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Super! - Hagenower SV - Blau Weiß Polz
1:3
03.12.2011 - Grund zum Feiern im Hause Polz! Nach Toren von
Kapitän Thilo Wilkens (2) und John Mäder setzte sich Blau-Weiß
beim Hagenower SV mit 3:1 durch. Nach nunmehr 10 Punkten aus den
letzten vier Spielen hat man sich Luft zur Abstiegszone
verschafft und hat nun allen Grund zu Feiern bei der heutigen
vereinsinternen Weihnachtsfeier! Denn man tau! :-)
Polzer setzen Serie auch im
Derby fort
05. Dezember 2011 Von: thow
Fußball-Landesligist SV Blau-Weiß Polz hat seinen Aufwärtstrend
auch im letzten Spiel des Jahres bestätigt. Zum Abschluss der
Hinrunde feierte die Mannschaft mit dem verdienten 3:1 beim
Hagenower SV ihren dritten Sieg in Folge. Während die Polzer
als Zehnter den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herstellen
konnten, rutschte de...r
HSV nach einer insgesamt dennoch starken ersten Halbserie auf
den vierten Platz ab.
Den Blau-Weißen war das neugewonnene Selbstvertrauen, das sie
sich in den vergangenen Wochen hart erarbeitet haben, deutlich
anzumerken. Die Hagenower schienen von der aggressiven
Spielweise des Gegners überrascht. Es dauerte nur fünf
Minuten, da hieß es 0:1. Nach einem Freistoß von Oliver Möller
kam Thilo Wilkens völlig unbedrängt zum Kopfball und ließ
sich diese Chance aus kurzer Distanz nicht entgehen. Die Gäste
blieben tonangebend. Benny Jerichow "fackelte"
zweimal nicht lange, verfehlte aber jeweils das Ziel (7. und
14.). Mehr als ein Freistoß von Steven Gellert, der aber
keine Gefahr brachte (17.), stand für die Heimelf in der
Anfangsphase nicht zu Buche. Und als Thilo Wilkens in ein
missglücktes Abspiel von HSV-Kapitän Stephan Späth lief und
John Mäder mit Querpass in Szene setzte, schloss dieser ganz
überlegt zum 2:0 ab (24.). Eine Standardsituation sorgte für
neue Hoffnung im Hagenower Lager. Sebastian Pippirs schlug
eine Ecke auf den zweiten Pfosten, der mit aufgerückte
Johannes Klose markierte freistehend das 1:2 (32.).
Aber trotz des Anschlusstreffers blieben die Polzer auch nach
dem Seitenwechsel das aktivere Team. Ein Fehler in der
gegnerischen Abwehr hätte ihnen fast zu einer weiteren Großchance
verholfen (47.), bei einer halbhohen Hereingabe von Thilo
Wilkens verhinderte HSV-Keeper Ronny Unger mit guter Parade
Schlimmeres (58.). Erst in der Schlussphase zeigten die
Gastgeber die Entschlossenheit, die man eigentlich von Anfang
an erwartet hatte. Und als der kurz zuvor gelb-verwarnte
Christian Jerichow nach einem taktischen Foul mit Gelb/Rot vom
Feld musste (73.), schien in Überzahl noch alles drin. Doch
nur zwei Minuten später war das numerische Gleichgewicht
wieder hergestellt. Auch Johannes Klose sah nach einer
1:1-Situation die Ampelkarte. Die Hagenower versuchten sich in
der gegnerischen Hälfte festzusetzen. Die beste
Ausgleichschance hatte Jan Geese, der aber im entscheidenden
Moment wegrutschte, so das sein Schuss von der Strafraumgrenze
zu hoch geriet (86.). Gelaufen war die Partie, als Thilo
Wilkens in der Schlussminute den Ball in Höhe der Mittellinie
aufnahm, einen letzten Gegenspieler abschüttelte, auch noch
an Ronny Unger vorbeizog und das 3:1 erzielte.
Hagenower SV: Unger - Klose, Späth, Gebert (67. Grewe), Ch.
Steinhauer, Geese, Pippirs, R. Steinhauer, Höhn, Gellert,
Lenz.
Blau-Weiß Polz: Dröge - Neumann, Schult, Ch. Jerichow,
Trinowitz, Ranft, Möller, Mäder, Knaack, Wilkens, B.
Jerichow.
SR: Markhoff (Sukow)
Quelle: SVZ
Klasse! - Blau Weiß Polz - SG
Roggendorf 2:0
26.11.2011 - Torschützen: Marco Ranft, Benny Jerichow
Polzer dank zweitem Sieg in Folge im Aufwind
POLZ Genauso hatte man sich das im Lager des SV Blau-Weiß
Polz vorgestellt:
Dem 6:1-Auswärtssieg aus der Vorwoche ließ die Mannschaft im
heimischen
Waldstadion einen ebenso ungefährdeten 2:0-Erfolg gegen die
SG Roggendorf
folgen und hat damit den Anschluss an das Tabellenmittelfeld
hergestellt.
Der Sieg war hochverdient. Er hätte gegen einen in der
Offensive ausgesprochen
harmlosen Aufsteiger eigentlich noch deutlicher ausfallen müssen.
Die
Gastgeber zogen ihr Spiel immer wieder über die Flügel auf.
An einem ersten gut
getimten Rückpass von Thilo Wilkens rutschte Benny Jerichow
knapp vorbei
(10.), bei der nächsten Vorarbeit seines Kapitäns scheiterte
Jerichowmit der Picke
am starken Roggendorfer Keeper (15.). Eine Volleyabnahme
vonWilkens
landete an der Latte (21.). Das Erfolgschema des Tages führte
dann zumüberfälligen
1:0. Thilo Wilkens zog bis zur Grundlinie durch und fand
diesmal in
Marco Ranft einen entsprechenden Abnehmer (29.). Dass es bis
zur Pause bei
einem Gegentreffer blieb, hatten die Gäste ihrem Torwart zu
verdanken, der
gegen Enrico Knaack erstklassig reagierte (45.).
Die zweite Halbzeit begann mit dem nächsten Polzer
Hochkaräter.
Thilo
Wilkens konnte nur auf Kosten eines Elfmeters amTorschuss
gehindert werden.
John Mäder wollte es zu präzise machen. SeinSchuss sprang
vomInnenpfosten
an den Kopf des SG-Keepers und von da ins Aus (51.). Die
Blau-Weißen
konnten es an diesem Tag verschmerzen. Wenig später nutzte
Benny
Jerichow eine erneute Wilkens-Vorarbeit zum 2:0 (62.). Bei
einem Kopfball
verpasste der Polzer Mannschaftsführer nur knapp einen
eigenen Treffer
(70.). Es dauerte bis zur 87.Minute, bis auch der Aufsteiger
zu einer nennenswerten
Chance kam. Ein Kopfball segelte haarscharf amTor vorbei
(87.). thow
Blau-Weiß Polz:Dröge –Neumann,Ch. Jerichow, Trinowitz,
Becker (26. Hoppe), Ranft, Möller,
Mäder, Knaack,Wilkens, B. Jerichow. SR: Männer (Parchim)
Neumühler SV - Blau Weiß Polz 1:6
(0:0)
19.11.2011 - Nach einer in jeder Hinsicht überzeugenden
Leistung kehren unsere Jungs mit
drei Punkten im Gepäck aus Neumühle zurück. Die Tore beim
6:1-Sieg besorgten
Thilo Wilkens (3), Maik Trinowitz, Enrico Knaack und ein Neumühler
Spieler.
Jetzt gilt es nächste Woche nachzulegen!
Polzer schießen sich Frust von der Seele
Neumühler SV – SV Blau-Weiß Polz 1:6 (0:0) / Nach der 66.
Minute ging es Schlag auf Schlag
19.11.11 - SCHWERIN/POLZ War das der lang ersehnte Befreiungsschlag? In
jedem Fall
gingen die Landesliga-Fußballer des SV Blau-Weiß Polz aus
dem Kellerduell
beim Neumühler SV als klarer Sieger hervor und schossen sich
mit sechs Toren
den Frust von der Seele. Dass es ein verdienter Erfolg war,
stand außer Frage.
Mit dem halben Dutzend wurde das neue Schlusslicht allerdings
etwas zu
hart bestraft, zumal alle Treffer erst nach dem Seitenwechsel
fielen.
Aber schon in der ersten Halbzeit stellten die Gäste das
eindeutig bessere
Team. Von den ausfallbedingten Umstellungen in der Abwehr war
nichts zu
sehen. Dagegen merkte man der Neumühler Offensive deutlich
an, dass sie
ohne gelernte Stürmer auskommen musste. Mehr als der Ansatz
einer Chance
war bis zur Pause nicht zu notieren – Christoph Neumann klärte
souverän gegen
Christian Schröder (16.). Anders die Blau-Weißen, die
schnell deutlich
machten, dass sie unbedingt gewinnen wollten. Benny Jerichow
zwang NSV Keeper
Henry Starck zu einer ersten Glanzparade (17.). Der agile
Polzer Angreifer
hatte weitere gute Szenen (33. und 38.). In der 24. Minute überzeugte
er auch als Vorbereiter. John Mäder scheiterte an Henry
Starck, den Abpraller
konnte Thilo Wilkens per Kopf nicht verwerten. Der Neumühler
Torwart war
wenig später mit Fortuna im Bunde, als er einen Schuss von
Steffen Willuweit
im„Tunnel“ einklemmte (27.). Dass zudem in zwei
Situationen ein Verteidiger
in höchster Not klären musste (40. und 42.), unterstreicht,
dass die Neumühler
Fans mit ihrer Einschätzung goldrichtig lagen: „Das Beste
am Spiel ist, dass es
noch 0:0 steht.“ Die Polzer arbeiteten nach dem
Seitenwechsel
fleißig daran, diesen Zustand zu ändern. Damit der Knoten
platzte, bedurfte es allerdings schon eines kapitalen
gegnerischen Schnitzers.
Thilo Wilkens ließ sich frei vor dem Tor auftauchend, diese
Chance nicht entgehen
(66.). Und als die Neumühler Abwehr nach einer Ecke erneut
patzte, legte Maik
Trinowitz mit energischem Einsatz nach (68.). Es lag sogar das
3:0 in
der Luft (70. und 75.), doch stattdessen fiel durch einen von
Nils Grünthal flach
ins rechte Eck gesetzten Freistoß der überraschende
Anschlusstreffer (77.).
Die Ernüchterung für die Heimelf und ihre Anhänger folgte
auf dem Fuße. Vom
Anstoßpunkt weg landete der Ball mit ganz einfachen Mitteln
bei Thilo Wilkens
– 3:1 (78.).Wenig später nutzte der Polzer Kapitän eine
Kopfballverlängerung
von John Mäder zu seinem dritten Treffer (82.). Jetzt ging auf
Neumühler
Seite gar nichts mehr. Nachdem Henry Starck noch gegen Benny
Jerichow parieren
konnte, landete der anschließende Klärungsversuch von
Steffen Knispel
im eigenen Netz (85.). Den 6:1-Schlusspunkt setzte Enrico
Knaack, der eine gefühlvolle
Wilkens-Flanke freistehend einköpfte (89.). Thomas Willmann
Blau-Weiß Polz: Dröge – Becker, Ch. Jerichow, Neumann,
Trinowitz, Möller, Willuweit, Mäder,
Knaack, Wilkens, B. Jerichow.
Umstrittener Elfmeter leitet Polzer
Achtelfinalaus ein

Zumindest in der ersten Halbzeit konnten die Polzer auch
offensiv einige Akzente setzen.
12.11.2011 - POLZ - Eine weitere Pokalüberraschung ist den
Landesliga-Fußballern des SV Blau-Weiß Polz nicht gelungen,
aber sie haben sich beim 0:2-Achtelfinalaus gegen den klassenhöheren
FC Schönberg sehr ordentlich aus der Affäre gezogen.
Der Verbandsligist erarbeitete sich zwar von Beginn an ein
optisches Übergewicht. Doch die ersten Chancen gehörten den
Blau-Weißen. Enrico Knaack lief einem Rückpass zum Schönberger
Torwart nach. Es kam zum Pressschlag, der Ball landete im
Toraus (7.). Nach einem langen Pass setzte sich Benny Jerichow
auf der rechte Seite sehr gut durch und legte auf den
mitgelaufenen John Mäder ab. Dessen Heber war dann etwas zu
hoch angesetzt, verfehlte um rund einen Meter das Ziel (13.).
Die Gäste verlagerten das Geschehen zunehmend in die
gegnerische Hälfte, spielten „Handball“ um den Polzer
Strafraum herum. Echte Torgefahr entstand aber nur selten. Die
wenigen Szenen löste Keeper Stefan Dröge sicher (15. und
34.).Auf der anderen Seite kam John Mäder bei einem Konter
zwar zum Abschluss, konnte Gabor Ruhr im FC Tor mit seinem
Schuss aufs kurze Eck aber nicht wirklich in Verlegenheit
bringen (25.).
In der zweiten Halbzeit nahm der Schönberger Druck zu. Der
Favorit war bemüht, den Ball schnell laufen zu lassen. Zum Führungstreffer
bedurfte es allerdings schon einer nicht unumstrittenen
Elfmeterentscheidung. Niwar Jasim wurde in der Spitze
angespielt, legte den Ball an Stefan Dröge vorbei und ging
zu Boden. Alle Unschuldsbeteuerungen des Torwarts waren
umsonst. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt, und Florian
Zysk verwandelte sicher (58.).Wenig später war die Partie
gelaufen. Den schönsten Spielzug schloss Sahid Wahab nach präziser
Flanke von Sascha Wölki mühelos zum 2:0 ab (65.).
Die letzte nennenswerte Möglichkeit gehörte der Heimelf, die
sich nach dem Seitenwechsel nur noch selten konstruktiv aus
der eigenen Hälfte lösen konnte. Benny Jerichow ließ zwei
Verteidiger ziemlich schlecht aussehen, jagte den Ball dann
aber weit über die Latte (78.). thow Quelle: SVZ
Blau-Weiß Polz: Dröge – Schult, Hoppe (77. Ch.
Jerichow), Neumann, Ranft, Möller, Becker, Trinnowitz, Mäder,
Knaack, B. Jerichow.
SR: Thieme (Gielow)
Traumtor brachte Polz den verdienten Punktgewinn
SV Blau Weiß Polz – Schweriner SC 2:2 (1:1)
05.11.2011 - Mit dem späten 2:2
Ausgleichstor gegen
den Schweriner SC belohnte sich der SV Blau Weiß Polz für die
an diesem Tag vorbildliche Moral mit der jederzeit an einen
Erfolg geglaubt wurde. Die rassige, hart umkämpfte aber nie
unfaire Partie litt unter einem Schiedsrichter, der wenig
Fingerspitzengefühl bewies und viel zu früh gelbe Karten (
insgesamt 9 gelbe und 2 gelb-rote Karten) zeigte, auf der
anderen Seite mit fortlaufender Spieldauer klare Fouls
ungeahndet ließ. Die erste nennenswerte Szene war ein Schuss
von Benny Jerichow, den der SSC-Torwart nur abklatschen konnte.
John Mäder traf in Nachsetzen nur das Außennetz. (17.).
Auf Vorarbeit von John Mäder ließ Benny
Jerichow einen Verteidiger aussteigen und jagte den Ball in
einer sehenswerten Aktion zum 1:0 ins Netz. Eine entscheidende
Schwächung ereilte die Polzer nach 37 Minuten als der bis dahin
äußerst auffällige Marco Ranft nach einer vorherigen gelben
Karte wegen „Ballwegschlagens“ mit gelb-rot bedacht wurde.
Die Aufregung hatte sich noch nicht gelegt da fiel begünstigt
durch einen Fehler des ansonsten sichern Torwarts Stefan Dröge
der in der Entstehung bitter Ausgleich. Abgesehen von diesem
„Luftloch“ feierte der Lenzener einen gelungenen Einstand im
Polzer Tor. Fast wäre John Mäder postwendend die erneute Führung
gelungen. Sein Freistoß landete am Außennetz (42).
Der SSC, spielerisch wie erwartet überlegen
hatte den besseren Start in die zweite Halbzeit. Stefan Dröge
klärte mit toller Parade (49.). Beim 1:2 ins lange Eck durch
viele Abwehrbeine hindurch war auch er machtlos (68.).
Das jetzt zerfahrene Spiel mit einem
optisch überlegenen Gast war von vielen Unterbrechungen geprägt,
die in einer ebenfalls überzogenen Hinausstellung eines
Schweriners gipfelten (90). Alles nach vorne lautete das Polzer
Motto. Als ein letzter hoher Ball zu kurz abgewehrt wurde und
Daniel Hoppe aus vollen Lauf abzog landete der ball als Traumtor
und unhaltbar zum 2:2 im Winkel (90.+2). Danach kannte der Jubel
keine Grenzen: Dieser eine Punktgewinn sollte der Mannschaft
Selbstvertrauen geben und zeigte eindeutig was bei einer
entsprechenden Moral und taktischen Einstellung möglich ist.
SV Blau Weiß Polz: Dröge -
Williweit, Hoppe, Ranft, Neumann, Trinowitz, Schult, Becker,
(50. Wilkens), Mäder, Knaack, B.Jerichow
Parchimer FC – Blau-Weiß Polz 1:0 (1:0)
29.10.2011 - Im dritten Heimspiel in Folge empfing der
Parchimer FC die Mannschaft von Blau-Weiß Polz am neunten
Spieltag der Landesliga.
Nachdem die Gäste die erste kleine Möglichkeit mit einem gefährlich
durch den Strafraum segelnden Freistoß hatten (3.), kam der PFC
zu einer Doppelchance. Zunächst scheiterte Tom Suhrke mit einem
Freistoß an der Parade von Blau-Weiß-Keeper Knaack (10.) Zwei
Minuten später setzte sich Andrey Neugebauer herrlich im
Strafraum durch und bediente Christian Wahls, dessen Schuss
abgeblockt wurde (12.).
Anschließend hatten die Gäste noch eine Möglichkeit mit einem
Kopfball von Wilkens, den Kurt Broczinski im PFC-Tor abfing
(20.). Es folgte jedoch eine starke Phase des PFC.
In der 23. Minute setzte Hans-Michael Mischlewski eine weite
Freistoßflanke von Tom Suhrke per Kopf an den Pfosten (23.).
Den anschließenden Eckball schoss Tom Suhrke dann direkt (!) in
die Maschen zum 1:0 (24.).
Nach einer halben Stunde bereits die große Gelegenheit zum
zweiten Treffer. Nach einer Kombination über Andrey Neugebauer
und Hans-Michael Mischlewski kam Christian Wahls aber nicht am
Polzer Keeper vorbei (30.).
Anschließend besaßen die Gäste zwei Möglichkeiten. Zunächst
ein überhasteter Abschluss von B. Jerichow (35.). In der 40.
Minute konnte Kurt Broczinski im PFC-Tor einen Schuss von
Wilkens aus 10 Metern parieren.
Die Gastgeber hatten noch einen Distanzschuss von Matthias Großmann
zu verzeichnen (45.), mit dem 1:0 ging es aber in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel merkte man Polz an, dass sie mehr für
das Spiel tun wollten. Dies ließ den Platzherren Raum zum
Kontern. Die ganz große Chance besaß Hans-Michael Mischlewski,
der nach Zuspiel von Andrey Neugebauer frei durch war und zunächst
an der Parade von Blau-Weiß-Keeper Knaack scheiterte. Auch den
Nachschuss konnte der PFC-Stürmer nicht im Netz unterbringen
(54.).
