kicker von "Sauerland-Event" vom fußballerischen Können der ersten Elf des Gastgebers. So lernten die Box-Stars und WM-Größen Sebastian Sylvester, Sebastian Zbik und Jürgen Brämer, dass es beim Kampf auf dem Rasen wenig hilft, in Gedankenblitze schnelle Fäuste einzusetzen. Viel besser sind dabei ein helles Köpfchen, schnelle Beine und ab und zu ein fairer Stopp ohne Körperkontakt.

 

29.07.2011 - Die Festsitzung zum 90 jährigen Bestehen war mit über 100 Gästen sehr gut besucht und wurde zu einer gelungenen Veranstaltung des Gastgebers.

In einem gutklassigen Spiel gegen die Prominentenauswahl von Trainer Karsten Röwer, bei der u.a. die Ex-Weltmeister Sebastian Sylvester, 

Sebastian Zbik und Jürgen Brähmer mitwirkten, setzen sich die Blau Weißen erwartungsgemäß durch.

Boxtrainer führte Regie im Mittelfeld

 

04. August 2011

 

POLZ - Sportlicher Höhepunkt und zugleich würdiger Abschluss der Feierlichkeiten zum 90-jährigen Bestehen des SV Blau Weiß Polz bildete am vergangenen Wochenende das mit Spannung erwartete Fußballspiel gegen die Prominentenmannschaft von Box Trainer Karsten Röwer.

 

Wer gedacht hatte, den Blau-Weißen steckt noch der 4:2-Sieg des Vortages gegen den Landesligisten Malchower SV II und die vorabendliche Feier noch erheblich in den Knochen, sah sich getäuscht. Gegen die mit den Ex-Boxweltmeistern Sebastian Sylvester, Sebastian Zbik und Jürgen Brähmer angereisten Gäste erspielten sich die Polzer nach kurzer Phase des Abtastens zur Halbzeit einen 6:1-Vorsprung.

 

In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste um den spielstarken Karsten Röwer, der im Mittelfeld Regie führte, besser ins Spiel. Jetzt zeigte sich ihre bessere Kondition. Bei Jürgen Brähmer blitzte dagegen nur ansatzweise sein fußballerisches Talent auf. Im Tor der "Promielf" wurde Ralf Stamer zum besten Spieler seiner Mannschaft und zeigte, dass er einmal das Torwartspiel erlernt hat. Er vereitelte etliche gute Polzer Chancen. So gewann der Gastgeber die zweite Halbzeit nur knapp. Der 9:3-Endstand - Tore von Thilo Wilkens 3, Michael Jennrich 3, Benny Jerichow, John Mäder und Enrico Knaack auf Polzer Seite und durch der agilen Enad Licina 2 sowie Sebastian Sonntag für die Boxer - war am Ende zweitrangig. Am Ende stellt diese Begegnung für alle Beteiligten, vor allen aber für die Polzer Spieler und Zuschauer ein einmaliges Erlebnis dar.

 

Dafür gilt dem Freund und Trainer Karsten Röwer sowie seinem Team ein herzliches Dankeschön, denn sie bescherten den Polzern einen weiteren Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Ganz nebenbei dürften alle Gästespieler einige neue Fans dazu gewonnen haben.

 

 

Eine Erfolgsgeschichte unseres Sportvereins begeht sein 90-jähriges Jubiläum. Für ein umfangreiches und anerkanntes, 

kulturelles und sportliches Leben ist unser Verein mit seinen Mitgliedern in vielen Bereichen ein beliebter Anlaufpunkt.

Projekte wie unser Dorfgemeinschaftshaus und unsere siegreichen Fußballmannschaften lassen uns auf eine erfolgreiche 

Vereinsgeschichte zurückblicken.

Feiern Sie mit uns gemeinsam!

Wir laden Sie herzlich zu unserem Festwochenende ein.

Erlebnisreiche und sportliche Tage finden statt:

 

29.07.2011

-         Festveranstaltung für geladene Gäste

    Ehrungen langjährig, aktiver Mitglieder

 

30.07.2011

-         Breitensport für Jedermann ab 11.00 Uhr

    z. B. Kegeln, Schießen, Angelspiel (mit Gewinnpreisen)

    Hüpfburg, Ponyreiten für Kinder

    Großkickeranlag

 

-         Fußballspiele         

                                           11.00 Uhr C-Junioren Blau Weiß Polz – Hagenower SV  

                                           13.00 Uhr Blau Weiß Polz II  -  SG Breese/Langendorf

 

                                           15.00 Uhr Blau Weiß Polz   -   Malchower SV II  

-         Tanz für alle ab 19.30 Uhr

    Augen- und Ohrenschmaus

 

31.07.2011

-        Fußballspiel D- Junioren ab 11.00 Uhr

 

-        Frühschoppen mit Blasmusik ab 11.00 Uhr

    Kinderschminken

 

 -    Fußballspiel – 13.00 Uhr Blau Weiß Polz  -  Prominentenauswahl „Sauerland Event“ 

                                 (z.B. J. Brähmer, S. Sylvester) Berlin mit Boxtrainer Karsten Röwer

 

Für das leibliche Wohl ist vielfältig gesorgt.

 

Wir freuen uns sehr Sie begrüßen zu dürfen!

 

Der Vorstand

Änderungen vorbehalten!

 

 

 

 

Vorbereitungsspiele Saison 2011/12

Sonnabend,   den 23.07.11  15.00 Uhr Blau Weiß Polz   -   Einheit Perleberg  

Sonnabend,   den 23.07.11  15.00 Uhr Schwarz Weiß Eldena   -   Blau Weiß Polz II

Sonntag,  den 24.07.11  15.00 Uhr Blau Weiß Polz II   -   SV Groß Buchholz

Sonnabend,   den   6.08.11  14.00 Uhr Reckenziener SV  -  SV Blau Weiß Polz

 

 

 

 

Ordentlicher Auftritt zu wenig für Punktgewinn

 

Lübzer SV  -  SV Blau Weiß Polz  2:1 (1:0)
Krasser Abwehrfehler kostete mögliches Unentschieden

22.08.2011 - „Die Mannschaft hat sich angesichts der vier zu ersetzenden Stammspieler wacker geschlagen, aber wenn man das gesamte Spiel betrachtet , geht der Lübzer Sieg vollkommen in Ordnung“, schätzte man im Lager der Blau Weißen die 1:2 Auftaktniederlage beim letzt- jährigen Staffelprimus realistisch ein.
Die Anfangsphase gehörte eindeutig der Heimelf, die schon in der 6. Minute von der fehlenden Abstimmung in der gegnerischen Hintermannschaft profitierte. Andre Ohlrich zog eine Flanke flach vor das Tor, wo der durchgelaufene Florian Schwarz praktisch nur noch den Fuß hinhalten brauchte – 1:0.
In der Folge versäumten es die Lübzer die Führung auszubauen, was nicht zuletzt an Fred Nowe im Polzer Tor lag. Der 46 jährige parierte z.B. eine Volleyabnahme in Klassemanier (9.). Von den Blau Weißen war in der ersten Halbzeit offensiv nur bei Standardsituationen etwas zu sehen. Im Anschluss an eine Ecke wurde ein Kopfball von Ronny Schult auf der Linie geklärt, bei seinem zweiten Versuch war Sebastian Haase reaktionsschnell im bedrohten Eck und hielt (14.). Einen halbhoch in den gegnerischen Strafraum gezogenen Freistoß verpassten Enrico Knaack und John Mäder nur knapp (19.).
Auf der anderen Seite durften sich die Gäste bei Fred Nowe bedanken, dass es zur Pause beim 0:1 blieb. Zunächst fischte der Polzer Keeper einen platzierten Freistoß von Andre Olrich aus dem Winkel (30.), und als seine Vorderleute praktisch mit dem Halbzeitpfiff bei einem hohen Ball total verschätzten, war er erneut zur Stelle (45.).
Ihre stärkste Phase hatten die Polzer direkt nach dem Seitenwechsel. Als Sebastian Haase den Ball bei einem Freistoß nur abklatschen konnte, staubte Ronny Schult zum 1:1 ab (51.).
Die Lübzer erarbeiteten sich zwar schnell wieder ein spielerisches Übergewicht, gingen aber oft zu hektisch vor oder fanden in Fred Nowe ihren Meister.
Erst ein krasser Schnitzer ermöglichte der Heimelf den Siegestreffer.  Ein hoher Ball wäre ohne die unfreiwillige Mithilfe eines Abwehrspielers wohl ungefährlich im Toraus gelandet.
Stattdessen missglückte sein Kopfballversuch zur perfekten Vorlage für Alexander Hinz, der wenig Mühe hatte das 2:1 zu erzielen (76.).
Den Gästen fehlten die Möglichkeiten zu einer erneuten Antwort. Ein Freistoß von John Mäder, der über die Latte strich, bot die letzte Ausgleichschance. (89.).   Blau Weiß Polz: Nowe – Hoppe, Schult, Ranft, Trinowitz, Renell, Mäder, Wacker, B. Jerichow, Becker, Knaack

 

 

SV Blau Weiß Polz - Groß Stieten  2:0 (1:0)

Versöhnlicher Saisonabschluss

29.05.2011 - Einen versöhnlichen Saisonabschluss hatten sich die Polzer zum Ziel gesetzt und der gelang nach einer überzeugenden Leistung.
Zu kritisieren war lediglich wieder einmal die unzureichende Chancenauswertung.
Nach guter Vorarbeit scheiterte der Kapitän ebenso wie Benny Jerichow am starken Gäste- Keeper (26. und 36.). Kurz vor der Pause war es dann endlich soweit: Einen mustergültig vorgetragenen Angriff schloss Sebastian Müller zum 1:0 ab (43.). Mit einer weiteren Glanzparade scheitere Benny Jerichow erneut am Stietener Torwart (45.+1).
Auch die 2. Halbzeit gestalteten die Gastgeber hoch überlegen. Ronny Schult setzte einen Schuss aus zentraler Position über das Tor (57.).
Nur zwei Minuten später markierte Maik Becker nach guter Ablage von Thilo Wilkens das überfällige 2:0 (59.).
Warum ein klares Foul an Steffen Brinkmann nicht zum Elfmeter führte, war allen unklar. Weitere gute Chancen von Enrico Knaack, Thilo Wilkens und Ronny Schult blieben ungenutzt, so dass der Gast noch gut bedient war. Lediglich in der 75. Minute konnte Mario Kopischke seien derzeit gute Form nachweisen.
Blau Weiß Polz: Kopischke – Willuweit, Hoppe, Schult, Ranft, Leppin (55.Wacker), Müller, Becker , Wilkens, Brinkmann (68, Knaack), B. Jerichow

 

 

SV Blau Weiß Polz - Landesliga West Mecklenb./Vorp. 2010/2011

 
Statistik Stand 26. ST

 

 

Keeper im Polzer Waldstadion die besten Spieler auf dem Platz 


14.05.2011 - Blau Weiss Polz - SpVgg Cambs-Leezen 1:1 (1:0)


Dass die Partie zwischen dem SV Blau Weiß Polz und der SpVgg. Cambs/Leezen 1:1 endete, lag nicht zuletzt an den starken Keepern auf beiden Seiten.
Auf Grund klarer Chancenvorteile war das für die Blau Weißen in jedem Fall ein unbefriedigendes Resultat.
Nach mustergültiger Vorarbeit von Stefan Brinkmann köpfte Benny Jerichow gekonnt zum frühen 1:0 für den Gastgeber ein (17.). Doch auch der Gast zeigte Offensivqualitäten, denn wenig später bewahrte Mario Kopischke sein Team mit zwei Glanzparaden vor Gegentoren.
Der Cambser Schlussmann tat es ihm bei zwei platzierten Schüssen der Polzer gleich (30. und 32. ). Es entwickelte sich ein Offener Schlagabtausch und die Angriffsreihen sowie die Torhüter standen weiter im Mittelpunkt. Es entwickelte sich ein Polzer Chancenübergewicht aber auch der heute glänzend aufgelegte Mario Kopischke musste mehrfach glänzen.
Sein Gegenüber behielt gegen Benny Jerichow  (55.) und Enrico Knaack (80.) die Oberhand. Warum bei einem Foul an Stefan Brinkmann der Elfmeterpfiff ausblieb war allen Zuschauern ein Rätsel. Hier hatte der Schiedsrichter wohl einen „Blackout“, so dass den Polzern die mögliche Spielentscheidung versagt blieb. So fiel statt des 2:0 auf der anderen Seite nach einer Ecken das 1:1 (83.). Und da auch Thilo Wilkens am Keeper scheitere und Steffen Willuweit aus der Drehung verzog (87.) war das zugleich der Endstand. Eine alte Weisheit fand erneut ihre Bestätigung: Wenn du vorne die Tore nicht machst, wirst du hinten bestraft.
Blau weiß Polz: Kopischke – Möller, Hope (46. Ranft), Chr. Jerichow, Leppin, Becker, Mäder (65. Knaack), Wallbaum, Brinkmann (76. Willuweit), Wilkens, B.Jerichow

 

 

Polzer zeigen im Derby große Moral

 

10. Mai 2011 | von Thomas Willmann

Vor den Toren herrschte Hochbetrieb: Hier muss sich der Polzer Routinier Steffen Willuweit gegen das SG-Duo Steffen Kretschmer (16) und Jens Richter behaupten.  Willmann

GRABOW - Es ist vollbracht: Das Kreis-Derby der Fußball-Landesliga zwischen SG 03 Ludwigslust/Grabow und SV Blau-Weiß Polz, das im Vorfeld für so viel Diskussionsstoff gesorgt hatte, ist am Mittwochabend im Grabower Waldstadion absolut reibungslos über die Bühne gegangen. Und die Partie hatte fußballerisch eine Menge zu bieten. Vor 320 Zuschauern behielten die Polzer wie schon im Hinspiel mit 4:3 die Oberhand. Wer bei Buchmachern nach 40 Minuten auf dieses Ergebnis getippt hätte, wäre reich geworden. Denn da hatte die SG 03 gerade das 3:0 erzielt.

Die bereits zweimal verlegte Partie schien zunächst auch weiterhin unter keinem guten Stern zu stehen. Ein Zuschauer brach kurz vor Spielbeginn zusammen, Notarzt und Rettungshubschrauber kamen zum Einsatz. Letztlich konnte der Mann vor Ort stabilisiert und per Rettungswagen ins Krankenhaus nach Ludwigslust gebracht werden. Da sich der Anpfiff um eine halbe Stunde verzögerte, es also erst um 19.30 Uhr losging, mutmaßte der ein oder andere schon, dass es mit den Lichtverhältnissen eng werden könnte. Schließlich gibt es im Grabower Waldstadion kein Flutlicht. "Nur die Ruhe, wir ziehen das in jedem Fall durch", hielt man von offizieller Seite sofort dagegen.

Polzer Tor in Nachspielzeit leitete die Wende ein

Nach nervösem Beginn führte gleich der erste Angriff der SG 03 zum Torerfolg. Der völlig freistehende Patrick Breß setzte den Ball an den Pfosten, den Abpraller drückte Steffen Kretschmer über die Linie (8.). Auf der anderen Seite konnte John Mäder aus einer missglückten Abseitsfalle kein Kapital schlagen (10.). Alles schien frühzeitig für die Heimelf zu sprechen, als Patrick Breß nach mustergültigem Konter Jens Richter in Szene setzte und der überlegt zum 2:0 abschloss (13.). Für ein erstes Polzer Lebenszeichen sorgte John Mäder, der SG-Keeper Steffen Schlichting zu einer Parade zwang (22.). Als aus einer Ecke für die Blau-Weißen ein weiterer schneller Gegenzug resultierte, lag das 3:0 in der Luft. Tim Lüdeke verzog nur knapp (25.). Beide Teams verpassten in der Folge bei gut vorgetragenen Angriffen je einmal den Abschluss, bevor es erneut laut auf der Tribüne wurde. Oliver Bahls lief in eine von Jens Richter auf den kurzen Pfosten gezogene Ecke und nahm das Tempo mit, so dass sein Kopfball zum unhaltbaren "Torpedo" wurde (40.). Die Gastgeber hätten in einer Überzahlsituation sogar weiter erhöhen können, brachten sich durch einen Fehlpass aber selbst in Bedrängnis. Beim anschließenden langen Schlag in die Polzer Spitze schien man gedanklich schon in der Kabine. Nicht so Thilo Wilkens, der den Ball mit rechts annahm und mit sehenswertem Linksschuss zum 1:3 ins Netz setzte.

Es war jedem im Stadion klar, dass dieser Treffer in der Nachspielzeit den Gästen Aufwind für die zweite Halbzeit geben würde. Und so traten sie dann auch auf. Unverständlich war allerdings, warum auf der anderen Seite die SG 03 trotz der nach wie vor glänzenden Ausgangssituation das Fußballspielen einstellte. Man überstand die kritische Phase nach dem Wiederanpfiff zwar schadlos, konnte aber kaum noch für konstruktive Entlastung sorgen. Vom planvollen Konterspiel der ersten 45 Minuten war nichts mehr zu sehen. Polz übernahm eindeutig das Kommando auf dem Platz, und die Chancen häuften sich. Konnte Steffen Schlichting sein Team mit zwei starken Aktionen zunächst noch vor dem Anschlusstreffer bewahren (59. und 61.), so war auch er geschlagen, als John Mäder auf Vorarbeit von Robert Wallbaum frei vor ihm auftauchte (66.). Für viel Aufregung sorgte das 3:3, das nur drei Minuten später fiel. Zum wiederholten Mal zog Stefan Brinkmann auf und davon und passte flach in die Mitte zu Thilo Wilkens, der eigentlich einen Haken zu viel machte. Doch ein Verteidigerbein beförderte den Ball in Richtung Tor. Der anschließende Rettungsversuch kam aus Sicht der SG 03 noch rechtzeitig, während die Polzer jubelten und dabei die entscheidende Unterstützung vom Schiedsrichterassistenten bekamen, der "Tor" sig nalisierte.

Die Blau-Weißen wollten die gegnerische Verunsicherung natürlich nutzen, um das Spiel komplett zu drehen und mehr als einen Punkt mitzunehmen. Die Möglichkeiten waren auch da. Allerdings schien Thilo Wilkens schon fast zu verzweifeln, als er drei Kopfbälle innerhalb kürzester Zeit nicht ins Ziel brachte. Ein Drehschuss des eingewechselten Matthias Zimmermann sorgte auch auf der anderen Seite noch einmal für Torgefahr, wurde aber von Mario Kopischke pariert (82.). Wie schnell ein Torwart zur tragischen Figur eines Fußballspiels werden kann, machte die 87. Minute deutlich. Steffen Schlichting, der bis dahin eine starke und absolut fehlerfreie Partie abgeliefert hatte, ließ sich von Robert Wallbaum überraschen. Der schlug einen Freistoß nicht wie allgemein erwartet hoch in den Strafraum, sondern zog ihn flach aufs Tor. Der Ball rutschte "Schlicke" durch - 3:4.

Auch die letzten Szenen dieses turbulenten Spiels gehörten den Gästen. Ein weiterer Wallbaum-Freistoß zischte knapp vorbei (90.), Maik Becker schloss einen Konter mit Schuss an den Außenpfosten ab (90.+2). Das störte im Polzer Lager niemanden mehr, als der Schiedsrichter wenig später abpfiff. Spieler und Betreuer lagen sich jubelnd in den Armen, während die Enttäuschung auf der anderen Seite riesengroß war.

Zu den aufmerksamen Beobachtern zählte die Polizei. Man sei gut aufgestellt gewesen, es habe aber keine polizeirelevanten Ereignisse gegeben, resümmierte Polizeioberrat Christian Eichwitz. Es sei allerdings schon notwendig gewesen, präventiv Präsenz zu zeigen, betonte der Einsatzleiter. Erfreulicherweise konnten sich die Einsatzkräfte an diesem Abend auf die reine Zuschauerrolle beschränken.

SG 03 Ludwigslust/Grabow: Schlichting - M. Duske, Diehn, Radeck, J. Duske, Feldmann, Lüdeke (79. Kaatz), Richter, Kretschmer, Bahls (79. Zimmermann), Breß.

Blau-Weiß Polz: Kopischke - Willuweit, Hoppe, Ch. Jerichow, Leppin, Müller, Mäder (88. Becker), Wallbaum, Brinkmann (90.+2 Jenrich), Wilkens, Knaack (53. B. Jerichow).

 

 

Gemessen am Spielverlauf – Remis nur ein Trostpreis

PSV Wismar – SV Blau Weiß Polz 1:1 (1:1)

07.05.2011 - Hätte man den Polzer Landesliga-Fußballern vor dem Anpfiff angeboten, einen Punkt vom Tabellendritten mitzunehmen, hätten die Blau-Weißen vielleicht angenommen. Gemessen am Spielverlauf war das erreichte 1:1 dann aber definitiv zu wenig.

Die Gäste erwischten einen Traumstart. Thilo Wilkens eroberte in Höhe der Mittellinie den ball, marschierte in unnachahmlicher Art bis zum gegnerischen Strafraum durch und erzielte mit platziertem Flachschuss das 0:1 (5.).

In einer an Höhepunkten armen ersten Halbzeit reichte einem, ansonsten in der Offensive harmlose agierenden PSV ein durchdachter Spielzug zum Ausgleich. Die Polzer Abwehr sah bei dem über die linke Seite vorgetragenen Angriff nicht gut aus. Nach mustergültiger Vorarbeit brauchte ein Spieler nur noch den Fuß hinzuhalten (23.). John Mäder hätte die Gäste wieder in Führung bringen müssen, schoss aber nach flüssiger Kombination freistehend den Torwart an (42.).

Im zweiten Abschnitt hatte Blau Weiß eindeutig mehr vom Spiel und auch weitere gute Chancen. Sebastian Müller verzog knapp (48.), bei einem Zuspiel in die Spitze war der PSV- Keeper den berühmten Tick schneller als Stefan Brinkmann (58.). Thilo Wilkens kam nach einem Freistoß unbedrängt zum Kopfball, der aber zu ungefährlich wurde. Nur eine Minute später strich ein Müller – Schuss am Lattenkreuz vorbei. Wenn es ganz dumm gekommen wäre, hätte man sogar den einen Punkt eingebüßt. Ein hoch in Richtung Polzer Strafraum geschlagener Ball sprang auf dem Kunstrasen auf und entwickelte sich zur tückischen Bogenlampe (72.), die nur knapp das Ziel verfehlte.

Blau Weiß Polz: Kopischke – Möller, Chr. Jerichow, Hoppe, Ranft (40. Leppin), Wallbaum, (87. Becker), Müller, Wilkens, Mäder, Brinkmann, Knaack (63. B.Jerichow)

 

 

Erneute Polzer Niederlage


02.05.2011 - Es passte zur derzeitigen Situation, dass es für die Polzer trotz einer deutlichen Leistungssteigerung nicht zum verdienten Punktgewinn gegen Dynamo Schwerin reichte. Die Chancen waren da, in der einen oder anderen Szene fehlte auch das nötige Glück.
In einer relativ ereignisarmen Anfangsphase erwischte die Heimelf einen Auftakt nach Maß. Als Benny Jerichow zu Fall kam, war der Elfmeterpfiff unumstritten. Jon Mäder verwandelte sicher (10.). Gleich die erste nennenswerte Schweriner Offensivaktion endete mit dem Ausgleich. Ein unnötiges Foul bescherte den Gästen einen Freistoß am rechten Strafraumeck. Maik Berndt flankte scharf in Richtung Tor, weder Freund noch Feind kamen heran.  Torwart-Routinier war offensichtlich so irritierte, dass er dem Ball nur hinterher schaute und ihn anschließend aus dem Netz holen musste (20.).


Die nächste Szene für die Polzer resultierte aus einem abgefälschtem Schuss den John Mäder gut annahm aber am Tor vorbei schob (25.). Nach einer gewissen Anlaufzeit entwickelte sich die spielentscheidende Schlussphase. Sebastian Müller wurde im letzen Moment abgeblockt (68.), beim anschließenden Konter war Fred Nowe gefordert und reagierte gut. Eine Einzelaktion, die Marcel Grube gekonnt gegen den rauslaufenden Torwart  vollendete, brachte die Spielentscheidung (73.). Jetzt musste der Gastgeber seine Offensive verstärken. Endlich wurden Torchancen herausgespielt. Steffen Brinkmann zwang Daniel Leistikow zur Glanzparade (85.). Der Schweriner Keeper behielt auch gegen Steffen Willuweit gekonnt die Oberhand (87.) und hatte zudem das Glück des Tüchtigen, als ein Kopfball von Robert Wallbaum die Latte touchierte. Die letzte Torchance bot sich erneut Steffen Willuweit, der nach Flanke von Enrico Knaack einnicken wollte, das Tor aber knapp verfehlte (90.+1).

SV Blau Weiß Polz: Nowe – Möller, Hoppe (81. Knaack), Chr. Jerichow, Ranft, Leppin, Müller, Mäder, Wallbaum, Brinkmann, B. Jerichow (72. Willuweit)

 

 

SC AWO verschafft sich etwas Luft

18. April 2011 | von thow

HAGENOW - Während sich im Lager des SC AWO Hagenow Freude und Zufriedenheit über den wichtigen Derby-Sieg gegen den SV Blau-Weiß Polz breit machten, kommentierten die Gäste-Fans das 0:2 mit einem ratlosen Kopfschütteln: "Wie kann das sein. In der Vorwoche schießen sie noch sechs Tore und heute so etwas?"

Die Anfangsphase war von Nervosität und wenig durchdachten Aktionen auf beiden Seiten geprägt. Für die erste nennenswerte Szene sorgte Julian Höhn, der Mario Kopischke von der Strafraumgrenze vor leichte Probleme stellte (14.). Wenig später musste derPolzer Keeper den Ball aus dem Netz holen. Ein verdeckter Schuss von Marco Schwabe wurde zum Aufsetzer und ließ Kopischke schlecht aussehen (23.). Einem schnell ausgeführten AWO-Konter fehlte es an der nötigen Präzision (30.). Auf der anderen Seite zog Stefan Brinkmann eine Flanke schön auf den zweiten Pfosten, doch die Direktabnahme von Robert Wallbaum missglückte (33.). Die größte Polzer Chance resultierte aus einem 20-m-Schuss von Sebastian Müller, der über die Latte strich (38.). Der Verbandsliga-Absteiger agierte ansonsten aber viel zu passiv, so dass die Hagenower Führung völlig in Ordnung ging. Kurz vor der Pause hatte Frank Lüdemann das 2:0 auf dem Fuß, wurde aber im letzten Moment noch geblockt (40.).

In der Kabine der Blau-Weißen schienen deutliche Worte gefallen zu sein. Die Gäste gingen nach dem Seitenwechsel wesentlich entschlossener zu Werke und versuchten den Gegner früh unter Druck zu setzen. Daraus ergab sich eine optische Überlegenheit. Mehr als ein verunglückter Wallbaum-Abschluss (49.) und eine schöne Direktabnahme von Maik Becker, die knapp das Ziel verfehlte (59.), sprang aber nicht heraus. Ab der 64. Minute mussten die Hagenower mit einem Spieler weniger auskommen. Christian Tügel sah Gelb/Rot. Es war eine von vielen Karten, in einer trotzdem keineswegs unfair geführten Partie. Die Gäste versuchten diese Überzahl auszunutzen, indem sie den Ball laufen ließen. Ihre Angriffe waren aber oft zu umständlich angelegt, um den Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Da ging von den jetzt nur noch seltenen Hagenower Kontern mehr Torgefahr aus. Bei einem Dropkick von Marcel Luttermann musste sich Mario Kopischke schon mächtig strecken, um den Ball noch über die Latte zu befördern (72.).

Das spielentscheidende 2:0 war zweifellos in die Kategorie kurios einzuordnen. Die weit aufgerückten Polzer leisteten sich im Spielaufbau einen Ballverlust und luden den Gegner so zum Kontern ein. Danny Gebert lief alleine auf das linke Strafraumeck zu und wollte wohl einen Mitspieler in Szene setzen. Darauf spekulierte auch Mario Kopischke und orientierte sich in Richtung Mitte. Die Flanke geriet aber zum überraschenden Torschuss, der als Kullerball im kurzen Eck landete (78.). Den Hagenowern war das natürlich völlig egal, sie feierten ihren Torschützen. Die Blau-Weißen steckten zwar nicht auf. Es reichte aber nur noch zu einer brenzligen Situation im AWO-Strafraum, die letztlich im Toraus endete.

Nach dem Schlusspfiff verabschiedeten die Hagenower Christian Friedrich, den es aus beruflichen Gründen für vier Monate nach Australien verschlägt. "Frieder" hat aber angekündigt, seinem Verein treu zu bleiben und anschließend wieder die Fußballschuhe schnüren zu wollen.
SC AWO Hagenow: Többen - Tügel, Bone-Winkel, Schwabe, Luttermann, Friedrich, Rudolf (46. Kuckling), Lüdemann, Höhn, Gebert, Dietrich.

SV Blau-Weiß Polz: Kopischke - Willuweit, Ch. Jerichow, Möller, Becker, Leppin (73. Knaack), Müller, Ranft, Brinkmann, Wallbaum, B. Jerichow.

SR: Streich (Rostock)


 

Kantersieg für Blau Weiß Polz


SV Blau Weiß Polz – Grevesmühlener FC 6:0 (4:0)  

09.04.2011 - „Na bitte, geht doch“, dürfte man im Polzer Lager gesagt haben. Nach den zuletzt so enttäuschenden Vorstellungen haben die Blau Weißen zu einem Befreiungsschlag ausgeholt. Leittragender war der Grevesmühlener FC, der im Polzer Waldstadion an diesem Nachmittag sechs Tore „eingeschenkt“ bekam.Dass die Partie mit einer hochkarätigen Möglichkeit für die Gäste begann (2.), schien für den Gastgeber wie ein Weckruf zu wirken. Es dauerte allerdings bis zur 20. Minute, bevor Stefan Brinkmann die erste nennenswerte Polzer Torchance hatte. Missglückte der Abschluss in dieser Szene noch, so passte schon im nächsten Anlauf alles. Brinkmann lief seinem Gegenspieler davon, legte den Ball am Torwart vorbei und markierte das 1:0 (21.).


Das 2:0 war fast eine Kopie des Führungstreffers. Dabei  profitierte der Stürmer von einem schnell ausgeführten Freistoß (27.). Ein Grevesmühlener Verteidiger erwies sich als Spielverderber, in dem er auf der Linie klärend einen Brinkmann- Hattrick verhinderte (35.). Wenig später sorgte Marco Ranft per Volleyabnahme für das schönste Tor des Tages (37.). Praktisch mit dem Halbzeitpfiff kam der agile Stefan Brinkmann doch zu seinem dritten Tor. Die perfekte Vorarbeit lieferte Robert Wallbaum.
„Leute, ich möchte, dass wir zu null aus dem Spiel gehen, das hat jetzt oberste Priorität“, gab Roland Meyer seinen Jungs in der Kabine mit auf den Weg. Wohl ahnend, dass sich jetzt ein Schlendrian einschleichen könnte. Aber natürlich war es dem Polzer Trainer auch recht, dass Thilo Wilkens die zweite Halbzeit nach Doppelpass mit Stefan Brinkmann mit dem 5:0 eröffnete (47.). In der Folge schlichen sich dann doch einige Unkonzentriertheiten  bis hin zu krassen Fehlern in das Spiel der Blau Weißen ein, aus denen der schwache Gegner aber kein Kapital schlagen konnte. Als Robert Wallbaum einen, an Benny Jerichow verschuldeten Elfmeter zu ungenau abschloss, so dass der Grevesmühlener Keeper parieren konnte, hielt sich der Ärger in Grenzen (57.). Zumal Benny Jerichow in Erwartung seines ersten Tores mitgelaufen war, und die uneigennützige Ablage von Enrico Knaack zum halben Dutzend vollendete (86.).

Blau Weiß Polz:  Kopischke – Möller, Hoppe, Chr. Jerichow, Leppin, Ranft, (66. Maik Becker), Müller, Wallbaum (76. Knaack), Wilkens, Brinkmann, B. Jerichow (90. Wachker)                        

 

 

In Schlussminuten alles klar gemacht


04. April 2011 | von Thomas Willmann


Turbulenz im Polzer Strafraum: In dieser Szene können die Blau-Weißen noch mit vereinten Kräften retten, doch der anschließende Eckball führt zum Boizenburger 1:0.


BOIZENBURG - Im sechsten Anlauf hat es endlich geklappt: Die Landesliga-Fußballer der SG Aufbau Boizenburg feierten mit dem 3:0 im Kreisderby gegen den SV Blau-Weiß Polz ihren ersten Erfolg nach der Winterpause und schoben sich wieder auf den vierten Tabellenplatz vor. Dagegen ging es für den Verbandsliga-Absteiger runter auf Rang elf.

Der Aufsteiger war an diesem Tag sicher nicht um drei Tore besser als die Gäste, der Sieg ging aber alles in allem in Ordnung. Spielerisch bekamen die 100 Zuschauer keinen Leckerbissen geboten. Allzu oft bestand der Spielaufbau aus lang in die Spitze geschlagenen Bällen. Polz schien zunächst besser in die Partie zu finden und hatte auch die erste klare Chance. Nach einer Ecke schoss Enrico Knaack aus kurzer Distanz Aufbau-Keeper Alexander Lamer mehr oder weniger an, der Abpraller landete auf der Torlatte (11.). Auf der anderen Seite "wackelte" Fabian Lamer einen Gegenspieler aus, traf dann aber nur das Außennetz (25.). In der 32. Minute wurde es turbulent im Gäste-Strafraum. Mario Kopischke parierte gegen Stefan Beilfuß, der zweite Versuch wurde abgeblockt, der dritte von Christian Jerichow auf der Linie geklärt. Allerdings auf Kosten eines Eckballs, den Stefan Beilfuß relativ unbedrängt zum 1:0 einköpfte (33.). Durch ein Zufallsprodukt bekam Marco Ranft die Möglichkeit, fast postwendend auszugleichen. Seinem Kopfball fehlte es aber am nötigen Druck (35.). Auf Vorarbeit von Thilo Wilkens geriet Benny Jerichow in zentraler Position in Rücklage, so dass sein Schuss weit über das Aufbau-Tor ging (38.).

Die erste nennenswerte Aktion nach dem Seitenwechsel musste eigentlich den Ausgleich bringen. Zwei Boizenburger Abwehrspieler behinderten sich gegenseitig und legten mustergültig für Thilo Wilkens auf. Doch dessen Heber über Alexander Lamer hinweg verfehlte das Ziel (50.). Der Blau-Weiß-Kapitän setzte auch weiterhin die Akzente seines Teams. Er legte nach gutem Einsatz für Benny Jerichow auf, der verzog (58.). Bei einem Wilkens-Kopfball stand ein Aufbau-Verteidiger goldrichtig am Pfosten und klärte für seinen geschlagenen Keeper (62.).

Das war’s aber auch schon von Polzer Seite. In der Schlussphase kam nur noch die Heimelf zu Chancen. Stefan Beilfuß köpfte freistehend über das Tor (67.), und auch Gunnar Kunzig verfehlte das Ziel, nachdem Mario Kopischke eine Ecke gegen die tiefstehende Sonne falsch eingeschätzt hatte (74.). Fabian Lamer verpasste nach guter Vorarbeit von Stefan Hirdina zunächst noch die Vorentscheidung (84.), machte aber wenig später das 2:0 (87.). Mit der letzten Aktion erhöhten die Boizenburger auf 3:0. Stefan Hirdina, der auch schon für Polz auf Torejagd gegangen ist, profitierte von einem gegnerischen Abspielfehler und setzte Michael Hardik in Szene. Der laufstarke Aufbau-Kapitän schloss überlegt ins lange Eck ab (90.).


Aufbau Boizenburg: A. Lamer - Weißhaupt, Pfeifer, Muuß, Bülow (59. Kunrede), Owe, Hardik, Kunzig, F. Lamer, Hirdina, Beilfuß (80. Gellert).

Blau-Weiß Polz: Kopischke - Möller, Hoppe (46. Becker), Ch. Jerichow, Leppin, Ranft, Mäder (71. Müller), Brinkmann, B. Jerichow, Knaack, Wilkens.

SR: Voß (Schwerin)

Übergabe eines neuen Spielballs und mehrerer Trainingsbälle durch den Sponsor und Geschäftsführer der Genossenschaft für landwirtschaftliche Produktion Eldena e.G., Herrn Uwe Mäder – vielleicht ein gutes Zeichen für glücklichere Spiele der Blau Weißen.

 

 

Polz eine Halbzeit lang erschreckend schwach

SV Blau Weiß Polz – SV Plate 2:3 (0:2)

19.03.2011 - „Verheerend“: Anders lässt sich die Leistung der Polzer Landesligafußballer bei der 2:3 Heimniederlage gegen den SV Plate kaum erklären. Zwei Tormöglichkeiten, die aus Standards resultierten (6. und 35. ), mehr brachte der Gastgeber bis zur Pause nicht zu Stande.

Der Tabellenvorletzte glänzte fußballerisch auch nicht gerade, zeigte sich aber in der Ausnutzung seiner Chancen sehr effektiv. Zentrale Anspielstation war Matthias Richter. Beim frühen 0:1legte Richter mustergültig auf (8.) und beim 0:2 ging ein mustergültiger Konter voraus (43.). Vielleicht hatten die Polzer in dieser Szene darauf spekuliert, dass ein Gegner  den Ball angesichts eines verletzt auf dem Boden liegenden Spielers ins Aus befördern würde.

Trainer Roland Meyer und Routinier Steffen Willuweit fanden in der Kabine deutliche Worte. Und die schienen  bei der Mannschaft angekommen zu sein. Der aufgerückte Libero Willuweit sorgte mit dem Anschlusstreffer selbst für neue Hoffnung (52.). Wenig später sah der bereits verwarnte Plater Kapitän die Gelb/Rote Karte (55.).

Doch die Heimelf machte zu wenig aus ihrer Überzahl und hatte zudem auch noch Pech sowie bei zwei strittigen Strafraumszenen nicht den Schiedsrichter auf seiner Seite. So traf Robert Wallbaum zweimal nur das Aluminium (56. und 79.). In der 84. Minute besiegelte dann  Matthias Richter mit dem im dritten Anlauf erzielten 1:3 die Polzer Niederlage. Dass Robert Wallbaum in der Nachspielzeit einen an Sebastian Müller verschuldeten Strafstoß sicher verwandelte, war reine Ergebniskosmetik.

Bleibt die ernüchternden Erkenntnis, dass auch gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner die Einstellung stimmen muss, dass  einige Stammspieler ihrer Form hinterher laufen und die Ausgeglichenheit des Mannschaftskaders nach wie vor zu wünschen übrig lässt.

Blau Weiß Polz: Kopischke - Willuweit, Chr. Jerichow, Maik Becker (65. Freitag), Leppin, Möller, Müller, Wallbaum, Brinkmann, B. Jerichow, Knaack

 

 

Polzer können mit Remis gegen Spitzenreiter leben
 
12.03.2011 - Blau Weiss Polz - Lübzer SV  1:1

„Wir hatten vielleicht leichte Vorteile, aber alles in allem hatte das Spiel keinen Sieger verdient. Beide Mannschaften haben sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert“, hieß es im Lager der Blau Weißen. Ihre fußballerischen Höhepunkte hatte die Partei in der Anfangsphase. Die Polzer erwischten einen Auftakt nach Maß. Robert Wallbaum bekam die zweite Chance, nachdem er den Ball an den Pfosten gesetzt hatte, und die nutzte er abgeklärt zum 1:0 (6.). Die Führung hatte allerdings nicht lange Bestand. Ein missglückter Klärungsversuch im Anschluss an eine Ecke geriet zur perfekten Vorlage für Frank Kaltenstein, der aus kurzer Distanz vollendete. Das Geschehen spielte sich in der Folge zumeist im Mittelfeld ab mit vielen verbissenen, aber nicht überhart geführten Zweikämpfen.


Vor diesem Hintergrund war es für beide Seiten absolut unverständlich, dass der Schiedsrichter „nur so mit Karten um sich geworfen hat“. Die daraus resultierende Unterzahl für den Gast ergab die danach folgende taktische Ausrichtung für die zweite Halbzeit. Der Tabellenführer versuchte es überwiegend mit langen Bällen und setzte auf Standardsituationen. Die Blau Weißen wollten dagegen über Konter zum Erfolg kommen. In der 65. Minute verpassten John Mäder und Benny Jerichow eine scharfe Eingabe nur um Zentimeter. Auf der anderen Seite bewahrte Mario Kopischke seine Elf mit einer Glanzparade vor einem Rückstand (76.). Fast hätte es für die Polzer doch noch zum Dreier gereicht. Enrico Knaack ließ eine hoch in den Strafraum gezogene Flanke klug passieren. Steffen Willuweit nahm den Ball freistehend mit der Brust an, sein zu schwacher  Abschluss landete aber genau in den Armen des Lübzer Keepers.


Blau Weiß Polz: Kopischke – Möller, Hoppe, Leppin, Becker, Müller, Mäder (ab. 80. Ranft), Wallbaum, Brinkmann (86. Willuweit), Wilkens, B. Jerichow (71. Knaack)

 

 

Verdienter Polzer Auswärtssieg
                         

Neumühler SV -  SV Blau Weiß Polz 0:2 (0:0)
 
05.03.2011
- Mit dem festen Vorsatz, die Heimniederlage der Hinrunde auszugleichen trat die Polzer Mannschaft selbstbewusst in Neumühle an. Doch die vom Gastgeber äußerst kurzfristig auf 16.00 Uhr veränderte Anstoßzeit sorgten nicht nur für Unruhe sonder auch arbeitsbedingt für notwendige Änderungen der geplanten Mannschaftsaufstellung.
So hatte die Polzer Abwehr anfangs mit Abstimmungsschwierigkeiten zu kämpfen, konnte sich aber im Verlaufe des Spieles deutlich steigern.
Höhepunkte der 1. Halbzeit waren aus Polzer Sicht zwei Aluminiumtreffer und eine Großchance vom freigespielten Sebastian Müller, der am Neumühler Torwart scheitere.
Aber auch der Gastgeber hatte bei einem Aluminiumtreffer die Möglichkeit der Halbzeitführung. So ging es nach verteiltem Spiel in die Pause.
Im Verlauf der zweiten Halbzeit verdiente sich der Gast aus Polz den Auswärtssieg durch mehr Initiative und Chancenvorteile. Vorentscheidend war die, von Sebastian Müller in der 67. Minute nach Vorarbeit von John Mäder erzielte Polzer Führung.
Jetzt waren die Gäste auf der Siegerstrasse und der eingewechselte Enrico Knaack hatte die Vorentscheidung auf dem Fuß.Aber auch die jetzt stabiler wirkende Polzer Abwehr musste volle Konzentration aufbringen und der Polzer Keeper Mario Kopischke konnte seine Fähigkeiten unter Beweis stelle, indem er eine Großchance des Gastgebers vereitelte und damit die Führung sicherte.
Die Verantwortlichen wussten, dass ein 2:0  die Spielentscheidung bedeuten und eine hektische Schlussphase verhindern würde. Konterräume sollten sich angesichts des Spielstandes zwangsläufig ergeben.
Das Tor zum erhofften 2:0 fiel schließlich in der 84. Minute.  Thilo Wilkens „startete“ an der Mittellinie, ließ alle Gegner stehen und legte uneigennützig auf den mitgelaufenen Stefan Brinkmann ab, der sicher vollendete.
Damit gelang die Revanche für die Heimniederlage und die Mannschaft tankte weiter Selbstvertauen und sollte für das Heimspiel gegen den Spitzenreiter am nächsten Samstag gerüstet sein.
SV Blau Weiß Polz: Kopischke - Möller – Chr. Jerichow, Maik Becker (ab 82. Kürschner), Wallbaum, Leppin, Müller, Mader, Brinkmann, Wilkens, B.Jerichow (ab 74. Knaack) 

 

 

Polz fehlte Konzentration vor dem gegnerischen Tor

Fußball – Landesliga West:   SV Blau Weiß Polz – Schweriner SC 0:0

26.02.2011 - Polz: „Das war ein ordentlicher Rückrundenauftakt. Bei ein bisschen mehr Konzentration im Abschluss hätten wir allerdings einen Sieg erarbeiten müssen“, fasste der Polzer Trainer Roland Meyer das 0:0 seiner Mannschaft gegen den Schweriner SC ziemlich treffend zusammen.

Wie angekündigt wurde das Spiel nicht im Polzer Waldstadion, sondern auf dem Polzer Trainingsplatz ausgetragen, der sich bei strahlendem Sonnenschein in ordentlichem Zustand präsentierte. Optimale Bedingungen hatte sicher niemand erwartet.

Alle Akteure waren auf dem harten Untergrund in erster Linie um Ballkontrolle bemüht und versuchten die Fehlerquote möglichst gering zu halten. Nennenswerte Torchancen blieben die Ausnahme. In der 28. Minute setzte der Polzer Keeper Mario Kopischke mit schnellem Abwurf John Mäder in Szene. Dessen langen Pass nahm Benny Jerichow sehr gut mit. Doch der Abschluss missglückte. Auf der anderen Seite verzog Enrico Mario in aussichtsreicher Position (34.). Praktisch mit dem Halbzeitpfiff hätte Matthias Genzler den SSC in Führung bringen können. Er hechtete in eine auf den kurzen Pfosten gezogenen Flanke, brachte den Kopfball aber nicht ins Tor.

Nach dem Seitenwechsel wirkten die Gäste zunächst optisch leicht überlegen, was in erster Linie daran lag, dass die Blau Weißen zu zögerlich agierten, wie Roland lautstark monierte: “ Mensch, wir müssen doch mal zum Ball gehen.“

Vor den gegnerischen Tor brachte der SSC aber wenig zu Stande. Da hatten die Polzer deutlich mehr zu bieten. Robert Wallbaum bediente Enrico Knaack mustergültig. Der verfehlte das Ziel nach gewonnenem Laufduell allerdings weit.( 58.).

In der 71. Minute profitierte Wallbau seinerseits von einer Knaack – Vorarbeit, scheiterte aber am gut reagierenden Schweriner Keeper Christian Maaske.

Als sich Stefan Brinkmann auf der rechten Seite gut durchsetzte und mit Übersicht zurückspielte, war Robert Wallbau erneut zur Stelle, um den Ball aus kurzer Distanz über die Latte zu jagen (79.). Wenig später wurde Benny Jerichow, der nach langer Verletzungspause ein vielversprechendes Debüt im Polzer Trikot ablieferte, im letzten Moment entscheidend gestört (81.). Die einzige größere Möglichkeit für den Tabellenzweiten resultierte aus einer Unstimmigkeit in der Hintermannschaft der Gastgeber. Eine missglückte Abseitsfalle ließ Felix Michalski völlig frei vor dem Tor auftauchen. Doch sein Kopfball ging deutlich    vorbei. (83.).

Die Einschätzung von SSC- Trainer Jörg Schröder deckte sich weitgehend mit der seines Gegenüber: „Obwohl wir über weite Stecken mehr von Spiel hatten, müssen wir mit dem Ergebnis zufrieden sein. Am Ende war das angesichts der klaren Polzer Chancen ein Punktgewinn.“

Blau Weiß Polz: Kopischke – Willuweit, Hoppe, Leppin, Möller, Müller, Mäder Brinkmann, Wallbaum, Benny Jerichow (ab 84. Becker), Knaack

SR: Bergmann (Karft)

 

 

Blau Weiß Polz Sieger beim Jägercup 2011

12.02.11 - Nachdem der SV Blau-Weiß Polz II an diversen Hallenturnieren  mit unterschiedlichem Erfolg teilgenommen hatte, wurde ihr eigenes Turnier am 5. Februar 2011 ein großer Erfolg. Gleichzeitig bildete es den Abschluss der Hallensaison. Durch die kurzfristige Absage einer Mannschaft spielte man nicht mehr in zwei Staffeln, sondern jeder gegen jeden. Das sollte sich als glücklich erweisen, denn das allerletzte Spiel sollte das Turnier entscheiden. Da der SV Blau-Weiß Polz II über genügend Spieler verfügt, wurden zwei Mannschaften gebildet. Diese beiden Mannschaften sowie Uenze und Eldena lieferten sich einen großen Kampf um die ersten vier Plätze. Da der bis dahin ungeschlagene TSV Uenze gegen die bis zu diesem Spiel sieglosen Kicker aus Karstädt mit 2:5 verloren hat, war der Weg frei für den SV Blau-Weiß Polz II. Mannschaft. Ein Unentschieden gegen den SV Lanz genügte und aufgrund des besseren Torverhältnisses wurde die Mannschaft Sieger beim Jägercup 2011. Der Sieger stellte mit Maik Becker (8 Tore) den besten Torschützen und mit Daniel (Kalle) Kröplin den besten Torhüter des Turniers. Wir möchten uns hiermit recht herzlich beim Getränkeshop Jäger aus Lenzen und bei Malermeister Mike Heinrich aus Dömitz für die gesponserten Pokale und Preise bedanken. Großer Dank gilt auch den Spielerfrauen des SV Blau-Weiß Polz II, welche für das gastronomische Wohl gesorgt haben und allen, die dazu beitrugen, dass es ein gutes und unvergessliches Turnier wurde.  

 

Abschlusstabelle:

 

1.

SV Blau-Weiß Polz II

7

13

13:6

2.

TSV Uenze

7

13

15:10

3.

SV Blau-Weiß Polz I

7

12

18:10

4.

Schwarz-Weiß Eldena II

7

12

12:11

5.

SV Lanz

7

6

8:8

6.

Blau-Weiß Lenzen

7

4

5:15

7.

Hertha Karstädt II

7

3

11:22

 

Weitere Hallenturniere; Samstag 05.02.2011     9.00 Uhr Blau Weiß Polz II

                                  Samstag 05.02.2011   13.00 Uhr Blau Weiß Polz C-Jugend

 

Vorbereitungsspiele:

Samstag 29.01.2011   14.00 Uhr Einheit Perleberg  – Blau Weiß Polz                   2:0

Samstag   5.02.2011   14.00 Uhr  Eintracht Mechau – Blau Weiß Polz                  ausgef.

10.-13.02.2011 Trainingslager in Dortmund  

 

Hacke, Spitze falsches Rezept

27. Januar 2011 | von Thomas Willmann

POLZ - "Allein mit Hacke, Spitze, eins-zwei-drei geht auch in der Landesliga nichts. Das musste bei dem ein oder anderen Spieler erst einmal im Kopf ankommen", lautet einer der Erklärungsversuche, mit dem man beim Verbandsliga-Absteiger SV Blau-Weiß Polz Ursachenforschung für die sehr holprige Hinrunde betrieben hat. Der achte Tabellenplatz, auf dem die Mannschaft überwintert, stellt für alle Beteiligten eine ziemliche Enttäuschung dar. "Wir sind eben nicht zu Unrecht abgestiegen. Wenn gleich mehrere Leistungsträger ausfallen, haben wir zu wenig Qualität in unserem kleinen Kader", geht die kritische Selbsteinschätzung weiter. Die Verletzungsmisere zog sich wie ein roter Faden durch die bisherige Saison und machte dem neuen Trainer, Roland Meyer, das Leben schwer. Von Kontinuität konnte keine Rede sein, Umstellungen waren die Regel.

Erst zum Ende der Hinrunde, mit nahezu allen Mann an Bord, schienen die Polzer besser in Tritt zu kommen. Bis dahin hatten sie aber schon jede Menge Punkte liegen gelassen. Gerade einmal 16 Zähler stehen nach 13 Spielen auf der Habenseite. Was außerdem ins Auge fällt, ist die Diskrepanz zwischen Offensive und Defensive. Die 33 erzielten Tore gehören zu den Spitzenwerten der Liga, genauso wie auf der anderen Seite im negativen Sinne die 31 Gegentreffer.

Man müsse einer neuformierten Abwehr immer eine gewisse Zeit einräumen, sich einzuspielen. Aber gerade der absolute Tiefpunkt, das 1:4 in Grevesmühlen, habe allerbesten Anschauungsunterricht in Sachen haarsträubende individuelle Fehler geliefert. Und derartige "Böcke" leisteten sich die Polzer allzu oft. "Es fehlte an Fitness und Dynamik, diese Mängel müssen wir definitiv abstellen."

Maßstab für die Rückrunde soll der fußballerische Aufwärtstrend sein, der in den letzten Partien vor der Winterpause zu erkennen war. Wolfgang Meyer möchte bei seiner Mannschaft wieder den Spaß am Fußball spielen sehen, der dann über entsprechende Ergebnisse ansteckend wirken soll. Denn die Zuschauer im heimischen Waldstadion wurden bisher nun wirklich nicht verwöhnt. Als Ziel peilen die Blau-Weißen einen Platz unter den ersten Fünf an - nach eigener Einschätzung ein realistisches Vorhaben.

In Sachen Personal gibt es nichts Neues. Man hofft, das Maß an langwierigen Verletzungen für diese Saison schon voll zu haben und auf alle Leistungsträger bauen zu können. In der "Warteschleife" befindet sich Ronny Schult. Der Routinier möchte nach seiner Knieoperation in jedem Fall noch einmal angreifen. Auf seine Premiere im Polzer Trikot brennt Benny Jerichow. Der junge Stürmer hatte sich beim Aufwärmen vor dem ersten Testspiel einen Achillessehnenriss zugezogen und ist bislang nicht über die Zuschauerrolle hinausgekommen.

Ihr erstes Vorbereitungsspiel bestreiten die Polzer am Sonnabend in Perleberg. Eine Woche später misst man sich mit Eintracht Mechau, und vom 10. bis 13. Februar geht es ins Trainingslager nach Kaiserau: "Das ist für alle eine völlig neue Erfahrung. Wir freuen uns riesig darauf." Neben mehreren Trainingseinheiten und dem Testspiel gegen einen höherklassigen Gegner ist auch der gemeinsame Besuch des Bundesligaspiels des FC Schalke 04 gegen den FC Freiburg geplant. Um die ersten Meisterschaftspunkte kämpfen die Blau-Weißen voraussichtlich am 26. Februar, zu Hause gegen den Schweriner SC.

 

 

Polzer Doppelerfolg beim Allianz Cup

Bei den erfolgreich verlaufenden Hallenfußballturnieren um den "Allianz Cup" der Hauptvertretung Peter Franke in Dömitz sicherten sich die Mannschaften des SV Blau Weiß Polz die jeweiligen Siegerpokale.

Die Polzer „Alten Herren“ gewannen mit 2 Siegen und 2 Unentschieden vor dem Dömitzer SV, Rotation Neu Kaliß, Pritzwalker SV und dem Polzer „All Star Team“. Leider hatte der tapfer kämpfende Tabellenletzte, der den beiden Erstplatzierten ein Remis abrang, zwei schwere Verletzungen zu verzeichnen. An dieser Stelle gute Besserung an die beiden Spieler. Bester Torschütze wurde Frank Klakow vom Pritzwalker SV nach Stechen mit Ingolf Schwaß vom Dömitzer SV.

Der SV Blau Weiß Polz I dominierte das Turnier zunächst mit lauf- und einsatzstarken Spiel. Doch nach 2 Remis gegen das, in der Anfangsphase des Turniers starke Team vom SV Fortschritt Neustadt-Glewe und  dem SV Vietlübbe war man plötzlich auf Schützenhilfe angewiesen. Als Breese/Langendorf  den Polzern diese „bescherte“ trumpfte die Mannschaft noch einmal auf, blieb mit 4 Siegen und 2 Unentschieden am Ende als einziges Team ohne Niederlage und sicherte sich verdientermaßen den Turniersieg vor den Teams vom Mensakeller Wismar, SV Forschritt Neustadt Glewe, SG Breese Langendorf, TSV Vietlübbe, Blau Weiß Polz II und Blau Weiß Lenzen.