Nach einer Stunde war es wieder Hans-Michael Mischlewski, der
sich gegen zwei Spieler durchsetzte, den Abschluss aber verzog
(60.).
Die Polzer kamen in der Folge immerhin zu drei Schusschancen für
B. Jerichow (63., 65., 71.). Es fehlten aber Durchsetzungskraft
und Präzision.
In der Schlussphase wurde das Spiel dann ruppiger. Die Gäste
kamen trotz aller Bemühungen nicht mehr zu wirklich zwingenden
Aktionen.
So blieb es schließlich bei einem knappen, aber verdienten
Heimsieg für den Parchimer FC.
Tor: 1:0 Tom Suhrke (24.)
Quelle: nordostfussball.de
Erneute Niederlage
SV Blau Weiß Polz
- SG Groß
Stieten 1:4 (1:2)
22.10.2011 - Auch wenn die Polzer Mannschaft
nicht so unterlegen war wie es das ernüchternde Ergebnis
darstellt, an der Enttäuschung über das Ergebnis gab es keine
Zweifel. Ohne den etatmäßigen Kapitän konnte viel zu
wenig Torgefahr entwickelt werden. Hinzu kamen wieder viele Fehler
in der Abwehrarbeit, die es dem keineswegs überragenden Gästen
leicht machten, Tore zu erzielen.
Bereits nach 10 Minuten vergaben die Gäste
freistehend bevor Benny Jerichow mit einem Distanzschuss Torgefahr
andeutete. Das 0:1 nach Flanke und ungehindertem Kopfball brachten
die Gäste in eine vorzügliche Ausgangsposition (21). Der Wille,
das Blatt zu wenden kann dem Gastgeber nicht abgesprochen werden,
doch es fehlten die Mittel für ein druckvolles Angriffsspiel. Der
im Mittelfeld äußerst bemühte Ronny Schult hatte nach einem schönen
Spielzug den Ausgleich auf dem Fuß. Er wurde jedoch abgedrängt
und traf nur das Außennetz (35.).
Beim 0:2 schalteten die Gäste erneut
schneller und setzten ihren torgefährlichsten Stürmer Dirk
Reifmann in Szene, der frei durchlaufend vollendete. Schon jetzt
konnte man den fehlerfrei agierenden und bei allen Toren
chancenlosen Polzer Keeper Enrico Knaack bedauern. Hoffnung keimte
auf als sich Steffen Willuweit in das Angriffsspiel einschaltete
und John Mäder aus Nahdistanz zum 1:2 Anschluss vollendete (44.).
Nach einem Fehler der Gästeabwehr eröffnete sich gleich darauf
Maik Becker die Ausgleichschance (45.). Frei auf den Torwart
zulaufend konnte dieser den Schuss jedoch zur Ecke ablenken.
Nach dem Seitenwechsel versuchte der
Gastgeber weiter das Blatt noch zu wenden doch Torgefahr blieb
Mangelware. Für die Gäste schlug Dirk Reifmann nach Flanke
unbedrängt zum 3. Mal zu und zerstörte die aufgekommenen Polzer
Hoffnungen auf mindesten einen Punktgewinn.
Ein Distanzschuss, den der Gästetorwart
parierte, blieb eine der wenigen torgefährlichen Polzer Szenen
der zweiten Halbzeit. Angesichts der komfortablen Führung sah
auch der Gast keine Veranlassung mehr Risiko einzugehen. Das 1:4
in der Nachspielzeit war dann noch eine unnötige Zugabe gegen
eine, jetzt völlig verunsicherte Polzer Mannschaft.
SV Blau Weiß Polz: Knaack –
Trinowitz, Willuweit, Neumann, Hoppe, Ranft, Schult, Mäder, Möller, Becker
(ab 66. Chr. Jerichow), B. Jerichow
Gastgeber siegte im Ortsderby
SG 03 Grabow/Ludwigslust
- SV Blau Weiß
Polz 3:1 (1:0)
16.10.2011 - Das stets brisante Derby der Fußball-Landesliga
zwischen der SG 03 Ludwigslust/Grabow und dem SV Blau Weiß Polz
war anders als in vergangenen Duellen diesmal eine klare
Angelegenheit. Die SG 03 setzte sich im heimischen Waldstadion
verdient mit 3:1 durch.
Die 280 Zuschauer erlebten einen flotten
Beginn. Einem ersten flüssigen Spielzug der Heimelf schloss sich
postwendend ein Polzer Konter an (2.).
Bei einem über die Mauer gezirkelten Freistoß
lenkte Enrico Knaack den Ball über die Latte. Der etatmäßige Stürmer
musste aushelfen, da beide Keeper der Blau Weißen
Mario Kopischke und Fred Nowe verletzungsbedingt ausfielen.
Die Gäste agierten aus einer Konterstellung und hätten bei einem
Schuss aus kurzer Distanz durch John Mäder fast die Führung
erzielt (21.). Abgesehen von dieser Szene gab aber die Heimelf den
Ton an.
Auffallend war die „robuste Spielweise“
vor allem gegen den Polzer Mannschaftskapitän Thilo Wilkens, die
schon in der Anfangsphase mit Gelb hätte geahndet werden müssen.
Aus einem abgefangenen Polzer Angriff entwickelte sich dann ein
Grabower Konter gegen die entblößte Polzer Abwehr und es hieß
1:0 (34.). Auch die Anfangsphase der zweiten Halbzeit gehöret
eindeutig dem Gastgeber. Die Gäste strahlten nur durch Thilo
Wilkens, der oft regelwidrig gestoppt wurde, Torgefahr aus. Nach
einer Ecke und einem Zusammenprall zweier Polzer in der engeren
Abwehr fiel mit dem 2:0 bereits eine Vorentscheidung (51.).
Auch das 3:0 ließ nicht lange auf sich
warten und brachte nach 55 Minuten die vermeintlich endgültige
Entscheidung. Doch endlich reagierte der Gast aus Polz. Wie wenig
souverän auch die Abwehr des Gastgebers wirkte, zeigte sich in
mehreren folgenden Szenen.
Der beste weil vorbildlich kämpfende und
stets Torgefahr ausstrahlende Polzer Thilo Wilkens erzielte nach
schöner Einzelleistung das 3:1 (64.). Angetrieben vom Polzer
Kapitän nahm die Mannschaft jetzt den Kampf an, wirkte
aggressiver, gewann Zweikämpfe und war endlich im Spiel. Leider
gelang ihm bei einem Kopfball, der um Zentimeter das Ziel
verfehlte nicht der Anschlusstreffer. Bei einer weiteren guten
Einzelleistung von Kapitän in der 78. Min, die der Grabower
Torwart parierte und einem Lattentreffer von Oliver Möller (80.)
war der Anschlusstreffer möglich. Da auch ein Konter der
Gastgeber ungenutzt blieb änderte sich jedoch nichts mehr am
Spielstand.
Die Polzer Elf musste am Ende das Fazit
ziehen, dass die spielerischen Mittel der ersatzgeschwächten
Mannschaft und ein herausragender Thilo Wilkens nicht ausreichen,
um beim keineswegs übermächtigen Gegner zu punkten.
SV Blau Weiß Polz: Knaack –
Neumann, Ranft (90+2 Freitag), Becker, Renell, (68. Willuweit),
Trinowitz, Möller, Mäder, Wurch, Wilkens, B. Jerichow
Roland Meyer (Trainer Polz): Wir haben
die erste Halbzeit total verschlafen, waren viel zu ängstlich und
sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Das 2:0 war noch mal ein
Schock, das 3:0 folgerichtig. Und da erst sind wir wach geworden,
haben uns Chancen erarbeitet. Warum so spät, kann ich auch nicht
erklären. Das Ergebnis geht so in Ordnung.
Elfmeterheld „Oldie“ Fred Nowe parierte Polz in die nächste
Runde
08.10.2011 - Im Waldstadion Polz fiel die
Entscheidung im Pokalspiel gegen den Verbandsligisten FSV Malchin
erst im Elfmeterschiessen. Dabei wurde mit Fred Nowe der Torwart
zum Matchwinner. Die personelle Situation ließ im Vorfeld
schlimmes befürchten. So wurde Christian Jerichow nach langer
Verletzungspause praktisch ohne Training ins kalte Wasser
geworfen. Mit Steven Wurch musste ein Leistungsträger der
Zweiten die vollen 120 Minuten durchziehen. Beide machten Ihre
Sache ausgezeichnet. Zur Entschuldigung der Gäste kann man anführen,
dass auch sie äußerst dünn besetzt waren und in Trainer und
Co-Trainer ihre einzigen Wechselmöglichkeiten hatten. Dennoch
trat Malchin immerhin als Verbandsligist an. Ein
Klassenunterschied war aber zu keinem Zeitpunkt zu erkennen.
Die einzige nennenswerte Szene einer
ansonsten ereignisarmen ersten Halbzeit führte zum 1:0. John Mäder
setzte sich gut durch und traf im zweiten Anlauf, nachdem sein
erster Schuss noch vom Torwart pariert wurde (31.).
Dem schönsten Spielzug der gesamten Partie
blieb die Krönung verwehrt. Steven Wurch setzte Benny Jerichow
per Hacke in Szene. Dessen Flanke nahm Thilo Wilkens volley, sein
Schoß verfehlte das Tor jedoch knapp (52.).
In der 63. Min. rettete Normen Renell auf der
Linie und nur eine Minute später schien Fred Nowe unfreiwillig
die überraschende Spielwende einzuleiten. Er schätzte einen klärenden
Schlag aus der gegnerischen Hälfte falsch ein und musste tatenlos
zusehen wie der aufspringende Ball über ihn hinweg im Tor
landete. Damit nicht genug: Ein abgefälschter Schuss machte den
Malchiner Doppelschlag binnen einer Minute perfekt (65). Wie
aus dem Nichts hieß es 1:2. Die Polzer versuchten alles, bei
mehreren gut vorgetragenen Angriffen fehlte aber die letzte Präzision.
Bis Steven Wurch in der 89. Minute eine Flanke in den Strafraum
zog und Enrico Knaack zum 2:2 einköpfte.
In der Verlängerung ließen beide Team je
eine klare Torchance aus. Nach 120 Minuten pfiff der
Schiedsrichter zum Elfmeterschiessen. Nachdem Thilo Wilkens
getroffen hatte parierte Fred Nowe und verschaffte seiner
Mannschaft einen großen Vorteil. Der hielt bis Christian Jerichow
verschoss und die Gäste ausglichen. John Mäder als letzter
Polzer Schütze bewies gute Nerven und traf zur erneuten Führung.
Malchin musste wieder nachziehen, was nicht gelang. Fred Nowe war
zum zweiten Mal zur Stelle und sorgte für allerbeste Stimmung im
Waldstadion.
Blau Weiß Polz: Nowe – Neumann, Chr. Jerichow, Becker, Renell,
Ranft, Wilkens, Mäder, Wurch, Knaack, B. Jerichow
Fußballgott trug an diesem Tage ganz sicher kein Polzer
Trikot
1.10.2011 - Gar nicht einmal schlecht
gespielt und dennoch verloren: Diese Resümee zog man im Lager des
SV Blau Weiß Polz nach der 1:3 Heimniederlage gegen dien TSG
Gadebusch. Während die Heimelf zahlreiche Chancen ausließ, genügten
den cleveren Gästen wenige Möglichkeiten, um drei Treffer zu
erzielen.
Den ersten Hochkaräter hatte John Mäder auf
dem Fuß, der anstatt das freie lange Eck anzuvisieren einen
Gegenspieler anschoss (5.). Als auf der anderen Seite die Polzer
Defensive einen langen Pass unterschätzte und der Ball überlegt
zurückgespielt wurde, traf Tim Theis aus vollem Lauf sehenswert
rechts oben in den Winkel (10.). Blau Weiß antwortete prompt.
Thilo Wilkens setzte sich gekonnt im Mittelfeld durch, ließ zwei
Verteidiger und den Torwart aussteigen und schob zum 1:1 ein
(17.). Bei einem weiteren schnell vorgetragenen Angriff geriet
Benny Jerichow im letzten Moment ins Straucheln, so dass der
Schuss vom Torwart pariert werden konnte (25.). Die erneute
Gadebuscher Führung ließe sich mit „dümmer geht’s nimmer“
umschreiben. Nach einer zu kurz abgewehrten Ecke landete ein
missglückter Schussversuch der Gäste genau auf dem Fuß von
TSG-Kapitän, der sich diese Chance aus kurzer Distanz nicht
entgehen ließ (39.).
Nach dem Wiederanpfiff schien der Ausgleich
angesichts der Polzer Überlegenheit nur eine Frage der Zeit.
Thilo Wilkens scheiterte jedoch am stark reagierenden Michael
Schulz (47.). Der Gäste Keeper stand auch beim großen Aufreger
des Tages im Mittelpunkt. Als ihm ein Schuss über die Hand
rutschte, sah praktisch das gesamte Waldstadion den Ball hinter
der Linie. Doch der gute Schiedsrichter folgte seinem, aus Sicht
der Blau Weißen nicht nur in dieser Situation indisponierten
Assistenten und entschied auf weiterspielen (65.).
Auch bei einem
Freistoß von Benny Jerichow war die Heimelf nicht mit
Fortuna im Bunde. Der Ball sprang vom Pfosten zurück ins Feld
(68.). Wenig später klärte Eric Rehberg für seinen schon
geschlagenen Schlussmann (70.). So kam was kommen musste: Statt
des überfälligen Ausgleichs
schoss Nico Lüth einen Konter zum spielentscheidenden 3:1 ab
(78.).
Blau Weiß Polz: Nowe – Neumann,
Trinowitz, Ranft, Möller, Schult, Becker (ab 60. Hoppe), Mäder,
Knaack (ab 80. Renell), Wilkens, B. Jerichow (ab 71. Willuweit)
Polzer in Torlaune
SV Blau Weiß Polz
- SG Dynamo
Schwerin 4:0 (1:0)
17.09.2011 - Die Polzer Elf zeigte sich gut
erholt von der Schlappe der Vorwoche, begann hoch konzentriert und
hatte in der Anfangsphase durch Ronny Schult, Benny Jerichow und
Thilo Wilkens die frühe Führung aus dem Fuß. Die überfällige
1:0 Führung erzielte Thilo Wilkens als er nach Querpass von
Enrico Knaack ungehindert vollendete (20.). Danach setzet auch der
Gast erste Akzente und forderte den erneut überzeugenden Fred
Nowe im Polzer Tor zu mehreren guten Reaktionen (28. +42.).
Der Gast versuchte nach dem Wechsel mehr Offensivspiel zu
entwickeln und öffnete damit zwangsläufig Polzer Konterräume.
Wurde ein Schuss von Ronny Schult nach Vorarbeit von Thilo Wilkens
noch abgefälscht (49.), verwertete John Mäder nach einem Solo
vom starken Thilo Wilkens mustergültig zu Überfälligen 2:0
(52.). Nur eine Minute später krönte Benny Jerichow seine gute
Leistung mit dem 3:0 als er nach guter Einzelleistung von
Halblinks perfekt in den Winkel traf. Dynamo hatte jetzt nichts
mehr entgegenzusetzen und entging einer höheren Niederlage nur
durch die vergeben Polzer Torchancen. So landete ein Schuss, des
sich häufig in den Angriff einschaltenden Ronny Schult nach
Eingabe von Marco Ranft am Pfosten (54.). Einen Schuss von John Mäder
aus Nahdistanz konnte der Gästekeeper parieren (68.). Eine
Rettungstat auf der Linie verhinderte ein weiteres Gegentor. Den
4:0 Endstand erzielte Enrico Knaack in der 81. Minute und sicherte
dem Gastgeber eine gelungene Wiedergutmachung gegen einen
dankbaren Gegner.
Blau Weiß Polz: Nowe – Möller, Trinowitz, Becker (ab
64. Hoppe), Neumann – Mäder, Ranft, Schult, Wilkens – Knaack,
B. Jerichow (ab 86. Willuweit)
Bittere Auswärtsschlappe
SG Aufbau Boizenburg - SV Blau Weiß
Polz 6:1 (4:0)
10.09.2011 - Eine bittere Niederlage musste der Gast aus Polz in
Boizenburg einstecken. Noch schwerer dürfte allerdings die
Verletzung von Stammkeeper Mario Kopischke wiegen. Er ist in der
noch jungen Saison schon der zweite Langzeitverletzte. Schnell über
die Außenbahnen vorgetragene Angriffe des Gastgebers führten
schon früh zu guten Tormöglichkeiten. Bei der ersten
Boizenburger Tormöglichkeit reagierte Mario Kopischke nach
einem Schuss von Stafan Hirdina glänzend (8.). Beim Führungstreffer
allerdings vertändelten die Blau Weißen den Ball und halfen so
tatkräftig mit (10.).
Nach dem furiosen Auftakt kamen die Gäste aus Polz besser ins
Spiel und hatten durch Thilo Wilkens die erste Torchance.
Dem gut herausgespielten 2:0 in der 30. Minute folgte das 3:0, bei
dem ein Polzer Abwehrspieler noch die Möglichkeit hatte die
Situation zu klären. Er traf aber nicht den Bal, so dass dieser
ins Tor trudelte. Bei dieser Rettungsaktion verletzet sich Mario
Kopischke, ihm gelten die Genesungswünsche der Mannschaft. Mit
dem 4:0 Halbzeitstand war das Spiel praktisch entschieden. Dass an
diesem Tag nicht einmal ein, an Thilo Wilkens verursachter
Fouelfmeter verwandelt wurde, passt zum Spiel der Gäste (48.).
Der Polzer Ehrentreffer von Jon Mäder nach Vorarbeit von Thilo
Wilkens sollte angesichts des 6:1 Endstandes nur eine kleine
Ergebniskosmetik sein.
SV Blau Weiß Polz: Kopiscke (39. Renell), Schult, Ranft, Neumann,
Mäder, B. Jerichow, Knaack, Möller, Trinowitz, Becker,
Wilkens
Polzer machten erst in der Schlussphase alles
klar
Blau
Weiß Polz – Grevesmühlener FC
3:0 (1:0)
27.08.2011 - Das Ergebnis täuscht ein wenig
über den Spielverlauf hinweg. Die Angelegenheit war keineswegs
eindeutig, die Entscheidung fiel erst durch einen Doppelschlag in
den Schlussminuten. Gerade spielerisch ließ der Auftritt der Blau
Weißen noch viel Luft nach oben. In der ersten verheißungsvollen
Polzer Szene erkämpfte sich Thilo Wilkens, war aber
mutterseelenallein auf weiter Flur (3.), Jon Mäder übersah bei
seinem harmlosen Abschluss den besser platzierten Mitspieler (4.).
Ein einfacher langer Pass stelle die Polzer Defensive vor arge
Probleme. Letztlich trudelte der Ball am Pfosten vorbei (8.).