Bester Torschütze wurde Maik Becker von Polz II. Zum besten Torwart wählten die Mannschaften André Jorzik aus Wismar und zum besten Spieler John Mäder aus Polz.

Der Veranstalter dankt allen Verantwortlichen und Schiedsrichtern für Ihr Engagement beim erfolgreich verlaufenden Turnier.

 

Der Sieger - Blau Weiss Polz I                                      Bester Spieler John Mäder   

   

 

Bester Torschütze Maik Becker Polz II                                   Bester Torwart A. Jorzik Wismar

 

Hallenturnier des SV Blau Weiss Polz                                um den „Allianz Cupin Lenzen:

Sieger Hallenturnier Blau Weiss Polz Alte Herren: SV Blau Weiss Polz

 

 

Saisonbilanz Landesliga 2010/2011

1. Halbserie

Nachdem der SV Blau Weiß Polz nach insgesamt 8 Jahren Verbandsligazugehörigkeit (1999 bis 2005 und 2007 bis 2009) zum zweiten Mal den Abstieg nicht verhindern konnte, war allen Verantwortlichen klar, dass auch ein „erfolgreiches Bestehen“ in der Landesliga nicht zu einem Selbstläufer werden würde. Für viele Gegner ging es darum, mit großer Motivation gegen den „Absteiger“ aus Polz zu punkten.

Der ohnehin kleine Kader konnte lediglich durch die beiden Neuzugänge Benny und Christian Jerichow vom Reckenziener SV verstärkt werden. Während sich Christian gut in die Mannschaft integrierte und auf Anhieb einen Stammplatz erkämpfte, verletzte sich Benny vor dem ersten Vorbereitungsspiel schwer und kann erst zur Rückrunde sein zweifellos vorhandenes Spielvermögen nachweisen.

Weiterhin wirkte sich  das studienbedingte Fehlen von Thilo Wilkens, der Ausfall des langzeitverletzten Ronny Schult  sowie Verletzungen von Sebastian Müller und Daniel Hoppe sowie die lange Sperre von Robert Wallbaum leistungsmindernd aus. So musste auf die, sich in vielen Jahren  große Verdienste erworbenen erfahrenen Spieler Fred Nowe, Jens Hundertmark und Steffen Willuweit zurückgegriffen werden. Alle stellten bei ihren Einsätzen eine wertvolle Stütze für die Mannschaft dar. „Heimkehrer“ John Mäder war im zentralen Mittelfeld die Schaltstation, aber angesichts mangelnder Unterstützung zu oft auf sich alleine gestellt. Dieses Manko konnten auch die, sich stets bemühenden Ergänzungsspieler aus der erfolgreichen Polzer Zweiten nicht auffangen.

Keinerlei Probleme gab es nach der Zusammenstellung des neuen Trainerteams. Roland Meier, Otto Ohnesorge und Sigmar Willers machten ihre Sache gut, was auch eine gute, leider arbeitsbedingt noch verbesserungsfähige Trainingsbeteiligung zur Folge hatte. In 14 Spielen bis zur Winterpause wurde die zufriedenstellende Anzahl von 33 Toren erzielt. Von den 31 Gegentoren dagegen wären so manche bei konsequenterer Spielweise, besonders in der engeren Abwehr leicht zu vermeiden gewesen. Besonders bei einigen Heimspielen wurden die treuesten Fans nicht gerade begeistert. Sie sollten mit ihrer Mannschaft aber angesichts der vorhandenen Besetzungsprobleme nicht zu hart ins Gericht gehen. Nachdem auch Robert Wallbaum wieder zur Verfügung stand wurden die Alternativen hinsichtlich der Besetzung endlich größer und mit zwei Unentschieden und zwei Siegen aus den letzten vier Spielen wurde ein versöhnlicher Abschluss der Hinrunde erreicht. Beim 2:0 Auswärtssieg in Groß Stieten gelang eine der besten Saisonleistungen und gegen Ludwigslust/Grabow konnte auf schwierigem Geläuf bis zur 3:0 Führung nach ca. einer Stunde überzeugender Fußball geboten werden.

Die Anzahl von 22 eingesetzten Spielern zeigt einmal mehr die zeitweise personellen Probleme, aber auch wie wichtig eine möglichst noch spielstärkere zweite Mannschaft ist. In der Rückrunde, bei hoffentlich weiter gelichteter Verletztenliste, müssen mehr Erfolge angestrebt werden. Bei dem „überschaubaren Niveau“ der Landesliga sollte das auch möglich sein und der Mannschaft gelingen. Damit kann sich das Team den geplanten fußballerischen Höhepunkt im Rahmen der Feiern zum 90 – jährigen Bestehen des Sportvereins Polz verdienen. 

In Februar steht aber erst einmal die Vorbereitung zur Rückrunde mit einem Trainingslager bei Dortmund mit einem Besuch des Bundesligapunktspieles Schalke 04 gegen Freiburger SC auf dem Programm.

Statistik: Spiele 13 (Heim 6, Ausw.7)           davon gewonnen 4   ( Heim2, Auswärts 2)

                                                              davon verloren 5     ( Heim 2,Auswärts 3)  

                                                              davon unentsch. 4   ( Heim 2,Auswärts 2)

                             Tore   33:31                davon bei Heimspielen         18:17

                                                              davon  bei Auswärtsspielen  15:14

Torschützenliste:    Enrico Knaack      11

                             John Mäder           7

                             Thilo Wilkens         6

                             Stefan Brinkmann   2

                             Marco Ranft          2

                             Maik Becker          2

                             Robert Wallbaum    2

                             Sebastian Müller    1

 

 

 

Spieler lebten Fairness auf Platz vor

27.11.2010  -  Blau Weiss Polz - SG 03 Ludwigslust / Grabow   4:3 (2:0)  -  Thomas Willmann 

POLZ - "Keine besonderen Vorkommnisse." Diese am späten Sonnabend seitens der Polizei getätigte Aussage fasst die große Erleichterung aller Beteiligten in wenigen nüchternen Worten zusammen. Das Landesliga-Derby zwischen dem SV Blau-WeißPolz und der SG 03 Ludwigslust/ Grabow, das mit einem 4:3-Sieg der Blau-Weißen endete, war zwar trotzdem kein "normales" Fußballspiel, aber es ging im Umfeld friedlich über die Bühne. "Es ist ohne Schäden abgelaufen", so die positive Bestandsaufnahme aus dem Polzer Waldstadion. Man braucht sich allerdings nichts vorzumachen: Die unübersehbare Präsenz der Polizei, die mit 20 Einsatzkräften und Hunden vor Ort war, hatte auf den Ablauf einen maßgeblichen Einfluss. Genauso hatte sich das der Einsatzleiter, Polizeioberrat Christian Eichwitz, auch vorgestellt: "Das ist in erster Linie eine präventive Maßnahme. Wir sind entsprechend aufgestellt, hoffen aber, dass die angekündigten rund 70 Personen aus dem Grabower und Ludwigsluster Umfeld, die hier gleich mit dem Bus eintreffen werden, ein friedliches Fußballfest mit den Polzer Fans feiern wollen." Das war auch der Tenor der knappen Ansprache, die SG-Übungsleiter Jörg Schwanbeck, der bei Ankunft kurz in den Bus stieg, per Mikro an die Gruppe richtete.

Alle Busreisenden wurden beim Einlass einer Leibesvisitation durch professionelle Ordner unterzogen. Trotzdem flogen insbesondere in der Pause Knallkörper, hüllten bengalische Feuer und andere pyrotechnische Erzeugnisse einen Teil der Tribüne kurzzeitig in Rauch ein. Nicht unerwähnt bleiben sollen auch die Übergriffe einiger Chaoten: So wurden Polzer Spieler bespuckt und mit Bier begossen, erhielt jemand aus dem Trainerstab der Blau-Weißen einen Schlag ins Gesicht. In diesem Fall nahm die Polizei, die sich sehr zurückhielt, aber bei Bedarf sofort zur Stelle war, die Personalien auf.

Polzer gerieten trotz 3:0-Führung noch einmal ins Schwimmen

Fußball gespielt wurde in diesem doch etwas gespenstischen Rahmen übrigens auch. Die beiden Mannschaften taten durch einen ausgesprochen fairen Umgang alles dafür, die Atmosphäre nicht zusätzlich anzuheizen. Dabei passierte in den 90 Minuten eine Menge, wie die sieben Tore unterstreichen.

Die Spieler hatten es auf dem mit einer dünnen Schneeschicht überzogenen Platz nicht leicht. Gleiches galt für den Schiedsrichter, der in vielen Situationen zwischen Foul und bloßem Ausrutscher entscheiden musste. Er machte seine Sache aber insgesamt sehr ordentlich. Nennenswerte Strafraumszenen blieben in der ersten Halbzeit Mangelware. Das 1:0 wurde vielleicht durch die widrigen Bodenverhältnisse begünstigt. Eine von Sebastian Müller halbhoch vor das Tor geschlagene Ecke beförderte Mark Kunert per Kopf ins eigene Netz (13.). Die Gäste brachten in der Offensive nicht viel zu Stande. Auf der anderen Seite verhinderte Kay Roby gegen Robert Wallbaum einen höheren Rückstand (27.). Wenig später musste der SG-Keeper aber doch zum zweiten Mal hinter sich greifen. Nach Zuspiel von Daniel Hoppe ließ Marco Ranft die gegnerische Abwehr schlecht aussehen. Seinen überlegten Querpass verwertete Robert Wallbaum (33.). John Mäder hatte kurz vor der Pause das 3:0 auf dem Fuß, scheiterte aber am erneut gut reagierenden Kay Roby (40.).

Das Spiel schien vorzeitig entschieden, als der eingewechselte Thilo Wilkens den Ball in den Strafraum zog und Robert Wallbaum goldrichtig stand, nachdem Stefan Brinkmann noch verpasst hatte (53.). Vielleicht fühlten sich die Polzer mit dem 3:0 im Rücken zu sicher. In jedem Fall dachten die Gäste gar nicht daran, sich geschlagen zu geben. Sie wirkten jetzt deutlich präsenter, als noch in der ersten Halbzeit, und als im Anschluss an einen Eckball ein Spieler zu Boden ging, zeigte der Unparteiische sofort auf den Elfmeterpunkt. Tim Lüdeke verwandelte sicher (61.). Steffen Kretschmer brachte die SG 03 mit dem 2:3 nur wenig später endgültig zurück (64.).

Die Polzer Defensive wirkte alles andere als sattelfest. Nach einer weiteren heiklen Situation (67.) konnten die Blau-Weiß-Fans unter den rund 450 Zuschauern aber durchatmen. John Mäder setzte bei einem Konter Thilo Wilkens präzise in Szene, der freistehend das 4:2 markierte (72.). Doch die Gäste bewiesen Moral und deckten die unübersehbaren Schwächen in der gegnerischen Hintermannschaft auf (76. und 78.). Nach einer der vielen "Kerzen" hatte ein ungeschicktes Zweikampfverhalten einen weiteren Strafstoßpfiff zur Folge. Wieder schickte Tim Lüdeke den Polzer Keeper Mario Kopischke in die falsche Ecke - 4:3 (82.).

In der verbleibenden Zeit konnte sich die SG bei allem Bemühen aber keine klare Chance mehr erarbeiten. Stattdessen bejubelte die Heimelf das vermeintliche 5:3. Nach einem Freistoß von Sebastian Müller konnte Kay Roby den Ball nicht festhalten. Thilo Wilkens stocherte erfolgreich nach. Der Schiedsrichter zeigte schon zur Mitte, folgte zum Unwillen der Blau-Weißen letztlich aber seinem Assistenten, der die Fahne gehoben hatte (87.). Es war die letzte nennenswerte Szene. Für den Geschmack der Gäste hätte man allerdings deutlich mehr als drei Minuten Nachspielzeit draufpacken müssen.

Am nächsten Wochenende gibt es im Grabower Waldstadion bereits ein Wiedersehen. Denn der Spielplan sieht ungewöhnlicherweise vor, dass diese letzte Paarung der Hinrunde mit getauschtem Heimrecht die Rückserie eröffnet.

Roland Meier (Blau Weiß Polz): Ich muss das erst einmal sacken lassen. Für mich ging es um die drei Punkte, und die haben wir geholt. Wir haben uns durch eigene Fehler zum wiederholten mal selbst in die Bredouille  gebracht. Aber es war eine kämpferisch gute und vor allem sehr faire Partie. Deshalb freuen wir uns auf die nächste Woche, wo ja bereits das Rückspiel ansteht.

Jörg Schwanbeck (SG 03 Ludwigslust/Grabow): Zunächst einmal Glückwunsch an Polz. In der zweiten Halbzeit hat meine Mannschaft sehr gut gespielt und viel investiert. Also konditionell sind wir voll auf der Höhe. Dafür war ich mit der ersten Halbzeit überhaupt nicht zufrieden. Das Eigentor hat dem Gegner natürlich optimal in die Karten gespielt, und beim zweiten Gegentor waren wir hinten komplett offen.

Blau-Weiß Polz: Kopischke - Möller, Hoppe, Jerichow, Ranft, Leppin, Mäder, Wallbaum, Müller, Brinkmann, Knaack (46. Wilkens).

SG 03 Ludwigslust/Grabow: Roby - Kunert, J. Duske, Diehn (62. Wischnat), Radeck, Feldmann, Zantow, Lüdeke, Kretschmer, Richter, Breß.

 

 

 

Blau Weiß Polz endlich spielerisch überzeugend auswärts erfolgreich

13.11.2010 - SVZ - Mit einem hoch verdienten 2:0 Sieg kehrte der SV Blau Weiß Polz aus Groß Stieten zurück. Die Gäste legten gleich gut los. Jon Mäder passte mustergültig quer auf Enrico Knaack, der  den Pfosten traf (12.). Bei einem weiteren, über die rechte Seite gut vorgetragenen Angriff nahm Thilo Wilkens den Ball sehr gut mit der Brust mit, verfehlte dann aber knapp das Ziel (26.).

Die einzige eklatante Fehlentscheidung des ansonsten souveränen Schiedsrichters brachte die Blau Weißen kurzzeitig in Rage. Die Situation schien schon geklärte , da „klaute“ Stefan Brinkmann einem unaufmerksamen  Abwehrspieler den Ball und schob ein (28.). Der Treffer zählte aber nicht: „Wie das Abseits gewesen sein soll, muss mir mal jemand erklären.“ Auf der anderen Seite konnte Fred Nowe einen scharf auf das Tor gezogenen Freistoß gerade noch zur Seite wegklatschen (33.). Das 0:1 resultierte aus einer Kopie der ersten Szene des Spiels, mit dem entscheidenden Unterschied, dass Enrico Knaack diesmal Treffsicherheit bewies (35.). Der Stietener Libero verhinderte das 0:2, als er einen Heber von Thilo Wilkens für seinen geschlagenen Keeper von der Linie grätschte (38.).

Die Heimelf bleib nur bei Standards gefährlich. So musste Fred Nowe bei einem Kopfball sein ganzes Können abrufen (67.). Wenig spätersorgte Thilo Wilkens für die erhoffte Nervenberuhigung. Nach präziser Vorarbeit von Stefan Brinkmann  traf er den Ball so gut, dass der Torwart die Arme gar nicht mehr hoch bekam (70.). Ein weiterer gut angesetzter Heber, diesmal von Stefan Brinkmann, wurde auf der Linie geklärt (72.). Kurz vor Schluss musste Enrico Knaack eigentlich das 3:0 machen. Doch er schoss freistehend nacheinander zunächst den Keeper  und dann einen Abwehrspieler an (87.).

Blau Weiß Polz: Nowe – Möller, Chr. Jerichow, Hoppe, Leppin, Ranft, Mäder, Wilkens, Wallbaum (80. Müller), Knaack (87. Maik Becker), Brinkmann

 

 

Polzer treten weiter auf der Stelle

Die Szene, die zum 1:1 führte: Weder der Polzer Keeper Fred Nowe noch Abwehrspieler Daniel Hoppe (2.v.r.) können bei einer scharf vor das Tor gezogenen Ecke klären. Am zweiten Pfosten befördert TSG-Kapitän Daniel Bendlin den Ball ins Netz.  Thomas Willmann

06.11.2010 - Polz - Es geht einfach nicht vorwärts für die Landesligafußballer des SV Blau Weiß Polz. Nach dem 2:2 in der Vorwoche in Leezen  reichte es auch gegen die TSG Gadebusch nur zu einem unbefriedigenden 3:3 Unentschieden. Wie so oft im bisherigen Saisonverlauf kamen die Polzer gut aus den Startlöchern. Marco Ranft hatte die frühe Führung auf dem Kopf, setzte den ball aber aus kurzer Distanz über die Latte (5.). Einem Schuss von Enrico Knaack fehlte es am nötigen Druck (8.).

Auf der anderen Seite wurde es nach einem Eckball richtig eng denn ein Kopfball von Daniel Bendlin streifte die Latte (17.). Der Gadebuscher Kapitän setzte sich auch bei weiteren Duellen immer wieder durch und besaß eindeutig die „Lufthoheit“. Das 1:0 resultierte aus einem Zufallsprodukt. Ein Ball in die Spitze fiel, durch einen Polzer Fuß abgelenkt als Bogenlampe genau vor die Füße von Stefan Brinkmann der den Torwart aussteigen ließ und einschob 19.). Wieder einmal war die Polzer Freude nur von kurzer Dauer. Eine Ecke rutschte durch den Polzer Strafraum. Daniel Bendlin drückte den Ball, den schon im Aus schien, am zweiten Pfosten über die Linie – aus Polzer Sicht eindeutig mit dem Arm (23.). Die Blau Weißen agierten bei Ihren Offensivaktionen zu hektisch und unpräzise. Dennoch reichte es zur erneuten Führung. Nach einem Gadebuscher Abspielfehler im Mittelfeld wurde schnell umgeschaltet und er freistehenden Enrico Knaack gefunden, der sich diese Chance nicht entgehen ließ und mit seinem 10. Saisontor die erneute Führung erzielte. Fast wäre diese wertvolle Pausenführung noch egalisiert worden denn ein abgefälschter Schuss landete am Pfosten und dann in den Armen von Keeper Fred Nowe (44.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit löste der, mit seinem Gespann nicht überzeugende Schiedsrichter helle Aufregung im Polzer Waldstadion aus. Nach einem gut vorgetragenen Konter wurde der frei aufs Tor zulaufende John Mäder vom Torwart „ausgebremst“ (53.). Wenig später lag Mäder nach einer Flanke von Sebastian Müller erneut am Boden (56.). In beiden Situationen bleib der Elfmeterpfiff aus. Dafür unterbrach der Unparteiische bei einem Gadebuscher Handspiel  und nahm Enrico Knaack dadurch den klaren Vorteil (58.). Das war es aber auch mit der kurzen Polzer Drangphase. Die Gäste wirkten insgesamt homogener und nutzten die reichlich angebotenen Räume. Den Ausgleich markierte Daniel Bendlin nach einem ungehinderten Doppelpass mit einem platzierten Schuss ins lange Eck (67.).  Wenig später landete  der starke TSG-Kapitän seine dritten Streich. Ein Gästestürmer über lief seinen Gegenspieler auf der linken Seite und nach der Fußabwehr von Fred Nowe hatte Daniel Bendlin wenig Mühe  (73.). Statt der möglichen Vorentscheidung für die Gäste fiel doch noch der verdiente Ausgleich. Ein abgewehrter Ball wurde hoch in den Gadebuscher Strafraum zurückbefördert. Und als John Mäder zum dritten Mal in dieser Partie zu Fall gebracht wurde, hatte der Schiedsrichter ein Einsehen und „musste“ auf den Punkt zeigen. Der gefoulte trat selbst an und verwandelte sicher zum 3:3 (82.). 

Der sichtlich unbefriedigende Polzer Übungsleiter Roland Meyer musste nach dem Schlusspfiff erst einmal durchatmen: „Ich kann verstehen, dass die Mannschaft aufgebracht ist. Da ist doch viel gegen uns entschieden worden. Dennoch müssen wir uns in erster Linie an die Nase fassen. Uns sind wieder entscheidende individuelle  Fehler unterlaufen. Wen ich da an das 2:3 denke , das war doch ein kollektiver Tiefschlaf“.

Blau Weiß Polz: Nowe – Möller, Hoppe, Jerichow, Ranft, Leppin, Mäder, Maik Becker, (52. Müller), Brinkmann, Wallbaum, Knaack

 

 

 

Polzer mit kleinem Schritt in die richtige Richtung

30.10.2010 - Das 2:2 bei der SpVgg  Cambs / Leezen wertete man im Polzer Lager als kleinen Schritt in die richtige Richtung, auch wenn der ärgerliche Ausgleich in letzter Minute zwei Punkte kostete. In der ersten Halbzeit lief bei Blau Weiß nicht viel zusammen, nachdem man durch einen Konter in der 7. Minute in Rückstand geraten waren.

Der zweite Abschnitt kann dann den eigenen spielerischen Erwartungen schon deutlich näher. Einen schnell über die linke Seite vorgetragenen Angriff verwertete Enrico Knaack mit seinem 9. Saisontor zum 1:1 (47.). Die Gäste blieben am Drücker und kamen durch den nach langer Verletzung erstmals wieder eingewechselten Sebastian Müller zu zwei guten Chancen. Einmal landete der Ball am Innenpfosten, in der anderen Szene, in der anderen Szene konnte der Keeper eine sich zum Torschuss entwickelnde Flake mit Mühe parieren.

Nichts zu halten gab es in der 77. Minute. Hannes Leppin setzte Marco Ranft in Szene, der nur auf Kosten eines Elfmeters gestoppt werden konnte. Der laufstarke John Mäder verwandelte sicher. Beim späten Ausgleich agierten die Blau Weißen zu halbherzig. Sie hatten sich offensichtlich aufs Fairplay des Gegners verlassen, als Robert Wallbaum nach einem nicht geahndeten Foul verletzt liegen bleib. Doch der Gastgeber spielte den Ball lang in die Spitze und die Polzer Abwehr stand Pate beim vermeidbaren 2:2 Ausgleich (90.).

Blau Weiß Polz:  Kopischke – Hoppe, Möller, Chr. Jerichow, Ranft, Leppin, Wallbaum, Mäder, Renell (72. Müller), Maik Becker (77. Hundertmark), Knaack

 

 

Bittere Polzer Heimniederlage

23.10.2010 - Der SV Blau Weiß Polz ging mit hohen Erwartungen in das erste Punktspiel gegen den PSV Wismar und musste dennoch eine enttäuschende Heimniederlage hinnehmen. Das Spiel begann temporeich mit ausgeglichenen Anteilen, wobei der Gast angesichts der Polzer Besetzungsprobleme überraschenderweise nicht spielerisch ausgeglichener wirkte.

Die erste wirkliche Torchance hatte der Gastgeber, als nach 8 Minuten Enrico Knaack von John Mäder freigespielt wurde, aber verzog. Im weiteren Verlauf zeigte sich, dass der laufstarke Polzer Kapitän wenig Unterstützung bekam um mit den beiden sich bemühenden Sturmspitzen für Torgefahr zu sorgen. Bis zur 22. Minute passierte folgerichtig nicht viel, bis die Polzer Mannschaft, durch mehrere Fehler begünstigt, den Wismeranern die 1:0 Führung  ermöglichte.

Dieser Schock saß tief  und verursachte beim Gastgeber noch mehr Unsicherheit. Das Bemühen, dem Spiel jetzt seinen Stempel aufzudrücken, war zweifellos vorhanden, doch es fehlte der Polzer Mannschaft offenbar an spielerischen Möglichkeiten. Für den Gast war diese Führung schon die halbe Miete zum Sieg. Das 0:2 in der 35. Minute, nach einem Konter gegen eine offene Polzer Abwehr erzielt, bedeutete nun eine Vorentscheidung.

Hoffnung keimte noch einmal auf, als John Mäder nach 37 Minuten eine Flanke von Enrico Knaack per Kopf abschließen und den 1:2 Anschlusstreffer erzielen konnte. Die Zuschauer erwarteten in der 2. Halbzeit eine sich gegen die Niederlage stemmende Polzer Mannschaft. Doch bis auf eine Möglichkeit, bei der John Mäder den Ball nach Vorarbeit von Richert Wacker direkt nahm aber leider das Tor verfehlte, passierte nicht viel. Im weiteren Verlauf schien die Polzer Mannschaft ihr Pulver verschossen zu haben. Das spielentscheidende 1:3 nach 70 Minuten fiel dann fast folgerichtig gegen die sich der Niederlage ergebenden Gastgeber.

Trotz dieser bitteren Niederlage bleibt die Hoffnung und Gewissheit, dass mit der Rückkehr von Leistungsträgern in die Polzer Mannschaft die notwendigen Erfolge zurückkehren.

SV Blau Weiß Polz: Kopischke – Ch. Jerichow, Hoppe, Kürschner, Möller, Maik Becker, Ranft, Leppin (46. Wacker), Mäder, Knaack, Brinkmann

 

 

Doppelschlag bringt Polz auf die Verliererstraße

09.10.2010 – Polz - Der SV Blau Weiß Polz hat sich mit einer anständigen Vorstellung aus dem diesjährigen Pokalwettbewerb verabschiedet. In einer sehr fair geführten Partie zog man im heimischen Waldstadion gegen den klassenhöheren Sievershäger SV mit 0:2 den Kürzeren.

In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams fast vollständig. Das Geschehen spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab. Der Verbandsligist zeigte zwar die bessere Spielanlage, doch die Blau Weißen nahmen die Zweikämpfe sehr gut an, verschoben immer wieder geschickt und schafften es so, den Gegner zumeist vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Bei einem Kopfball von Thilo Wilkens (23.) wäre sogar die Führung möglich gewesen.

Verärgerung kam im Polzer Lager auf, als der Schiedsrichter, der zuvor zwei klare Fouls an Polzer Spielern nicht geahndet hatte, ein klares Handspiel in Sievershäger Strafraum übersah und der Heimelf so einen Elfmeter versagte (31.). Die Gäste reagierten in der Pause und wechselten zwei Spieler ein, die tatsächlich ordentlich Dampf machten. Ein ersten Warnschuss landete am Pfosten, bei der anschließenden Ecke brannte s lichterloh im Polzer Strafraum (48.). Aber auch die Blau Weißen hatten Ihre Chancen. Thilo Wilkens überwandt per Heber den Keeper , doch der Ball landete auf dem Tornetz (57.), Stefan Brinkmann scheitere am gut reagierenden Schlussmann (63.).

Ein Doppelschlag entschied die Partie zu Gunsten des Verbandsligisten. Dem 0:1 ging ein hoch vor das Tor geschlagener Ball voraus, der nicht konsequent genug geklärt und schließlich per Kopf ins Netz befördert wurde 66.). Der zweite Treffer resultierte aus einer Situation, die eigentlich harmlos erschien. Bis ein Sievershäger dem ihm gewährten Freistoß  nutzet um aus 24 m ansatzlos abzuziehen und das 0:2 zu erzielen (69.). In der Schlussphase passierte nicht mehr viel. Die Gäste brachten den Vorsprung souverän über die Zeit.

Blau Weiß Polz: Kopischke – Möller, Christian Jerichow, Ranft, Kürschner, Leppin , Wilkens, Wurch, Maik Becker, Brinkmann, Knaack

 

 

Beste Fußball-Unterhaltung im Polzer Waldstadion – Zuschauer bekommen acht Tore

02.10.2010 - Thomas Willmann

Polz  Das Polzer Waldstadion scheint in dieser Saison für beste Fußballunterhaltung zu stehen. Bein Kreisderby gegen den SC AWO Hagenow, welches am Ende 4:4 endete, gingen die Blau Weißen früh in Führung. Auf Pass von Benny Jerichow tauchten gleich zwei Polzer frei vor den gegnerischen Tor auf. John Mäder hätte quer legen können, machte es aber selbst sehr gut und erzielte in der 5. Minute die Führung. Die erhoffte Ruhe brachte dieses Tor aber nicht in die Polzer Reihen. Im Gegenteil, die Gäste gewannen an Sicherheit und glichen durch eine platzierten Freistoß in der 25. Minute aus.