Beide Hintermannschaften wirkten nicht immer sattelfest. Bei einem
gefährlichen Distanzschuss war der wie schon in der Vorwoche
Stammkeeper Mario Kopische vertretende und stark haltende
Fred Nowe erstmals gefordert (17.). Auf der anderen Seite sorgte
ein überzeugender Benny Jerichow für Jubel im Polzer Lager. Von
Thilo Wilkens in Szene gesetzt. Traf der Stürmer sehenswert mit
einem Direktschuss unter die Latte 26.). Wirklich durchdachte
Angriffe blieben die Ausnahme. Gegen Ende der ersten Halbzeit ging
es hektisch zu, bestimmten kleine Fouls das Spiel. Hier ließ der
Schiedsrichter Durchsetzungsvermögen vermissen. Nach einer kurz
abgewehrten Ecke stellte der 46- jährige Nowe seine nach wie vor
guten Reflexe unter Beweis (40.). Aber für ihn hätte es kurz
nach dem Seitenwechsel wohl wenig zu halten gegeben. Als Zwei
Abwehrspieler einen Freistoss verpassten, jagte ein Grevesmühlener
den Ball freistehend an den Pfosten (48.). Auch in der Folge ging
die größte Torgefahr von Standardsituationen aus. Thilo Wilkens
scheiterte am Grevesmühlener Keeper (50.), Marco Ranft verfehlte
nur knapp das Ziel(54.). fast im Gegenzug bewahrte Fred Nowe
in einer 1:1 Situation dien Ruhe und behielt die Oberhand (56.).
Dass sein Gegenüber ebenfalls zu den Guten seiner Zunft zählt,
bewies er bei dem bis dahin wohl besten Polzer Angriff. John Mäder
legte genau im richtigen Moment auf Ronny Schult ab, doch dessen
Direktabnahme parierte GFC Keeper Hannes Sikora mit tollem Reflex.
(65.). In dieser Phase ging es hin und her. Steffen Trettin musste
eigentlich den Ausgleich markieren, kam aber nicht an Fred Nowe
vorbei (68.). Ein Distanzschuss war die letzte vielversprechende
Aktion der Gäste (72.). Grevesmühlen verschob in der
Schlussphase gezwungenermaßen weiter nach vorne und öffnete
dadurch Räume. Die Blau Weißen wussten damit relativ wenig
anzufangen bis „ein typischer Wilkens“ das umjubelte 2:0 und
damit die Vorentscheidung brachte. Aus der eigenen Hälfte in
Szene gesetzt, ging der Polzer Kapitän auf und davon, ließ
Gegenspieler und Torwart aussteigen und schob ein (87.).Durch
diesen Treffer offensichtlich auf den Geschmack gekommen, düpierte
Thilo Wilkens in der Schlussminute gleich mehrere Gegenspieler und
hatte auch noch denn Blick für den mitgelaufenen Benny Jerichow,
der mit seinem ersten Doppelpack den 3:0 Endstand markierte. Blau
Weiß Polz: Nowe – Hoppe, Ranft, (88. Renell), Neumann,
Trinowitz, Schult, Möller, Mäder, Knaack (71. Becker), Wilkens,
B. Jerichow
Festlichkeiten
- 90 Jahre SV Blau-Weiß Polz
Zwei Vereinsidole mit Gold geehrt
01. August 2011 | von Harald Schulz -
Die Chronik Blau Weiss Polz unter » Geschichte
Foto1: Die Ehrennadel in Gold erhielt Vereinsidol Otto Ohnesorge (rechts)
aus den Händen von KFV-Vorsitzenden Wolfgang Gottschling (Mitte).
Vorsitzender Peter Franke gratulierte.
Foto2: Besondere Stützen des Vereins sind Ingo Runow, Manuela Schult und
Jörg Jahncke (von links). Sie erhielten Ehrennadeln des
Kreissportbundes. Fotos: Harald Schulz
POLZ - Der Sportverein Blau Weiß Polz besteht seit 90
Jahren. Die Mitglieder dieser von Laudator und Chronisten Theo
Mundt vergangenen Freitagabend auf der Festveranstaltung als ländlichen
Sportverein bezeichneten Gemeinschaft zeigten an diesem Abend, wie
vor neun Jahrzehnten ihr Verein überregional eine
Ausnahmestellung einnimmt: Ein einzigartiger Zusammenhalt im
sportlichen wie kameradschaftlichen Sinne über die Jahre. Dem
SV-Vorsitzenden Peter Franke fiel es dann auch leicht, allen
Mitgliedern, Freunden, Sponsoren und nicht zuletzt den Fans der Fußballsparte
für ihre Verbundenheit zu danken. Einen besonderen Dank schickte
der Vorsitzende in Richtung Minister Till Backhaus, mit dessen
Unterstützung es gelang, das Gemeinschaftshaus im Jahre 2002 zu
bauen. Das dieses Schmuckstück zu einem solchem wurde, dafür
hatten viele freiwillige Polzer SV-Anhänger tatkräftig in ihrer
Freizeit angepackt.
Das nicht nur der Rasen auf dem Sportplatz besondere Pflege
bedarf, diese Aufgabe nahm der Vorsitzende auch für die Pflege
der Sponsoren in Anspruch. Ohne diese stetige Unterstützung könne
der derzeitige finanzielle hohe Aufwand nicht gehalten werden. Ein
zweites Faustpfand für die kommenden zehn Jahre sei das gute
Miteinander mit der Amts- und Stadtverwaltung. Hier habe es in den
vergangenen Jahren ein spürbares Miteinander gegeben. Ein Lob,
das Bürgermeisterin Renate Vollbrecht gern bestätigte. Nichts
desto trotz, so ihre loyale Einstellung als Bürgermeisterin gegenüber
beiden Sportvereinen im Bereich Dömitz, müsse ausgewogen mit den
finanziellen Zuwendungen umgegangenen werden. Dass diese unter dem
Druck der Politik immer knapper werden, monierte auch
Amtsvorsteher Burkhard Thees. Die Zusage beider
kommunalpolitischen Spitzenvertreter, für den Sport und den
Nachwuchs die freiwilligen Leistungen offen zu halten, gab es großen
Applaus.
Den ernteten dann ebenso verdiente Vereinsmitglieder, deren Spuren
bis in die jüngste Zeit des gleich in mehreren Sparten
erfolgreichen Vereins zu finden sind: Otto Ohnesorge ist solch ein
Blau Weiß-Haudegen. Ihm verlieh der Vorsitzende des Kreisfußballverbandes
(KFV) Westmecklenburg, Wolfgang Gottschling, die KFV-Ehrennadel in
Gold. Die Ehrennadel des Kreissportbundes (KSB), Manfred Siemer,
verlieh dem unermüdlichen Sportkameraden Ingo Runow diese
Auszeichnung in Gold. Die KSB-Ehrennadel in Silber erhielt Manuela
Schult, die seit 30 Jahren die Frauen-Gymnastikgruppe als Leiterin
sportlich ein Vorbild ist. Die Ehrennadel in Bronze wurde Fußball-Sektionsleiter
Jörg Jahncke ans Revers geheftet. Für ihre Verdienste um das
Vereinswohl ehrte der Blau Weiß-Vorstand die Mitglieder Annette
Fentzahn sowie Leonhard und Helmut Weitmann.
Das 90-jährige Bestehen wurde am Sonnabend und Sonntag ebenfalls
im besonderen Maße gefeiert. Höhepunkt war Sonnabend der
Tanzabend, in dessen Verlauf Radio-Moderator und Comedian Leif
Tennemann mit humoristischen Lob und Seitenhieben auch die vielen
SV-Gäste begeisterte.
Begeistert waren auch die Kicker von "Sauerland-Event"
vom fußballerischen Können der ersten Elf des Gastgebers. So
lernten die Box-Stars und WM-Größen Sebastian Sylvester,
Sebastian Zbik und Jürgen Brämer, dass es beim Kampf auf dem
Rasen wenig hilft, in Gedankenblitze schnelle Fäuste einzusetzen.
Viel besser sind dabei ein helles Köpfchen, schnelle Beine und ab
und zu ein fairer Stopp ohne Körperkontakt.
29.07.2011
- Die Festsitzung zum 90 jährigen Bestehen war mit über 100 Gästen
sehr gut besucht und wurde zu einer gelungenen
Veranstaltung des Gastgebers.

In
einem gutklassigen Spiel gegen die Prominentenauswahl von Trainer
Karsten Röwer, bei der u.a. die Ex-Weltmeister Sebastian
Sylvester,
Sebastian
Zbik und Jürgen Brähmer mitwirkten, setzen sich die Blau Weißen
erwartungsgemäß durch.

Boxtrainer führte Regie im Mittelfeld
POLZ - Sportlicher Höhepunkt und zugleich würdiger
Abschluss der Feierlichkeiten zum 90-jährigen Bestehen des SV
Blau Weiß Polz bildete am vergangenen Wochenende das mit Spannung
erwartete Fußballspiel gegen die Prominentenmannschaft von Box
Trainer Karsten Röwer.
Wer gedacht hatte, den Blau-Weißen steckt noch der 4:2-Sieg des
Vortages gegen den Landesligisten Malchower SV II und die
vorabendliche Feier noch erheblich in den Knochen, sah sich getäuscht.
Gegen die mit den Ex-Boxweltmeistern Sebastian Sylvester,
Sebastian Zbik und Jürgen Brähmer angereisten Gäste erspielten
sich die Polzer nach kurzer Phase des Abtastens zur Halbzeit einen
6:1-Vorsprung.
In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste um den spielstarken
Karsten Röwer, der im Mittelfeld Regie führte, besser ins Spiel.
Jetzt zeigte sich ihre bessere Kondition. Bei Jürgen Brähmer
blitzte dagegen nur ansatzweise sein fußballerisches Talent auf.
Im Tor der "Promielf" wurde Ralf Stamer zum besten
Spieler seiner Mannschaft und zeigte, dass er einmal das
Torwartspiel erlernt hat. Er vereitelte etliche gute Polzer
Chancen. So gewann der Gastgeber die zweite Halbzeit nur knapp.
Der 9:3-Endstand - Tore von Thilo Wilkens 3, Michael Jennrich 3,
Benny Jerichow, John Mäder und Enrico Knaack auf Polzer Seite und
durch der agilen Enad Licina 2 sowie Sebastian Sonntag für die
Boxer - war am Ende zweitrangig. Am Ende stellt diese Begegnung für
alle Beteiligten, vor allen aber für die Polzer Spieler und
Zuschauer ein einmaliges Erlebnis dar.
Dafür gilt dem Freund und Trainer Karsten Röwer sowie seinem
Team ein herzliches Dankeschön, denn sie bescherten den Polzern
einen weiteren Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Ganz nebenbei
dürften alle Gästespieler einige neue Fans dazu gewonnen haben.
Eine
Erfolgsgeschichte unseres Sportvereins begeht sein 90-jähriges
Jubiläum. Für ein
umfangreiches und anerkanntes,
kulturelles und sportliches Leben ist
unser Verein mit seinen Mitgliedern in vielen Bereichen ein
beliebter Anlaufpunkt.
Projekte
wie unser Dorfgemeinschaftshaus und unsere siegreichen Fußballmannschaften
lassen uns auf eine erfolgreiche
Vereinsgeschichte zurückblicken.
Feiern
Sie mit uns gemeinsam!
Wir
laden Sie herzlich zu unserem Festwochenende ein.
Erlebnisreiche
und sportliche Tage finden statt:
29.07.2011
-
Festveranstaltung für geladene Gäste
Ehrungen langjährig, aktiver Mitglieder
30.07.2011
-
Breitensport für Jedermann ab 11.00 Uhr
z. B. Kegeln, Schießen, Angelspiel (mit Gewinnpreisen)
Hüpfburg, Ponyreiten für Kinder
Großkickeranlag
-
Fußballspiele
11.00 Uhr C-Junioren Blau Weiß Polz – Hagenower SV
13.00 Uhr Blau Weiß Polz II - SG Breese/Langendorf
15.00
Uhr Blau Weiß Polz - Malchower SV II
-
Tanz für alle ab 19.30 Uhr
Augen- und Ohrenschmaus
31.07.2011
-
Fußballspiel D- Junioren ab 11.00 Uhr
-
Frühschoppen mit Blasmusik ab 11.00 Uhr
Kinderschminken
-
Fußballspiel –
13.00
Uhr Blau Weiß Polz - Prominentenauswahl „Sauerland Event“
(z.B. J. Brähmer, S. Sylvester)
Berlin mit Boxtrainer Karsten Röwer
Für
das leibliche Wohl ist vielfältig gesorgt.
Wir
freuen uns sehr Sie begrüßen zu dürfen!
Der
Vorstand
Änderungen
vorbehalten!
Vorbereitungsspiele
Saison 2011/12
Sonnabend, den 23.07.11
15.00 Uhr Blau Weiß Polz - Einheit
Perleberg
Sonnabend, den 23.07.11
15.00 Uhr Schwarz Weiß Eldena - Blau Weiß Polz
II
Sonntag, den 24.07.11
15.00 Uhr Blau Weiß Polz II - SV Groß
Buchholz
Sonnabend, den 6.08.11 14.00 Uhr
Reckenziener SV - SV Blau Weiß Polz
Ordentlicher Auftritt zu wenig
für Punktgewinn
Lübzer SV - SV
Blau Weiß Polz 2:1 (1:0)
Krasser Abwehrfehler kostete mögliches Unentschieden
22.08.2011 - „Die Mannschaft hat sich
angesichts der vier zu ersetzenden Stammspieler wacker
geschlagen, aber wenn man das gesamte Spiel betrachtet , geht
der Lübzer Sieg vollkommen in Ordnung“, schätzte man im
Lager der Blau Weißen die 1:2 Auftaktniederlage beim letzt- jährigen
Staffelprimus realistisch ein.
Die Anfangsphase gehörte eindeutig der Heimelf, die schon in
der 6. Minute von der fehlenden Abstimmung in der gegnerischen
Hintermannschaft profitierte. Andre Ohlrich zog eine Flanke
flach vor das Tor, wo der durchgelaufene Florian Schwarz
praktisch nur noch den Fuß hinhalten brauchte – 1:0.
In der Folge versäumten es die Lübzer die Führung auszubauen,
was nicht zuletzt an Fred Nowe im Polzer Tor lag. Der 46 jährige
parierte z.B. eine Volleyabnahme in Klassemanier (9.). Von den
Blau Weißen war in der ersten Halbzeit offensiv nur bei
Standardsituationen etwas zu sehen. Im Anschluss an eine Ecke
wurde ein Kopfball von Ronny Schult auf der Linie geklärt, bei
seinem zweiten Versuch war Sebastian Haase reaktionsschnell im
bedrohten Eck und hielt (14.). Einen halbhoch in den
gegnerischen Strafraum gezogenen Freistoß verpassten Enrico
Knaack und John Mäder nur knapp (19.).
Auf der anderen Seite durften sich die Gäste bei Fred Nowe
bedanken, dass es zur Pause beim 0:1 blieb. Zunächst fischte
der Polzer Keeper einen platzierten Freistoß von Andre Olrich
aus dem Winkel (30.), und als seine Vorderleute praktisch mit
dem Halbzeitpfiff bei einem hohen Ball total verschätzten, war
er erneut zur Stelle (45.).
Ihre stärkste Phase hatten die Polzer direkt nach dem
Seitenwechsel. Als Sebastian Haase den Ball bei einem Freistoß
nur abklatschen konnte, staubte Ronny Schult zum 1:1 ab (51.).
Die Lübzer erarbeiteten sich zwar schnell wieder ein
spielerisches Übergewicht, gingen aber oft zu hektisch vor oder
fanden in Fred Nowe ihren Meister.
Erst ein krasser Schnitzer ermöglichte der Heimelf den
Siegestreffer. Ein hoher Ball wäre ohne die unfreiwillige
Mithilfe eines Abwehrspielers wohl ungefährlich im Toraus
gelandet.
Stattdessen missglückte sein Kopfballversuch zur perfekten
Vorlage für Alexander Hinz, der wenig Mühe hatte das 2:1 zu
erzielen (76.).
Den Gästen fehlten die Möglichkeiten zu einer erneuten
Antwort. Ein Freistoß von John Mäder, der über die Latte
strich, bot die letzte Ausgleichschance. (89.). Blau
Weiß Polz: Nowe – Hoppe, Schult, Ranft, Trinowitz, Renell, Mäder,
Wacker, B. Jerichow, Becker, Knaack
SV Blau Weiß Polz - Groß Stieten 2:0
(1:0)
Versöhnlicher Saisonabschluss
29.05.2011 - Einen versöhnlichen Saisonabschluss hatten sich die
Polzer zum Ziel gesetzt und der gelang nach einer überzeugenden
Leistung.
Zu kritisieren war lediglich wieder einmal die unzureichende
Chancenauswertung.
Nach guter Vorarbeit scheiterte der Kapitän ebenso wie Benny
Jerichow am starken Gäste- Keeper (26. und 36.). Kurz vor der
Pause war es dann endlich soweit: Einen mustergültig
vorgetragenen Angriff schloss Sebastian Müller zum 1:0 ab (43.).
Mit einer weiteren Glanzparade scheitere Benny Jerichow erneut am
Stietener Torwart (45.+1).
Auch die 2. Halbzeit gestalteten die Gastgeber hoch überlegen.
Ronny Schult setzte einen Schuss aus zentraler Position über das
Tor (57.).
Nur zwei Minuten später markierte Maik Becker nach guter Ablage
von Thilo Wilkens das überfällige 2:0 (59.).
Warum ein klares Foul an Steffen Brinkmann nicht zum Elfmeter führte,
war allen unklar. Weitere gute Chancen von Enrico Knaack, Thilo
Wilkens und Ronny Schult blieben ungenutzt, so dass der Gast noch
gut bedient war. Lediglich in der 75. Minute konnte Mario
Kopischke seien derzeit gute Form nachweisen.
Blau Weiß Polz: Kopischke – Willuweit, Hoppe, Schult, Ranft,
Leppin (55.Wacker), Müller, Becker , Wilkens, Brinkmann (68,
Knaack), B. Jerichow
SV Blau Weiß Polz
- Landesliga West Mecklenb./Vorp. 2010/2011
Statistik Stand 26. ST
Keeper im Polzer Waldstadion die besten Spieler
auf dem Platz
14.05.2011 - Blau Weiss Polz - SpVgg
Cambs-Leezen 1:1 (1:0)
Dass die Partie zwischen dem SV Blau Weiß Polz und der SpVgg.
Cambs/Leezen 1:1 endete, lag nicht zuletzt an den starken Keepern
auf beiden Seiten.
Auf Grund klarer Chancenvorteile war das für die Blau Weißen in
jedem Fall ein unbefriedigendes Resultat.
Nach mustergültiger Vorarbeit von Stefan Brinkmann köpfte Benny
Jerichow gekonnt zum frühen 1:0 für den Gastgeber ein (17.).
Doch auch der Gast zeigte Offensivqualitäten, denn wenig später
bewahrte Mario Kopischke sein Team mit zwei Glanzparaden vor
Gegentoren.
Der Cambser Schlussmann tat es ihm bei zwei platzierten Schüssen
der Polzer gleich (30. und 32. ). Es entwickelte sich ein Offener
Schlagabtausch und die Angriffsreihen sowie die Torhüter standen
weiter im Mittelpunkt. Es entwickelte sich ein Polzer Chancenübergewicht
aber auch der heute glänzend aufgelegte Mario Kopischke musste
mehrfach glänzen.
Sein Gegenüber behielt gegen Benny Jerichow (55.) und
Enrico Knaack (80.) die Oberhand. Warum bei einem Foul an Stefan
Brinkmann der Elfmeterpfiff ausblieb war allen Zuschauern ein Rätsel.