Nur vier Minuten später hatten die Fans der Blau Weißen erneut Grund zum jubeln. Nach einer abgewehrten Ecke wurde der ball hoch vor das Tor geschlagen und Marco Ranft setzet sich trotz Größennachteilen gegen den Gästekeeper durch und köpfte zur erneuten Polzer Führung ein. Doch erneut brachte die Führung keine Sicherheit für den Gastgeber und die Hagenower zeigten weiter das flüssigere Spiel. Das 2:2 ging allerdings von einer Standardsituation  aus. Nach einem Eckball war ein Hagenower in zweiten Versuch aus spitzem Winkel erfolgreich. (41.). Und Hagenow legte nach. Bei einem schnell vorgetragenen Angriff wirkten die Polzer Abwehrspieler wie Statisten. Nach einem Doppelpass hieß es 3:2 für den Gast.

Nach dem Wiederanpfiff war sofort spürbar, dass die Heimelf sich etwas vorgenommen hatte. Man erhöhte den Druck und kam schon in der 56. Minute durch ein sehenswertes Tor von Enrico Knaack zum erneuten Ausgleich. Das vermeintliche 4:3 durch Stefan Brinkmann in der 61. Minute fand keine Anerkennung weil der Assistent zum Entsetzen aller eine Abseitsstellung gesehen hatte. Stattdessen klingelte s auf der anderen Seite (70.). Nach einem Foul an der Strafraumgrenze – Reaktion von der Polzer Bank:“ So darf man das einfach nicht hingehen.“ Doch der Gastgeber zeigte Moral. Thilo Wilkens drückte eine Flanke per Kopf zum 4:4 Endstand ins Netz.

Auf der Trainerseite war man sich einig. Roland Meyer (Polz) und Eike Lenz (Hagenow) sprachen übereinstimmend von einem leistungsgerechten Ergebnis. Meyer: „Wir haben nach 20 Minuten den Faden verloren, sind dann aber mit erhobenen Köpfen aus der Kabine gekommen und haben an uns geglaubt. In der zweiten Hälfte war das spielerisch und kämpferisch überzeugend." 

Lenz: "Ich denke wir waren in der ersten Halbzeit das spielerisch etwas bessere Team. Nach dem Wechsel hat Thilo Wilkens den Unterschied zu Gunsten der Polzer rausgemacht."

Blau Weiß Polz:  Nowe – Möller, Jerichow, Hundertmark, Ranft, Wacker, Mäder, Leppin, Brinkmann, Maik Becker (50. Wilkens), Knaack (70. Jenrich)

 

 

Polzer von zwei schwachen Teams noch das schlechtere

27.09.2010 - Statt gegen den Grevesmühlener FC den angestrebten dritten Sieg in Folge zu landen, ging Blau Weiß Polz beim bisherigen Tabellenletzten als 1:4 Verlierer vom Platz. „Von zwei schlechten Teams waren wir noch das schlechtere. Wenn du die Zweikämpfe nicht annimmst, kann nichts Anderes dabei herauskommen“, so die nüchterne Analyse.

Das 0:1 resultierte aus einem Torwartfehler. Mario Kopischke lenkte einen hohen Ball, der zum Torschuss geriet, ins eigene Netz (10.). Ein „niveauloses Gegurke“ prägte in der Folge das Bild. Der einzige gelungenen Polzer Angriff der ersten Halbzeit führte zum Ausgleich. Stefan Brinkmann ließ mit hohem Tempo zwei Gegenspieler stehen und hatte den Blick für Enrico Knaack, der mühelos ins leere Tor einschob (39.). Auch in der ersten nennenswerten Szene nach der Pause war Stefan Brinkmann beteiligt. Diesmal suchte er selbst den Abschluss. Der Grevesmühlener Keeper parierte mit dem Fuß, der anschließende Brinkmann-Kopfball wurde zur Ecke geklärt (53.). Dem 2:1 gingen gleich mehrere Fehler voraus. Mario Kopischke bediente nach einem Rückpass ohne Not einen gegnerischen Stürmer. Oliver Möller „klärte“ die Situation auf Kosten eines Elfmeters, der sicher verwandelt wurde (60.). Als die Heimelf wenig später einen Konter erfolgreich abschloss (69.), war die Partie gelaufen. Ein abgefälschter Schuss sorgte für die herbe 4:1 Zugabe. 

Blau Weiß Polz: Kopischke – Möller, Jerichow, Hundertmark, Willuweit (66. Wacker), Ranft, Leppin, Mäder, Maik Becker (82. Matthias Becker), Brinkmann, Knaack

 

 

Absteiger hat sich langsam warmgeschossen - Dreierpack von Enrico Knaack beim Polzer Sieg

 

20.09.2010 - Polz - von Thomas Willmann - Auch wenn der deutliche 5:2 Sieg der Blau Weißen anderes vermuten lässt: Auch die  Gäste aus Boizenburg hatten die Chance das Kreisderby zu gewinnen. Eine klare Angelegenheit wurde es erst in der Schlussphase.

Nach einer Halbzeit, die magere Fußballkost geboten hatte, wurden die Zuschauer im Waldstadion reichlich entschädigt. Bis zur Pause passierte auf beiden Seiten herzlich wenig. Enrico Knaack musste die Heimelf früh in Führung bringen, als er einem Abwehrspieler im Strafraum den Ball abnahm. Er scheitere aber fei vor dem Tor am Aufbau- Keeper (8.). Wesentlich besser machte es der Polzer Stürmer in der 40. Minute in einer ähnlichen Situation. Diesmal suchte er direkt den Abschluss und vollendete zum 1:0.

Auf der anderen Seite musste Daniel Hoppe nach einem Missverständnis per Kopf zur Ecke klären (12.). In der 38. Minute verfehlte ein abgefälschter Schuss knapp das Ziel. Nach dem Seitenwechsel nahmen sich die Blau Weißen ihre schon fast obligatorische Auszeit und wurden prompt mit dem Ausgleich durch Christopher Muuß bestraft (53.). Doch vom Anstoßpunkt fiel das 2:1. Thilo Wilkens wurde regelwidrig zu fall gebacht und John Mäder zeigte sich als sicherer Elfmeterschütze (54.).

Dass der Aufsteiger noch einmal ins Spiel zurückfand, musste Mario Kopischke auf seine Kappe nehmen. Der Polzer Keeper wollte eine Freistoß, der wohl im Toraus gelandet wäre, fangen, ließ den Ball stattdessen genau vor die Füße von Fabian Lammer prallen, der dankend einschob. In der Folge waren die Gäste bei zwei weiteren Hochkarätern dem Führungstreffer nahe. Stattdessen gerieten sie wieder ins Hintertreffen, als sich Enrico Knaack auf der linken Seite durchsetzte  und aus spitzem Winkel Jens Severen schlecht aussehen ließ (72.).John Mäder hatte die Vorentscheidung auf dem Fuß, fand aber beim glänzend reagierenden Keeper seinen Meister (74.).

Mit mehreren starken Paraden hielt Mario Kopischke die Führung fest. Und als Thilo Wilkens, der an allen Polzer Toren in der 2. Hälfte maßgeblich beteiligt war, einen Konter zum 4:2 abschloss (83.), ließen die Aufbau- Kicker die Köpfe hängen. In der Schlussminute stellte der von Wilkens mustergültig bediente Enrico Knaack mit seinem dritten Treffer den Endstand her.

Blau Weiß Polz: Kopischke, Hoppe (73. Hundertmark), Jerichow, Möller, Willuweit, Ranft, Mäder, Maik Becker (77.Wacker), Leppin , Knaack, Wilkens

Trainer Roland Meyer: „Wir sind schwer ins Spiel gekommen. Nach den verflixten zehn Minuten zu Beginn der 2. Halbzeit hat die Mannschaft allerdings Präsens. Wir wollen den Ball flach halten, aber auch nicht zu flach, 6:0 in der Vorwoche, heute ein 5:2 – wir sind auf einem guten Weg. Das ist in die Gesichter der Spieler zurückgekehrt. Wir müssen jetzt nur auf uns schauen und nicht darauf, was die Konkurrenz macht.“

 

 

Balsam für Polzer Fußballseele

13. Sepember 2010 | von Thomas Willmann

Die Polzer Blau Weißen schienen sich den Frust über den verkorksten Saisonstart von der Seele schießen zu wollen. Nach den beiden Niederlagen der vergangenen Wochen feierte der Verbandsliga-Absteiger gegen ein schwaches Plater Team einen klaren 6:0-Auswärtssieg.

Hatte Stefan Brinkmann in der 2. Minute nicht genau genug gezielt, so passte wenig später alles. Zentral angespielt, drehte er sich und überwandt aus 22 Metern den wohl etwas zu weit vor dem Tor stehenden Plater Keeper. (5.)

So weit so gut: In allen anderen Spielen waren die Polzer früh in Führung gegangen. Weitere Parallelitäten zeichneten sich ab, als John Mäder eine Riesenchance zum 2:0 (9.) vergab und auch Hannes Leppin freistehend nur das Außennetz traf (26.). Den Blau Weiß-Fans schwante beim bis dahin einzigen vielversprechenden Plater Angriff Böses. Doch Mario Kopischke war zweimal zur Stelle (32.). Regelrecht befreiend auf das Polzer Spiel wirkte sich das 2:0, das Marco Ranft nach schnell und konzentriert vorgetragenem Konter erzielte (57.).

Gegen ein aufsteckendes Plater Team setzten  die Gäste konsequent nach. Thilo Wilkens köpfte zum 3:0 ein (64.) und erhöhte fünf Minuten später. Indem er einen Abwehrspieler und den Torwart aussteigen ließ. Die Treffer Nummer fünf und sechs gingen auf das Konto des eingewechselten Enrico Knaack, der den ball  nach einer Ecke freistehend volley in die Maschen setzet (75.), um dann in Abstaubermanier das halbe Dutzend voll zu machen 81.).

SV Blau Weiß Polz:  Kopischke – Möller, Hoppe, Jericho, Ranft, Wacker, (72. Knaack), Leppin, Mäder, Maik Becker (83. Matthias Becker), Wilkens, Brinkmann

 

 

Lübzer Kunstschütze bezwingt Blau-Weiß fast im Alleingang

6. Sepember 2010 | von Thomas Willmann

Lübz/Polz Den Saisonstart hatte man sich beim SV Blau Weiss Polz sicher ganz anders vorgestellt. Der Verbandsliga-Absteiger wartet nach drei Spieltagen noch auf den ersten Sieg. Beim Lübzer SV kassierte die Mannschaft gestern eine 2:5-Niederlage. In einer relativ ausgeglichenen Partie machte André Ohlrich den Unterschied aus. Der Lübzer Mittelfeldspieler setzte den Blau-Weißen drei Freistöße ins Netz.

Der Auftakt hätte aus Polzer Sicht nicht besser laufen können. Maik Becker nutzte einen Abspielfehler des Lübzer Keepers zur schnellen Führung (1.). In der 20. Minute folgte der erste Ohlrich-Auftritt. Bei dem über die Mauer gezirkelten Ball gab es für Mario Kopischke nichts zu halten. Mit dem 1:1 ging es in die Kabine.  Schon zu diesem Zeitpunkt zeigten sich die Gäste mit der Leistung des jungen Schiedsrichters alles andere als zufrieden: „Er hat mit gelben Karten nur so um sich geworfen. Das war schon inflationär.“

Die zweite Halbzeit begann mit einem gefährlichen Konter auf beiden Seiten. Beim 2:1 wählte André Ohlrich das andere Eck. Das Ergebnis war das gleiche – 2:1 (64.). Und auch das 3:1 resultierte aus einem Ohlrich-Freistoß (69.), dem allerdings aus Polzer Sicht ein klare Foul an Thilo Wilkens vorausgegangen war. Maik Becker brachte die Gäste mit seinem zweiten Treffer noch einmal ins Spiel zurück (74.). Um den Druck zu erhöhen, mussten die Blau-Weißen zwangsläufig weiter aufrücken und liefen in einen Konter, den Steffen Mescke mit sattem Schuss abschloss (84.). Die Partie war damit gelaufen, das 5:2 durch André Hackbusch nicht mehr als eine unnötige Zugabe (87.).  thow

Blau Weiß Polz: Kopischke – Möller, Hundertmark, Ranft, Kürschner, Leppin, Wilkens, Mäder, Brinkmann, Maik Becker (80. Matthias Becker), Knaack.

  

 

Heimpremiere endet mit kalter Dusche

 

30. August 2010 | von Thomas Willmann


In der Anfangsphase versäumten es die Polzer (in Weiß), aus ihrer Überlegenheit mehr als eine knappe 1:0-Führung zu machen. Auch dieser Kopfball von John Mäder verfehlt das Ziel. Thomas Willmann


POLZ - "Das ist ja eine Strafe", kommentierten maßlos enttäuschte Polzer Fans die Leistung, die ihre Mannschaft im ersten Heimspiel der Saison ablieferten. Nach 90 Minuten musste sich der Verbandsliga-Absteiger dem Neumühler SV nicht einmal unverdient mit 1:2 geschlagen geben.

Die Anfangsphase verlief noch vielversprechend. Mit schnörkellosem, direktem Spiel setzten die Blau-Weißen den Gegner unter Druck. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß hob Thilo Wilkens den Ball in den Lauf von Enrico Knaack, der überlegt zum frühen 1:0 abschloss (6.). Wenig später verhinderte der gut reagierende Neumühler Keeper einen zweiten Knaack-Treffer (8.). Auch ein einsetzender Platzregen schien die Heimelf nicht aus dem Tritt zu bringen. Kopfbälle von Thilo Wilkens (10.) und Patrick Kürschner (12.) strichen jeweils knapp am Pfosten vorbei. Als Stefan Brinkmann einen langen Ball erlief und klug zurückpasste, musste Maik Becker eigentlich das 2:0 machen. Doch der junge Stürmer geriet in Rücklage und verfehlte das Ziel deutlich (19.).

 

In der Folge schlief das Polzer Spiel mehr und mehr ein. Die Gäste wurden mutiger und deckten mit relativ einfachen Mitteln große Lücken in der gegnerischen Defensive auf. Bis zur 36. Minute ging alles noch gut. Doch dann setzte sich Florian Hempel durch und ließ Mario Kopischke mit einem platzierten Schuss hoch ins kurze Eck keine Abwehrchance. Neumühle verdiente sich bis zur Pause den Ausgleich, hatte zwei weitere Möglichkeiten (40. und 44.), denen nur eine verzogene Direktabnahme von Enrico Knaack gegenüberstand (43.).

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit war ein krampfhaftes Bemühen der Blau-Weißen zu erkennen. Mehr als zwei erfolglose Abschlüsse von John Mäder sprangen dabei aber nicht heraus (47. und 52.). Niemand schien Verantwortung übernehmen zu wollen, auch die Leistungsträger "versteckten" sich. Entweder der Ball wurde hin- und hergeschoben oder planlos nach vorne geschlagen. Die Gäste merkten, dass im Waldstadion mehr als ein Punkt drin war. Stefan Brinkmann rettete in höchster Not zur Ecke (60.), bei zwei Distanzschüssen kurz hintereinander fehlte jeweils nicht viel (61./62.). Die Szene, die zum Neumühler Siegtreffer führte, war bezeichnend. Florian Hempel konnte den Ball gegen zwei sich gegenseitig behindernde Polzer Abwehrspieler behaupten und den mitgelaufenen Nils Grünthal in Szene setzen. Gegen dessen angeschnittenen Schlenzer gab es für Mario Kopischke, wie schon beim ersten Gegentor, nichts zu halten (65.).

 

Die Ausgleichsbemühungen der Heimelf wirkten hilflos. Nennenswerte Chancen blieben die Ausnahme. Nach Einzelaktionen von Thilo Wilkens und Stefan Brinkmann brachten Steffen Willuweit (71.) und Enrico Knaack (80.) den Ball nicht aufs Tor. In der letzten Szene des Spiels fehlte auch das nötige Glück. Ein Kopfball landete auf der Neumühler Torlatte (90.+3).

 

Der Polzer Trainer Roland Meyer analysierte nüchtern: "Wer seine Chancen nicht nutzt und hinten Fehler macht, gibt so ein Spiel eben aus der Hand. Ich muss meiner Mannschaft den Vorwurf machen, die Verantwortung immer weitergeschoben zu haben. Diese Niederlage schmerzt, aber wir müssen und werden daraus unsere Lehren ziehen und in der nächsten Woche in Lübz beweisen, dass es deutlich besser geht."

 

Blau-Weiß Polz: Kopischke - Möller, Jericho (46. Hoppe), Ranft, Leppin, Kürschner, Brinkmann, Mäder, Wilkens, Maik Becker (59. Willuweit), Knaack.

 

SR: Bergmann (Karft)

 

 

Polz kann mit Remis beim hoch gehandelten Schweriner SC leben

 

SVZ 23.08.2010 - Das mit Spannung erwartete Kräftemessen zwischen Verbandsliga-Absteiger Blau Weiß Polz und dem zu den Meisterschaftsfavoriten zählenden Schweriner SC endete mit einem leistungsgerechten Remis. „Das geht schon in Ordnung so. In der ersten Halbzeit hatten wir Vorteile, in der zweiten war der SSC die bessere Mannschaft“, konnten die Polzer mit dieser Punkteteilung zufrieden sein.

Mario Kopischke hält Blau Weiß mit guten Paraden im Spiel

Die Gäste erwischten einen guten Start. Thilo Wilkens setzte sich auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe verwertet John Mäder direkt, doch der SSC Keeper konnte zur Ecke klären.(5.) Ebenso wie 5 Minuten später in einer ähnlichen Situation, diesmal hieß der Schütze Maik Becker. Aber auch die Heimelf hatte ihre Chancen. Nach einem überlegten Rückpass von der Grundlinie kam ein SSC Spieler frei zum Abschluss. Er scheiterte am reaktionsschnellen Mario Kopischke (20.).Der Polzer Torwart stand erneut im Mittelpunkt, als er nach einem Pfostenschuß seine Mannschaft in glänzender Manier vor einem Rückstand bewahrte(22.). Abgesehen von diesen Hochkarätern hatten die Blau Weißen den Gegner aber recht gut im Griff.

Kurz vor der Pause leisteten sich die Schweriner einen Fehler im Spielaufbau. John Mäder ging dazwischen, legte sich den Ball vor und erzielte mit einem platzierten Schuß von der Strafraumgrenze das 0:1 (42.)

Woran die Polzer in jedem fall arbeiten müssen, ist die Phase direkt nach dem Wiederanpfiff.

Wie schon beim 3:1 Pokalsieg in Hagenow schienen sie gedanklich noch in der Kabine.

Ein unhaltbarer Distanzschuss landete zum 1:1 im Netz(47.). Und der SSC legte nach. Stefan Brinkmann traf nach einem Klärungsversuch seinen Gegner. Die Elfmeter-Entscheidung des Schiedsrichters war unstrittig, die Ausführung souverän. – 2:1 (52.) Die Blau Weißen schwammen weiter, waren bei einem Pfostenschuss im Glück (57.) und durften sich zudem bei Mario Kopischke bedanken, der sie durch gute Paraden im Spiel hielt. „ In der vergangenen Saison wären wir da wohl untergegangen“, mutmaßte Mannschaftsbetreuer Alf Busacker.

John Mäder per Direktabnahme zum zweiten Treffer

Doch im Gegensatz zur Verbandsliga, wo derartige Schwächephasen in der Regel eiskalt zur Spielentscheidung ausgenutzt wurden, bekamen die Polzer die Gelegenheit, sich wieder zu fangen. Sie befreiten sich vom gegnerischen Druck und entwickelten selbst wieder Initiative.

Stefan Brinkmann wartete mit einer Ecke nicht bis sich Freund und Feind im Strafraum versammelt hatten, sondern zog den Ball scharf und flach vor das Tor. Mit einer erfolgreichen Direktabnahme stellte John Mäder das 2:2 her (63.).

Die Gäste standen jetzt sicher, riskierten in der Schlussphase nicht mehr alles. Da auch der SSC mit dem Ergebnis zufrieden schien, verstrichen die letzten Minuten ohne größere Höhepunkte.

Blau Weiß Polz:  Kopischke, Möller, Ranft (87.Hundertmark), Chr. Jericho, Kürschner, Brinkmann, Leppin, Mäder, Wilkens, Maik Becker (87. Pille), Knaack

 

 

24. Juli 15.00 Uhr        SV Blau Weiß Polz   -   Eintracht Mechau  1:1
31. Juli 15.00 Uhr        SV Blau Weiß Polz   -   Einheit Perleberg   1:7
07.August 15.00 Uhr    SV Blau Weiß Polz   -   SV Plate              2:2

14. August 1. Pokalrunde  14:00 Uhr  AWO Hagenow - SV Blau Weiß Polz  1:3
21. August 1. Punktspiel    LINK

Blau Weiss Polz im NDR 8.11.09

Rückblick auf das insgesamt 9. Jahr in der höchsten Spielklasse von M/V und Ausblick auf die kommende Landesligasaison

Polz - Dass sich niemand über einen eigenen sportlichen Abstieg freut, steht außer Frage. Das gilt natürlich auch für die Fußballer des SV Blau Weiß Polz. Bis zum letzten Spieltag hat die Mannschaft um die weitere Verbandsligazugehörigkeit gekämpft. Anders als in den Jahren zuvor hat es diesmal am Ende aber nicht gereicht. Nach 28 Spieltagen standen 15 Punkte und 30:87 Tore zu Buche. Das war der sportlich schlechteste Wert in der 16 er Staffel und bedeutete Platz 15 und damit den Abstieg in die Landesliga.
Das wohl entscheidende Polzer Problem lässt sich relativ leicht darstellen. Der ohnehin kleine Kader schrumpfte durch Verletzungen und Abgänge auf ein Minimum zusammen. Gerade in der zweiten Halbserie wurde man mehrfach nur dank der Unterstützung der zweiten Mannschaft, die trotz dieser personellen Schwächung den Aufstieg in die Kreisliga schaffte, überhaupt spielfähig. Der Zweiten gilt neben dem herzlichen Glückwunsch ein großes Dankeschön.
Dass man mit John Mäder, der in der Oberliga beim Malchower SV Fuß fassen wollte, und Arne Pätzold, der sich aus beruflichen Gründen einem Hamburger Verein anschloss, für die Rückrunde zwei Leistungsträger verlor, tat richtig weh. Mit dem langzeitverletzten Ronny Schult, dessen Knie auch jetzt noch nicht wieder in Ordnung ist, fiel eine weitere Stütze aus.
Und spätestens als sich dann auch noch der absolute Schlüsselspieler und Kapitän Thilo Wilkens im Kellerduell beim Pasewalker FV einen Kieferbruch zuzog, war selbst den größten Optimisten klar: “Das ist kaum zu packen.“  Dass sich diese “Orakel“ bewahrheitete wollten die Polzer Verantwortlichen der Mannschaft nicht zum Vorwurf machen. Die Spieler hätten alles versucht, um ihr Leistungsvermögen abzurufen. Andere seinen eben besser gewesen, so die nüchterne Analyse. Man konnte zwar den ein oder anderen „Großen“ ärgern und eine ganze Reihe achtbarer Ergebnisse erzielen. In Gegensatz zu den Jahren zuvor gelang es aber nicht in ausreichendem Maße, die wichtigen Punkte gegen die direkten Konkurrenten  einzufahren. Die gewohnte Heimstärke im Waldstadion kam zu selten zum Tragen. Bei den Blau Weißen muss  es nicht nur spielerisch sondern auch menschlich passen. Das Beispiel John Mäder zeigt, dass man da nicht so verkehrt liegen kann. Der Mittelfeldspieler und eine der tragenden Säulen hat schnell gemerkt, dass es in Malchow nicht passt und steigt am 16. Juli wieder in das Polzer Mannschaftstraining ein. Die verantwortlichen werten das als ein wichtiges Signal im Sinne eines schlagkräftigen Landesliga-Teams. Thilo Wilkens wird in der neuen Saison auch wieder an Bord sein, studienbedingt aber mit Einschränkungen.
Nach langwierigen Knieverletzungen kehren die Becker-Zwillinge Mathias und Maik in den Kader zurück. Bei Ronny Schult sieht es im Moment noch etwas kritisch aus. Routinier Jens Hundertmark  hat signalisiert, wie schon in der vergangenen Rückrunde im Notfall auf Abruf bereitzustehen.
Spektakuläre Neuzugänge haben die Blau Weißen auch diesmal nicht zu verkünden. Mit den Brüdern Benny und Christian Jericho wechseln zwei junge Spieler vom Reckenziner SV nach Polz. Auch auf der Torwartposition bekommt man Zuwachs aus der Prignitz, genauer gesagt vom SV Jahn Lanz.
Die gravierendste Veränderung wird es auf der Trainerbank geben. Rene Weidmann gibt das Amt aus gesundheitlichen Gründen auf. Dafür möchte sich Steffen Willuweit, der bisher kaum als Co-Trainer in Erscheinung trat, weil er auf dem Feld benötigt wurde, künftig mehr auf die Übungsleitertätigkeit konzentrieren. Otto Ohnesorge stellt weiterhin seine ganze Erfahrung zur Verfügung. Komplettiert wird das Trio von Roland Meyer, der aus Lenzen zu den Mecklenburgern stößt.
Als Saisonziel peilt man eine Platz unter den ersten Fünf an: „Das sollte realistisch sein. Als Absteiger werden wir sicher überall als einer der Favoriten gehandelt. Das macht es uns nicht leichter. Dennoch sollten wir in der Lage sein, den Ton in der Landesliga mit anzugeben.“
Die Spieler wollen gerne mehr Initiative zeigen und offensiver auftreten als das in der Verbandsliga zumeist der fall gewesen sei. „Dort haben wir nur reagiert und uns gezwungenermaßen auf Konter beschränkt“. Man freue sich auf die Derbys und die tolle Atmosphäre, die diese in der Regel brächten – vorausgesetzt es laufe alles in einem fairem Rahmen ab. Am 16. Juli steigen die Blau Weißen ins Training ein.

Blau Weiss Polz im Fairplay 2009/10

 

 

 

Die D-Junioren von Blau Weiß Polz/Rotation Kaliß sicherten sich durch ein schwer erkämpftes 3:3 Unentschieden im Polzer Waldstadion den Kreismeistertitel. Das Hinspiel hatten die talentierten Nachwuchskicker nach 3:0 Rückstand mit 5:4  beim Gegner Marnitz/Suckow gewonnen. Überlegen beendeten die D-Junioren aus Polz und Kaliß die Saison und steigen in die Landesliga auf.

 

 

 

SVZ - Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern vom 7. Juni 2010


Polzer Fußball-Wunder bleibt aus

07. Juni 2010 | 00:10 Uhr | von Thomas Willmann

Hochbetrieb im Polzer Strafraum: In dieser Szene versucht Jens Hundertmark (r.), Eintracht-Stürmer Mathias Wenger noch entscheidend zu stören. Oliver Möller kann nicht mehr eingreifen. Thomas Willmann


POLZ - Das Kapitel Verbandsliga geht für die Fußballer des SV Blau-Weiß Polz vorerst zu Ende. Durch die abschließende 1:5-Heimniederlage gegen den FC Eintracht Schwerin beenden die Polzer die Saison auf dem 15. Tabellenplatz, was gleichbedeutend mit dem Abstieg in die Landesliga ist. Natürlich reagierten die Spieler mit Enttäuschung. Da alle Beteiligten die Chancen aber von vorn herein realistisch eingeschätzt hatten, hielt sich der Frust in Grenzen. Zumal die routinemäßige Abfrage der anderen Ergebnisse zeigte, dass es selbst bei einem Sieg nicht gereicht hätte. Zwar verlor auch der eine Mitkonkurrent, der Pasewalker FV (2:7 in Schönberg), doch der andere, der TSV Friedland, der maximal einen Punkt hätte holen dürfen, feierte einen überraschenden 3:2-Erfolg über den Meisterschaftsdritten aus Sievershagen.

Vor gut 200 Zuschauern begann die Heimelf druckvoll. Stefan Brinkmann verzögerte gekonnt, seinen Rückpass nahm Enrico Knaack direkt. Doch Eintracht-Keeper Jesse-Ben Bochert und die Latte verhinderten eine frühe Polzer Führung (3.). Nur eine Minute später war Knaack wieder zur Stelle, verfehlte nach einer Kopfballverlängerung nur knapp das Ziel. Und auch die dritte Chance gehörte Blau-Weiß. Erneut setzte sich Stefan Brinkmann auf der rechten Seite durch. Diesmal konnte Sebastian Müller die Vorarbeit nicht entsprechend verwerten (5.).

Mit dieser kurzen Drangperiode hatten die Gastgeber ihr Pulver allerdings verschossen. Die Schweriner kontrollierten zunehmend das Geschehen und brachten ihre spielerischen Vorteile zur Geltung. Tino Witkowski verfehlte zweimal knapp das Tor (7. und 26.), nach einem Doppelpass konnte Mario Kopischke per Fußabwehr klären (27.), und nur eine Minute später traf der agile Christopher Schmandt das Außennetz. Bei Polzer Befreiungsversuchen kamen die Bälle in der Regel postwendend zurück.

Eine nicht alltägliche Szene verdeutlicht, wie fair es in diesem Spiel zuging. Bei einem Schuss von Eintracht-Kapitän Sebastian Schiewe sah der Linienrichter wohl als einziger Mario Kopischke mit den Fingerspitzen am Ball. Schiewe wies den Schiedsrichter auf die Fehlentscheidung hin, der daraufhin auf Abstoß korrigierte (32.). Es sah so aus, als ob die Blau-Weißen ein 0:0 in die Kabine retten könnten. Doch kurz vor der Pause bekam Schwerin einen Freistoß in aussichtsreicher Position zugesprochen. Tino Witkowski zirkelte den Ball über die Mauer, und es hieß 0:1(43.). Dass es kein Doppelschlag wurde, war Mario Kopischke zu verdanken, der einen Lupfer von Andy Beckerwerth über die Latte lenkte (44.).

Nach dem Seitenwechsel wurde die Überlegenheit der Gäste noch offensichtlicher. Und jetzt nutzten sie ihre Chancen auch aus und führten den Gegner zeitweise regelrecht vor. Das galt insbesondere für die Phase zwischen der 49. und 59. Minute. Dem 0:2 ging ein Polzer Ballverlust am gegnerischen Strafraum voraus. Den anschließenden Konter schloss Philipp Maschler mit einem gefühlvollen Heber ab (49.). Steffen Willuweit klärte in höchster Not (52.), doch schon in der nächsten Szene hoppelte der Ball unglücklich zum 0:3 über die Linie (54.). Mario Kopischke behielt in einer 1:1-Situation die Oberhand (55.). Er musste in den nächsten Minuten aber noch zweimal hinter sich greifen. Eine Flanke von der linken Seite beförderte Sebastian Schiewe mühelos ins Netz (57.), und als der Ball wenig später von der rechten Seite vors Tor gezogen wurde, hatte auch Christoph Wegner per Kopf leichtes Spiel (59.).

Einige enttäuschte Fans hielt es nicht mehr im Stadion. Sie verpassten u.a. einen vom kurz zuvor eingewechselten Fred Nowe glänzend parierten Elfmeter (70.) - es war nach Aussage eines Eintracht-Betreuers der erste Strafstoß in dieser Saison, den Christopher Schmandt nicht verwandelte - und den Polzer Ehrentreffer. Denn was man der Heimelf zu Gute halten musste: Sie steckte nicht auf. Nachdem Enrico Knaack (66.) und Steffen Willuweit (79.) noch gescheitert waren, klappte es in der Kombination. Auf Willuweit-Vorarbeit traf Knaack sehenswert zum 1:5 ins kurze Eck (84.). Blau-Weiß Polz: Kopischke (68. Nowe) - Willuweit, Hoppe, Ranft, Möller, Hundertmark, Leppin, Jenrich (68. Kürschner), Müller, Brinkmann (75. Renell), Knaack.

SR: Hübner (Güstrow)

Übungsleiter René Weidmann: Sicherlich sind wir enttäuscht, dass wir unser Ziel nicht erreicht haben. Aber wenn man gesehen hat, was wir in den letzten Monaten an Aufstellungen aufbieten konnten, so ist es aller Ehren wert, die Entscheidung bis zum letzten Spieltag offen gehalten zu haben. Es war wichtig, dass wir das gemeinsam durchgezogen haben, auch dank der großen Unterstützung unserer zweiten Mannschaft.

Mannschaftsbetreuer Alf Bußacker: Wir haben einen verdienten Sieger und einen verdienten Verlierer gesehen. Was uns auf der Bank stört und ärgert, ist die Unordnung, die auch heute wieder den ein oder anderen Gegentreffer begünstigte. Aber es hat sich keiner aufgegeben, kämpferisch kann man niemandem einen Vorwurf machen. Betrachtet man die ganze Saison, so steigen wir sicher mit einer gewissen Berechtigung ab.

Kapitän Thilo Wilkens (verletzt): Schade, dass es einfach nicht mehr reicht. Es war ja verdient so. In den vergangenen Jahren haben wir das immer noch irgendwie über unsere Heimstärke hingekriegt. Davon konnte in dieser Saison leider keine Rede sein. Aber jedes Ende ist zugleich auch ein Anfang. Und genau so müssen wir versuchen, das zu sehen.

Steffen Willuweit: Wir haben auf ein Wunder gehofft, das Schwerin aber nicht zugelassen hat. Wir müssen jetzt die Chance nutzen, in der Landesliga eine neue, schlagkräftige Mannschaft zu formen. Dann kommt auch der Spaß wieder.

Fred Nowe: Wir müssen uns eingestehen, dass da nicht mehr drin war. Trotzdem, mir macht der Fußball nach wie vor großen Spaß. Die Sonne scheint, der Platz ist einfach nur geil. Ich freue mich, mit 46 Jahren noch dabei sein zu dürfen und zu können.

 

FC Eintracht schießt BW Polz aus der Liga

07. Juni 2010 | 00:10 Uhr | von tied

Eintracht-Spieler Mathias Wenger sorgt hier für Druck im Polzer Strafraum. Thomas Willmann


POLZ - Am letzten Spieltag in der Fußball-Verbandsliga hat der FC Eintracht Schwerin mit einem 5:1-Sieg bei Blau-Weiß Polz die Saison auf Platz 5 abgeschlossen und mit diesem Sieg gleichzeitig die letzte Hoffnung der Kicker von der Elbe auf den Klassenerhalt zunichte gemacht.

Polz begann stark und zwang FCE-Keeper Bochert zu einer frühen Großtat (3.). Nach einer Viertelstunde kam Eintracht besser ins Spiel und kontrollierte nun die Partie. Ein direkter Freistoß in den Winkel von Witkowski brachte die Pausenführung (43.). Nach zwei dicken Chancen von Ostrowitzki und Schiewe veredelte Maschler einen Konter von Schmandt zum 2:0 (49.). Nur fünf Minuten später sorgte der spielfreudige Schmandt mit einem Sololauf durch die Polzer Hintermannschaft mit dem 3:0 für die Vorentscheidung (54.). Eintracht spielte nun wie im Rausch. Eine Flanke von Maschler drückte Schiewe mit der Hacke zum 4:0 über die Linie (57.). Schließlich bedankte sich Wegner für eine Traumflanke von Beckerwerth mit dem 5:0 (59.). Einwechsler Looks holte einen Foulelfmeter raus, aber Beckerwerth scheiterte erstmals vom Elfmeterpunkt und konnte das halbe Dutzend nicht voll machen. Die Polzer sorgten nun auch wieder für ein wenig Entlastung und kamen zu zwei guten Möglichkeiten. Kurz vor Spielende gelang noch der 1:5-Ehrentreffer (85.). 

FCE Schwerin: Bochert - Beckerwerth, Wenger, Ostrowitzki, Maschler, Wegner (65. Stephan), Schwarz, Witkowski (60. Looks), Rieling, Schiewe (62. Rickler), Schmandt.

 

 

SVZ - Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern vom 31. Mai 2010


Polzer müssen sich an die eigene Nase fassen

31. Mai 2010 | von Thomas Willmann

MALCHIN/POLZ - "Wenn man sieht, wie dieses Spiel gelaufen ist, insbesondere was für Chancen wir ausgelassen haben, kommt fast automatisch die Frage auf, ob du in dieser Spielklasse richtig aufgehoben bist", war im Lager des Fußball-Verbandsligisten Blau-Weiß Polz der Ärger über die sonnabendliche 2:4-Niederlage in Malchin auch gestern noch nicht verraucht. "Freistehend ein leeres Tor zu verfehlen, das geht doch gar nicht", löste vor allem eine Szene ungläubiges Kopfschütteln aus, die kurz vor der Pause die Polzer 2:1-Führung hätte bedeuten müssen. Für zusätzlichen Diskussionsstoff sorgte eine völlig überflüssige Gelb/Rote-Karte.

Gäste übernehmen nach 20 Minuten die Spielkontrolle

Da die Malchiner auf ihrem neu angelegten Hauptplatz Rasenprobleme haben, trägt der FSV seine Heimspiele seit einiger Zeit auf Kunstrasen aus. Das war schon länger bekannt und auch kein Problem. Es entwickelte sich eine faire Partie, in der die Gäste die Anfangsphase verschliefen. Gleich der erste vielversprechende Angriff führte zum 1:0 (6.). Der antrittsschnelle und technisch starke David Schawaller ließ zwei Abwehrspieler schlecht aussehen und überwandt Fred Nowe mit platziertem Schuss. Wenig später traf Schawaller aus klarer Abseitsposition erneut. Und auch wenn dieser Treffer nicht anerkannt wurde, so machte die Szene doch deutlich, dass die Blau-Weißen bis dahin viel zu passiv agierten.

Sie wussten sich aber zu steigern, bestimmten ab der 20. Minute das Geschehen und erarbeiteten sich eine Reihe guter Chancen. Einen Schuss von Sebastian Müller klärte der Malchiner Keeper auf Kosten einer Ecke. Die wurde präzise in den Strafraum geschlagen, doch Steffen Willuweit kam nicht richtig hinter den Ball (29.). Gleiches galt für Florian Schuldt nach einer Flanke von Robert Wallbaum. Die Gefahr war damit aber nicht gebannt. Doch Hannes Leppin fehlte die nötige Ruhe. Seine Direktabnahme landete in den Wolken (35.). In der 37. Minute passte es besser. Florian Schuldt erzielte im Nachsetzen den verdienten Ausgleich. Es folgte der eingangs schon erwähnte Hochkaräter. Gegen völlig unsortiert wirkende Malchiner wurde Robert Wallbaum mustergültig freigespielt und brachte das Kunststück fertig, unbedrängt von der Strafraumgrenze am verwaisten Tor vorbeizuschießen (42.).

Schubser gegen Schiedsrichter nach Gelb/Roter-Karte

Offensichtlich hatten die Gäste aus dem Spielbeginn keine Lehren gezogen. Auch nach dem Wiederanpfiff schienen sie zunächst nicht im Bilde. David Schawaller markierte seinen zweiten Treffer (49.). Und als Malchin nach einem ungeahndeten Foul schnell umschaltete, nutzte Tom Lucka einen präzisen Pass zum 3:1 (54.). Fast wäre Hannes Leppin die direkte Antwort gelungen. Er scheiterte an der Fußspitze des FSV-Torwarts (57.). In der Folge blieben beide Mannschaften ohne größere Torgelegenheiten.

Einen Aufreger gab es dennoch. Robert Wallbaum beschwerte sich über ein Foul und sah Gelb. Seine kommentierende Geste - Daumen nach oben - wurde mit Gelb/Rot "honoriert". Dass er sich dann noch zu einem Schubser gegen den Schiedsrichter hinreißen ließ, dürfte weitere Sanktionen nach sich ziehen. "So etwas fällt auf die ganze Mannschaft zurück", gab es auch in den eigenen Reihen wenig Verständnis.

Dass die Gäste selbst in Unterzahl zu Chancen kamen, verdeutlicht, was an diesem Tag möglich gewesen wäre. Landete ein Kopfball von Steffen Willuweit noch am Lattenkreuz (86.), so konnte Enrico Knaack, ebenfalls per Kopf, auf 2:3 verkürzen (88.). Zu mehr reichte es allerdings nicht. Den Schlusspunkt setzte Malchin, mit einem Kopfball von Christoph Burmeister zum 4:2 (90.).

Somit kommt es am nächsten Wochenende zu einem echten Showdown. Da auch die Konkurrenten leer ausgingen - Friedland 0:5 in Neubrandenburg und Pasewalk 0:6 gegen Anker Wismar -, können die Polzer mit einem abschließenden Heimsieg gegen Eintracht Schwerin immer noch die Klasse halten, vorausgesetzt Pasewalk verliert in Schönberg (4.) und Friedland holt gegen Sievershagen (3.) nicht mehr als einen Punkt. 

Blau-Weiß Polz: Nowe - Willuweit, Hoppe, Ranft, Hundertmark (71. Knaack), Möller, Leppin (77. Wacker), Brinkmann, Schuldt, Müller, Wallbaum.

SR: Söllig (Braunschweig)

 

 

SVZ - Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern vom 25. Mai 2010


Gegner war einfach eine Klasse besser

25. Mai 2010 | von Thomas Willmann

Die Polzer Defensive stand in Neubrandenburg unter Dauerdruck. Aber selbst ein glänzend aufgelegter Mario Kopischke konnte nicht verhindern, dass die Blau-Weißen eine herbe 0:7-Niederlage einstecken mussten.

NEUBRANDENBURG/POLZ - "Das ist eine super Truppe, die waren definitiv eine Klasse besser", erkannte man im Lager von Fußball-Verbandsligist SV Blau-Weiß Polz neidlos an, dass der FC Neubrandenburg eine Nummer zu groß war. Die Überlegenheit drückte sich auch in Zahlen aus. Nach 90 Minuten hieß es 7:0 für den Tabellenzweiten.

Die Polzer, die sich ein achtbares Ergebnis zum Ziel gesetzt hatten, gerieten sofort unter Druck. Eine erste Großchance vereitelte Mario Kopischke in glänzender Manier. Auch bei der anschließenden Ecke war der Blau-Weiß-Keeper zur Stelle (7.). Insbesondere das spielstarke Neubrandenburger Mittelfeld setzte immer wieder Akzente. Bei einem schnell über die linke Seite vorgetragenen Angriff, der mit einem Kopfball abgeschlossen wurde, zeigte Kopischke einen weiteren herausragenden Reflex. Der Abpraller fiel allerdings Ronny Strübing genau vor die Füße, der mühelos zum 1:0 einschob (14.). Die einzige nennenswerte Möglichkeit für die Gäste hatte Enrico Knaack, der, von Robert Wallbaum mit langem Ball geschickt, das Außennetz traf (23.). In der Folge setzte sich das Duell Neubrandenburger Stürmer contra Polzer Torwart fort. Dabei stellte nur ein sehenswerter Schlenzer aus 25 m Letzteren vor unlösbare Probleme (37.).

Mit dem 0:2 zur Pause waren die Blau-Weißen in jedem Fall gut bedient: "Bisher hat nur Mario uns im Spiel gehalten. Alle müssen versuchen, noch eine Schippe draufzulegen", motivierte Trainer Rene Weidmann in der Kabine. Das klappte zumindest eine weitere Viertelstunde. Dann markierte Michael Gaede, der kurz zuvor noch am Pfosten gescheitert war (57.), mit unhaltbarem Flachschuss das 3:0 (61.). Es folgte der einzige Gegentreffer, der Weidmann auf die Palme brachte. Zweimal versäumten es die Gäste, zu klären. Es passte zu dieser Szene, dass die scharf vor das Tor gezogene Flanke dann auch noch vom Rücken eines Polzer Abwehrspielers ins eigene Netz gelenkt wurde (65.). Das 5:0 wurde dagegen sehr schön über die linke Seite vorbereitet. Für den erfolgreichen Abschluss war Marc Neumann zuständig (73.). Beim 6:0 setzte sich der kurz zuvor eingewechselte Steven Deerberg in zentraler Position gegen zwei Abwehrspieler durch und ließ Mario Kopischke keine Chance (84.). Auch beim letzten Tor des Tages gab es für den Polzer Keeper nichts zu halten. Im Anschluss an einen Freistoß kam Denis Schmidt, den Oliver Möller abgesehen von dieser Szene gut im Griff hatte, frei zum Kopfball (87.).

Beide Mannschaften trugen mit ihrer fairen Spielweise entscheidend dazu bei, dass der Schiedsrichter ein leichtes Amtieren hatte. Die Polzer empfanden die gesamte Atmosphäre als sehr angenehm - von Neubrandenburger Arroganz trotz der klaren Überlegenheit keine Spur. Das galt sowohl für die Mannschaft, als auch für die Zuschauer. Und FC-Trainer Jürgen Decker versicherte, dass man am kommenden Wochenende gegen den TSV Friedland, einen direkten Konkurrenten der Blau-Weißen im Kampf um den Klassenerhalt, genauso engagiert auftreten werde, wie in diesem Spiel.

Blau-Weiß Polz: Kopischke - Hoppe, Hundertmark, Wacker (49. Renell), Maik Becker, Möller, Leppin, Müller, Wallbau, Jenrich (73. Kürschner), Knaack.

SR: Minx (Papendorf)

 

 

SVZ - Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern vom 14. Mai 2010


Diese Polzer Niederlage tut richtig weh

SV Blau Weiß Polz – SV Warnemünde 2:4 (1:3)

Wichtige Punkte im Kampf um Klassenerhalt eingebüßt

Polz: Kopischke - Willuweit, Hoppe, Ranft, Leppin, Möller, Wallbau (78. Wacker), F. Schuldt, Müller, Brinkmann, Knaack

Nach Herrentagsfeier dürfte den Verbandsligafußballer des SV Blau Weiß Polz nicht zumute gewesen sein, nachdem sie das wichtige Nachholspiel gegen den direkten Konkurrenten aus Warnemünde verloren ging.

Dabei fing alles vielversprechend an. Enrico Knaack nahm ein Zuspiel von Stefan Brinkmann mit der Brust an und traf sehenswert zum 1:0. (5. Min.).

Die Führung gab dem Spiel der Blau Weißen aber keine Sicherheit. Von den Defensivqualitäten der vergangenen Woche war nichts zu sehen .Zwar ging dem Ausgleich ein nicht geahndeter Körpereinsatz  hart an der Grenze voraus. Dennoch hätte man vorher klären müssen. Auch beim 1:2 und beim 1:3 (22.) agieren die Polzer viel zu passiv.

Die Gegentreffer konnten den Polzer Fanklub aus dem Niedersächsischen Breese-Langendorf und Karwitz  nicht schocken. Die etwa 20 Mann starke Truppe feuerte die Blau Weißen lautstark an. Diese Unterstützung war beachtenswert und wurde von Polzer Vereinsseite dankend gewürdigt.

Auf dem Platz war die Heimelf um den Anschlusstreffer bemüht. Ein Freistoß von Sebastian Müller, den der Warnemünder  Keeper zur Ecke lenkte (44.) und zwei Großchancen in den Nachspielzeit, bei denen der Ball einfach nicht ins Tor wollte machte deutlich: Hier geht noch was.

Das unterstrich auch die erste Szene der 2. Halbzeit. Steffen Willuweit schien von dem durchrutschenden Freistoß überrascht. Der Ball sprang ihm zu weit vom Fuß.(46.)Enrico Knaack verpasste zweimal das Ziel. (65. und 67.), bevor auf der anderen Seite der endgültige Entscheidung fiel. Martin Bartsch lief in eine scharfe Hereingabe  und es hieß 1:4 (75.).

Die Polzer steckten zumindest nicht auf. Robert Wallbaum setzte einen Freistoß an den Pfosten. Enrico Knaack verwandelte einen an Florian Schuldt  verschuldeten Elfmeter sicher zum 2:4 (85.). In der Nachspielzeit wurde ein Kopfball von Steffen Willuweit auf der Torlinie geklärte.

Die besten Genesungswünsche gelten einem Warnemünder Spieler, der sich eine Schnittwunde am Arm zuzog.

Der Fanclub Breese - Langendorf, Karwitz feiert trotz der bitteren Niederlage gegen Warnemünde mit den Spielern des SV Blau Weiß Polz.

 

1. Mai 2010  -  Polz - Drögeheide   ...schade: 0:1

Polzer Bollwerk hielt 84 Minuten

SV Blau Weiß Polz – Vorwärts Drögeheide 0:1 (0:0)

Der Fußballgott scheint zur Zeit mit den Verbandsligakickern des SV Blau Weiß Polz zu grollen. Die unglückliche Niederlage gegen Sievershagen (1:2) und Pasewalk (0:2) fanden im 0:1 gegen Drögeheide ihre nahtlose Fortsetzung. 84 Minuten stemmten sich die tapfer kämpfenden Polzer  dem Tabellenfünften erfolgreich dagegen um durch eine Standardsituation doch noch auf die Verliererstrasse zu geraten.

Bei einem Blick auf die Aufstellung  schwante den Blau Weiß Anhängern nichts Gutes.

Dass neben dem langzeitverletzten Ronny Schult auch Thilo Wilkens ausfallen würde war von vorne herein klar. (der Mannschaftskapitän ließ es sich trotz des vor einer Woche erlittenen Kieferbruchs nicht nehmen mit „dicker Backe“ auf der Polzer Bank Platz zu nehmen). Darüber hinaus musste Trainer Rene Weidmann mit Florian Schuldt (verletzt), Robert Wallbaum und Stefan Brinkmann (beide gelbgesperrt) aber noch drei weitere Stammspieler ersetzten. Der ohnehin kleine Kader wurde durch Spieler aus der Zweiten (Kreisklasse) aufgefüllt. So durfte Michael Jenrich bei seinem Verbandsliga- Debüt gleich durchspielen. Vor diesem Hintergrund war klar: Es kann heute nur darum gehen, zu kämpfen, alles zu geben und möglichst wenig zuzulassen.

Mit dieser sehr defensiven Grundhaltung schienen die Gäste so ihre Probleme zu haben. Sie besaßen zwar klare Feldvorteile und verlagerten das Spiel schnell in die gegnerische Hälfte. Doch nenneswerte Chancen resultierten daraus nicht. Abgesehen von einem Schuss in der 2. Minute, der relativ knapp das Ziel verfehlte, drohte dem Polzer Tor in der 1. Halbzeit nicht wirklich Gefahr. Dafür agierte Drögeheide selbst bei den zahlreichen Standards zu unpräzise.

Die beste Szene auf der anderen Seite war eine Direktabnahme von Sebastian Müller, der zwei gewonnen Kopfbälle vorausgingen. (24).

Nach dem Seitenwechsel nahm der Druck des Tabellenfünften aber doch zu und die brenzlichen Situationen häuften sich. Mario Kopischke stand jetzt immer mehr im Mittelpunkt und erwies sich mehrfach als sicherer Rückhalt (46./51./53./68.).In der 69. Minute klärte Sebastian Müller per Kopf auf der Linie, wenig später rettete der greade eingewechselte Normen Renell für deinen schon geschlagenen Keeper (75.). Von Entlastung der Blau Weißen konnte in dieser Phase keine Rede sein.

Drögeheide bekam immer wieder Freistöße in Strafraumnähe zugesprochen. Und als eine dieser Freistöße scharf vor das Tor gezogen wurde, war es Passiert. In den noch verbleibenden Minuten fehlte nach dieser kämpferisch einwandfreien Leistung ganz einfach die Kraft für eine Schlussoffensive.

Blau Weiß Polz: Kopischke – Willuweit, Hundermark, Hoppe, Ranft, Wacker (86. Kürschner), Möller, Leppin (77.Renell), Müller, Knaack, Jenrich.

Fotos: Vorwärts  ...Danke!

 

 

 

SVZ - Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern vom 25. April 2010


Rabenschwarzer Tag für Blau Weiß

Pasewalker FV - SV Blau Weiß Polz 2:0 (1:0) / Gegentore in der Nachspielzeit

Thilo Wilkens mit Kieferbruch ins Krankenhaus

Dass die Verbandsligafußballer des SV Blau Weiß Polz das Kellerduell beim Pasewalker FV durch Gegentorein der 45.+2 und 90.+1 Minute mit 0:2 verlor war bitter genug. Viel mehr auf die Stimmung drückte aber dien schwere Verletzung von Thilo Wilkens. Der Kapitän zog sich in der 26. Minute einen Kieferbruch zu und wurde noch am Abend in Neubrandenburg operiert – gute Besserung .

Dass auch der für Ihn eingewechselte Matthias Becker in der Schlussphase mit Verdacht auf Muskelfaserriss raus musste, passte ins Bild. Die Pasewalker leiteten ihre besten Szene über die linke Seite ein. Marco Ranft klärte im letzten Moment zur Ecke (8.). Wenig später parierte Mario Kopischke (11.). hach dem unglücklichen Zusammenprall ihres Kapitäns brauchten die Polzer einige Minuten, bevor sie ihrerseits mit Distanzschüssen von Sebastian Müller Akzente setzten (31.). Sebastian Müller war auch auch, der einen gut vorgetragenen Konter über Robert Wallbaum und Steffen Brinkmann mit einem Schuss an das Außennetz abschloss(44).

Mario Kopischke konnte sich ein weiteres mal auszeichnen (45.).

Nichts zu halten gab es allerdings als Matthias Rösler praktisch mit dem Halbzeitpfiff den Torwinkel anvisierte.

Nach dem Seitenwechsel verlegte sich die Heimelf mehr und mehr aufs Kontern. Die Blau Weißen standen aber gut, so dass sich das Geschehen zumeist im Mittelfeld abspielte. Bei einer Kopfballverlängerung an die Latte und einer kläglich vergebenen Großchance lag aber das 2:0 in der Luft. In den Schlussminuten mobilisierte Polz noch einmal alle Kräfte Als Oliver Möller einen Einwurf in den Strafraum beförderte und Jens Hundertmark den von Robert Wallbaum verlängerten Ball direkt nahm, wackelte die Latte (90.).Die anschließende Ecke wurde abgewehrt , den daraus eingeleiteten Konter  schloss wiederum Matthias Rösler platziert ab (90.+1).

Obwohl das Spiel für sie so unglücklich verlaufen war, attestierten sie dem jungen Schiedsrichter eine tadellose Leistung.

Blau Weiß Polz: Kopischke – Hoppe, Ranft, Hundertmark, Leppin, Wacker, Möller, Brinkmann,  Müller, Wilkens, (26. Becker,78.Renell), Wallbaum

 

 

SVZ - Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern vom 18. April 2010


Nur Zentimeter fehlten an Polzer Überraschung

         Fußball-Verbandsliga: SV Blau Weiß Polz – Sievershäger SV 1:2 (0:1)

         In der Nachspielzeit Kopfball an den Pfosten gesetzt

„Mensch, das ist am Ende ganz schön eng geworden. Wir hätten allerdings vorher alles klar machen müssen,“ fasste der Sievershäger Trainer die Partie im Polzer Waldstadion treffend zusammen. In  einem ansehnlichen Spiel waren die Polzer nahe dran dem Favoriten und Tabelledritten einen Punkt abzunehmen.

In der Anfangsphase passierte abgesehen von kleinen Chancen nicht viel. Die erste nennenswerte Szene gehörte den Gästen, doch Markus Thoms schob Fred Nowe, der den beruflich verhinderten Mario Kopischke im Polzer Tor vertrat, den Ball genau in die Arme (28.). Auf der anderen Seite geriet eine verunglückte Eingabe zum Torschuss der am Außennetz landete (30.).

Das 0:1 für den gast kam für die Polzer unglücklich zu Stande. Steffen Willuweit köpfte schulbuchmäßig nach außen weg. Robert Wallbaum wollte endgültig klären und bediente stattdessen den freistehenden Alexander Fogel, der mühelos vollendete (33.).