Hier hatte der Schiedsrichter wohl einen „Blackout“, so dass
den Polzern die mögliche Spielentscheidung versagt blieb. So fiel
statt des 2:0 auf der anderen Seite nach einer Ecken das 1:1
(83.). Und da auch Thilo Wilkens am Keeper scheitere und Steffen
Willuweit aus der Drehung verzog (87.) war das zugleich der
Endstand. Eine alte Weisheit fand erneut ihre Bestätigung: Wenn
du vorne die Tore nicht machst, wirst du hinten bestraft.
Blau weiß Polz: Kopischke – Möller, Hope (46. Ranft), Chr.
Jerichow, Leppin, Becker, Mäder (65. Knaack), Wallbaum, Brinkmann
(76. Willuweit), Wilkens, B.Jerichow
Polzer zeigen im Derby große Moral
10. Mai 2011 | von Thomas Willmann
Vor
den Toren herrschte Hochbetrieb: Hier
muss sich der Polzer Routinier Steffen Willuweit gegen das SG-Duo
Steffen Kretschmer (16) und Jens Richter behaupten.
Willmann
GRABOW - Es ist vollbracht: Das Kreis-Derby der Fußball-Landesliga
zwischen SG 03 Ludwigslust/Grabow und SV Blau-Weiß Polz, das im
Vorfeld für so viel Diskussionsstoff gesorgt hatte, ist am
Mittwochabend im Grabower Waldstadion absolut reibungslos über
die Bühne gegangen. Und die Partie hatte fußballerisch eine
Menge zu bieten. Vor 320 Zuschauern behielten die Polzer wie schon
im Hinspiel mit 4:3 die Oberhand. Wer bei Buchmachern nach 40
Minuten auf dieses Ergebnis getippt hätte, wäre reich geworden.
Denn da hatte die SG 03 gerade das 3:0 erzielt.
Die bereits zweimal verlegte Partie schien zunächst auch
weiterhin unter keinem guten Stern zu stehen. Ein Zuschauer brach
kurz vor Spielbeginn zusammen, Notarzt und Rettungshubschrauber
kamen zum Einsatz. Letztlich konnte der Mann vor Ort stabilisiert
und per Rettungswagen ins Krankenhaus nach Ludwigslust gebracht
werden. Da sich der Anpfiff um eine halbe Stunde verzögerte, es
also erst um 19.30 Uhr losging, mutmaßte der ein oder andere
schon, dass es mit den Lichtverhältnissen eng werden könnte.
Schließlich gibt es im Grabower Waldstadion kein Flutlicht.
"Nur die Ruhe, wir ziehen das in jedem Fall durch",
hielt man von offizieller Seite sofort dagegen.
Polzer Tor in Nachspielzeit leitete die Wende ein
Nach nervösem Beginn führte gleich der erste Angriff der SG 03
zum Torerfolg. Der völlig freistehende Patrick Breß setzte den
Ball an den Pfosten, den Abpraller drückte Steffen Kretschmer über
die Linie (8.). Auf der anderen Seite konnte John Mäder aus einer
missglückten Abseitsfalle kein Kapital schlagen (10.). Alles
schien frühzeitig für die Heimelf zu sprechen, als Patrick Breß
nach mustergültigem Konter Jens Richter in Szene setzte und der
überlegt zum 2:0 abschloss (13.). Für ein erstes Polzer
Lebenszeichen sorgte John Mäder, der SG-Keeper Steffen
Schlichting zu einer Parade zwang (22.). Als aus einer Ecke für
die Blau-Weißen ein weiterer schneller Gegenzug resultierte, lag
das 3:0 in der Luft. Tim Lüdeke verzog nur knapp (25.). Beide
Teams verpassten in der Folge bei gut vorgetragenen Angriffen je
einmal den Abschluss, bevor es erneut laut auf der Tribüne wurde.
Oliver Bahls lief in eine von Jens Richter auf den kurzen Pfosten
gezogene Ecke und nahm das Tempo mit, so dass sein Kopfball zum
unhaltbaren "Torpedo" wurde (40.). Die Gastgeber hätten
in einer Überzahlsituation sogar weiter erhöhen können,
brachten sich durch einen Fehlpass aber selbst in Bedrängnis.
Beim anschließenden langen Schlag in die Polzer Spitze schien man
gedanklich schon in der Kabine. Nicht so Thilo Wilkens, der den
Ball mit rechts annahm und mit sehenswertem Linksschuss zum 1:3
ins Netz setzte.
Es war jedem im Stadion klar, dass dieser Treffer in der
Nachspielzeit den Gästen Aufwind für die zweite Halbzeit geben würde.
Und so traten sie dann auch auf. Unverständlich war allerdings,
warum auf der anderen Seite die SG 03 trotz der nach wie vor glänzenden
Ausgangssituation das Fußballspielen einstellte. Man überstand
die kritische Phase nach dem Wiederanpfiff zwar schadlos, konnte
aber kaum noch für konstruktive Entlastung sorgen. Vom planvollen
Konterspiel der ersten 45 Minuten war nichts mehr zu sehen. Polz
übernahm eindeutig das Kommando auf dem Platz, und die Chancen häuften
sich. Konnte Steffen Schlichting sein Team mit zwei starken
Aktionen zunächst noch vor dem Anschlusstreffer bewahren (59. und
61.), so war auch er geschlagen, als John Mäder auf Vorarbeit von
Robert Wallbaum frei vor ihm auftauchte (66.). Für viel Aufregung
sorgte das 3:3, das nur drei Minuten später fiel. Zum
wiederholten Mal zog Stefan Brinkmann auf und davon und passte
flach in die Mitte zu Thilo Wilkens, der eigentlich einen Haken zu
viel machte. Doch ein Verteidigerbein beförderte den Ball in
Richtung Tor. Der anschließende Rettungsversuch kam aus Sicht der
SG 03 noch rechtzeitig, während die Polzer jubelten und dabei die
entscheidende Unterstützung vom Schiedsrichterassistenten
bekamen, der "Tor" sig nalisierte.
Die Blau-Weißen wollten die gegnerische Verunsicherung natürlich
nutzen, um das Spiel komplett zu drehen und mehr als einen Punkt
mitzunehmen. Die Möglichkeiten waren auch da. Allerdings schien
Thilo Wilkens schon fast zu verzweifeln, als er drei Kopfbälle
innerhalb kürzester Zeit nicht ins Ziel brachte. Ein Drehschuss
des eingewechselten Matthias Zimmermann sorgte auch auf der
anderen Seite noch einmal für Torgefahr, wurde aber von Mario
Kopischke pariert (82.). Wie schnell ein Torwart zur tragischen
Figur eines Fußballspiels werden kann, machte die 87. Minute
deutlich. Steffen Schlichting, der bis dahin eine starke und
absolut fehlerfreie Partie abgeliefert hatte, ließ sich von
Robert Wallbaum überraschen. Der schlug einen Freistoß nicht wie
allgemein erwartet hoch in den Strafraum, sondern zog ihn flach
aufs Tor. Der Ball rutschte "Schlicke" durch - 3:4.
Auch die letzten Szenen dieses turbulenten Spiels gehörten den Gästen.
Ein weiterer Wallbaum-Freistoß zischte knapp vorbei (90.), Maik
Becker schloss einen Konter mit Schuss an den Außenpfosten ab
(90.+2). Das störte im Polzer Lager niemanden mehr, als der
Schiedsrichter wenig später abpfiff. Spieler und Betreuer lagen
sich jubelnd in den Armen, während die Enttäuschung auf der
anderen Seite riesengroß war.
Zu den aufmerksamen Beobachtern zählte die Polizei. Man sei gut
aufgestellt gewesen, es habe aber keine polizeirelevanten
Ereignisse gegeben, resümmierte Polizeioberrat Christian
Eichwitz. Es sei allerdings schon notwendig gewesen, präventiv Präsenz
zu zeigen, betonte der Einsatzleiter. Erfreulicherweise konnten
sich die Einsatzkräfte an diesem Abend auf die reine
Zuschauerrolle beschränken.
SG 03 Ludwigslust/Grabow: Schlichting - M. Duske, Diehn, Radeck,
J. Duske, Feldmann, Lüdeke (79. Kaatz), Richter, Kretschmer,
Bahls (79. Zimmermann), Breß.
Blau-Weiß Polz: Kopischke - Willuweit, Hoppe, Ch. Jerichow,
Leppin, Müller, Mäder (88. Becker), Wallbaum, Brinkmann (90.+2
Jenrich), Wilkens, Knaack (53. B. Jerichow).
Gemessen am Spielverlauf – Remis nur ein Trostpreis
PSV Wismar – SV Blau Weiß
Polz 1:1 (1:1)
07.05.2011 - Hätte man den Polzer
Landesliga-Fußballern vor dem Anpfiff angeboten, einen Punkt vom
Tabellendritten mitzunehmen, hätten die Blau-Weißen vielleicht
angenommen. Gemessen am Spielverlauf war das erreichte 1:1 dann aber
definitiv zu wenig.
Die Gäste erwischten einen Traumstart. Thilo
Wilkens eroberte in Höhe der Mittellinie den ball, marschierte in
unnachahmlicher Art bis zum gegnerischen Strafraum durch und
erzielte mit platziertem Flachschuss das 0:1 (5.).
In einer an Höhepunkten armen ersten Halbzeit
reichte einem, ansonsten in der Offensive harmlose agierenden PSV
ein durchdachter Spielzug zum Ausgleich. Die Polzer Abwehr sah bei
dem über die linke Seite vorgetragenen Angriff nicht gut aus. Nach
mustergültiger Vorarbeit brauchte ein Spieler nur noch den Fuß
hinzuhalten (23.). John Mäder hätte die Gäste wieder in Führung
bringen müssen, schoss aber nach flüssiger Kombination freistehend
den Torwart an (42.).
Im zweiten Abschnitt hatte Blau Weiß eindeutig
mehr vom Spiel und auch weitere gute Chancen. Sebastian Müller
verzog knapp (48.), bei einem Zuspiel in die Spitze war der PSV-
Keeper den berühmten Tick schneller als Stefan Brinkmann (58.).
Thilo Wilkens kam nach einem Freistoß unbedrängt zum Kopfball, der
aber zu ungefährlich wurde. Nur eine Minute später strich ein Müller
– Schuss am Lattenkreuz vorbei. Wenn es ganz dumm gekommen wäre,
hätte man sogar den einen Punkt eingebüßt. Ein hoch in Richtung
Polzer Strafraum geschlagener Ball sprang auf dem Kunstrasen auf und
entwickelte sich zur tückischen Bogenlampe (72.), die nur knapp das
Ziel verfehlte.
Blau Weiß Polz: Kopischke – Möller,
Chr. Jerichow,
Hoppe, Ranft (40. Leppin), Wallbaum, (87. Becker), Müller,
Wilkens, Mäder, Brinkmann, Knaack (63. B.Jerichow)
Erneute Polzer Niederlage
02.05.2011 - Es passte zur derzeitigen Situation, dass es für die
Polzer trotz einer deutlichen Leistungssteigerung nicht zum
verdienten Punktgewinn gegen Dynamo Schwerin reichte. Die Chancen
waren da, in der einen oder anderen Szene fehlte auch das nötige Glück.
In einer relativ ereignisarmen Anfangsphase erwischte die Heimelf
einen Auftakt nach Maß. Als Benny Jerichow zu Fall kam, war der
Elfmeterpfiff unumstritten. Jon Mäder verwandelte sicher (10.).
Gleich die erste nennenswerte Schweriner Offensivaktion endete mit
dem Ausgleich. Ein unnötiges Foul bescherte den Gästen einen
Freistoß am rechten Strafraumeck. Maik Berndt flankte scharf in
Richtung Tor, weder Freund noch Feind kamen heran.
Torwart-Routinier war offensichtlich so irritierte, dass er dem Ball
nur hinterher schaute und ihn anschließend aus dem Netz holen
musste (20.).
Die nächste Szene für die Polzer resultierte aus einem abgefälschtem
Schuss den John Mäder gut annahm aber am Tor vorbei schob (25.).
Nach einer gewissen Anlaufzeit entwickelte sich die
spielentscheidende Schlussphase. Sebastian Müller wurde im letzen
Moment abgeblockt (68.), beim anschließenden Konter war Fred Nowe
gefordert und reagierte gut. Eine Einzelaktion, die Marcel Grube
gekonnt gegen den rauslaufenden Torwart vollendete, brachte
die Spielentscheidung (73.). Jetzt musste der Gastgeber seine
Offensive verstärken. Endlich wurden Torchancen herausgespielt.
Steffen Brinkmann zwang Daniel Leistikow zur Glanzparade (85.). Der
Schweriner Keeper behielt auch gegen Steffen Willuweit gekonnt die
Oberhand (87.) und hatte zudem das Glück des Tüchtigen, als ein
Kopfball von Robert Wallbaum die Latte touchierte. Die letzte
Torchance bot sich erneut Steffen Willuweit, der nach Flanke von
Enrico Knaack einnicken wollte, das Tor aber knapp verfehlte
(90.+1).
SV Blau Weiß Polz: Nowe – Möller, Hoppe (81.
Knaack), Chr. Jerichow, Ranft, Leppin, Müller, Mäder, Wallbaum,
Brinkmann, B. Jerichow (72. Willuweit)
SC AWO verschafft sich etwas Luft
18. April 2011 | von thow
HAGENOW - Während sich im Lager des SC AWO Hagenow
Freude und Zufriedenheit über den wichtigen Derby-Sieg gegen den SV
Blau-Weiß Polz breit machten, kommentierten die Gäste-Fans das 0:2
mit einem ratlosen Kopfschütteln: "Wie kann das sein. In der
Vorwoche schießen sie noch sechs Tore und heute so etwas?"
Die Anfangsphase war von Nervosität und wenig
durchdachten Aktionen auf beiden Seiten geprägt. Für die erste
nennenswerte Szene sorgte Julian Höhn, der Mario Kopischke von der
Strafraumgrenze vor leichte Probleme stellte (14.). Wenig später
musste derPolzer Keeper den Ball aus dem Netz holen. Ein verdeckter
Schuss von Marco Schwabe wurde zum Aufsetzer und ließ Kopischke
schlecht aussehen (23.). Einem schnell ausgeführten AWO-Konter
fehlte es an der nötigen Präzision (30.). Auf der anderen Seite
zog Stefan Brinkmann eine Flanke schön auf den zweiten Pfosten,
doch die Direktabnahme von Robert Wallbaum missglückte (33.). Die
größte Polzer Chance resultierte aus einem 20-m-Schuss von
Sebastian Müller, der über die Latte strich (38.). Der
Verbandsliga-Absteiger agierte ansonsten aber viel zu passiv, so
dass die Hagenower Führung völlig in Ordnung ging. Kurz vor der
Pause hatte Frank Lüdemann das 2:0 auf dem Fuß, wurde aber im
letzten Moment noch geblockt (40.).
In der Kabine der Blau-Weißen schienen deutliche
Worte gefallen zu sein. Die Gäste gingen nach dem Seitenwechsel
wesentlich entschlossener zu Werke und versuchten den Gegner früh
unter Druck zu setzen. Daraus ergab sich eine optische Überlegenheit.
Mehr als ein verunglückter Wallbaum-Abschluss (49.) und eine schöne
Direktabnahme von Maik Becker, die knapp das Ziel verfehlte (59.),
sprang aber nicht heraus. Ab der 64. Minute mussten die Hagenower
mit einem Spieler weniger auskommen. Christian Tügel sah Gelb/Rot.
Es war eine von vielen Karten, in einer trotzdem keineswegs unfair
geführten Partie. Die Gäste versuchten diese Überzahl
auszunutzen, indem sie den Ball laufen ließen. Ihre Angriffe waren
aber oft zu umständlich angelegt, um den Gegner ernsthaft in Bedrängnis
zu bringen. Da ging von den jetzt nur noch seltenen Hagenower
Kontern mehr Torgefahr aus. Bei einem Dropkick von Marcel Luttermann
musste sich Mario Kopischke schon mächtig strecken, um den Ball
noch über die Latte zu befördern (72.).
Das spielentscheidende 2:0 war zweifellos in die
Kategorie kurios einzuordnen. Die weit aufgerückten Polzer
leisteten sich im Spielaufbau einen Ballverlust und luden den Gegner
so zum Kontern ein. Danny Gebert lief alleine auf das linke
Strafraumeck zu und wollte wohl einen Mitspieler in Szene setzen.
Darauf spekulierte auch Mario Kopischke und orientierte sich in
Richtung Mitte. Die Flanke geriet aber zum überraschenden
Torschuss, der als Kullerball im kurzen Eck landete (78.). Den
Hagenowern war das natürlich völlig egal, sie feierten ihren
Torschützen. Die Blau-Weißen steckten zwar nicht auf. Es reichte
aber nur noch zu einer brenzligen Situation im AWO-Strafraum, die
letztlich im Toraus endete.
Nach dem Schlusspfiff verabschiedeten die Hagenower
Christian Friedrich, den es aus beruflichen Gründen für vier
Monate nach Australien verschlägt. "Frieder" hat aber
angekündigt, seinem Verein treu zu bleiben und anschließend wieder
die Fußballschuhe schnüren zu wollen.
SC AWO Hagenow: Többen - Tügel, Bone-Winkel, Schwabe, Luttermann,
Friedrich, Rudolf (46. Kuckling), Lüdemann, Höhn, Gebert,
Dietrich.
SV Blau-Weiß Polz: Kopischke - Willuweit, Ch.
Jerichow, Möller, Becker, Leppin (73. Knaack), Müller, Ranft,
Brinkmann, Wallbaum, B. Jerichow.
Kantersieg für Blau Weiß Polz
SV Blau Weiß Polz – Grevesmühlener FC 6:0 (4:0)
09.04.2011 - „Na bitte, geht doch“, dürfte man
im Polzer Lager gesagt haben. Nach den zuletzt so enttäuschenden
Vorstellungen haben die Blau Weißen zu einem Befreiungsschlag
ausgeholt. Leittragender war der Grevesmühlener FC, der im Polzer
Waldstadion an diesem Nachmittag sechs Tore „eingeschenkt“
bekam.Dass die Partie mit einer hochkarätigen Möglichkeit für die
Gäste begann (2.), schien für den Gastgeber wie ein Weckruf zu
wirken. Es dauerte allerdings bis zur 20. Minute, bevor Stefan
Brinkmann die erste nennenswerte Polzer Torchance hatte. Missglückte
der Abschluss in dieser Szene noch, so passte schon im nächsten
Anlauf alles. Brinkmann lief seinem Gegenspieler davon, legte den
Ball am Torwart vorbei und markierte das 1:0 (21.).
Das 2:0 war fast eine Kopie des Führungstreffers. Dabei
profitierte der Stürmer von einem schnell ausgeführten Freistoß
(27.). Ein Grevesmühlener Verteidiger erwies sich als
Spielverderber, in dem er auf der Linie klärend einen Brinkmann-
Hattrick verhinderte (35.). Wenig später sorgte Marco Ranft per
Volleyabnahme für das schönste Tor des Tages (37.). Praktisch mit
dem Halbzeitpfiff kam der agile Stefan Brinkmann doch zu seinem
dritten Tor. Die perfekte Vorarbeit lieferte Robert Wallbaum.