Von einem Polzer Schock konnte keine Rede sein. Thilo Wilkens verfehlte nach einem beeindruckend gewonnenen Sprintduell nur knapp (365.).Einer weiteren Sievershäger Chance  (43.) folgten zwei Aufreger vor dem Gästetor. Thilo Wilkens wurde in die Zange genommen und unsanft gestoppt, was selbst die Gäste anerkannten. (44.). Kurz darauf bediente er Enrico Knaack mustergültig, der unbedrängt das Tor verfehlte.

Dem 0:2 ging fehlende Aggressivität der Polzer Abwehr, in der Daniel Hoppe schmerzlich vermisst wurde, voraus. So hatte Christopf Kaminski im Abschluß leichtes Spiel (56.).

Bei einem Konter verpasste der Tabellendritte recht kläglich die Vorentscheidung. Stattdessen gelang Polz der Anschlußtreffer. Als der laufstarke Thilo Wilkens ein weiteres mal im Strafraum zu Fall gebracht wurde verwandelte Robert Wallbaum sicher (74.). Fred Nowe hielt sein Team mit einer guten Parade im Spiel (80.).

Analog zur ersten Halbzeit hatten es die letzten Minuten in sich. Ein platzierter Kopfball von Thilo Wilkens wurde auf der Linie geklärt (90.) und  bei einem Kopfball vom Polzer Kapitän rette der Pfosten für den Sievershäger Keeper. (90.+2.).

Polz: Nowe - Willuweit, Ranft, Leppin, Hundertmark, Möller, F.Schuldt, Müller, Wallbaum, Wilkens, Knaack (61. Meier)

 

 

SVZ - Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern vom 12. April 2010


Durch Aussetzer guten Eindruck kaputt gemacht

FC Schönberg – Blau Weiß Polz 6:0 (1:0) / wieder drei Gegentreffer in nur vier Minuten

Wenn man nur das Endergebnis betrachtet könnte man vielleicht von einem standesgemäßen Sieg ausgehen. Aber das Spiel besaß zwei grundverschiedene Halbzeiten. Die Blau Weißen verkauften sich in den ersten 45 Minutenmehr als ordentlich. Sie ließen wenig zu und durften angesichts eines nur knappen 0:1 Rückstandes zu Recht sehr zufrieden sein.

Wie schon gegen Wismar machten sie sich diesen guten Eindruck innerhalb weniger Minuten selbst kaputt. So wurde aus dem 0:1  binnen vier Minuten ein 0:4. Der Rest war reine Formsache.

Erwartungsgemäß stellten die Schönberger von Anfang an das optisch überlegene Team.

Aus den klaren Feldvorteilen resultierten aber kaum nenneswerte Torchancen weil die Polzer die Räume geschickt zustellten.

Und auch das 0:1 war zwar schön vorbereitet, im Resultat aber ein glückliches Tor. Die beste Polzer Szene machte der FC Schlussmann zunichte indem er den entscheidenden Bruchteil schneller war als Thilo Wilkens.

Das Unheil nahm zwischen der 57. und 61. Minute seinen Lauf. Robert Wallbau hatte den Polzer Ehrentreffer auf dem Fuß, verzog aber knapp. (65.)

Stattdessen konnte Schönberg nach guter Parade von Mario Kopischke  per Abstauber auf 5:0 erhöhen (70.) um durch einen weiteren Konter auch noch dass halbe Dutzend voll zu machen (84.)

Polz: Kopischke – Willuweit, Wallbau (75. Wacker), Ranft, Möller, Brinkmann, F. Schult, Müller, Leppin, Wallbaum, Wilkens, Knaack

 

 

SVZ - Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern vom 6. April 2010


Sechs-Punkte-Spiel geht an Polzer

Fußball-Verbandsligist Blau Weiß Polz gewinnt Kellerduell gegen Friedland

Das Kellerduell entschieden die Polzer mit einem 1:0 Zittersieg für sich. Das Spiel lebte in erster Linie von der Spannung. Tief durchatmen hieß es in der 12. Minute als Mario Kopischke erst im Nachfassen sichern konnte. Auf der anderen Seite sorgte Thilo Wilkens mit einem Kullerball an den Pfosten für Aufregung ( 17.). Zwei brenzliche Situationen gab es für die Heimelf zu überstehen (22.+24.) bevor der Führungstreffer bejubelt werden konnte. Nach Kopfballablage wurde ein abgefälschter Schuß von Thilo Wilkens vom Wind heruntergedrückt und senkte sich zum 1:0 ins Netz (28.).

Die Polzer hätten nachlegen können, ja müssen. Enrico Knaack jagte den Ball freistehend aus kurzer Distanz in die Wolken. (32.). Auch am nächsten Hochkaräter war er beteiligt. Statt selbst abzuschließen leitete er auf Thilo Wilkens weiter, dessen Kopfball zu drucklos geriet. (36.). 

Die Blau Weißen agierten nach dem Seitenwechsel nicht mehr so entschlossen wie zuvor. Dennoch hätten sie vorzeitig für klare Verhältnisse sorgen können, eigentlich müssen. Thilo Wilkens erlief einen schon verlorenen geglaubten ball und setzet Enrico Knaack mustergültig in Szene. Doch der zögerte zu lange mit dem Abschluß (56.). Einen platzierten Freistoß von Robert Wallbaum lenkte der Keeper über die Latte. Bei der anschließenden Ecke köpfte Wallbaum knapp über die Latte (59.). Sebastian Müller spielte im richtigen Moment auf Thilo Wilkens, der den ball maßgerecht zurückservierte. Der Keeper konnte nicht mehr eingreifen doch Müller über das leere Tor (69.). Das war zugleich die letzte nenneswerte Polzer Szene. In der Schlussphase ließ sich die Mannschaft mehr und mehr zurückdrängen – Entlastung Fehlanzeige.  Nach einer scharf vor das Tor gezogenen Ecke klärte der erneut zweikampfstarke Daniel Hoppe auf der Linie(72.) und bei einem Freistoß behinderten sich zwei Friedländer gegenseitig. Als die Gäste eines der wenigen Male ihre Vorteile in der Körpergröße nutzen konnten war Mario Kopischke mit einer starken Parade zur Stalle (85.).Unverständliches Kopfschütteln lösten die vier Minuten Nachspielzeit auf der Polzer Bank aus. Mit der letzten Aktion hätte man den so wichtigen Sieg fast noch aus der Hand gegeben. Der Ball landete im Tor doch der Schiedsrichter entschied zum entsetzen der Friedländer auf Stürmerfoul und pfiff kurz darauf ab. Große Erleichterung aber auch intensive Diskussionen über die ausgelassenen Torchancen bestimmten die Fangespräche.

Beim Rostocker FC kassierte man eine 2:6 Niederlage. Thilo Wilkens hatte noch per Kopf (6.) für einen Start gesorgt. Doch innerhalb von 10 Minuten machte die Gastgeber aus dem Rückstand eine 3:1 Führung (20.+28.+30. Min.). Dem Treffer zum 2:1 ging jedoch eine Reihe von Fehlentscheidungen voraus. Das 4:1 resultierte aus einem unhaltbaren Freistoß (55.). Thilo Wilkens konnte noch einmal verkürzen bevor zwei gut vorgetragene Konter zum 6:2 Endstand sorgten (65.+79. Min.). Am Ende fiel der Verdiente Sieg jedoch zu hoch aus.

 Polz gegen Friedland: Kopischke - Willuweit.Hoppe,(85.Kürschner), Ranft, Möller, Leppin, 

                                     Brinkmann, Müller, Wallbaum 90. Becker), Wilkens, Knaack 

                                     (57. Wacker) 

 Polz gegen Rostock:  Kopischke – Willuweit, Ranft, F.Schuldt 81. Becker), Möller,

                                    (84. Hundertmark), Leppin, Brinkmann (82. Wacker), Müller,

                                    Wallbaum, Wilkens, Knaack              

 

 

SVZ - Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern vom 29. März 2010


Vier Minuten besiegelten Polzer Niederlage

SV Blau Weiß Polz – FC Anker Wismar 0:3

Viel vorzuwerfen hatten sich die Verbandsligafußballer des SV Blau Weiß Polz nach der 0:3 Niederlage gegen Tabellenführer Anker Wismar nicht. Wenn da nur nicht diese ärgerlichen 4 Minuten von der 58. bis 61. gewesen wären, indenen man sich schließlich alle 3 Gegentore einfing.

In der ersten Halbzeit setzten die Blau Weißen sehr diszipliniert die Vorgaben von der Trainerbank um. Die Gäste besaßen zwar erwartungsgemäß spielerische Vorteile ohne aber daraus Kapital schlagen zu können. Torgefahr resultierte eigentlich nur aus zumeist scharf in den Strafraum gezogene Standards. Der Polzer Keeper Mario Kopischke war erstmals in der 17. Minute bei einem Kopfball gefordert. Mit einem Schuß, der den Winkel verfehlte setzte Thilo Wilkens auf der anderen Seite das Offensivsignal ( 27.) Vor der Pause sah die Heimelf nur einmal schlecht aus. Ankers Moussa Sissoko hatte eine Kopfballrückgabe erahnt. Der irritierte Mario Kopischke ließ den Ball verspringen, der gegen den Pfosten hoppelte. Sissoko konnte den Abpraller nicht verwerten.(34.)

Auch nachdem Seitenwechsel machte die Polzer Defensive zunächst einen sattelfesten Eindruck. Bis zur 58. Minute: Andre Hildebrandt lief in einen Freistoß und köpfte zum 0:1ein.

Dieser Gegentreffer war aus Sicht der Blau Weißen wie ein Genickbruch einzuordnen. Zwei gefühlte Eigentore im Minutentakt unterstrichen die Schockwirkung. Sowohl dem 0:2 durch Fabian Bröcker als auch dem 0:3 von Dennis Martens gingen kapitale Schnitzer voraus. In der Folge ging es der Heimelf in erster Linie darum nicht unnötig unter die Räder zu kommen, was gegen ein zurückschaltendes Anker Team gelang.

Nicht nachvollziehen konnten die Polzer warum der Schiedsrichter, dem in der ersten Halbzeit eine sehr gute Leistung bescheinigt  werden konnte, stark abbaute. Das war zwar nicht spielentscheidend aber die Freistoßauslegung in der zweiten Halbzeit  fiel sehr einseitig zu Gunsten von Wismar aus.

 

 

SVZ - Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern vom 15. März 2010


Polzer Jubel in der Schlussminute

15. März 2010 | von Thomas Willmann

Steffen Willuweit (l.) und Sebastian Müller (2.v.l. - hier in einem früheren Spiel) zählten beim verspäteten Rückrundenauftakt zu den Leistungsträgern in einer kampfstarken Polzer Mannschaft.  Thomas Willmann

POLZ - Einen Punkt gewonnen, oder doch eher zwei verloren? Diese Frage ließe sich sowohl aus Sicht des SV Blau-Weiß Polz, als auch der HSG Greifswald nach dem 1:1 in ihrem Vergleich der Fußball-Verbandsliga stellen. Die Blau-Weißen hätten auf Grund ihrer Vorteile in der zweiten Halbzeit durchaus einen Sieg verdient gehabt. Andererseits gelang ihnen der Ausgleich erst in der Schlussminute, so dass man von einem glücklichen Remis sprechen konnte.

Der Polzer Nebenplatz war komplett aufgetaut und trotz aller Unebenheiten in jedem Fall bespielbar. Was beiden Mannschaften an diesem Tag viel mehr zusetzte, war der starke, böige Wind, der gerade hohe Bälle unberechenbar machte. So entstand auch der frühe Greifswalder Führungstreffer eher als Zufallsprodukt. Ein Distanzschuss entwickelte sich zum gefährlichen Flatterball für Mario Kopischke, der nur kurz abwehren konnte. Die Gäste setzten nach, und im dritten Anlauf passte es. Vom Innenpfosten sprang der Ball ins Netz (9.).

Die Zuschauer bekamen in der Folge nur wenig Torraumszenen zu sehen. Beide Mannschaften waren in erster Linie auf eine sichere Defensive bedacht. Die schwierigen äußeren Bedingungen taten ein Übriges, ließen keinen wirklichen Spielfluss zustande kommen. Lange, hohe Bälle schienen das probate Mittel. Bei einem Konter über die rechte Seite verhinderte Mario Kopischke mit guter Parade das drohende 0:2 (30.). Die beste Polzer Szene vor der Pause ging von Steffen Willuweit aus, der den Ball perfekt mitnahm und sofort abzog, aber knapp das Lattenkreuz verfehlte (39.).

Nach dem Seitenwechsel gab die Heimelf eindeutig den Ton an. Die kämpferische Einstellung stimmte, die ausgegebene Taktik wurde sehr gut umgesetzt. Was lange fehlte, war das nötige Quäntchen Glück. Die größte Torgefahr ging von Standards aus. So verpassten Steffen Willuweit (61.), Enrico Knaack (66.) und Robert Wallbaum (79.) mit platzierten Kopfbällen den Ausgleich jeweils um die berühmten Zentimeter. Auf der anderen Seite war Mario Kopischke nur ein einziges Mal gefordert. Nach einem Distanzschuss konnte er die Situation in Zusammenarbeit mit Marco Ranft klären (84.).

Obwohl den Blau-Weißen die Zeit weglief, steckten sie nicht auf und wurden doch noch belohnt. Der Jubel war riesengroß, als Steffen Willuweit auf Florian Schuldt ablegte und sich dessen Schuss hinter dem Gäste-Keeper zum 1:1 ins Netz senkte (90.). Dass die Greifswalder beim wenig später ertönenden Schlusspfiff mit dem Fußballgott haderten, war verständlich.

Auf der Polzer Bank zeigte man sich positiv überrascht von diesem mannschaftlich geschlossenen Auftritt nach der ungewollt langen Winterpause und einer Vorbereitung, die diese Bezeichnung kaum verdiente. Bestnoten hatten sich Routinier Steffen Willuweit und Sebastian Müller verdient, der seine neue Position im zentralen Mittelfeld sehr gut ausfüllte. 

Blau-Weiß Polz: Kopischke -Willuweit, Hoppe, Ranft, Möller, Leppin, Müller, Schuldt, Brinkmann, Knaack (85. Kürschner), Wallbaum.

SR: Semrau (Goldenstädt)

 

 

Auf gemeinsame Linie eingeschworen

Fußball-Verbandsligist Blau Weiß Polz auch in dieser Saison vor schwerer Rückrunde

Angesichts der anhaltenden winterlichen Verhältnisse ist es kaum vorstellbar, dass die Mannschaft am 13.Februar 2010 beim FC Neubrandenburg zum Nachholespiel antreten soll.

Aber da die Vier-Tore-Städter über einen von den Blau Weißen ungeliebten Kunstrasenplatz verfügen, geht man in Polz davon aus dass das Spiel auch planmäßig stattfindet.

Für die Polzer wäre es auf jeden Fall ein Kaltstart, denn von einer normalen Vorbereitung kann keine Rede sein. „Wir haben angefangen, aber die Möglichkeiten sind sehr eingeschränkt, im Wesentlichen Lauftraining, alles andere müssen wir in der Halle machen“.

Dabei wäre ein guter Auftakt angesichts der Tabellensituation sehr wichtig. Auch der Rückzug des Greifswalder FC II ändert wenig an der Situation ,da ein Abstieg der Greifswalder Ersten wohl kaum unausweichlich ist.

Die Hinrunde verlief wenig berauschend, den 3 Siegen standen 12 Niederlagen gegenüber. Die Überraschung hielt sich in Grenzen: Natürlich würden wir gerne besser dastehen. Aber es war von vornherein klar dass wir wieder gegen den Abstieg spielen würden, das aber im nun schon 9. Jahr als einziger Verein der Region in der höchsten Spielklasse von Mecklenburg/Vorpommern.

Das Kardinalproblem ist seit Jahren das gleiche: Der Polzer Kader ist für diese Spielklasse eindeutig zu klein. Die Last ruht auf den Schultern weniger, und wenn diese Leistungsträger ausfallen wird es gleich eng. Es fehlt an der Dichte um für gleichwertigen Ersatz sorgen zu können. Die großen Unterschiede sind auch durch die schwierige Trainingssituation zu  begründen. Was bei regelmäßigem Training möglichst ist, zeigt das Beispiel Stefan Brinkmann. Der junge Neuhauser zählt inzwischen zu den wichtigen Stützen den Teams: „Stefan ist ein echter Lichtblick. Er hat sich toll entwickelt und in der Hinrunde konstant gute Leistungen gezeigt.“

In  einer unzereichenden Anfangsphase, freilich mit dem etwas überraschenden Auswärtssieg in Warnemünde ging die Mannschaft oft mit fliegenden Fahnen unter. Auch naives Verhalten und  taktisches Fehlverhalten führten dazu. Insbesondere die taktischen Aussetzet brachte Rene Weidmann gehörig auf die Palme. „ Wenn ihr meint anders spielen zu müssen als vorher abgesprochen  ist das o.k. aber dann bitte ohne mich,“ lautete die klare Aussage vor den Pokalspiele in Lübtheen. „ Wir müssen aus einer massiven Abwehr und schnellen Kontern unser Heil suchen“ Lautet auch in Zukunft die Polzer Marschroute. Auch wenn sich das gegen Ende der Saison noch nicht sonderlich in Punkten niederschlug, es ist wieder ein System im Polzer Spiel zu erkennen. Zumindest gelang danach der so wichtige Dreier gegen den Pasewalker FV und da 2:0 gegen Malchin. Nicht nur in diesen Partien zeichnete sich eine Stabilisierung der Defensive ab. Mario Kopischke, der einige Gegentreffer auf seine Kappe nehmen musste, steigerte sich erheblich und strahlte Ruhe und Sicherheit aus , die man in der Rückrunde dringend benötigt. Auch seine Vorderleute leisteten sich teilweise haarstreubende Fehler. Das mangelhafte Abwehrverhalten setzt oft schon weit vor der Abwehr ein: „Wir haben drei Treffer nach eigenen Einwürfen in der gegnerischen Hälfte durch Konter kassiert“, nannte Alf Bußacker als ein Beispiel aus seinen Aufzeichnungen.

In der Offensive bietet das eigene Spielsystem generell wenig Möglichkeiten zu glänzen. Es gelte, die Taktik auf dien zur Verfügung stehenden Spieler zuzuschneidern. Mit langen Bällen in die Spitze müssen es eben immer wieder die individuellen Stärken einzelner richten.

„ Wer würde nicht gerne zaubern. Aber das einstudierte Spielzüge und blindes Spielverständnis voraus. Und das erreicht man nur über eine Trainingskontinuität die wir nicht leisten können.

An den grundlegenden Bedingungen wird sich zukünftig in Polz auch nichts ändern. Neuzugänge sind nicht in Sicht, im Gegenteil: John Mäder ist zum Malchower SV gewechselt um sich in der Oberliga zu probieren. „Das trifft uns hart, wir brauchen wirklich jeden Mann , von der Nummer eins bis zur Nummer achtzehn.“ Man ist freundschaftlich auseinandergegangen: „Wir wünschen ihm alles Gute, und wenn es nicht klappt, findet er im Waldstadion immer eine offene Tür.“ Die dadurch entstandene Lücke muß mit den vorhandenen personellen Möglichkeiten gestopft werden. Die Mannschaft muß eben noch enger zusammenrücken. Die Polzer hoffen von großen Verletzungsproblemen verschont zu bleiben um mi voller Kraft den erneuten Klassenerhalt ansteuern zu können.

„Wir nehmen jeden Punkt mit und wollen unseren treuen Fans insbesondere im Waldstadion kämpferisch , aber auch spielerisch attraktiven Fußball bieten.“ Nach der schweren Auswärtsaufgabe in Neubrandenburg schließen sich Heinspiele gegen die direkten Konkurrenten Warnemünde ( 20. Februar) und Friedland (27. Februar) an. Hinter diesem Terminplan steht allerdings noch ein dickes winterliches Fragezeichen.

 

 

SVZ - Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern vom 7. Dezember 2009


Blau-Weiß in Schwerin kämpferisch auf der Höhe

07. Dezember 2009 | 00:10 Uhr | von Thomas Willmann


Die Polzer machten die spielerischen Vorteile der Schweriner Eintracht durch großen Einsatz wett. In dieser Szene versucht Steffen Willuweit mit langem Bein zu klären. Daniel Hoppe kann nicht mehr eingreifen. Dietmar Albrecht/Thomas Willmann


SCHWERIN/POLZ - "Wir hätten duchaus höher verlieren, andererseits aber auch mit einem Punkt nach Hause fahren können", war die Stimmungslage bei den Verbandsliga-Fußballern des SV Blau-Weiß Polz nach der 2:3-Niederlage in Schwerin etwas zwiegespalten.

Unstrittig war, dass sich die Polzer an diesem Tag sehr ordentlich verkauften. John Mäder sorgte für einen Auftakt nach Maß, als er die gute Vorarbeit von Thilo Wilkens und Arne Pätzold per Direktabnahme zum 0:1 verwertete (7.). Wenig später deutete die Heimelf erstmals ihre Konterqualitäten an. Dass Mario Kopischke den platzierten Schuss festhalten konnte, gab nicht nur dem Polzer Keeper, sondern auch seinen Vorderleuten Sicherheit. Dennoch kassierte man in der 17. Minute den Ausgleich. Die Situation ähnelte der beim Führungstreffer der Blau-Weißen. Ausgangspunkt war ein per Kopf abgelegter hoher Ball.
 
Mit viel Einsatz immer noch Fuß dazwischen

In der Folge wussten die Schweriner durch technisch sauberen Fußball zu gefallen und hätten aus ihren klaren Chancen eigentlich  einen zweiten Treffer erzielen müssen. Doch entweder bekamen die kämpferisch überzeugenden Gäste noch ein Abwehrbein dazwischen, oder die Aktion endete bei Mario Kopischke. Kurz vor der Pause konnten sich die Polzer etwas befreien, ohne allerdings ihrerseits zu klaren Torgelegenheiten zu kommen.

Auf der Gäste-Bank sah man sich zu zwei frühen Wechseln gezwungen. Robert Wallbaum  war  gelb/rot-gefährdet, Arne Pätzold klagte nach einem Zusammenprall über starke Kopfschmerzen und blieb in der Kabine. Trotzdem hielt der Tabellenvorletzte auch in der zweiten Halbzeit lange Stand. Bis zur 70. Minute: John Mäder wurde aus Polzer Sicht eindeutig regelwidrig in die Zange genommen.

Entscheidung durch blitzsaubere Konter 

Doch der erwartete Pfiff blieb aus, und während die Gäste noch lammentierten, schaltete Schwerin schnell um und trug einen Konter vor, der inklusive des erfolgreichen Abschlusses lehrbuchreif war. Gleiches galt für das ebenso blitzsauber herausgespielte 3:1 (78.).

Mit dem Vorsprung im Rücken ließen es die Eintrachtler etwas ruhiger angehen. Einigen kleineren Chancen stand ein gefährlicher Kopfball von Thilo Wilkens gegenüber. Der mit in die Spitze aufgerückte Steffen Willuweit leitete den späten Anschlusstreffer ein. Thilo Wilkens grätschte in den per Kopf verlängerten Ball und schloss per Schlenzer zum 2:3 ab (90.). Mehr ging aber aus Sicht der Blau-Weißen nicht.

Natürlich wäre man gerne mit einem Erfolgserlebnis bei der abendlichen Weihnachtsfeier aufgelaufen. Aber angesichts der ansprechenden 
Leistung kam doch Stimmung auf. Ein Dankeschön der Mannschaft gilt Peter Franke für die gute Organisation der Feier.

Blau-Weiß Polz: Kopischke - Hoppe, Willuweit, Schult, Möller, Mäder, Wallbaum (36. Knaack), Schuldt (82. Wacker), Pätzold (46. Leppin), Wilkens, Brinkmann.

  Der starke Polzer Schlussmann hielt seine Elf auf der Paulshöhe gegen den FC Eintracht Schwerin lange im Spiel. Dietmar Albrecht

 

 

Klasse!! Blau Weiss Polz - FSV Malchin  2:0 (1:0)

Engagierter Auftritt mit drittem Saisonsieg belohnt

30. November 2009 | von Thomas Willmann

Die Polzer, in dieser Szene Arne Pätzold, erarbeiteten sich gegen Malchin eine Vielzahl guter Torchancen.

POLZ - Die Verbandsliga-Fußballer des SV Blau-Weiß Polz haben das Siegen nicht verlernt. Gegen den FSV Malchin feierten sie einen hoch verdienten 2:0-Erfolg. Angesichts des einseitigen Spielverlaufes musste man sich die Frage stellen, wie die Malchiner eigentlich zu ihren bereits 20 Punkten gekommen sind. Die Gäste fielen vor allem durch Meckern und Monieren auf, was sich am Ende in fünf Gelben - und einer Gelb/Roten-Karte widerspiegelte.
 
Von Anfang an spielte nur eine Mannschaft, das waren die Blau-Weißen, die schon in der 3. Minute ihre erste hochkarätige Chance besaßen. Nach einem Querschläger in der Malchiner Abwehr, legte Thilo Wilkens per Kopf optimal für Arne Pätzold auf. Der schien von so viel Freiraum überrascht und setzte den Ball weit neben das Tor. Das Geschehen spielte sich auch in der Folge zumeist in der FSV-Hälfte ab. Bei gut vorgetragenen Angriffen wurden Florian Schuldt (18.) und Thilo Wilkens (23.) jeweils im letzten Moment abgeblockt. Einen Drehschuss des Polzer Kapitäns parierte der Gäste-Keeper (35.). Die nächste Szene war zum Jubeln "freigegeben". Die Malchiner Abwehr sah im Anschluss an eine Ecke ganz schlecht aus. John Mäder passte aus kurzer Distanz noch einmal quer, und der mit aufgerückte Steffen Willuweit drückte mühelos zum 1:0 ein (38.).

Auch die zweite Halbzeit begann mit einem Polzer Hochkaräter. Nach einem scharf in den Strafraum gezogenen Freistoß legte John Mäder mustergültig auf Thilo Wilkens zurück, der wegrutschte und verzog (48.). Wenig später das gleiche Bild, nur mit vertauschten Rollen. Wilkens bereitete glänzend für Mäder vor, der den Ball in Rücklage ebenfalls über das Tor setzte (53.). Beim nächsten Versuch näherte sich der Mittelfeldspieler noch weiter an. Seine sehenswerte Direktabnahme landete auf der Latte (62.).

Mit zunehmender Spielzeit kamen die Skeptiker unter den Zuschauern zu Wort: "So viele Chancen ausgelassen, wenn sich das man nicht wieder rächt." Es wurde tatsächlich eng. Zweimal verhinderte ein Abwehrbein den Ausgleich (65. und 67.), und in der 77. Minute hatte Mario Kopischke endlich einmal das Glück des Tüchtigen. Als der bis dahin souverän agierende Blau-Weiß-Keeper den Ball bei einem lang geschlagenen Freistoß nicht zu packen bekam, rettete der Pfosten.

Das war’s dann aber auch aus Malchiner Sicht. Die Schlussphase gehörte wieder der Heimelf. Die Kopfballstärke von Thilo Wilkens schien in Malchin unbekannt zu sein. So viel Freiraum, wie nach einem Freistoß von Ronny Schult in der 84. Minute, bekommt der Polzer Kapitän nur selten - 2:0. FSV-Torjäger Tom Rzeszutek, von dem an diesem Tag keinerlei Gefahr ausging, machte seinem Frust Luft und sah Gelb/Rot (85.).

Die Freude über den dritten Saisonsieg blieb allerdings nicht ungetrübt. Stefan Brinkmann spielte seine Schnelligkeit aus und wurde im Strafraum zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt (87.). Arne Pätzold trat an, rutschte beim Schuss aber weg. Dass der Ball das Ziel weit verfehlte, konnte man angesichts der 2:0-Führung verschmerzen. Schwerer wog die Tatsache, dass sich der Schütze unglücklich das Knie verdrehte. "Wir hoffen, dass es nur eine Innenbanddehnung ist. Das Knie ist jedenfalls nicht weiter angeschwollen", gab es gestern eine vorsichtige Entwarnung aus dem Polzer Lager.