„Leute, ich möchte, dass wir zu null aus dem Spiel gehen, das hat
jetzt oberste Priorität“, gab Roland Meyer seinen Jungs in der
Kabine mit auf den Weg. Wohl ahnend, dass sich jetzt ein Schlendrian
einschleichen könnte. Aber natürlich war es dem Polzer Trainer
auch recht, dass Thilo Wilkens die zweite Halbzeit nach Doppelpass
mit Stefan Brinkmann mit dem 5:0 eröffnete (47.). In der Folge
schlichen sich dann doch einige Unkonzentriertheiten bis hin
zu krassen Fehlern in das Spiel der Blau Weißen ein, aus denen der
schwache Gegner aber kein Kapital schlagen konnte. Als Robert
Wallbaum einen, an Benny Jerichow verschuldeten Elfmeter zu ungenau
abschloss, so dass der Grevesmühlener Keeper parieren konnte, hielt
sich der Ärger in Grenzen (57.). Zumal Benny Jerichow in Erwartung
seines ersten Tores mitgelaufen war, und die uneigennützige Ablage
von Enrico Knaack zum halben Dutzend vollendete (86.).
Blau Weiß Polz: Kopischke – Möller, Hoppe,
Chr. Jerichow, Leppin, Ranft, (66. Maik Becker), Müller, Wallbaum
(76. Knaack), Wilkens, Brinkmann, B. Jerichow (90. Wachker)
In
Schlussminuten alles klar gemacht
04. April 2011 | von Thomas Willmann
Turbulenz im Polzer Strafraum: In dieser Szene können die Blau-Weißen
noch mit vereinten Kräften retten, doch der anschließende Eckball
führt zum Boizenburger 1:0.
BOIZENBURG - Im sechsten Anlauf hat es endlich geklappt: Die
Landesliga-Fußballer der SG Aufbau Boizenburg feierten mit dem 3:0
im Kreisderby gegen den SV Blau-Weiß Polz ihren ersten Erfolg nach
der Winterpause und schoben sich wieder auf den vierten
Tabellenplatz vor. Dagegen ging es für den Verbandsliga-Absteiger
runter auf Rang elf.
Der Aufsteiger war an diesem Tag sicher nicht um
drei Tore besser als die Gäste, der Sieg ging aber alles in allem
in Ordnung. Spielerisch bekamen die 100 Zuschauer keinen
Leckerbissen geboten. Allzu oft bestand der Spielaufbau aus lang in
die Spitze geschlagenen Bällen. Polz schien zunächst besser in die
Partie zu finden und hatte auch die erste klare Chance. Nach einer
Ecke schoss Enrico Knaack aus kurzer Distanz Aufbau-Keeper Alexander
Lamer mehr oder weniger an, der Abpraller landete auf der Torlatte
(11.). Auf der anderen Seite "wackelte" Fabian Lamer einen
Gegenspieler aus, traf dann aber nur das Außennetz (25.). In der
32. Minute wurde es turbulent im Gäste-Strafraum. Mario Kopischke
parierte gegen Stefan Beilfuß, der zweite Versuch wurde abgeblockt,
der dritte von Christian Jerichow auf der Linie geklärt. Allerdings
auf Kosten eines Eckballs, den Stefan Beilfuß relativ unbedrängt
zum 1:0 einköpfte (33.). Durch ein Zufallsprodukt bekam Marco Ranft
die Möglichkeit, fast postwendend auszugleichen. Seinem Kopfball
fehlte es aber am nötigen Druck (35.). Auf Vorarbeit von Thilo
Wilkens geriet Benny Jerichow in zentraler Position in Rücklage, so
dass sein Schuss weit über das Aufbau-Tor ging (38.).
Die erste nennenswerte Aktion nach dem Seitenwechsel
musste eigentlich den Ausgleich bringen. Zwei Boizenburger
Abwehrspieler behinderten sich gegenseitig und legten mustergültig
für Thilo Wilkens auf. Doch dessen Heber über Alexander Lamer
hinweg verfehlte das Ziel (50.). Der Blau-Weiß-Kapitän setzte auch
weiterhin die Akzente seines Teams. Er legte nach gutem Einsatz für
Benny Jerichow auf, der verzog (58.). Bei einem Wilkens-Kopfball
stand ein Aufbau-Verteidiger goldrichtig am Pfosten und klärte für
seinen geschlagenen Keeper (62.).
Das war’s aber auch schon von Polzer Seite. In der
Schlussphase kam nur noch die Heimelf zu Chancen. Stefan Beilfuß köpfte
freistehend über das Tor (67.), und auch Gunnar Kunzig verfehlte
das Ziel, nachdem Mario Kopischke eine Ecke gegen die tiefstehende
Sonne falsch eingeschätzt hatte (74.). Fabian Lamer verpasste nach
guter Vorarbeit von Stefan Hirdina zunächst noch die
Vorentscheidung (84.), machte aber wenig später das 2:0 (87.). Mit
der letzten Aktion erhöhten die Boizenburger auf 3:0. Stefan
Hirdina, der auch schon für Polz auf Torejagd gegangen ist,
profitierte von einem gegnerischen Abspielfehler und setzte Michael
Hardik in Szene. Der laufstarke Aufbau-Kapitän schloss überlegt
ins lange Eck ab (90.).
Aufbau Boizenburg: A. Lamer - Weißhaupt, Pfeifer, Muuß, Bülow
(59. Kunrede), Owe, Hardik, Kunzig, F. Lamer, Hirdina, Beilfuß (80.
Gellert).
Blau-Weiß Polz: Kopischke - Möller, Hoppe (46.
Becker), Ch. Jerichow, Leppin, Ranft, Mäder (71. Müller),
Brinkmann, B. Jerichow, Knaack, Wilkens.
SR: Voß (Schwerin)

Übergabe eines neuen Spielballs und mehrerer
Trainingsbälle durch den Sponsor und Geschäftsführer der
Genossenschaft für landwirtschaftliche Produktion Eldena e.G.,
Herrn Uwe Mäder – vielleicht ein gutes Zeichen für glücklichere
Spiele der Blau Weißen.
Polz eine Halbzeit lang erschreckend schwach
SV Blau Weiß Polz – SV Plate 2:3
(0:2)
19.03.2011 - „Verheerend“: Anders lässt sich die
Leistung der Polzer Landesligafußballer bei der 2:3 Heimniederlage gegen
den SV Plate kaum erklären. Zwei Tormöglichkeiten, die aus Standards
resultierten (6. und 35. ), mehr brachte der Gastgeber bis zur Pause nicht
zu Stande.
Der Tabellenvorletzte glänzte fußballerisch auch
nicht gerade, zeigte sich aber in der Ausnutzung seiner Chancen sehr
effektiv. Zentrale Anspielstation war Matthias Richter. Beim frühen
0:1legte Richter mustergültig auf (8.) und beim 0:2 ging ein mustergültiger
Konter voraus (43.). Vielleicht hatten die Polzer in dieser Szene darauf
spekuliert, dass ein Gegner den Ball angesichts eines verletzt auf
dem Boden liegenden Spielers ins Aus befördern würde.
Trainer Roland Meyer und Routinier Steffen Willuweit
fanden in der Kabine deutliche Worte. Und die schienen bei der
Mannschaft angekommen zu sein. Der aufgerückte Libero Willuweit sorgte
mit dem Anschlusstreffer selbst für neue Hoffnung (52.). Wenig später
sah der bereits verwarnte Plater Kapitän die Gelb/Rote Karte (55.).
Doch die Heimelf machte zu wenig aus ihrer Überzahl
und hatte zudem auch noch Pech sowie bei zwei strittigen Strafraumszenen
nicht den Schiedsrichter auf seiner Seite. So traf Robert Wallbaum zweimal
nur das Aluminium (56. und 79.). In der 84. Minute besiegelte dann
Matthias Richter mit dem im dritten Anlauf erzielten 1:3 die Polzer
Niederlage. Dass Robert Wallbaum in der Nachspielzeit einen an Sebastian Müller
verschuldeten Strafstoß sicher verwandelte, war reine Ergebniskosmetik.
Bleibt die ernüchternden Erkenntnis, dass auch gegen
einen vermeintlich schwächeren Gegner die Einstellung stimmen muss, dass
einige Stammspieler ihrer Form hinterher laufen und die Ausgeglichenheit
des Mannschaftskaders nach wie vor zu wünschen übrig lässt.
Blau Weiß Polz: Kopischke - Willuweit, Chr.
Jerichow, Maik Becker (65. Freitag), Leppin, Möller, Müller, Wallbaum,
Brinkmann, B. Jerichow, Knaack
Polzer können mit Remis gegen Spitzenreiter leben
12.03.2011 - Blau Weiss Polz - Lübzer SV 1:1
„Wir hatten vielleicht leichte Vorteile, aber alles in allem hatte
das Spiel keinen Sieger verdient. Beide Mannschaften haben sich nicht
gerade mit Ruhm bekleckert“, hieß es im Lager der Blau Weißen. Ihre fußballerischen
Höhepunkte hatte die Partei in der Anfangsphase. Die Polzer erwischten
einen Auftakt nach Maß. Robert Wallbaum bekam die zweite Chance, nachdem
er den Ball an den Pfosten gesetzt hatte, und die nutzte er abgeklärt zum
1:0 (6.). Die Führung hatte allerdings nicht lange Bestand. Ein missglückter
Klärungsversuch im Anschluss an eine Ecke geriet zur perfekten Vorlage für
Frank Kaltenstein, der aus kurzer Distanz vollendete. Das Geschehen
spielte sich in der Folge zumeist im Mittelfeld ab mit vielen verbissenen,
aber nicht überhart geführten Zweikämpfen.
Vor diesem Hintergrund war es für beide Seiten absolut unverständlich,
dass der Schiedsrichter „nur so mit Karten um sich geworfen hat“. Die
daraus resultierende Unterzahl für den Gast ergab die danach folgende
taktische Ausrichtung für die zweite Halbzeit. Der Tabellenführer
versuchte es überwiegend mit langen Bällen und setzte auf
Standardsituationen. Die Blau Weißen wollten dagegen über Konter zum
Erfolg kommen. In der 65. Minute verpassten John Mäder und Benny Jerichow
eine scharfe Eingabe nur um Zentimeter. Auf der anderen Seite bewahrte
Mario Kopischke seine Elf mit einer Glanzparade vor einem Rückstand
(76.). Fast hätte es für die Polzer doch noch zum Dreier gereicht.
Enrico Knaack ließ eine hoch in den Strafraum gezogene Flanke klug
passieren. Steffen Willuweit nahm den Ball freistehend mit der Brust an,
sein zu schwacher Abschluss landete aber genau in den Armen des Lübzer
Keepers.
Blau Weiß Polz: Kopischke – Möller, Hoppe, Leppin, Becker, Müller, Mäder
(ab. 80. Ranft), Wallbaum, Brinkmann (86. Willuweit), Wilkens, B.
Jerichow (71. Knaack)
Verdienter Polzer Auswärtssieg
Neumühler SV - SV Blau Weiß Polz 0:2 (0:0)
05.03.2011 - Mit dem festen Vorsatz, die Heimniederlage der Hinrunde
auszugleichen trat die Polzer Mannschaft selbstbewusst in Neumühle an.
Doch die vom Gastgeber äußerst kurzfristig auf 16.00 Uhr veränderte
Anstoßzeit sorgten nicht nur für Unruhe sonder auch arbeitsbedingt für
notwendige Änderungen der geplanten Mannschaftsaufstellung.
So hatte die Polzer Abwehr anfangs mit Abstimmungsschwierigkeiten zu kämpfen,
konnte sich aber im Verlaufe des Spieles deutlich steigern.
Höhepunkte der 1. Halbzeit waren aus Polzer Sicht zwei Aluminiumtreffer
und eine Großchance vom freigespielten Sebastian Müller, der am Neumühler
Torwart scheitere.
Aber auch der Gastgeber hatte bei einem Aluminiumtreffer die Möglichkeit
der Halbzeitführung. So ging es nach verteiltem Spiel in die Pause.
Im Verlauf der zweiten Halbzeit verdiente sich der Gast aus Polz den
Auswärtssieg durch mehr Initiative und Chancenvorteile. Vorentscheidend
war die, von Sebastian Müller in der 67. Minute nach Vorarbeit von John
Mäder erzielte Polzer Führung.
Jetzt waren die Gäste auf der Siegerstrasse und der eingewechselte
Enrico Knaack hatte die Vorentscheidung auf dem Fuß.Aber auch die jetzt
stabiler wirkende Polzer Abwehr musste volle Konzentration aufbringen
und der Polzer Keeper Mario Kopischke konnte seine Fähigkeiten unter
Beweis stelle, indem er eine Großchance des Gastgebers vereitelte und
damit die Führung sicherte.
Die Verantwortlichen wussten, dass ein 2:0 die Spielentscheidung
bedeuten und eine hektische Schlussphase verhindern würde. Konterräume
sollten sich angesichts des Spielstandes zwangsläufig ergeben.
Das Tor zum erhofften 2:0 fiel schließlich in der 84. Minute.
Thilo Wilkens „startete“ an der Mittellinie, ließ alle Gegner
stehen und legte uneigennützig auf den mitgelaufenen Stefan Brinkmann
ab, der sicher vollendete.
Damit gelang die Revanche für die Heimniederlage und die Mannschaft
tankte weiter Selbstvertauen und sollte für das Heimspiel gegen den
Spitzenreiter am nächsten Samstag gerüstet sein.
SV Blau Weiß Polz: Kopischke - Möller – Chr. Jerichow, Maik Becker
(ab 82. Kürschner), Wallbaum, Leppin, Müller, Mader, Brinkmann,
Wilkens, B.Jerichow (ab 74. Knaack)
Polz fehlte Konzentration vor dem gegnerischen Tor
Fußball – Landesliga
West: SV Blau Weiß Polz – Schweriner SC 0:0
26.02.2011 - Polz: „Das war
ein ordentlicher Rückrundenauftakt. Bei ein bisschen mehr Konzentration
im Abschluss hätten wir allerdings einen Sieg erarbeiten müssen“,
fasste der Polzer Trainer Roland Meyer das 0:0 seiner Mannschaft gegen den
Schweriner SC ziemlich treffend zusammen.
Wie angekündigt wurde das Spiel nicht
im Polzer Waldstadion, sondern auf dem Polzer Trainingsplatz ausgetragen,
der sich bei strahlendem Sonnenschein in ordentlichem Zustand präsentierte.
Optimale Bedingungen hatte sicher niemand erwartet.
Alle Akteure waren auf dem harten
Untergrund in erster Linie um Ballkontrolle bemüht und versuchten die
Fehlerquote möglichst gering zu halten. Nennenswerte Torchancen blieben
die Ausnahme. In der 28. Minute setzte der Polzer Keeper Mario Kopischke
mit schnellem Abwurf John Mäder in Szene. Dessen langen Pass nahm Benny
Jerichow sehr gut mit. Doch der Abschluss missglückte. Auf der anderen
Seite verzog Enrico Mario in aussichtsreicher Position (34.). Praktisch
mit dem Halbzeitpfiff hätte Matthias Genzler den SSC in Führung bringen
können. Er hechtete in eine auf den kurzen Pfosten gezogenen Flanke,
brachte den Kopfball aber nicht ins Tor.
Nach dem Seitenwechsel wirkten die
Gäste zunächst optisch leicht überlegen, was in erster Linie daran lag,
dass die Blau Weißen zu zögerlich agierten, wie Roland lautstark
monierte: “ Mensch, wir müssen doch mal zum Ball gehen.“
Vor den gegnerischen Tor brachte der SSC
aber wenig zu Stande. Da hatten die Polzer deutlich mehr zu bieten. Robert
Wallbaum bediente Enrico Knaack mustergültig. Der verfehlte das Ziel nach
gewonnenem Laufduell allerdings weit.( 58.).
In der 71. Minute profitierte Wallbau
seinerseits von einer Knaack – Vorarbeit, scheiterte aber am gut
reagierenden Schweriner Keeper Christian Maaske.
Als sich Stefan Brinkmann auf der
rechten Seite gut durchsetzte und mit Übersicht zurückspielte, war
Robert Wallbau erneut zur Stelle, um den Ball aus kurzer Distanz über die
Latte zu jagen (79.). Wenig später wurde Benny Jerichow, der nach langer
Verletzungspause ein vielversprechendes
Debüt im Polzer Trikot ablieferte, im letzten Moment entscheidend gestört
(81.). Die einzige größere Möglichkeit für den Tabellenzweiten
resultierte aus einer Unstimmigkeit in der Hintermannschaft der Gastgeber.
Eine missglückte Abseitsfalle ließ Felix Michalski völlig frei vor dem
Tor auftauchen. Doch sein Kopfball ging deutlich
vorbei. (83.).
Die Einschätzung von SSC- Trainer Jörg
Schröder deckte sich weitgehend mit der seines Gegenüber: „Obwohl wir
über weite Stecken mehr von Spiel hatten, müssen wir mit dem Ergebnis
zufrieden sein. Am Ende war das angesichts der klaren Polzer Chancen ein
Punktgewinn.“
Blau Weiß Polz: Kopischke –
Willuweit, Hoppe, Leppin, Möller, Müller, Mäder Brinkmann, Wallbaum,
Benny Jerichow (ab 84. Becker), Knaack
SR: Bergmann (Karft)
Blau
Weiß Polz Sieger beim Jägercup 2011
12.02.11
- Nachdem
der SV Blau-Weiß Polz II an diversen Hallenturnieren mit
unterschiedlichem Erfolg teilgenommen hatte, wurde ihr eigenes Turnier am
5. Februar 2011 ein großer Erfolg. Gleichzeitig bildete es den Abschluss
der Hallensaison. Durch die kurzfristige Absage einer Mannschaft spielte
man nicht mehr in zwei Staffeln, sondern jeder gegen jeden. Das sollte
sich als glücklich erweisen, denn das allerletzte Spiel sollte das
Turnier entscheiden. Da der SV Blau-Weiß Polz II über genügend Spieler
verfügt, wurden zwei Mannschaften gebildet. Diese beiden Mannschaften
sowie Uenze und Eldena lieferten sich einen großen Kampf um die ersten
vier Plätze. Da der bis dahin ungeschlagene TSV Uenze gegen die bis zu
diesem Spiel sieglosen Kicker aus Karstädt mit 2:5 verloren hat, war der
Weg frei für den SV Blau-Weiß Polz II. Mannschaft. Ein Unentschieden
gegen den SV Lanz genügte und aufgrund des besseren Torverhältnisses
wurde die Mannschaft Sieger beim Jägercup 2011. Der Sieger stellte mit
Maik Becker (8 Tore) den besten Torschützen und mit Daniel (Kalle) Kröplin
den besten Torhüter des Turniers. Wir möchten uns hiermit recht herzlich
beim Getränkeshop Jäger aus Lenzen und bei Malermeister Mike Heinrich
aus Dömitz für die gesponserten Pokale und Preise bedanken. Großer Dank
gilt auch den Spielerfrauen des SV Blau-Weiß Polz II, welche für das
gastronomische Wohl gesorgt haben und allen, die dazu beitrugen, dass es
ein gutes und unvergessliches Turnier wurde.
Abschlusstabelle:
|
1.
|
SV
Blau-Weiß Polz II
|
7
|
13
|
13:6
|
|
2.
|
TSV
Uenze
|
7
|
13
|
15:10
|
|
3.
|
SV
Blau-Weiß Polz I
|
7
|
12
|
18:10
|
|
4.
|
Schwarz-Weiß
Eldena II
|
7
|
12
|
12:11
|
|
5.
|
SV
Lanz
|
7
|
6
|
8:8
|
|
6.
|
Blau-Weiß
Lenzen
|
7
|
4
|
5:15
|
|
7.
|
Hertha
Karstädt II
|
7
|
3
|
11:22
|
Weitere
Hallenturniere; Samstag
05.02.2011 9.00
Uhr Blau Weiß Polz II
Samstag
05.02.2011 13.00
Uhr Blau Weiß Polz C-Jugend
Vorbereitungsspiele:
Samstag
29.01.2011 14.00 Uhr
Einheit Perleberg – Blau
Weiß Polz
2:0
Samstag
5.02.2011
14.00 Uhr
Eintracht Mechau – Blau Weiß Polz
ausgef.
10.-13.02.2011
Trainingslager in Dortmund
Hacke, Spitze falsches Rezept
27. Januar 2011 | von Thomas Willmann
POLZ - "Allein mit Hacke, Spitze, eins-zwei-drei geht auch
in der Landesliga nichts. Das musste bei dem ein oder anderen Spieler
erst einmal im Kopf ankommen", lautet einer der Erklärungsversuche,
mit dem man beim Verbandsliga-Absteiger SV Blau-Weiß Polz
Ursachenforschung für die sehr holprige Hinrunde betrieben hat. Der
achte Tabellenplatz, auf dem die Mannschaft überwintert, stellt für
alle Beteiligten eine ziemliche Enttäuschung dar. "Wir sind eben
nicht zu Unrecht abgestiegen. Wenn gleich mehrere Leistungsträger
ausfallen, haben wir zu wenig Qualität in unserem kleinen Kader",
geht die kritische Selbsteinschätzung weiter. Die Verletzungsmisere zog
sich wie ein roter Faden durch die bisherige Saison und machte dem neuen
Trainer, Roland Meyer, das Leben schwer. Von Kontinuität konnte keine
Rede sein, Umstellungen waren die Regel.
Erst zum Ende der Hinrunde, mit nahezu allen Mann an Bord, schienen die
Polzer besser in Tritt zu kommen. Bis dahin hatten sie aber schon jede
Menge Punkte liegen gelassen. Gerade einmal 16 Zähler stehen nach 13
Spielen auf der Habenseite. Was außerdem ins Auge fällt, ist die
Diskrepanz zwischen Offensive und Defensive. Die 33 erzielten Tore gehören
zu den Spitzenwerten der Liga, genauso wie auf der anderen Seite im
negativen Sinne die 31 Gegentreffer.
Man müsse einer neuformierten Abwehr immer eine gewisse Zeit einräumen,
sich einzuspielen. Aber gerade der absolute Tiefpunkt, das 1:4 in
Grevesmühlen, habe allerbesten Anschauungsunterricht in Sachen haarsträubende
individuelle Fehler geliefert. Und derartige "Böcke"
leisteten sich die Polzer allzu oft. "Es fehlte an Fitness und
Dynamik, diese Mängel müssen wir definitiv abstellen."
Maßstab für die Rückrunde soll der fußballerische Aufwärtstrend
sein, der in den letzten Partien vor der Winterpause zu erkennen war.
Wolfgang Meyer möchte bei seiner Mannschaft wieder den Spaß am Fußball
spielen sehen, der dann über entsprechende Ergebnisse ansteckend wirken
soll. Denn die Zuschauer im heimischen Waldstadion wurden bisher nun
wirklich nicht verwöhnt. Als Ziel peilen die Blau-Weißen einen Platz
unter den ersten Fünf an - nach eigener Einschätzung ein realistisches
Vorhaben.
In Sachen Personal gibt es nichts Neues. Man hofft, das Maß an
langwierigen Verletzungen für diese Saison schon voll zu haben und auf
alle Leistungsträger bauen zu können. In der "Warteschleife"
befindet sich Ronny Schult. Der Routinier möchte nach seiner
Knieoperation in jedem Fall noch einmal angreifen. Auf seine Premiere im
Polzer Trikot brennt Benny Jerichow. Der junge Stürmer hatte sich beim
Aufwärmen vor dem ersten Testspiel einen Achillessehnenriss zugezogen
und ist bislang nicht über die Zuschauerrolle hinausgekommen.
Ihr erstes Vorbereitungsspiel bestreiten die Polzer am Sonnabend in
Perleberg. Eine Woche später misst man sich mit Eintracht Mechau, und
vom 10. bis 13. Februar geht es ins Trainingslager nach Kaiserau:
"Das ist für alle eine völlig neue Erfahrung. Wir freuen uns
riesig darauf." Neben mehreren Trainingseinheiten und dem Testspiel
gegen einen höherklassigen Gegner ist auch der gemeinsame Besuch des
Bundesligaspiels des FC Schalke 04 gegen den FC Freiburg geplant. Um die
ersten Meisterschaftspunkte kämpfen die Blau-Weißen voraussichtlich am
26. Februar, zu Hause gegen den Schweriner SC.
Polzer Doppelerfolg beim Allianz
Cup
Bei den erfolgreich verlaufenden Hallenfußballturnieren
um den "Allianz Cup" der Hauptvertretung Peter Franke in Dömitz
sicherten sich die Mannschaften des
SV Blau Weiß Polz die jeweiligen Siegerpokale.
Die Polzer „Alten Herren“ gewannen mit 2 Siegen
und 2 Unentschieden vor dem Dömitzer SV, Rotation Neu Kaliß, Pritzwalker
SV und dem Polzer „All Star Team“. Leider hatte der tapfer kämpfende
Tabellenletzte, der den beiden Erstplatzierten ein Remis abrang, zwei
schwere Verletzungen zu verzeichnen. An dieser Stelle gute Besserung an
die beiden Spieler. Bester Torschütze wurde Frank Klakow vom Pritzwalker
SV nach Stechen mit Ingolf Schwaß vom Dömitzer SV.
Der SV Blau Weiß Polz I dominierte das Turnier zunächst
mit lauf- und einsatzstarken Spiel. Doch nach 2 Remis gegen das, in der
Anfangsphase des Turniers starke Team vom SV Fortschritt Neustadt-Glewe
und dem SV Vietlübbe war man
plötzlich auf Schützenhilfe angewiesen. Als Breese/Langendorf den Polzern diese „bescherte“ trumpfte die Mannschaft
noch einmal auf, blieb mit 4 Siegen und 2 Unentschieden am Ende als
einziges Team ohne Niederlage und sicherte sich verdientermaßen den
Turniersieg vor den Teams vom Mensakeller Wismar, SV Forschritt Neustadt
Glewe, SG Breese Langendorf, TSV Vietlübbe, Blau Weiß Polz II und Blau
Weiß Lenzen.
Bester Torschütze wurde Maik Becker von Polz II. Zum
besten Torwart wählten die Mannschaften André Jorzik aus Wismar und zum
besten Spieler John Mäder aus Polz.
Der Veranstalter dankt allen Verantwortlichen und
Schiedsrichtern für Ihr Engagement beim erfolgreich verlaufenden Turnier.
Der Sieger - Blau Weiss Polz I
Bester Spieler John Mäder
Bester Torschütze Maik Becker Polz II
Bester Torwart
A. Jorzik Wismar

Hallenturnier
des SV Blau Weiss Polz I
um
den „Allianz Cup“
in
Lenzen:


Sieger Hallenturnier
Blau Weiss Polz Alte Herren: SV Blau Weiss Polz

Saisonbilanz Landesliga 2010/2011
1. Halbserie
Nachdem der SV Blau Weiß Polz nach insgesamt 8 Jahren Verbandsligazugehörigkeit (1999 bis 2005 und 2007 bis 2009) zum zweiten Mal den Abstieg nicht
verhindern konnte, war allen Verantwortlichen klar, dass auch ein
„erfolgreiches Bestehen“ in der Landesliga nicht zu einem Selbstläufer
werden würde. Für viele Gegner ging es darum, mit großer Motivation gegen
den „Absteiger“ aus Polz zu punkten.
Der ohnehin kleine Kader konnte lediglich durch die
beiden Neuzugänge Benny und Christian Jerichow vom Reckenziener SV verstärkt
werden. Während sich Christian gut in die Mannschaft integrierte und auf
Anhieb einen Stammplatz erkämpfte, verletzte sich Benny vor dem ersten
Vorbereitungsspiel schwer und kann erst zur Rückrunde sein zweifellos
vorhandenes Spielvermögen nachweisen.
Weiterhin wirkte sich
das studienbedingte Fehlen von Thilo Wilkens, der Ausfall des
langzeitverletzten Ronny Schult sowie
Verletzungen von Sebastian Müller und Daniel Hoppe sowie die lange Sperre
von Robert Wallbaum leistungsmindernd aus. So musste auf die, sich in vielen
Jahren große Verdienste
erworbenen erfahrenen Spieler Fred Nowe, Jens Hundertmark und Steffen
Willuweit zurückgegriffen werden. Alle stellten bei ihren Einsätzen eine
wertvolle Stütze für die Mannschaft dar. „Heimkehrer“ John Mäder war
im zentralen Mittelfeld die Schaltstation, aber angesichts mangelnder
Unterstützung zu oft auf sich alleine gestellt. Dieses
Manko konnten auch die, sich stets bemühenden Ergänzungsspieler aus der
erfolgreichen Polzer Zweiten nicht auffangen.
Keinerlei Probleme gab es nach der Zusammenstellung des
neuen Trainerteams. Roland Meier,
Otto Ohnesorge und Sigmar Willers machten ihre Sache gut, was auch eine
gute, leider arbeitsbedingt noch verbesserungsfähige Trainingsbeteiligung
zur Folge hatte. In 14 Spielen bis zur Winterpause wurde die zufriedenstellende
Anzahl von 33 Toren erzielt. Von den 31 Gegentoren dagegen wären so manche
bei konsequenterer Spielweise, besonders in der engeren Abwehr leicht zu
vermeiden gewesen. Besonders bei einigen Heimspielen wurden die treuesten
Fans nicht gerade begeistert. Sie sollten mit ihrer Mannschaft aber
angesichts der vorhandenen Besetzungsprobleme nicht zu hart ins Gericht
gehen. Nachdem auch Robert Wallbaum wieder zur Verfügung stand wurden die
Alternativen hinsichtlich der Besetzung endlich größer und mit zwei
Unentschieden und zwei Siegen aus den letzten vier Spielen wurde ein versöhnlicher
Abschluss der Hinrunde erreicht. Beim 2:0 Auswärtssieg in Groß Stieten
gelang eine der besten Saisonleistungen und gegen Ludwigslust/Grabow konnte
auf schwierigem Geläuf bis zur 3:0 Führung nach ca. einer Stunde überzeugender
Fußball geboten werden.
Die Anzahl von 22 eingesetzten Spielern zeigt einmal
mehr die zeitweise personellen Probleme, aber auch wie wichtig eine möglichst
noch spielstärkere zweite Mannschaft ist. In der Rückrunde, bei
hoffentlich weiter gelichteter Verletztenliste, müssen mehr Erfolge
angestrebt werden. Bei dem „überschaubaren Niveau“ der Landesliga
sollte das auch möglich sein und der Mannschaft gelingen. Damit kann sich
das Team den geplanten fußballerischen Höhepunkt im Rahmen der Feiern zum
90 – jährigen Bestehen des Sportvereins Polz verdienen.
In Februar steht aber erst einmal die Vorbereitung zur
Rückrunde mit einem Trainingslager bei Dortmund mit einem Besuch des
Bundesligapunktspieles Schalke 04 gegen Freiburger SC auf dem Programm.
Statistik: Spiele 13 (Heim 6, Ausw.7)
davon gewonnen 4
( Heim2, Auswärts 2)
davon
verloren 5
( Heim 2,Auswärts 3)
davon unentsch. 4
( Heim 2,Auswärts 2)
Tore 33:31 davon
bei Heimspielen 18:17
davon bei Auswärtsspielen
15:14
Torschützenliste: Enrico
Knaack 11
John Mäder
7
Thilo
Wilkens
6
Stefan Brinkmann 2
Marco Ranft
2
Maik Becker
2
Robert Wallbaum 2
Sebastian Müller 1
Spieler lebten Fairness auf Platz vor
27.11.2010 - Blau Weiss Polz - SG 03 Ludwigslust /
Grabow 4:3 (2:0) - Thomas Willmann
POLZ - "Keine besonderen Vorkommnisse." Diese am späten
Sonnabend seitens der Polizei getätigte Aussage fasst die große
Erleichterung aller Beteiligten in wenigen nüchternen Worten zusammen. Das
Landesliga-Derby zwischen dem SV Blau-WeißPolz und der SG 03 Ludwigslust/
Grabow, das mit einem 4:3-Sieg der Blau-Weißen endete, war zwar trotzdem
kein "normales" Fußballspiel, aber es ging im Umfeld friedlich über
die Bühne. "Es ist ohne Schäden abgelaufen", so die positive
Bestandsaufnahme aus dem Polzer Waldstadion. Man braucht sich allerdings
nichts vorzumachen: Die unübersehbare Präsenz der Polizei, die mit 20
Einsatzkräften und Hunden vor Ort war, hatte auf den Ablauf einen maßgeblichen
Einfluss. Genauso hatte sich das der Einsatzleiter, Polizeioberrat Christian
Eichwitz, auch vorgestellt: "Das ist in erster Linie eine präventive
Maßnahme. Wir sind entsprechend aufgestellt, hoffen aber, dass die angekündigten
rund 70 Personen aus dem Grabower und Ludwigsluster Umfeld, die hier gleich
mit dem Bus eintreffen werden, ein friedliches Fußballfest mit den Polzer
Fans feiern wollen." Das war auch der Tenor der knappen Ansprache, die
SG-Übungsleiter Jörg Schwanbeck, der bei Ankunft kurz in den Bus stieg,
per Mikro an die Gruppe richtete.
Alle Busreisenden wurden beim Einlass einer Leibesvisitation durch
professionelle Ordner unterzogen. Trotzdem flogen insbesondere in der Pause
Knallkörper, hüllten bengalische Feuer und andere pyrotechnische
Erzeugnisse einen Teil der Tribüne kurzzeitig in Rauch ein. Nicht unerwähnt
bleiben sollen auch die Übergriffe einiger Chaoten: So wurden Polzer
Spieler bespuckt und mit Bier begossen, erhielt jemand aus dem Trainerstab
der Blau-Weißen einen Schlag ins Gesicht. In diesem Fall nahm die Polizei,
die sich sehr zurückhielt, aber bei Bedarf sofort zur Stelle war, die
Personalien auf.
Polzer gerieten trotz 3:0-Führung noch einmal ins Schwimmen
Fußball gespielt wurde in diesem doch etwas gespenstischen Rahmen übrigens
auch. Die beiden Mannschaften taten durch einen ausgesprochen fairen Umgang
alles dafür, die Atmosphäre nicht zusätzlich anzuheizen. Dabei passierte
in den 90 Minuten eine Menge, wie die sieben Tore unterstreichen.
Die Spieler hatten es auf dem mit einer dünnen Schneeschicht überzogenen
Platz nicht leicht. Gleiches galt für den Schiedsrichter, der in vielen
Situationen zwischen Foul und bloßem Ausrutscher entscheiden musste. Er
machte seine Sache aber insgesamt sehr ordentlich. Nennenswerte
Strafraumszenen blieben in der ersten Halbzeit Mangelware. Das 1:0 wurde
vielleicht durch die widrigen Bodenverhältnisse begünstigt. Eine von
Sebastian Müller halbhoch vor das Tor geschlagene Ecke beförderte Mark
Kunert per Kopf ins eigene Netz (13.). Die Gäste brachten in der Offensive
nicht viel zu Stande. Auf der anderen Seite verhinderte Kay Roby gegen
Robert Wallbaum einen höheren Rückstand (27.). Wenig später musste der
SG-Keeper aber doch zum zweiten Mal hinter sich greifen. Nach Zuspiel von
Daniel Hoppe ließ Marco Ranft die gegnerische Abwehr schlecht aussehen.
Seinen überlegten Querpass verwertete Robert Wallbaum (33.). John Mäder
hatte kurz vor der Pause das 3:0 auf dem Fuß, scheiterte aber am erneut gut
reagierenden Kay Roby (40.).
Das Spiel schien vorzeitig entschieden, als der eingewechselte Thilo Wilkens
den Ball in den Strafraum zog und Robert Wallbaum goldrichtig stand, nachdem
Stefan Brinkmann noch verpasst hatte (53.). Vielleicht fühlten sich die
Polzer mit dem 3:0 im Rücken zu sicher. In jedem Fall dachten die Gäste
gar nicht daran, sich geschlagen zu geben. Sie wirkten jetzt deutlich präsenter,
als noch in der ersten Halbzeit, und als im Anschluss an einen Eckball ein
Spieler zu Boden ging, zeigte der Unparteiische sofort auf den
Elfmeterpunkt. Tim Lüdeke verwandelte sicher (61.). Steffen Kretschmer
brachte die SG 03 mit dem 2:3 nur wenig später endgültig zurück (64.).
Die Polzer Defensive wirkte alles andere als sattelfest. Nach einer weiteren
heiklen Situation (67.) konnten die Blau-Weiß-Fans unter den rund 450
Zuschauern aber durchatmen. John Mäder setzte bei einem Konter Thilo
Wilkens präzise in Szene, der freistehend das 4:2 markierte (72.). Doch die
Gäste bewiesen Moral und deckten die unübersehbaren Schwächen in der
gegnerischen Hintermannschaft auf (76. und 78.). Nach einer der vielen
"Kerzen" hatte ein ungeschicktes Zweikampfverhalten einen weiteren
Strafstoßpfiff zur Folge. Wieder schickte Tim Lüdeke den Polzer Keeper
Mario Kopischke in die falsche Ecke - 4:3 (82.).
In der verbleibenden Zeit konnte sich die SG bei allem Bemühen aber keine
klare Chance mehr erarbeiten. Stattdessen bejubelte die Heimelf das
vermeintliche 5:3. Nach einem Freistoß von Sebastian Müller konnte Kay
Roby den Ball nicht festhalten. Thilo Wilkens stocherte erfolgreich nach.
Der Schiedsrichter zeigte schon zur Mitte, folgte zum Unwillen der Blau-Weißen
letztlich aber seinem Assistenten, der die Fahne gehoben hatte (87.). Es war
die letzte nennenswerte Szene. Für den Geschmack der Gäste hätte man
allerdings deutlich mehr als drei Minuten Nachspielzeit draufpacken müssen.
Am nächsten Wochenende gibt es im Grabower
Waldstadion bereits ein Wiedersehen. Denn der Spielplan sieht ungewöhnlicherweise
vor, dass diese letzte Paarung der Hinrunde mit getauschtem Heimrecht die Rückserie
eröffnet.
Roland
Meier (Blau Weiß Polz):
Ich muss das erst einmal sacken lassen. Für mich ging es um die drei
Punkte, und die haben wir geholt. Wir haben uns durch eigene Fehler zum
wiederholten mal selbst in die Bredouille gebracht.
Aber es war eine kämpferisch gute und vor allem sehr faire Partie.
Deshalb freuen wir uns auf die nächste Woche, wo ja bereits das Rückspiel
ansteht.