Blau-Weiß Polz: Kopischke - Willuweit, Hoppe, Schult, Wallbaum (69. Knaack), Möller, Schuldt (75. Leppin), Mäder (86. Wacker), Pätzold, Wilkens, Brinkmann.

 

 

Ludwigslust/Grabow  -  Polz  (Pokal)

23. November 2009 | von Thomas Willmann

GRABOW - Die Entscheidung fiel im Elfmeterschießen.

Die Heimelf hatte zunächst  optische Vorteile gegen zurückhaltend agierende Polzer. Oliver Bahls verzog knapp (5.), Patrick Breß verfehlte eine Bahls-Flanke mit dem Kopf (7.), und in der 16. Minute verpassten die SGler im gegnerischen Strafraum mehrfach den Abschluss. Der erste Auftritt der Blau-Weißen hatte es dafür gleich in sich. Eine verunglückte Rückgabe konnte Kay Roby nur auf Kosten einer Ecke klären. Robert Wallbaum brachte den Ball vor das Tor, Arne Pätzold sprang am höchsten, und es hieß 0:1 (19.). 

Polz schien nach Doppelschlag  lange auf der Siegerstraße
 
Die Antwort des Landesligisten ließ nicht lange auf sich warten. Per Lupfer glänzend in Szene gesetzt, musste eigentlich schon Patrick Breß den Ausgleich erzielen. Er scheiterte am gut reagierenden Mario Kopischke. Doch der Abpraller landete bei Tim Lüdeke, der dem Polzer Keeper mit einem Sonntagsschuss in den oberen rechten Torwinkel keine Abwehrchance ließ (28.). Auch die letzte Chance vor der Pause gehörte den Gastgebern. Ein Abwehrbein verhinderte im letzten Moment den Torerfolg (32.).

Die zweite Halbzeit begann mit zwei gut vorgetragenen Kontern der SG 03. Verfehlte Patrick Breß beim ersten Mal noch knapp das lange Eck (46.), so passte wenig später alles. Über die Stationen Marc Feldmann und Jens Richter landete der Ball erneut bei Breß, der per Direktabnahme das 2:1 markierte (55.). Der Landesligist schien jetzt alles im Griff zu haben. Allerdings nur bis zur nächsten Polzer Standardsituation. Erneut bereitete Robert Wallbaum per Ecke vor. Diesmal fand er in Mannschaftskapitän Thilo Wilkens einen dankbaren Abnehmer (62.). Nach dem Anstoß verlor die Heimelf sofort wieder den Ball und produzierte vor dem eigenen Tor einen katastrophalen Fehlpass. Nutznießer war Stefan Brinkmann. SG-Keeper Kay Roby warf sich dazwischen, konnte das "Unheil" aber nicht mehr verhindern - 2:3 (63.). 

In der Folge hatten die Polzer mehrfach die Gelegenheit, durch ihren vierten Treffer für eine Vorentscheidung zu sorgen. Aber es schien auch so zu reichen. Ein taktischer Wechsel brachte weitere Zeit. Die 89. Minute lief, da startete die SG 03 noch einmal einen Angriff über die starke rechte Seite. Der Ball wurde flach in den Strafraum gezogen, wo der agile Oliver Bahls mit dem umjubelten 3:3 zur Stelle war. 

In der Verlängerung merkte man beiden Mannschaften an, dass diese intensiv und dennoch ausgesprochen fair geführte Partie, viel Kraft gekostet hatte. Es zeichnete sich schnell ab, dass  die Zuschauer im bestens gefüllten Waldstadion auch noch ein Elfmeterschießen geboten bekommen würden. Während Jens Richter, Patrick Breß und Tim Lüdeke für die SG 03 sicher verwandelten, traf auf Polzer Seite lediglich John Mäder. Thilo Wilkens scheiterte an Kay Roby, Steffen Willuweit traf ans Lattenkreuz. Und so gab es für Spieler und Anhänger der Gastgeber kein Halten mehr, als auch der vierte SG-Schütze, Oliver Bahls, den Ball ins Netz setzte.

Apropos Fans: Das wichtigste zuerst: Obwohl die Tribüne zeitweise einem Tollhaus glich, blieb es friedlich. Aber was sich der größtenteils alkoholisierte Teil der "Fans", die sich  im Jahresverlauf glücklicherweise kaum einmal auf den Fußballplatz "verirren", an verbalen Entgleisungen gegenüber den Polzern leistete, ging weit unterhalb die Gürtellinie und hat auf einem Sportplatz nichts verloren.

SG 03 Ludwigslust/Grabow: Roby - Kunert, Krogmann (71. Zimmermann), Diehn, Feldmann (103. Radeck), Zantow, Bahls, Richter, Lüdeke, Wischnat (80. Zachhuber), Breß.

Blau-Weiß Polz: Kopischke -Willuweit, Hoppe, Schult, Möller, Wallbaum (88. Leppin), Möller, Mäder, Pätzold (81. Schuldt), Wilkens, Brinkmann.

SR: Hübner (Güstrow)

Jörg Schwanbeck (SG 03 Ludwigslust/Grabow): ich freue mich riesig für die Mannschaft und das Umfeld. Natürlich ist eine Entscheidung im Elfmeterschiessen immer glücklich. Aber ich denke wir haben über die 120 Minuten gesehen, mehr investiert und uns den Sieg verdient. Insbesondere läuferisch war das top. Bei aller Euphorie müssen wir aber auch über die zwei Minuten reden, in denen wir uns durch individuelle Fehler fast selbst um den Lohn gebracht hätten.

Rene Weidmann (Blau Weiß Polz): Ich denke man kann Zuschauern nicht mehr bieten als es beide Mannschaften in diesem Derby getan haben. Das war Spannung bis zuletzt. Glückwunsch an Grabow, das war eine starke Leistung.  Wir haben uns angesichts unserer schwierigen Situation in der Verbandsliga aber ebenfalls gut verkauft. Deshalb bin ich nicht unzufrieden. Enttäuschend ist für mich nur, dass wir so spät noch den Treffer zum 3:3 kassiert haben.

 

14.11.09  -  Klare Niederlage  im Kellerduell

Polz: Kopischke, Willuweit, Schuld, Ranft, ab 65. Wallbaum, Möller, Mäder, schult, Müller, Patzold, ab 75. Leppin, Wilkens, Brinkmann

Die Polzer Fußballer hatten sich für das Kellerduell im Greifswald viel vorgenommen doch statt dessen setzet es eine ernüchternde 1:5 Niederlage.“ Nach den guten Leistungen der letzten Wochen war dieser totale Absturz für alle eine negative Überraschung. Was wir angesichts der Bedeutung dieses Spiels geboten haben war viel zu wenig.“ Fasste ein enttäuschter Rene Weidmann zusammen. Alle Gegentreffer seien direkt auf individuelle Fehler zurückzuführen.

Nach dem frühen Rückstand in der 5. Min brachte Stefan Brinkmann zunächst ins Spiele zurück als er nach guter Vorarbeit von John Mäder und Thilo Wilkens per Direktabnahme das 1:1 erzielte. (14.) Die Heimelf wirkte gedanklich schneller und legte die nötige Aggressivität an den Tag, Der Gegner half allerdings weiter kräftig mit. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung und einem unhaltbaren Freistoß heiß es in der 23. Min 3:1.Es folgte die beste Phase der Polzer Thilo Wilkens kam nach einer scharfen Eingabe von Arne Pätzold den berühmten Tick zu spät (27.) und setzte in der nächsten Szene den Ball an die Latte. Einen Lupfer von John Mäder lenkte der Keeper mit den Fingerspitzen über die Latte (32.) Und wäre Thilo Wilkens zu Beginn der 2. Halbzeit der Ball nicht versprungen hätte es durchaus 3:3 stehen können.(55.) Stattdessen fielen nach einer Standardsituation und einem Fehler des Polzer Keepers die Tore zum ernüchternden1:5 Endstand.

„Wir sind völlig zu Recht Tabellenletzter. Jetzt gilt es: zusammenraufen und durch“, gibt Rene Weidmann als Devise für die kommenden Wochen aus

 

 

07.11.09 - Polzer durch bittere Niederlage wieder am Tabellenende

SV Blau Weiß Polz – SV Waren 0: 2 ( 0:1)

Polz: Kopischke, Willuweit, Hoppe, Ranft, Möller (65. Schult F.) R.Schult, Wallbaum, (65. Müller) Mäder, Pätzold, Wilkens Brinkmann, (79. Knaack)

Die 0:2 Heimniederlage, die Polzer Verbandsligafußballer gegen den SV Waren kassierten war schon fast typisch für die Situation eines Tabellenletzten. Auf Grund der starken 1. Halbzeit hatten die Polzer zumindest einen Punktgewinn verdient. Bei entsprechender Chancenverwertung war sogar eine Überraschung möglich. Die ersten nennenswerten Situationen gehörten der Heimelf. Stefan Brinkmann setzte den Ball knapp über das Tor.(6.) Wenig später hatte Ronny Schult wohl zuviel Zeit zum Überlegen. Auf der anderen Seite zwang Ronny Schlüter Mario Kopischke zu einer Glanzparade (23.) Dann waren aber die Polzer an der Reihe Einen Kopfball von Steffen Willuweit fischte der starke Gästetorwart aus dem Winkel (33.). Bei der anschließenden Ecke köpfte Thilo Wilkens den Ball an die Latte. Bei einem unglücklich abgefälschten Distanzschuß fiel dann das sehr glückliche Führungstor für den Gast. Fast wäre den Blau Weißen die sofortige Antwort gelungen. Von Thilo Wilkens glänzend in Szene gesetzt scheiterte Steffen Brinkmann zweimal am Warener Keeper  und schob beim 3. Versuch den Ball am Tor vorbei. (40.) Die größte Chance hatte John Mäder bei einem an Thilo Wilkens verwirkten Elfmeter. Doch der Torwart hatte richtig spekuliert und behielt auch hier die Oberhand. Nach dem Wechsel passiere vor beiden Toren nicht mehr viel. Das 0:2 in der 77. Min durch einen schulbuchmäßigen Kopfball war dann die fast logische Folge gegen einen nun aufgebende Polzer Mannschaft die dieses Spiel in der 1. Halbzeit verloren hat.

 

 

31.10.09 - Gute Polzer Moral blieb unbelohnt

SV Vorwärts Drögeheide – SV Blau Weiß Polz 1:0

Polz: Kopischke, Willuweit, Möller, Schult, Ranft, Brinkmann, Mäder, Wallbaum, Wilkens, Knaack, M. Becker

Der verdiente Punktgewinn blieb den Verbandsligafußballern aus Polz bei der unglücklichen Niederlage in Drögeheide zwar verwehrt. Aber wie sich die ersatzgeschwächte Mannschaft auf dem ungeliebten Kunstrasenplatz verkaufte, lässt für die kommenden Spiele hoffen. In einer ausgeglichenen 1. Halbzeit hatte John Mäder nach Freistoß von Robert Wallbaum die Polzer Führung auf dem Kopf. Das Tor des Tages fiel wenig später auf der anderen Seite. Weine scheinbar harmlose Szene  auf Höhe der Mittellinie nutzet der Gastgeber zu einer Steilvorlage . Gegen den folgenden Kopfball war der erneut gut haltende Mario Kopischke  machtlos (19. Min.) Auch die Blau Weißen erzielten einen Treffer, den der Schiedsrichter aber nicht anerkannte weil Thilo Wilkens knapp im Abseitsstand (35.)

Nach dem Wechsel verpasste Drögeheide zunächst das mögliche 2:0 (51.) Mitte der 2. Hälfte wurden die Blau Weißen spielbestimmend . Enrico Knaack scheiterte zweimal am guten Vorwärts Keeper  der in der 86. Min auch das Glück auf seiner Seite als sich 2 Polzer beim Abschluss gegenseitig behinderten, so dass es beim glücklichen Heimsieg bleib.

 

 

SVZ - Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern vom 24. Oktober 2009


Blau Weiss Polz - Pasewalker FV  3:0 (2:0)

24. Oktober 2009

Ersehnter 1. Heimsieg der Saison gegen Mitkonkurrenten

Vorentscheidung schon nach schneller Führung gegen spielerisch guten Gegner

Polz: Kopischke, Ranft, Willuweit, Hoppe (F.Schult), R.Schult, Möller (Wacker), Mäder, Müller, Wilkens, Pätzold, Brinkmann

Im 5. Heimspiel gelang den Polzer Verbandsligafußballern  endlich der erste Heimsieg  und dass im wichtigen Spiel gegen einen der vermeintlichem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt.

Mit dem Bewusstsein, dass in diesem Spiel kein Schönheitspreis vergeben wird und nur das Ergebnis zählt begann die Polzer Elf mit einer Offensivaktion, wurde dann aber gleich in der Abwehr zu höchster Konzentration gezwungen.

Nach einem Handspiel eines Pasewalkers in der 14. Minute eröffnete sich die Möglichkeit zum so wichtigen Führungstreffer. John Mäder verwandelte sicher. Als Kapitän Thilo Wilkens mit  einer schönen Einzelleistung nur Minuten später aus Nahdistanz auf 2:0 erhöhen konnte schien der wichtige Sieg greifbar nahe.

Jetzt hatte der heute vorbildlich kämpfende Gastgeber eine ideale Ausgangsposition um sein schnelles Konterspiel aufzuziehen und spielerische Nachteile zu kompensieren.

Es entwickelte sich ein trotz seiner Bedeutung bemerkenswert faires Spiel mit einem guten Nachwuchsschiedsrichter, in dem jetzt Pasewalk notgedrungen spielerisches Übergewicht erlangte, die Polzer Hintermannschaft aber selten in Verlegenheit bringen konnte.

Doch in der 42. Minute bewahrte der heute fehlerfreie Mario Kopischke seine Elf bei einem Freistoß, den er gekonnt über die Latte lenkte, vor dem Anschlusstreffer.  Kurz nach der Pause  war ein abgefälschter Schuss der Pasewalker das Signal für den Gastgeber, sich nicht auf der scheinbar sicheren Führung auszuruhen sondern das entscheidende 3:0 anzustreben. Jetzt endlich sahen die heute zufriedenen Fans die lang ersehnten druckvollen Konterangriffe ihrer Elf und es kam die Zeit des starken Pasewalker Torwarts.

Nach 53 Minuten parierte er einen Schuss von Thilo Wilkens nach Vorarbeit von John Mäder. 5 Minuten später flankte  wieder John Mäder auf den erneut lauf - und einsatzstarken Stefan Brinkmann. Seinen Kopfball holte der Gästekeeper mit toller Reaktion aus dem Torwinkel. In der 62. Minute war er bei einem Kopfball des aufgerückten Steffen Willuweit zur Stelle und verhinderte die jetzt überfällige Spielentscheidung. In der 75. Minute war es dann endlich soweit. Stefan Brinkmann bediente nach erneut tollem Einsatz Thilo Wilkens und dieser ließ dem herauslaufenden Torwart diesmal keine Chance und verwandelte zum entscheidenden 3:0 Siegtreffer.

Dieser wichtige, durch die eindeutigen Chancenvorteile hochverdiente Sieg sollte der Mannschaft das notwendige Selbstvertrauen geben, auch wenn man in den nächsten zwei Spielen wieder nur Außenseiter zu sein scheint. 

Ingo Runow

 

 

SVZ - Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern vom 12. Oktober 2009


Das Siegen noch nicht verlernt

12. Oktober 2009 | von Thomas Willmann


Entschlossene Polzer Offensivaktionen, wie dieser Schuss von Mannschaftskapitän Thilo Wilkens, besaßen in der ersten Halbzeit Seltenheitswert. Thomas Willmann/Thomas Zenker


LÜBTHEEN - Als "Angsthasenfußball" stufte Mannschaftsbetreuer Alf Bußacker die in den ersten 45 Minuten gezeigte Leistung der Blau-Weißen ein. Das traf es ziemlich genau. Im Dauerregen auf dem Lübtheener Jahn-Sportplatz war fast jeder Polzer Aktion das fehlende Selbstvertrauen anzumerken. Da wurde immer wieder der Weg zurück gesucht. In Richtung gegnerisches Tor lief kaum etwas zusammen. 

Die kampfstarke Heimelf nutzte die Verunsicherung, hielt die Partie völlig offen und hatte sogar Chancenvorteile. Als der schnelle Kai Banowski scharf in den Strafraum flankte, konnte ein Polzer Abwehrspieler den Ball mit Mühe noch über die Latte befördern (6.). In der 21. Minute bejubelten die Con corden-Fans das 1:0. Florian Lüders versuchte es aus der Distanz, Mario Kopischke  wehrte zu kurz und nach vorne ab, und Chris Brennenstuhl  ließ sich diese  Chance nicht entgehen. Auch bei einem Schuss von Kai Banowski hatte der Blau-Weiß-Keeper einige Probleme (25.). Thomas Hogh-Predatsch im Lübtheener Tor verlebte dagegen eine geruhsame erste Halbzeit. Er musste nicht einmal ernsthaft eingreifen. Die einzigen brenzligen Situationen bereinigten seine Vorderleute, indem sie sich in Schüsse von Thilo Wilkens (39.) und Sebastian Müller (43.) warfen.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild.  Die auf zwei Positionen umgestellte Polzer Mannschaft zeigte sich wesentlich entschlossener und hatte auch das Glück, zu zwei schnellen Toren zu kommen. Zunächst verwertete Enrico Knaack eine präzise Flanke von Stefan Brinkmann per Kopf (47.). Nur zwei Minuten später setzte Arne Pätzold den Ball im Anschluss an eine Ecke zum 1:2 ins Netz.

Mit der Führung im Rücken wirkten die Aktionen des Verbandsligisten wesentlich durchdachter, was nicht heißen soll, dass alles rund lief. Es schlichen sich immer wieder einfache Ballverluste ein, die ein kollektives Kopfschütteln auf der Bank auslösten. Doch als John Mäder nach einer weiteren mustergültigen Brinkmann-Flanke das 3:1 markierte (74.), war das Spiel entschieden.

Stefan Brinkmann und Thilo Wilkens hätten den Vorsprung in der Schlussphase leicht ausbauen können. Der von Oliver Müller mit einem Traumpass in Szene gesetzte Brinkmann verfehlte knapp das Ziel, (80.), der Polzer Kapitän suchte nach sehenswertem Solo nicht selbst den Abschluss, sondern legte auf den klar im Abseits stehenden Arne Pätzold ab (85.).

Nicht ins Bild einer ansonsten von beiden Seiten sehr fair geführten Partie passte die unnötige Rote Karte für Rene Seemann. Erst kurz zuvor eingewechselt, ließ sich der Concorde nach einem klaren Foul verbal in Richtung Schiedsrichter aus und konnte duschen gehen.

Blau-Weiß Polz: Kopischke - Möller, Hoppe, Leppin (78. Wacker), Ranft, Mäder, Müller, Brinkmann, Pätzold, Wilkens, Knaack (63. Becker).

 

 

SVZ - Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern vom 28. September 2009


Fitness reicht nicht für 90 Minuten

28. September 2009 | von Thomas Willmann


In der zweiten Halbzeit geriet die Polzer Abwehr in Wismar gehörig unter Druck. In dieser Szene kann Daniel Hoppe vor dem lauernden Anker-Stürmer Marcel Heine klären. Dirk Maronn

WISMAR/POLZ - Auch wenn die Niederlage vielleicht etwas zu hoch ausfiel, weil sich die Polzer bei einigen Gegentreffern "wirklich dumm angestellt haben" (O-Ton Mannschaftsbetreuer Alf Bußacker), so gab es an der Überlegenheit der Anker-Elf nichts zu deuteln. Mit zunehmender Spielzeit wurden vor allem die physischen Vorteile des Meisterschaftsaspiranten immer deutlicher: "Wenn wir in Sachen Fitness nicht gründlich an uns arbeiten, sind wir in der Verbandsliga nicht konkurrenzfähig", stellte Übungsleiter Rene Weidmann unmissverständlich klar. "Und da sollte sich jeder Einzelne einmal an die eigene Nase fassen."
 
Schon vor dem Anpfiff waren die Gäste zu einer Umstellung gezwungen. Der gesundheitlich angeschlagene Mario Kopischke signalisierte beim Warmmachen, dass er passen musste. An seiner Stelle zog der eigentlich als Stürmer vorgesehene Enrico Knaack die Torwarthandschuhe an. "Enrico hat seine Sache trotz der sieben Gegentreffer sehr gut gemacht", gab es ein Sonderlob vom Trainer.

In der Anfangsphase, als die Kraft noch reichte, sah das gar nicht schlecht aus, was die Blau-Weißen zeigten. Wismar kombinierte zwar gefällig, ließ den Gegner aber mitspielen. Der nahm die Einladung an und zog seinerseits einige schöne Angriffe auf. So konnte ein Kopfball von Thilo Wilkens noch so gerade zur Ecke geklärt werden (18.). Und auch die brachte Gefahr. Anker-Keeper Johannes Höcker hatte große Mühe, den von Stefan Brinkmann mit viel Effet nach innen gezogenen Ball aus dem Torwinkel zu fischen.

Die Partie nahm dann aber doch den erwarteten Verlauf, als Wismar innerhalb weniger Minuten mit 2:0 in Führung ging. Beide Treffer erzielte Kapitän  Fabian Bröcker, der zunächst aus der Drehung genau die Lücke fand (28.) und dann einen unstrittigen Foulelfmeter verwandelte (32.).

Dem endgültigen "Genickbruch" zu Beginn der zweiten Halbzeit (53.) ging eine kuriose Szene voraus.  Bei einem Freistoßpfiff war man sich im Lager der Blau-Weißen sicher: Ballbesitz für uns. Doch bevor 

Steffen Willuweit reagieren konnte, führte ein Wismaraner in die andere Richtung aus. Der Schiedsrichter ließ das Spiel weiterlaufen. Tumultartige Szenen und ein Freistoß an der Polzer Strafraumgrenze waren die Folge. Marcel Heine traf zum 3:0.

Danach brach das Schlusslicht regelrecht ein und bekam durch André Hildebrandt (60.), Fabian Bröcker (77.), David Rosinski (79.) und Marcel Wulff (82.) noch vier weitere Tore "eingeschenkt". Nur ein Sieg und ein Torverhältnis von 9:27, so lautet die doch etwas deprimierende Polzer Zwischenbilanz nach sieben Spieltagen.

Blau-Weiß Polz: Knaack - Willuweit, Hoppe, Ranft, Möller (86. Wacker), Brinkmann, Mäder, Müller (59. Leppin), Pätzold, Wilkens, Schuldt.

 

 

SVZ - Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern vom 31. August 2009


Am Ende völlig eingebrochen

31. August 2009 | von Thomas Willmann


Selbst in Unterzahlsituationen sorgten die spielstarken Rostocker (in Rot-Weiß) immer wieder für viel Torgefahr am und im Polzer Strafraum. Thomas Willmann


POLZ - An dem Ergebnis gibt es nichts zu deuteln. Die Rostocker stellten die klar bessere Mannschaft. Dennoch, der kuriose Spielverlauf ließ die Polzern zwischenzeitlich sogar berechtigt auf einen eigenen Erfolg hoffen. Sie glichen zweimal einen Rückstand aus und gingen mit 3:2 in Führung, um dann in der Schlussphase völlig einzubrechen.
 
Spielerisch lief bei der Heimelf an diesem Tag gar nichts, das wurde schon in der Anfangsphase deutlich. Die Polzer ließen aber auch die nötige Zweikampfstärke vermissen, um die junge Rostocker Mannschaft - der älteste Spieler im RFC-Kader war 23 Jahre alt - zumindest auf diesem Weg zu beeindrucken. Die Gäste gingen wesentlich aggressiver zu Werke und erarbeiteten sich schnell deutliche Feldvorteile. Das 0:1 resultierte aus einem Foulelfmeter, den Tobias Kirschnik sicher verwandelte (16.). Vorausgegangen war ein Ballverlust der Blau-Weißen am gegnerischen Strafraum. Ein Freistoß brachte die Gastgeber zurück ins Spiel. Ronny Schult schlug den Ball scharf in den Strafraum, Thilo Wilkens war mit dem Kopf zur Stelle (22.).

Der Ausgleich änderte nichts am grundlegenden Bild. Der RFC zog ein flüssiges Spiel auf, dem die Polzer wenig entgegenzusetzen hatten. Waren sie bei einem Pfostenschuss von Steffen Evers noch mit Fortuna im Bunde (28.), so fiel in der 41. Minute doch das 1:2. Wieder wurde es den Gästen sehr leicht gemacht. Thomas Schöllkopf nahm den Ball freistehend auf und "tunnelte" Mario Kopischke. Die erste Halbzeit war praktisch gelaufen, da sorgte John Mäder per Handelfmeter für einen aus Sicht der Heimelf schmeichelhaften Zwischenstand (45.).

Und es kam noch besser: Der erste wirklich gelungene Polzer Angriff nach dem Seitenwechsel führte zum 3:2. Eine von Stefan Brinkmann scharf vors Tor gezogene Flanke lenkte ein Rostocker Abwehrspieler unhaltbar ins eigene Netz ab (70.). Was sich in der Folge abspielte, löste ein allgemeines Kopfschütteln im Waldstadion aus. Mühelos kombinierte sich der RFC bis an den gegnerischen Strafraum durch, genauso mühelos brachte Robert Wullwage den Ball zum 3:3 unter (72.). Wenig später schienen die Polzer gedanklich noch bei einer strittige Abseitsentscheidung, durch die Thilo Wilkens um eine klare Chance gebracht wurde (77.). In jedem Fall sahen sie tatenlos zu, wie der Gegner einen Abschlag abfing, schnell umschaltete und aus relativ spitzem Winkel zum dritten Mal in Führung ging (79.). Die Blau-Weißen waren nicht mehr in der Lage, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen und kassierten noch zwei weitere Gegentreffer (83. und 90.) zum deprimierenden 3:6-Endstand.

Der Polzer Übungsleiter richtete den Blick bei aller Enttäuschung gleich wieder nach vorne: "Das Ergebnis geht völlig in Ordnung. Zumal unsere Tore zwar irgendwie schon erzwungen, aber doch eher Zufallsprodukte waren. Wir haben uns wohl selbst zu hoch eingeschätzt und gegen diese spielstarken jungen Burschen die nötige Robustheit vermissen lassen. Was positiv ist: Wir haben unsere Mannschaft jetzt so weit zusammen und ich denke, unsere Zeit wird noch kommen."

Blau-Weiß Polz: Kopischke - Willuweit, Hoppe (75. Schuldt), Ranft, Schult, Möller (80. Wallbaum), Brinkmann, Leppin (84. Leppin), Mäder, Pätzold, Wilkens.

 

 

SVZ - Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern vom 25. August 2009


Polzer Lehrstunde, wie man es nicht macht

24. August 2009 | von thow

Viel vorgenommen, nichts umgesetzt: So könnte man den Auftritt der Polzer Verbandsliga-Fußballer beim TSV Friedland in wenigen Worten zusammenfassen. Die 0:2-Niederlage beim Aufsteiger hinterließ einen sprachlosen Übungsleiter Rene Weidmann: "Am liebsten würde ich gar nichts sagen. Das war so krass, an dieser Vorstellung kann ich kein gutes Haar lassen." 

Völlig unverständlich war aus Weidmanns Sicht der totale Gegensatz zur starken Leistung der Vorwoche (2:1-Sieg in Warnemünde). Seine Mannschaft habe taktisch und technisch alles an Fehlern gemacht, was man in einem Spiel nur erzeugen könnte. Und das gegen einen Gegner, dem die Verunsicherung nach seinen beiden Auftakt-Niederlagen deutlich anzumerken gewesen sei. "Wenn man sich nur aufs Tore verhindern beschränkt hätte, wäre hier mit relativ einfachen Mitteln zumindest ein 0:0 drin gewesen."