Jörg
Schwanbeck (SG 03 Ludwigslust/Grabow):
Zunächst einmal Glückwunsch an Polz. In der zweiten Halbzeit hat meine
Mannschaft sehr gut gespielt und viel investiert. Also konditionell sind
wir voll auf der Höhe. Dafür war ich mit der ersten Halbzeit überhaupt
nicht zufrieden. Das Eigentor hat dem Gegner natürlich optimal in die
Karten gespielt, und beim zweiten Gegentor waren wir hinten komplett
offen.
Blau-Weiß Polz: Kopischke - Möller, Hoppe, Jerichow, Ranft, Leppin, Mäder,
Wallbaum, Müller, Brinkmann, Knaack (46. Wilkens).
SG 03 Ludwigslust/Grabow: Roby - Kunert, J. Duske, Diehn (62. Wischnat),
Radeck, Feldmann, Zantow, Lüdeke, Kretschmer, Richter, Breß.
Blau
Weiß Polz endlich spielerisch überzeugend auswärts erfolgreich
13.11.2010 - SVZ - Mit einem hoch verdienten 2:0 Sieg
kehrte der SV Blau Weiß Polz aus Groß Stieten zurück. Die Gäste legten
gleich gut los. Jon Mäder passte mustergültig quer auf Enrico Knaack, der
den Pfosten traf (12.). Bei einem weiteren, über die rechte Seite gut
vorgetragenen Angriff nahm Thilo Wilkens den Ball sehr gut mit der Brust mit,
verfehlte dann aber knapp das Ziel (26.).
Die einzige eklatante Fehlentscheidung des ansonsten
souveränen Schiedsrichters brachte die Blau Weißen kurzzeitig in Rage. Die
Situation schien schon geklärte , da „klaute“ Stefan Brinkmann einem
unaufmerksamen Abwehrspieler den
Ball und schob ein (28.). Der Treffer zählte aber nicht: „Wie das Abseits
gewesen sein soll, muss mir mal jemand erklären.“ Auf der anderen Seite
konnte Fred Nowe einen scharf auf das Tor gezogenen Freistoß gerade noch zur
Seite wegklatschen (33.). Das 0:1 resultierte aus einer Kopie der ersten Szene
des Spiels, mit dem entscheidenden Unterschied, dass Enrico Knaack diesmal
Treffsicherheit bewies (35.). Der Stietener Libero verhinderte das 0:2, als er
einen Heber von Thilo Wilkens für seinen geschlagenen Keeper von der Linie grätschte
(38.).
Die Heimelf bleib nur bei Standards gefährlich. So
musste Fred Nowe bei einem Kopfball sein ganzes Können abrufen (67.). Wenig
spätersorgte Thilo Wilkens für die erhoffte Nervenberuhigung. Nach präziser
Vorarbeit von Stefan Brinkmann traf
er den Ball so gut, dass der Torwart die Arme gar nicht mehr hoch bekam (70.).
Ein weiterer gut angesetzter Heber, diesmal von Stefan Brinkmann, wurde auf
der Linie geklärt (72.). Kurz vor Schluss musste Enrico Knaack eigentlich das
3:0 machen. Doch er schoss freistehend nacheinander zunächst den Keeper
und dann einen Abwehrspieler an (87.).
Blau Weiß Polz: Nowe – Möller, Chr.
Jerichow, Hoppe, Leppin, Ranft, Mäder, Wilkens,
Wallbaum (80. Müller), Knaack (87. Maik Becker), Brinkmann
Polzer treten weiter auf der Stelle

Die Szene, die zum 1:1 führte: Weder der Polzer Keeper Fred
Nowe noch Abwehrspieler Daniel Hoppe (2.v.r.) können bei einer scharf vor das
Tor gezogenen Ecke klären. Am zweiten Pfosten befördert TSG-Kapitän Daniel
Bendlin den Ball ins Netz.
Thomas Willmann
06.11.2010 - Polz - Es geht einfach nicht vorwärts
für die Landesligafußballer des SV Blau Weiß Polz. Nach dem 2:2 in der
Vorwoche in Leezen reichte es
auch gegen die TSG Gadebusch nur zu einem unbefriedigenden 3:3 Unentschieden.
Wie so oft im bisherigen Saisonverlauf kamen die Polzer gut aus den Startlöchern.
Marco Ranft hatte die frühe Führung auf dem Kopf, setzte den ball aber aus
kurzer Distanz über die Latte (5.). Einem Schuss von Enrico Knaack fehlte es
am nötigen Druck (8.).
Auf der anderen Seite wurde es nach einem Eckball richtig
eng denn ein Kopfball von Daniel Bendlin streifte die Latte (17.). Der
Gadebuscher Kapitän setzte sich auch bei weiteren Duellen immer wieder durch
und besaß eindeutig die „Lufthoheit“. Das 1:0 resultierte aus einem
Zufallsprodukt. Ein Ball in die Spitze fiel, durch einen Polzer Fuß abgelenkt
als Bogenlampe genau vor die Füße von Stefan Brinkmann der den Torwart
aussteigen ließ und einschob 19.). Wieder einmal war die Polzer Freude nur
von kurzer Dauer. Eine Ecke rutschte durch den Polzer Strafraum. Daniel
Bendlin drückte den Ball, den schon im Aus schien, am zweiten Pfosten über
die Linie – aus Polzer Sicht eindeutig mit dem Arm (23.). Die Blau Weißen
agierten bei Ihren Offensivaktionen zu hektisch und unpräzise. Dennoch
reichte es zur erneuten Führung. Nach einem Gadebuscher Abspielfehler im
Mittelfeld wurde schnell umgeschaltet und er freistehenden Enrico Knaack
gefunden, der sich diese Chance nicht entgehen ließ und mit seinem 10.
Saisontor die erneute Führung erzielte. Fast wäre diese wertvolle Pausenführung
noch egalisiert worden denn ein abgefälschter Schuss landete am Pfosten und
dann in den Armen von Keeper Fred Nowe (44.).
Zu Beginn der zweiten Halbzeit löste der, mit seinem
Gespann nicht überzeugende Schiedsrichter helle Aufregung im Polzer
Waldstadion aus. Nach einem gut vorgetragenen Konter wurde der frei aufs Tor
zulaufende John Mäder vom Torwart „ausgebremst“ (53.). Wenig später lag
Mäder nach einer Flanke von Sebastian Müller erneut am Boden (56.). In
beiden Situationen bleib der Elfmeterpfiff aus. Dafür unterbrach der
Unparteiische bei einem Gadebuscher Handspiel
und nahm Enrico Knaack dadurch den klaren Vorteil (58.). Das war es
aber auch mit der kurzen Polzer Drangphase. Die Gäste wirkten insgesamt
homogener und nutzten die reichlich angebotenen Räume. Den Ausgleich
markierte Daniel Bendlin nach einem ungehinderten Doppelpass mit einem
platzierten Schuss ins lange Eck (67.). Wenig
später landete der starke
TSG-Kapitän seine dritten Streich. Ein Gästestürmer über lief seinen
Gegenspieler auf der linken Seite und nach der Fußabwehr von Fred Nowe hatte
Daniel Bendlin wenig Mühe (73.).
Statt der möglichen Vorentscheidung für die Gäste fiel doch noch der
verdiente Ausgleich. Ein abgewehrter Ball wurde hoch in den Gadebuscher
Strafraum zurückbefördert. Und als John Mäder zum dritten Mal in dieser
Partie zu Fall gebracht wurde, hatte der Schiedsrichter ein Einsehen und
„musste“ auf den Punkt zeigen. Der gefoulte trat selbst an und verwandelte
sicher zum 3:3 (82.).
Der sichtlich unbefriedigende Polzer Übungsleiter Roland
Meyer musste nach dem Schlusspfiff erst einmal durchatmen: „Ich kann
verstehen, dass die Mannschaft aufgebracht ist. Da ist doch viel gegen uns
entschieden worden. Dennoch müssen wir uns in erster Linie an die Nase
fassen. Uns sind wieder entscheidende individuelle
Fehler unterlaufen. Wen ich da an das 2:3 denke , das war doch ein
kollektiver Tiefschlaf“.
Blau Weiß Polz: Nowe – Möller, Hoppe,
Jerichow, Ranft, Leppin, Mäder, Maik Becker, (52.
Müller), Brinkmann, Wallbaum, Knaack
Polzer mit kleinem Schritt in die
richtige Richtung
30.10.2010 - Das 2:2 bei der SpVgg
Cambs / Leezen wertete man im Polzer Lager als kleinen Schritt in die
richtige Richtung, auch wenn der ärgerliche Ausgleich in letzter Minute zwei
Punkte kostete. In der ersten Halbzeit lief bei Blau Weiß nicht viel
zusammen, nachdem man durch einen Konter in der 7. Minute in Rückstand
geraten waren.
Der zweite Abschnitt kann dann den eigenen spielerischen
Erwartungen schon deutlich näher. Einen schnell über die linke Seite
vorgetragenen Angriff verwertete Enrico Knaack mit seinem 9. Saisontor zum 1:1
(47.). Die Gäste blieben am Drücker und kamen durch den nach langer
Verletzung erstmals wieder eingewechselten Sebastian Müller zu zwei guten
Chancen. Einmal landete der Ball am Innenpfosten, in der anderen Szene, in der
anderen Szene konnte der Keeper eine sich zum Torschuss entwickelnde Flake mit
Mühe parieren.
Nichts zu halten gab es in der 77. Minute.
Hannes Leppin setzte Marco Ranft in Szene, der nur auf Kosten eines
Elfmeters gestoppt werden konnte. Der laufstarke John Mäder verwandelte
sicher. Beim späten Ausgleich agierten die Blau Weißen zu halbherzig. Sie
hatten sich offensichtlich aufs Fairplay des Gegners verlassen, als Robert
Wallbaum nach einem nicht geahndeten Foul verletzt liegen bleib. Doch der
Gastgeber spielte den Ball lang in die Spitze und die Polzer Abwehr stand Pate
beim vermeidbaren 2:2 Ausgleich (90.).
Blau Weiß Polz: Kopischke – Hoppe, Möller, Chr. Jerichow,
Ranft, Leppin, Wallbaum, Mäder, Renell
(72. Müller), Maik Becker (77. Hundertmark), Knaack

Bittere Polzer Heimniederlage
23.10.2010 - Der SV Blau Weiß Polz ging mit hohen
Erwartungen in das erste Punktspiel gegen den PSV Wismar und musste dennoch
eine enttäuschende Heimniederlage hinnehmen. Das Spiel begann temporeich mit
ausgeglichenen Anteilen, wobei der Gast angesichts der Polzer
Besetzungsprobleme überraschenderweise nicht spielerisch ausgeglichener
wirkte.
Die erste wirkliche Torchance hatte der Gastgeber, als
nach 8 Minuten Enrico Knaack von John Mäder freigespielt wurde, aber verzog.
Im weiteren Verlauf zeigte sich, dass der laufstarke Polzer Kapitän wenig
Unterstützung bekam um mit den beiden sich bemühenden Sturmspitzen für
Torgefahr zu sorgen. Bis zur 22. Minute passierte folgerichtig nicht viel, bis
die Polzer Mannschaft, durch mehrere Fehler begünstigt, den Wismeranern die
1:0 Führung ermöglichte.
Dieser Schock saß tief
und verursachte beim Gastgeber noch mehr Unsicherheit. Das Bemühen,
dem Spiel jetzt seinen Stempel aufzudrücken, war zweifellos vorhanden, doch
es fehlte der Polzer Mannschaft offenbar an spielerischen Möglichkeiten. Für
den Gast war diese Führung schon die halbe Miete zum Sieg. Das 0:2 in der 35.
Minute, nach einem Konter gegen eine offene Polzer Abwehr erzielt, bedeutete
nun eine Vorentscheidung.
Hoffnung keimte noch einmal auf, als John Mäder nach 37
Minuten eine Flanke von Enrico Knaack per Kopf abschließen und den 1:2
Anschlusstreffer erzielen konnte. Die Zuschauer erwarteten in der 2. Halbzeit
eine sich gegen die Niederlage stemmende Polzer Mannschaft. Doch bis auf eine
Möglichkeit, bei der John Mäder den Ball nach Vorarbeit von Richert Wacker
direkt nahm aber leider das Tor verfehlte, passierte nicht viel. Im weiteren
Verlauf schien die Polzer Mannschaft ihr Pulver verschossen zu haben. Das
spielentscheidende 1:3 nach 70 Minuten fiel dann fast folgerichtig gegen die
sich der Niederlage ergebenden Gastgeber.
Trotz dieser bitteren Niederlage bleibt die Hoffnung und
Gewissheit, dass mit der Rückkehr von Leistungsträgern in die Polzer
Mannschaft die notwendigen Erfolge zurückkehren.
SV Blau Weiß Polz: Kopischke – Ch. Jerichow,
Hoppe, Kürschner, Möller, Maik Becker, Ranft, Leppin (46. Wacker),
Mäder,
Knaack, Brinkmann
Doppelschlag bringt Polz auf die
Verliererstraße
09.10.2010 – Polz - Der SV Blau Weiß
Polz hat sich mit einer anständigen Vorstellung aus dem diesjährigen
Pokalwettbewerb verabschiedet. In einer sehr fair geführten Partie zog man im
heimischen Waldstadion gegen den klassenhöheren Sievershäger SV mit 0:2 den
Kürzeren.
In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams
fast vollständig. Das Geschehen spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab.
Der Verbandsligist zeigte zwar die bessere Spielanlage, doch die Blau Weißen
nahmen die Zweikämpfe sehr gut an, verschoben immer wieder geschickt und
schafften es so, den Gegner zumeist vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Bei
einem Kopfball von Thilo Wilkens (23.) wäre sogar die Führung möglich
gewesen.
Verärgerung kam im Polzer Lager auf, als der
Schiedsrichter, der zuvor zwei klare Fouls an Polzer Spielern nicht geahndet
hatte, ein klares Handspiel in Sievershäger Strafraum übersah und der
Heimelf so einen Elfmeter versagte (31.). Die Gäste reagierten in der Pause
und wechselten zwei Spieler ein, die tatsächlich ordentlich Dampf machten.
Ein ersten Warnschuss landete am Pfosten, bei der anschließenden Ecke brannte
s lichterloh im Polzer Strafraum (48.). Aber auch die Blau Weißen hatten Ihre
Chancen. Thilo Wilkens überwandt per Heber den Keeper , doch der Ball landete
auf dem Tornetz (57.), Stefan Brinkmann scheitere am gut reagierenden
Schlussmann (63.).
Ein Doppelschlag entschied die Partie zu Gunsten des
Verbandsligisten. Dem 0:1 ging ein hoch vor das Tor geschlagener Ball voraus,
der nicht konsequent genug geklärt und schließlich per Kopf ins Netz befördert
wurde 66.). Der zweite Treffer resultierte aus einer Situation, die eigentlich
harmlos erschien. Bis ein Sievershäger dem ihm gewährten Freistoß
nutzet um aus 24 m ansatzlos abzuziehen und das 0:2 zu erzielen (69.).
In der Schlussphase passierte nicht mehr viel. Die Gäste brachten den
Vorsprung souverän über die Zeit.
Blau Weiß Polz: Kopischke – Möller, Christian Jerichow, Ranft, Kürschner,
Leppin , Wilkens, Wurch, Maik Becker, Brinkmann, Knaack
Beste Fußball-Unterhaltung im Polzer Waldstadion – Zuschauer
bekommen acht Tore
02.10.2010 - Thomas Willmann
Polz Das Polzer Waldstadion scheint in dieser
Saison für beste Fußballunterhaltung zu stehen. Bein Kreisderby gegen den SC
AWO Hagenow, welches am Ende 4:4 endete, gingen die Blau Weißen früh in Führung.
Auf Pass von Benny Jerichow tauchten gleich zwei Polzer frei vor den
gegnerischen Tor auf. John Mäder hätte quer legen können, machte es aber
selbst sehr gut und erzielte in der 5. Minute die Führung. Die erhoffte Ruhe
brachte dieses Tor aber nicht in die Polzer Reihen. Im Gegenteil, die Gäste
gewannen an Sicherheit und glichen durch eine platzierten Freistoß in der 25.
Minute aus.
Nur vier Minuten später hatten die Fans der Blau Weißen
erneut Grund zum jubeln. Nach einer abgewehrten Ecke wurde der ball hoch vor
das Tor geschlagen und Marco Ranft setzet sich trotz Größennachteilen gegen
den Gästekeeper durch und köpfte zur erneuten Polzer Führung ein. Doch
erneut brachte die Führung keine Sicherheit für den Gastgeber und die
Hagenower zeigten weiter das flüssigere Spiel. Das 2:2 ging allerdings von
einer Standardsituation aus. Nach
einem Eckball war ein Hagenower in zweiten Versuch aus spitzem Winkel
erfolgreich. (41.). Und Hagenow legte nach. Bei einem schnell vorgetragenen
Angriff wirkten die Polzer Abwehrspieler wie Statisten. Nach einem Doppelpass
hieß es 3:2 für den Gast.
Nach dem Wiederanpfiff war sofort spürbar, dass die
Heimelf sich etwas vorgenommen hatte. Man erhöhte den Druck und kam schon in
der 56. Minute durch ein sehenswertes Tor von Enrico Knaack zum erneuten
Ausgleich. Das vermeintliche 4:3 durch Stefan Brinkmann in der 61. Minute fand
keine Anerkennung weil der Assistent zum Entsetzen aller eine Abseitsstellung
gesehen hatte. Stattdessen klingelte s auf der anderen Seite (70.). Nach einem
Foul an der Strafraumgrenze – Reaktion von der Polzer Bank:“ So darf man
das einfach nicht hingehen.“ Doch der Gastgeber zeigte Moral. Thilo Wilkens
drückte eine Flanke per Kopf zum 4:4 Endstand ins Netz.
Auf der Trainerseite war man sich einig. Roland Meyer
(Polz)
und Eike Lenz (Hagenow) sprachen übereinstimmend von einem leistungsgerechten
Ergebnis. Meyer: „Wir haben nach 20 Minuten den Faden verloren, sind dann
aber mit erhobenen Köpfen aus der Kabine gekommen und haben an uns geglaubt.
In der zweiten Hälfte war das spielerisch und kämpferisch überzeugend."
Lenz: "Ich denke wir waren in der ersten Halbzeit
das spielerisch etwas bessere Team. Nach dem Wechsel hat Thilo Wilkens den
Unterschied zu Gunsten der Polzer rausgemacht."
Blau Weiß Polz: Nowe – Möller, Jerichow,
Hundertmark, Ranft, Wacker, Mäder, Leppin, Brinkmann, Maik Becker (50.
Wilkens), Knaack (70. Jenrich)
Polzer von zwei schwachen Teams noch
das schlechtere
27.09.2010 - Statt gegen den Grevesmühlener FC
den angestrebten dritten Sieg in Folge zu landen, ging Blau Weiß Polz beim
bisherigen Tabellenletzten als 1:4 Verlierer vom Platz. „Von zwei schlechten
Teams waren wir noch das schlechtere. Wenn du die Zweikämpfe nicht annimmst,
kann nichts Anderes dabei herauskommen“, so die nüchterne Analyse.
Das 0:1 resultierte aus einem Torwartfehler. Mario
Kopischke lenkte einen hohen Ball, der zum Torschuss geriet, ins eigene Netz
(10.). Ein „niveauloses Gegurke“ prägte in der Folge das Bild. Der
einzige gelungenen Polzer Angriff der ersten Halbzeit führte zum Ausgleich.