Durch einen leichtfertig vertändelten Ball im Mittelfeld spielte man dem Aufsteiger optimal in die Karten. Es wurde nicht energisch nachgesetzt und der Schuss aus spitzem Winkel passte genau ins lange Eck (13.). Dem 2:0 gingen mehrere "Korken" in der Blau-Weiß-Abwehr voraus. Ein Friedländer traf freistehend die Latte. Der Abpraller sprang einem Mitspieler mehr oder weniger unfreiwillig auf den Fuß und trudelte ins Netz (76.).

Das Spiel zeigte von der gesamten Anlage deutliche Parallelen zur Vorwoche auf - allerdings mit vertauschten Rollen. Diesmal waren es die Polzer, die konzeptlos anrannten. Weidmanns Versuche, schon früh von außen einzuwirken - "macht euch doch das Leben leicht, schlagt lange Bälle in die Spitze und habt Geduld" - verpufften ungehört: "Es war so, als wenn ich überhaupt nicht da gewesen wäre."

Somit ist genau das eingetreten, was die Blau-Weißen unbedingt verhindern wollten. Sie haben die Chance verpasst, Friedland erst einmal auf Abstand zu halten und stattdessen einem vermeintlich direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt Aufbauhilfe geleistet: "Das waren drei verschenkte Punkte, ohne Wenn und Aber. So eine Mannschaft musst du in jeder Aufstellung schlagen, wenn du bestehen willst."

 

 

SVZ - Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern vom 17. August 2009


Taktisches Konzept ging voll auf

17. August 2009 | von thow
 
Die Verbandsliga-Fußballer des SV Blau-Weiß Polz wollten beim SV Warnemünde eigentlich "nur" ein achtbares Ergebnis erzielen, in jedem Fall ein 0:5 wie zum Saisonauftakt in der Vorwoche gegen Neubrandenburg vermeiden. Dass man nach 90 Minuten drei Punkte von der Ostsee mitnahm, löste natürlich großen Jubel im Lager der Blau-Weißen aus. "Das war von der ersten bis zur letzten Minute eine starke Leistung. Wir haben kaum Chancen zugelassen und immer wieder schnell gekontert. Unser taktisches Konzept ist zu hundert Prozent aufgegangen", kommentierte ein sehr zufriedener Übungsleiter Rene Weidmann den verdienten Auswärtssieg.

Die Polzer agierten abwartend und ließen die Heimelf bewusst das Spiel machen. Warnemünde konnte aus der optischen Überlegenheit aber kein Kapital schlagen und strahlte nur bei einigen Eckbällen ansatzweise Torgefahr aus. 

Nach eigener Großchance in Rückstand geraten
Dennoch gerieten die Blau-Weißen ärgerlicherweise in Rückstand. Ausgangspunkt war ein eigener Angriff, bei dem John Mäder zurückgepfiffen wurde. "Das war nie und nimmer abseits", ereiferte man sich auf der Polzer Bank. Der schnell ausgeführte Freistoß landete wieder bei den Gästen. Arne Pätzold, der an diesem Tag ein riesiges Laufpensum absolvierte, tauchte frei vor dem Tor auf. Er wollte uneigennützig ablegen, doch aus dem missglückten Querpass entwickelte sich ein Gegenangriff, der mit einem aus Polzer Sicht ebenfalls fragwürdigen Freistoßpfiff an der Strafraumgrenze endete. Christian Wilms setzte den Ball zum 1:0 ins Netz (24.).

Die Gäste wichen auch nach diesem Gegentreffer nicht von ihrer Taktik ab und kamen kurz vor der Pause zur großen Ausgleichschance. Nach mustergültiger Vorarbeit von Thilo Wilkens schob Arne Pätzold den Ball aus kurzer Distanz am Tor vorbei (40.). Am grundlegenden Bild änderte sich in der zweiten Halbzeit wenig. Warnemünde rannte an, fand aber keine geeigneten Mittel gegen gut stehende Blau-Weiße. Die fingen immer häufiger Bälle ab und starteten schnelle Konter. Scheiterte Hannes Leppien noch am stark reagierenden Warnemünder Keeper (48.), so krönte John Mäder seine Leistung, indem er den Torwart ausspielte und zum überfälligen Ausgleich verwandelte (68.). Bei einigen im Ansatz ähnlichen Aktionen fehlte in der Folge oft die nötige Präzision, um eine mögliche Vorentscheidung herbeizuführen.

Kopfballstärke des Kapitäns drei Punkte wert
Am Ende stand den Polzern das Glück des Tüchtigen zur Seite. In der vorletzten Minute spielte Kapitän Thilo Wilkens bei einer Ecke seine Kopfballstärke aus, und es hieß 1:2. Die kurze Nachspielzeit überstanden die Gäste, ohne noch einmal ernsthaft in Bedrängnis zu geraten.

Blau-Weiß Polz: Kopischke - Willuweit, Hoppe, Ranft, Möller, Mäder, Schult, Brinkmann (Wacker), Leppien, Wilkens, Pätzold (Maik Becker).

SR: Haack (Anklam)

 

 

SVZ - Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern vom 10. August 2009


Gegen effektive Gäste in der Besetzung chancenlos

 

 

 

 

 

 

 

11. August 2009 | von Ingo Runow/thow

 
POLZ - Auch wenn die Niederlage am Ende vielleicht um das ein oder andere Tor zu hoch ausfiel, dass die Polzer leer ausgingen, stellte für Insider keine große Überraschung dar. Angesichts der eigenen Aufstellungsprobleme hatten sich von vorn herein nur die größten Optimisten im Polzer Lager gegen den ambitionierten FC Neubrandenburg einen Punktgewinn ausgerechnet. Gleich fünf Stammspieler inklusive des Kapitäns mussten ersetzt werden. Ein achtbares Resultat sollte trotzdem herausspringen.

 
Schon nach fünf Minuten musste der an diesem Tag fehlerfreie Blau-Weiß-Keeper Mario Kopischke mit einer guten Reaktion einen Rückstand verhindern. Wenig später war es dann doch passiert. Ronny Strübing brachte den Favoriten in Führung (13.). Die Polzer zeigten sich nicht geschockt und brachten kurz darauf das Gästetor erstmals in Bedrängnis, als ein Abwehrspieler vor der Linie klären musste. John Mäder hatte die große Ausgleichschance auf dem Fuß, scheiterte per Foulelfmeter aber am Gästetorwart (17.). Nach dem 0:2 per Kopfball (21.) hätte Enrico Knaack nach schöner Flanke eine der wenigen Polzer Torchancen ebenfalls per Kopf verwandeln und den Anschlusstreffer erzielen können. Doch auch er fand im Neubrandenburger Schlussmann seinen Meister.

 

So ein Erfolgserlebnis hätte bei der Heimelf vielleicht notwendige Kräfte freigesetzt, um sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Aber der Gast war weit ausgeglichener besetzt und kam zu verhältnismäßig leichten Toren. Spätestens mit dem 0:3 (38.) und 0:4 (55.) war die Sache gelaufen, und die Polzer Mannschaft ergab sich dem jetzt zurückschaltenden Gegner fast kampflos. Das 0:5 in der 83. Minute war der Schlusspunkt in einer im Verlauf des Spiels einseitig gewordenen Partie, die wieder einmal deutlich machte, dass Stammspieler in der Polzer Mannschaft nur schwer oder gar nicht zu ersetzen sind. Einziger Lichtblick war die couragierte Leistung des 20-jährigen Neuzugangs Hannes Leppin.

 

Für den einzigen wirklichen "Aufreger" sorgte die Verletzung von Schiedsrichter Ludwig, der von seinem Assistenten Söllig ersetzt wurde, für den wiederum Klaus Borowski dankenswerter Weise in der zweiten Halbzeit an der Linie einsprang.

 

Blau-Weiß Polz: Kopischke - Hoppe, Schult, Ranft, Mäder, Leppin (80. Kürschner), Hundertmark (70. Wacker), Brinkmann, Knaack (75. Maik Becker), Möller, Pätzold.

 

 

 

Allianz-Cup des SV Blau Weiss Polz II

Torschützenkönig: Gorden Amling SV Cumlosen  10 Tore

 

 

Endstand:   1. Reckenziner SV                 18:7 Tore      18 Punkte

                 2. SV Blau Weiß Polz II          17: 9            15

                 3. SV Cumlosen                    18:17           15

                 4. SV Blau Weiß Lenzen         13:14           15

                 5. SV Jahn Lanz                   12:12            7

                 6. SV Blau Weiß Polz I          12:13            7

                 7. SV Schwarz Weiß Eldena   9:20             4

                     8. SC Hertha Karstädt                 2:21             1 

 

 

 

 

 

Juli 2009: Verabschiedung Jens Hundertmark

 

 

17.07.2009  Trainingsbeginn

18.07.2009    15.00 Uhr Blau Weiß Polz     – Einheit Perleberg   2:0

24.07.2009    19.00 Uhr SV Cumlosen        – Blau Weiß Polz   3:7

25.07.2009  14.00 Uhr  Eintracht Mechau  – Blau Weiß Polz   6:0

31.07.2009  19.30 Uhr Blau Weiß Polz     – SV Plate   3:0

01.08.2009      weiteres Vorbereitungsspiel

08.08.2009   1. Punktspiel  Spielplan Polz

 

 

Stolz auf weiteres Verbandsliga-Jahr

SV Blau Weiß Polz freut sich auf neue Saison in höchster Landesspielklasse

Von der Ausgangssituation her waren die Verbandsligafußballer des SV Blau Weiß Polz eigentlich abgestiegen. Dennoch werden sie im August in der höchsten Landesligaspielklasse auflaufen.

Durch den, lange als Absteiger platzierten Torgelower SV in der Oberliga wären aus der Verbandsliga zwei Mannschaften abgestiegen und damit nach der insgesamt achten Verbandsligasaison den SV Blau Weiß Polz erwischt. Eine bis zum Abpfiff spannende Saison beendeten die Polzer auf dem vorletzten Tabellenplatz. Für den Rettungsanker sorgte der FSV Bentwisch,  der seine Oberligamannschaft freiwillig zurückzog. Dadurch  blieb Torgelow der Oberligaabstieg und Polz der Verbandsligaabstieg erspart und es erwischte den Lübzer SV.

„Natürlich war das zum  Ende hin ein Zufallsprodukt. Ich möchte unseren Klassenerhakt trotzdem nicht als glücklich bezeichnen. Solche Regelungen gehören nun einmal zum Fußball“, stellte der Polzer Übungsleiter Rene Weidmann klar. Man sei in erster Linie stolz auf das Erreichte, das man als verdienten Lohn für das große Engagement begreife.

Es deutete sich früh an, dass die Blau Weißen vor einer ganz schwierigen Saison stehen würden. Anders als im Vorjahr, als dem damaligen Aufsteiger ein Traumstart gelang, wartete die Mannschaft diesmal nach fünf Spieletagen noch auf den ersten Punktgewinn und stand so von Anfang an unter Druck. „Einige Spieler fehlten urlaubsbedingt. Daneben galt es Sperren aus der Vorsaison abzusitzen. Und was uns besonders schwer getroffen hat war die Verletzungsmisere.“ Allein sechs Knochenbrüche hatte die Mannschaft im Verlaufe der Saison zu verkraften. Ständige Umstellungen waren nötig und von einem eingespielten Team konnte kaum einmal wirklich die Rede sein.

Die Hypothek der anfänglichen Niederlagenserie erwies sich als schwer verdaulich. Das 0:1 am ersten Spieltag in Malchin tat besonders weh, weil absehbar war, dass man gleich Punkte gegen einen direkten Konkurrenten liegen gelassen hatte - Rene Weidmann saß selbst als einziger Auswechsler auf der Bank.

Die Polzer kamen im Verlaufe der Saison nie über den 12. Tabellenplatz hinaus. Zusätzlichen Druck übte die Tatsache aus, dass anders als in der Vorsaison , mit dem SV Pastow schon zur Winterpause weit abgeschlagen mehr oder wenige der einzige Absteiger feststand, diesmal keine Mannschaft leistungsmäßig abfiel. Jeder Punkt musste hart erkämpft werden.

Ein Blick in die Statistik macht deutlich, wo das größte Problem der Blau Weißen lag. Auswärts bekam man kein Bein an die Erde. 14 Niederlage standen nur ein, wenn auch ein sehr wichtiger 2:1 Sieg in Lübz gegenüber. (Torverhältnis 12:44), das war die schlechteste Bilanz aller Verbandsligisten. Die nur als katastrophal einzustufende Ausbeute lag nicht etwa  an durchgehen schwachen Leistungen. Einmal abgesehen von den Spielen in Waren (1:6), Malchow (0:6) und Neubandenburg (0:5) schnupperte man oft zumindest am Teilerfolg, um letztendlich doch mit leeren Händen  und hängenden Köpfen die Heimreise anzutreten.

Rene Weidmann steht diesem Phänomen ziemlich ratlos gegenüber: Ich bin jetzt zwei Jahre auf der Trainerbank dabei. Wenn ich mir unsere Auswärtsschwäche erklären könnte, hätten wir das längst abgestellt.“

Ganz anders sah das im heimischen Waldstadion aus, wo die Polzer mit einer positiven Bilanz aufwarten konnten. Sechs Siege und fünf Unentschieden hielten die Mannschaft „im Geschäft.“ Nur viermal konnten die Gäste drei Punkte entführen. Selbst die Großen der Liga  wie Meister FC Schönberg oder der drittplatzierte FC Anker Wismar mussten beim 2:2 und 1:1 erkennen, wie schwer es ist im Waldstadion zu bestehen. „Wir haben eine der schönsten Anlagen, (was übrigens auch von Gastmannschaften zu hören ist),  und die Fans sind für uns wirklich s der zwölfte Mann. Gerade die jungen Spieler brauchen diese Atmosphäre als Kick, können dann offensichtlich noch das ein oder andere Prozent mehr herausholen.

Die Leistung einzelner Mannschaftsteile oder gar Spieler auszuwerten würde aus Weidmanns Sicht wenig Sinn machen. Man sie als Team aufgetreten, mit allen Stärken und Schwächen. Entgegen seiner Gewohnheit wollte er aber Thilo Wilkens doch ein Sonderlob aussprechen. „Er Hat als Kopf der Mannschaft herausragendes geleistet, seine Rolle als Mannschaftskapitän mehr als nur ausgefüllt. An Ihm Bauen sich alle auf.“

Auf diese Qualitäten möchten die Blau Weißen auch künftig bauen. Was den Kader für die nächste Saison betrifft, tut sich wieder einmal recht wenig. Im Optimum stehen Rene Weidmann 19 Spieler zur Verfügung. Auf der Habenseite ist mit dem 19 jährigen Hannes Leppin aus Neuhaus letztlich ein Neuzugang für den Defensivbereich zu verzeichnen. Allerdings gilt es den Abgang einer Polzer Institution zu verkraften. Nach 19 Jahren (!) Zugehörigkeit zur ersten Mannschaft zieht Jens Hundertmark einen Schlussstrich.“ Er war über all die Jahre ein Muster an Zuverlässigkeit, hat eine ungeheure Konstanz bewiesen.“

Dass man praktisch mit identischer Aufstellung antritt, ist aus Sicht der Verantwortlichen als durchaus positiv zu bewerten. Alle Spieler haben ein gemeinsames Jahr Verbandsliga auf dem Buckel und sich, insbesondere  was die jungen Spieler betrifft fußballerisch enorm weiterentwickeln können. Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass es für den SV Blau Weiß Polz ab dem 8. August (Punktspielstart) wieder „nur um den Klassenerhalt“ gehen kann. „Ich befürchte fast, dass es noch eine Spur härter wird“, mutmaßt René Weidmann.

Die Ambitionen des FC Anker Wismar sind klar in Richtung Oberliga formuliert. Daneben erwartete er auch die Teams von FC Schönberg, SV waren uns FC Neubrandenburg weit vorne. Der Sievershäger SV soll ebenfalls erheblich aufgerüstet haben uns Vereine wie Pasewalker FV und FSV Malchin hätten schon in der Rückrunde mit zum Teil ziemlich umgekrempelten Aufstellungen gezeigt, dass sie offensichtlich über andere finanzielle Möglichkeiten verfügen. „Das ist ganz sicher nicht unser Weg. Aber es wäre schön, wenn der Verein zusätzlich vielleicht für ein bisschen zusätzliche Motivation sorgen könnte, zum Beispiel indem die Spieler mit Hilfe von Sponsoren etwas mehr Kilometergeld bekämen. Sie betreiben ohnehin schon einen hohen persönlichen Aufwand.“

In der am 17.07.09 beginnenden Saisonvorbereitung soll nach Möglichkeit dreimal pro Woche trainiert werden.

Das Auftaktheimspiel gegen den  FC Neubrandenburg wird am 8. August gleich zu einer echten Herausforderung. Nicht nur hier bauen  die Blau Weißen  auf ihr begeisterungsfähiges Publikum und die Unterstützung ihrer treuen Sponsoren.

SVZ am 16.07.2009

Rückblick auf die vergangene Saison                   

              Saisonziel erreicht – Klassenerhalt gesichert

 

Zwar bedurfte es diesmal zum Erreichen des Saisonziels Klassenerhalt des „Rückzuges“ vom Bentwischer SV aus der Oberliga aber dennoch ist die Leistung des Polzer Teams in der Verbandsliga nicht hoch genug einzuschätzen. Reserven sind natürlich vorhanden aber allgemein konnten die Erwartungen erfüllt werden. Keiner darf vergessen auf welch hohem Niveau sich der kleine SV Blau Weiß Polz seit vielen Jahren bewegt.

Vor allem auf die erfahrenen Spieler war in fast allen Spielen der vergangenen Saison Verlass. Auch einige junge Spieler konnten sich weiterentwickeln oder zumindest ihr Potenzial andeuten. Leider bleibt wohl der zu kleine Kader und der Mangel an gleichwertigen Ergänzungsspielern ein Dauerthema.

Auf jeden Fall startet die Mannschaft im nächsten Jahr in die 3. Saison seit dem Wiederaufstieg 2007 und insgesamt zum  9. Mal als höchstplatzierte Mannschaft des Landkreises LWL in eine Verbandsligasaison.

Dass die nächste Saison nicht leichter wird als die vergangene und nicht nur der Mannschaft wieder viel Kraft kosten wird, sollte jedem Spieler, Funktionär und Fan klar sein.

Denn zweifellos notwendige Verstärkungen für alle Mannschaftsteile sind nur schwer zu realisieren. Dennoch können sich die treuen Fans wie in der vergangenen Saison auf spannende und gutklassige Spiele vor allen vor dem heimischen Publikum freuen.

Hier lieferte die Mannschaft in der letzten Saison fast ausnahmslos starke Leistungen ab und ließ nur wenige „ Punkte liegen“.

Die Auswärtsbilanz dagegen war dürftig und bei einigen guten Auswärtsspielen brachte sich die Mannschaft durch zu wenig Cleverness und auch mangels fehlenden Glücks oft in der Schlussphase der Spiele um den verdienten Lohn. (siehe Saisonbilanz)

Vor allem in taktische Hinsicht wurden Fortschritte erzielt. Zwangsläufig mussten zwar bei den oft ausgeglichener besetzten Gegnern eine Feldüberlegenheit akzeptiert werden um dann ergebnisorientiert mit den eigenen Stärken wie schnelles schnörkelloses Angriffsspiel den Erfolg zu suchen.

Die physische Verfassung der Spieler spielt auch weiterhin eine entscheidende Rolle. Dabei wirkt sich die teilweise arbeitsbedingte Verhinderung einer besseren Trainingsbeteiligung natürlich negativ aus. Aber ohne diese eigenen Stärken werden Erfolge in der Verbandsliga noch schwerer zu erreichen sein.

In der nächsten Saison muss unbedingt ein besserer Start gelingen, denn im Vorjahr wurden erst am 6. Spieltag die ersten Punkte eingefahren.

Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft keine weiteren Abgänge zu verkraften hat und die eine oder andere personelle Verstärkung gelingt.

Wünschen wir allen Spielern eine, wenn auch kurze aber erholsame Sommerpause um dann „fußballhungrig“ auf den gepflegten Rasen des wieder „gefürchteten“ Polzer Walstadions zurückzukehren.                                                                                                          Ingo Runow

 

 

Blau Weiss Polz - Verbandsliga MV - Saison 2009/10

Name

(Alter)

Name

(Alter)

Tor: Mario Kopischke ( 22 ) Tor: Fred Nowe ( 44 )
Oliver Möller ( 31 ) Robert Wallbaum ( 22 )
Ronny Schult ( 30 ) Jens Hundertmark ( 36 )
Hannes Leppin ( 20 ) Arne Pätzold ( 24 )
Robert Mielke ( 25 ) Steffen Willuweit

Co-Trainer

( 40 )
Sebastian Müller ( 24 ) Thilo Wilkens ( 32 )

Stefan Brinkmann

( 25 ) Marco Ranft ( 20 )
Florian Schuldt ( 21 ) Richert Wacker ( 27 )
Daniel Hoppe ( 26 )

Matthias Becker

( 18 )
Maik Becker ( 18 )

Trainer:  René Weidmann

Co-Trainer: Otto Ohnesorge Fotos: Torsten Gottschalk / Andreas Runow
Mannschaftsbetreuer: Alf Busacker

 

Abschlusstabelle Verbandsliga M/V Saison 2009/10:

 

Abschlusstabelle Verbandsliga M/V Saison 2008/09:

 

Abschlusstabelle Verbandsliga M/V Saison 2007/08:

 

Abschlusstabelle Landesliga West M/V Saison 2006/07:

Pl. Mannschaft Sp. G U V T+ T- Diff Pkt.
1.  SV Blau Weiß Polz 26 19 1 6 84 41 43 58
2.  AWO Hagenow 96 26 15 4 7 54 40 14 49
3.  SG 03 Ludwigslust / Grabow 26 12 7 7 64 46 18 43
4.  TSV Bützow 1952 26 12 5 9 49 51 -2 41
5.  VfL Blau-Weiß Neukloster 26 10 7 9 48 42 6 37
6.  SV Warnemünde Fußball 26 9 8 9 46 48 -2 35
7.  Bad Doberaner SV 90 26 9 8 9 47 50 -3 35
8.  Kröpeliner SV 47 26 10 3 13 47 49 -2 33
9.  FC Eintracht Schwerin II 26 9 6 11 40 47 -7 33
10.  SpVgg Cambs-Leezen Traktor 26 8 8 10 44 50 -6 32
11.  SV Bad Kleinen 26 8 8 10 43 50 -7 32
12.  Grevesmühlener FC 26 8 7 11 28 49 -21 31
13.  FC Anker Wismar 1997 II 26 8 2 16 33 49 -16 26
14.  Parchimer FC 92 26 6 4 16 32 47 -15 22

Abschlusstabelle Landesliga West M/V Saison 2005/06:

Pl. Verein Sp. g u v Torverh. Diff. Pkt.
1 SV Pastow 26 16 6 4 68 : 37 +31 54
2 SpVgg Cambs-Leezen Traktor 26 12 9 5 49 : 38 +11 45
3 Grevesmühlener FC 26 11 11 4 47 : 31 +16 44
4 FC Anker Wismar 1997 II 26 13 4 9 45 : 38 +7 43
5 SV Blau Weiß Polz 26 11 6 9 55 : 45 +10 39
6 SG 03 Ludwigslust / Grabow 26 10 9 7 44 : 37 +7 39
7 AWO Hagenow 96 26 11 6 9 43 : 39 +4 39
8 Kröpeliner SV 47 26 7 12 7 43 : 47 -4 33
9 TSV Bützow 1952 26 7 10 9 42 : 43 -1 31
10 SV Warnemünde Fußball 26 8 4 14 53 : 55 -2 28
11 FC Eintracht Schwerin II 26 8 4 14 38 : 50 -12 28
12 SV Bad Kleinen 26 7 6 13 35 : 49 -14 27
13 Parchimer FC 92 26 7 5 14 31 : 61 -30 26
14 Sievershäger SV 1950 II 26 5 6 15 31 : 54 -23 21

 

Tabellen-Barometer "SV Blau Weiß Polz"

Spieltage ...
  1   3   5   7   9   11   13   15   17   19   21   23   25        
Pl.   2   4   6   8   10   12   14   16   18   20   22   24   26 Mannschaft Heim Ausw.
1.                                                     SV Pastow 3 : 1 3 : 4
2.                                                     SpVgg Cambs-Leezen Traktor 2 : 2 1 : 1
3.                                                     Grevesmühlener FC 4 : 0 1 : 2
4.                                                     FC Anker Wismar 1997 II 0 : 1 0 : 1
5.                                                   3 - 0 gegen Parchimer FC 92   1 - 3 gegen Kröpeliner SV 47 SV Blau Weiß Polz
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6.                                                 4 - 0 gegen Grevesmühlener FC     SG 03 Ludwigslust / Grabow 3 : 4 2 : 2
7.                                           4 - 1 gegen SV Bad Kleinen   2 - 0 gegen Sievershäger SV 1950 II   2 - 2 gegen SG 03 Ludwigslust / Grabow       AWO Hagenow 96 4 : 1 1 : 2
8.   3 - 3 gegen Kröpeliner SV 47                               1 - 0 gegen TSV Bützow 1952   3 - 4 gegen SV Pastow   3 - 2 gegen FC Eintracht Schwerin II   0 - 1 gegen FC Anker Wismar 1997 II   2 - 1 gegen SV Warnemünde Fußball             Kröpeliner SV 47 1 : 3 3 : 3
9.     2 - 2 gegen SpVgg Cambs-Leezen Traktor               4 - 2 gegen SV Bad Kleinen             4 - 1 gegen AWO Hagenow 96                       TSV Bützow 1952 1 : 0 1 : 1
10.         1 - 1 gegen TSV Bützow 1952   3 - 1 gegen SV Pastow       2 - 1 gegen SV Warnemünde Fußball     1 - 4 gegen Sievershäger SV 1950 II   3 - 4 gegen SG 03 Ludwigslust / Grabow       1 - 1 gegen SpVgg Cambs-Leezen Traktor                         SV Warnemünde Fußball 2 : 1 2 : 1
11.       1 - 2 gegen AWO Hagenow 96       1 - 3 gegen FC Eintracht Schwerin II             1 - 2 gegen Grevesmühlener FC   3 - 3 gegen Parchimer FC 92                           FC Eintracht Schwerin II 3 : 2 1 : 3
12.                                                     SV Bad Kleinen 4 : 2 4 : 1
13.               0 - 1 gegen FC Anker Wismar 1997 II                                       Parchimer FC 92 3 : 3 3 : 0
14.                                                     Sievershäger SV 1950 II 2 : 0 1 : 4

 

 

 

 

Abschlusstabelle Verbandsliga M/V Saison 2002/03:

 

1.

Sievershäger SV

30

62:26

63

2.

FCT Neubrandenburg

30

76:43

63

3.

Anker Wismar

30

51:29

59

4.

Torgelower SV

30

73:45

55

5.

SV Waren 09 (N)

30

54:37

51

6.

Hafen Rostock

30

45:31

51

7.

Papendorf

30

64:47

50

8.

Greifswald (A)

30

62:44

46

9.

FC Pommern Stralsund

30

53:62

35

10.

Rostocker FC 1895

30

48:68

35

11.

Schönberg II (N)

30

49:78

34

12.

Malchower SV 90

30

40:52

30

13.

SV Emco Strasburg

30

34:47

30

14.

SV Blau-Weiß Polz

30

42:63

30

15.

FSV Malchin

30

46:70

26

16.

SV Warnemünde

30

32:89

13

 

Abschlusstabelle Verbandsliga M-V Saison 2001/02:

1.

TSG Neustrelitz

30

77:24

72

2.

Anker Wismar (A)

30

71:24

72

3.

FCT Neubrandenb.

30

77:26

62

4.

Papendorf

30

54:39

60

5.

Stralsund

30

58:46

51

6.

Malchower SV 90

30

50:42

46

7.

SV Emco Strasburg

30

37:41

45

8.

Torgelower SV

30

62:47

40

9.

Sievershäger SV

30