Stefan Brinkmann ließ mit hohem Tempo zwei Gegenspieler stehen und hatte den
Blick für Enrico Knaack, der mühelos ins leere Tor einschob (39.). Auch in
der ersten nennenswerten Szene nach der Pause war Stefan Brinkmann beteiligt.
Diesmal suchte er selbst den Abschluss. Der Grevesmühlener Keeper parierte
mit dem Fuß, der anschließende Brinkmann-Kopfball wurde zur Ecke geklärt
(53.). Dem 2:1 gingen gleich mehrere Fehler voraus. Mario Kopischke bediente
nach einem Rückpass ohne Not einen gegnerischen Stürmer. Oliver Möller
„klärte“ die Situation auf Kosten eines Elfmeters, der sicher verwandelt
wurde (60.). Als die Heimelf wenig später einen Konter erfolgreich abschloss
(69.), war die Partie gelaufen. Ein abgefälschter Schuss sorgte für die
herbe 4:1 Zugabe.
Blau Weiß Polz: Kopischke – Möller, Jerichow, Hundertmark,
Willuweit (66. Wacker), Ranft, Leppin, Mäder, Maik Becker (82. Matthias
Becker), Brinkmann, Knaack
Absteiger hat sich langsam
warmgeschossen -
Dreierpack von Enrico Knaack beim
Polzer Sieg
20.09.2010 - Polz - von Thomas Willmann - Auch
wenn der deutliche 5:2 Sieg der Blau Weißen anderes vermuten lässt: Auch die
Gäste aus Boizenburg hatten die Chance das Kreisderby zu gewinnen. Eine klare
Angelegenheit wurde es erst in der Schlussphase.
Nach einer Halbzeit, die magere Fußballkost geboten
hatte, wurden die Zuschauer im Waldstadion reichlich entschädigt. Bis zur
Pause passierte auf beiden Seiten herzlich wenig. Enrico Knaack musste die
Heimelf früh in Führung bringen, als er einem Abwehrspieler im Strafraum den
Ball abnahm. Er scheitere aber fei vor dem Tor am Aufbau- Keeper (8.).
Wesentlich besser machte es der Polzer Stürmer in der 40. Minute in einer ähnlichen
Situation. Diesmal suchte er direkt den Abschluss und vollendete zum 1:0.
Auf der anderen Seite musste Daniel Hoppe nach einem
Missverständnis per Kopf zur Ecke klären (12.). In der 38. Minute verfehlte
ein abgefälschter Schuss knapp das Ziel. Nach dem Seitenwechsel nahmen sich
die Blau Weißen ihre schon fast obligatorische Auszeit und wurden prompt mit
dem Ausgleich durch Christopher Muuß bestraft (53.). Doch vom Anstoßpunkt
fiel das 2:1. Thilo Wilkens wurde regelwidrig zu fall gebacht und John Mäder
zeigte sich als sicherer Elfmeterschütze (54.).
Dass der Aufsteiger noch einmal ins Spiel zurückfand,
musste Mario Kopischke auf seine Kappe nehmen. Der Polzer Keeper wollte eine
Freistoß, der wohl im Toraus gelandet wäre, fangen, ließ den Ball
stattdessen genau vor die Füße von Fabian Lammer prallen, der dankend
einschob. In der Folge waren die Gäste bei zwei weiteren Hochkarätern dem Führungstreffer
nahe. Stattdessen gerieten sie wieder ins Hintertreffen, als sich Enrico
Knaack auf der linken Seite durchsetzte und aus spitzem Winkel Jens
Severen schlecht aussehen ließ (72.).John Mäder hatte die Vorentscheidung
auf dem Fuß, fand aber beim glänzend reagierenden Keeper seinen Meister
(74.).
Mit mehreren starken Paraden hielt Mario Kopischke die Führung
fest. Und als Thilo Wilkens, der an allen Polzer Toren in der 2. Hälfte maßgeblich
beteiligt war, einen Konter zum 4:2 abschloss (83.), ließen die Aufbau-
Kicker die Köpfe hängen. In der Schlussminute stellte der von Wilkens
mustergültig bediente Enrico Knaack mit seinem dritten Treffer den Endstand
her.
Blau Weiß Polz: Kopischke, Hoppe (73. Hundertmark),
Jerichow, Möller, Willuweit, Ranft, Mäder, Maik Becker (77.Wacker), Leppin ,
Knaack, Wilkens
Trainer Roland Meyer: „Wir sind schwer ins Spiel
gekommen. Nach den verflixten zehn Minuten zu Beginn der 2. Halbzeit hat die
Mannschaft allerdings Präsens. Wir wollen den Ball flach halten, aber auch
nicht zu flach, 6:0 in der Vorwoche, heute ein 5:2 – wir sind auf einem
guten Weg. Das ist in die Gesichter der Spieler zurückgekehrt. Wir müssen
jetzt nur auf uns schauen und nicht darauf, was die Konkurrenz macht.“
Balsam für Polzer Fußballseele
13. Sepember 2010 | von Thomas Willmann
Die Polzer Blau Weißen schienen sich den Frust über den
verkorksten Saisonstart von der Seele schießen zu wollen. Nach den beiden
Niederlagen der vergangenen Wochen feierte der Verbandsliga-Absteiger gegen
ein schwaches Plater Team einen klaren 6:0-Auswärtssieg.
Hatte Stefan Brinkmann in der 2. Minute nicht genau genug
gezielt, so passte wenig später alles. Zentral angespielt, drehte er sich und
überwandt aus 22 Metern den wohl etwas zu weit vor dem Tor stehenden Plater
Keeper. (5.)
So weit so gut: In allen anderen Spielen waren die Polzer
früh in Führung gegangen. Weitere Parallelitäten zeichneten sich ab, als John Mäder eine Riesenchance zum 2:0 (9.) vergab und auch Hannes Leppin
freistehend nur das Außennetz traf (26.). Den Blau Weiß-Fans schwante beim
bis dahin einzigen vielversprechenden Plater Angriff Böses. Doch Mario Kopischke war zweimal zur Stelle (32.).
Regelrecht befreiend auf das Polzer Spiel wirkte sich das 2:0, das Marco Ranft
nach schnell und konzentriert vorgetragenem Konter erzielte (57.).
Gegen ein aufsteckendes Plater Team setzten
die Gäste konsequent nach. Thilo Wilkens köpfte zum 3:0 ein (64.) und
erhöhte fünf Minuten später. Indem er einen Abwehrspieler und den Torwart
aussteigen ließ. Die Treffer Nummer fünf und sechs gingen auf das Konto des
eingewechselten Enrico Knaack, der den ball
nach einer Ecke freistehend volley in die Maschen setzet (75.), um dann
in Abstaubermanier das halbe Dutzend voll zu machen 81.).
SV Blau Weiß Polz: Kopischke – Möller,
Hoppe, Jericho, Ranft, Wacker, (72. Knaack), Leppin, Mäder, Maik Becker (83.
Matthias Becker), Wilkens, Brinkmann
Lübzer Kunstschütze bezwingt Blau-Weiß fast im
Alleingang
6. Sepember 2010 | von Thomas Willmann
Lübz/Polz Den Saisonstart hatte man sich beim SV Blau Weiss Polz
sicher ganz anders vorgestellt. Der Verbandsliga-Absteiger wartet nach drei
Spieltagen noch auf den ersten Sieg. Beim Lübzer SV kassierte die
Mannschaft gestern eine 2:5-Niederlage. In einer relativ ausgeglichenen
Partie machte André Ohlrich den Unterschied aus. Der Lübzer
Mittelfeldspieler setzte den Blau-Weißen drei Freistöße ins Netz.
Der Auftakt hätte aus Polzer Sicht nicht besser laufen können. Maik
Becker nutzte einen Abspielfehler des Lübzer Keepers zur schnellen Führung
(1.). In der 20. Minute folgte der erste Ohlrich-Auftritt. Bei dem über die
Mauer gezirkelten Ball gab es für Mario Kopischke nichts zu halten. Mit dem
1:1 ging es in die Kabine. Schon zu diesem Zeitpunkt zeigten sich die
Gäste mit der Leistung des jungen Schiedsrichters alles andere als
zufrieden: „Er hat mit gelben Karten nur so um sich geworfen. Das war
schon inflationär.“
Die zweite Halbzeit begann mit einem gefährlichen Konter auf beiden
Seiten. Beim 2:1 wählte André Ohlrich das andere Eck. Das Ergebnis war das
gleiche – 2:1 (64.). Und auch das 3:1 resultierte aus einem
Ohlrich-Freistoß (69.), dem allerdings aus Polzer Sicht ein klare Foul an
Thilo Wilkens vorausgegangen war. Maik Becker brachte die Gäste mit seinem
zweiten Treffer noch einmal ins Spiel zurück (74.). Um den Druck zu erhöhen,
mussten die Blau-Weißen zwangsläufig weiter aufrücken und liefen in einen
Konter, den Steffen Mescke mit sattem Schuss abschloss (84.). Die Partie war
damit gelaufen, das 5:2 durch André Hackbusch nicht mehr als eine unnötige
Zugabe (87.). thow
Blau Weiß Polz: Kopischke – Möller, Hundertmark, Ranft, Kürschner,
Leppin, Wilkens, Mäder, Brinkmann, Maik Becker (80. Matthias Becker),
Knaack.
Heimpremiere endet mit kalter Dusche
30. August 2010 | von Thomas Willmann
In der Anfangsphase versäumten es die Polzer (in Weiß), aus ihrer Überlegenheit
mehr als eine knappe 1:0-Führung zu machen. Auch dieser Kopfball von John Mäder
verfehlt das Ziel. Thomas Willmann
POLZ - "Das ist ja eine Strafe", kommentierten maßlos enttäuschte
Polzer Fans die Leistung, die ihre Mannschaft im ersten Heimspiel der Saison
ablieferten. Nach 90 Minuten musste sich der Verbandsliga-Absteiger dem Neumühler
SV nicht einmal unverdient mit 1:2 geschlagen geben.
Die Anfangsphase verlief noch vielversprechend. Mit schnörkellosem, direktem
Spiel setzten die Blau-Weißen den Gegner unter Druck. Nach einem schnell
ausgeführten Freistoß hob Thilo Wilkens den Ball in den Lauf von Enrico
Knaack, der überlegt zum frühen 1:0 abschloss (6.). Wenig später
verhinderte der gut reagierende Neumühler Keeper einen zweiten Knaack-Treffer
(8.). Auch ein einsetzender Platzregen schien die Heimelf nicht aus dem Tritt
zu bringen. Kopfbälle von Thilo Wilkens (10.) und Patrick Kürschner (12.)
strichen jeweils knapp am Pfosten vorbei. Als Stefan Brinkmann einen langen
Ball erlief und klug zurückpasste, musste Maik Becker eigentlich das 2:0
machen. Doch der junge Stürmer geriet in Rücklage und verfehlte das Ziel
deutlich (19.).
In der Folge schlief das Polzer Spiel mehr und mehr ein. Die Gäste wurden
mutiger und deckten mit relativ einfachen Mitteln große Lücken in der
gegnerischen Defensive auf. Bis zur 36. Minute ging alles noch gut. Doch dann
setzte sich Florian Hempel durch und ließ Mario Kopischke mit einem
platzierten Schuss hoch ins kurze Eck keine Abwehrchance. Neumühle verdiente
sich bis zur Pause den Ausgleich, hatte zwei weitere Möglichkeiten (40. und
44.), denen nur eine verzogene Direktabnahme von Enrico Knaack gegenüberstand
(43.).
Zu Beginn der zweiten Halbzeit war ein krampfhaftes Bemühen der Blau-Weißen
zu erkennen. Mehr als zwei erfolglose Abschlüsse von John Mäder sprangen
dabei aber nicht heraus (47. und 52.). Niemand schien Verantwortung übernehmen
zu wollen, auch die Leistungsträger "versteckten" sich. Entweder
der Ball wurde hin- und hergeschoben oder planlos nach vorne geschlagen. Die Gäste
merkten, dass im Waldstadion mehr als ein Punkt drin war. Stefan Brinkmann
rettete in höchster Not zur Ecke (60.), bei zwei Distanzschüssen kurz
hintereinander fehlte jeweils nicht viel (61./62.). Die Szene, die zum Neumühler
Siegtreffer führte, war bezeichnend. Florian Hempel konnte den Ball gegen
zwei sich gegenseitig behindernde Polzer Abwehrspieler behaupten und den
mitgelaufenen Nils Grünthal in Szene setzen. Gegen dessen angeschnittenen
Schlenzer gab es für Mario Kopischke, wie schon beim ersten Gegentor, nichts
zu halten (65.).
Die Ausgleichsbemühungen der Heimelf wirkten hilflos. Nennenswerte Chancen
blieben die Ausnahme. Nach Einzelaktionen von Thilo Wilkens und Stefan
Brinkmann brachten Steffen Willuweit (71.) und Enrico Knaack (80.) den Ball
nicht aufs Tor. In der letzten Szene des Spiels fehlte auch das nötige Glück.
Ein Kopfball landete auf der Neumühler Torlatte (90.+3).
Der Polzer Trainer Roland Meyer analysierte nüchtern: "Wer seine Chancen
nicht nutzt und hinten Fehler macht, gibt so ein Spiel eben aus der Hand. Ich
muss meiner Mannschaft den Vorwurf machen, die Verantwortung immer
weitergeschoben zu haben. Diese Niederlage schmerzt, aber wir müssen und
werden daraus unsere Lehren ziehen und in der nächsten Woche in Lübz
beweisen, dass es deutlich besser geht."
Blau-Weiß Polz: Kopischke - Möller, Jericho (46. Hoppe), Ranft, Leppin, Kürschner,
Brinkmann, Mäder, Wilkens, Maik Becker (59. Willuweit), Knaack.
Polz kann mit Remis beim hoch gehandelten Schweriner SC leben
SVZ 23.08.2010 - Das mit Spannung erwartete Kräftemessen zwischen
Verbandsliga-Absteiger Blau Weiß Polz und dem zu den Meisterschaftsfavoriten zählenden
Schweriner SC endete mit einem leistungsgerechten Remis. „Das geht schon in
Ordnung so. In der ersten Halbzeit hatten wir Vorteile, in der zweiten war der
SSC die bessere Mannschaft“, konnten die Polzer mit dieser Punkteteilung
zufrieden sein.
Mario Kopischke hält Blau Weiß mit guten Paraden im Spiel
Die Gäste erwischten einen guten Start. Thilo Wilkens
setzte sich auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe verwertet John Mäder
direkt, doch der SSC Keeper konnte zur Ecke klären.(5.) Ebenso wie 5 Minuten später
in einer ähnlichen Situation, diesmal hieß der Schütze Maik Becker. Aber auch
die Heimelf hatte ihre Chancen. Nach einem überlegten Rückpass von der
Grundlinie kam ein SSC Spieler frei zum Abschluss. Er scheiterte am
reaktionsschnellen Mario Kopischke (20.).Der Polzer Torwart stand erneut im
Mittelpunkt, als er nach einem Pfostenschuß seine Mannschaft in glänzender
Manier vor einem Rückstand bewahrte(22.). Abgesehen von diesen Hochkarätern
hatten die Blau Weißen den Gegner aber recht gut im Griff.
Kurz vor der Pause leisteten sich die Schweriner einen
Fehler im Spielaufbau. John Mäder ging dazwischen, legte sich den Ball vor und
erzielte mit einem platzierten Schuß von der Strafraumgrenze das 0:1 (42.)
Woran die Polzer in jedem fall arbeiten müssen, ist die
Phase direkt nach dem Wiederanpfiff.
Wie schon beim 3:1 Pokalsieg in Hagenow schienen sie
gedanklich noch in der Kabine.
Ein unhaltbarer Distanzschuss landete zum 1:1 im Netz(47.).
Und der SSC legte nach. Stefan Brinkmann traf nach einem Klärungsversuch seinen
Gegner. Die Elfmeter-Entscheidung des Schiedsrichters war unstrittig, die Ausführung
souverän. – 2:1 (52.) Die Blau Weißen schwammen weiter, waren bei einem
Pfostenschuss im Glück (57.) und durften sich zudem bei Mario Kopischke
bedanken, der sie durch gute Paraden im Spiel hielt. „ In der vergangenen
Saison wären wir da wohl untergegangen“, mutmaßte Mannschaftsbetreuer Alf
Busacker.
John Mäder per Direktabnahme zum zweiten Treffer
Doch im Gegensatz zur Verbandsliga, wo derartige Schwächephasen
in der Regel eiskalt zur Spielentscheidung ausgenutzt wurden, bekamen die Polzer
die Gelegenheit, sich wieder zu fangen. Sie befreiten sich vom gegnerischen
Druck und entwickelten selbst wieder Initiative.
Stefan Brinkmann wartete mit einer Ecke nicht bis sich
Freund und Feind im Strafraum versammelt hatten, sondern zog den Ball scharf und
flach vor das Tor. Mit einer erfolgreichen Direktabnahme stellte John Mäder das
2:2 her (63.).
Die Gäste standen jetzt sicher, riskierten in der
Schlussphase nicht mehr alles. Da auch der SSC mit dem Ergebnis zufrieden
schien, verstrichen die letzten Minuten ohne größere Höhepunkte.
Blau Weiß Polz: Kopischke, Möller,
Ranft (87.Hundertmark), Chr. Jericho, Kürschner, Brinkmann, Leppin, Mäder, Wilkens, Maik Becker (87. Pille),
Knaack
24. Juli 15.00 Uhr
SV Blau Weiß Polz - Eintracht Mechau 1:1
31. Juli 15.00 Uhr SV Blau Weiß
Polz - Einheit Perleberg 1:7
07.August 15.00 Uhr SV Blau Weiß Polz -
SV Plate
2:2
Rückblick auf das
insgesamt 9. Jahr in der höchsten Spielklasse von M/V und Ausblick auf
die kommende Landesligasaison
Polz - Dass sich niemand über
einen eigenen sportlichen Abstieg freut, steht außer Frage. Das gilt natürlich
auch für die Fußballer des SV Blau Weiß Polz. Bis zum letzten Spieltag hat
die Mannschaft um die weitere Verbandsligazugehörigkeit gekämpft. Anders als
in den Jahren zuvor hat es diesmal am Ende aber nicht gereicht. Nach 28
Spieltagen standen 15 Punkte und 30:87 Tore zu Buche. Das war der sportlich
schlechteste Wert in der 16 er Staffel und bedeutete Platz 15 und damit den
Abstieg in die Landesliga.
Das wohl entscheidende Polzer Problem lässt sich relativ leicht darstellen.
Der ohnehin kleine Kader schrumpfte durch Verletzungen und Abgänge auf ein
Minimum zusammen. Gerade in der zweiten Halbserie wurde man mehrfach nur dank
der Unterstützung der zweiten Mannschaft, die trotz dieser personellen Schwächung
den Aufstieg in die Kreisliga schaffte, überhaupt spielfähig. Der Zweiten
gilt neben dem herzlichen Glückwunsch ein großes Dankeschön.
Dass man mit John Mäder, der in der Oberliga beim Malchower SV Fuß fassen
wollte, und Arne Pätzold, der sich aus beruflichen Gründen einem Hamburger
Verein anschloss, für die Rückrunde zwei Leistungsträger verlor, tat
richtig weh. Mit dem langzeitverletzten Ronny Schult, dessen Knie auch jetzt
noch nicht wieder in Ordnung ist, fiel eine weitere Stütze aus.
Und spätestens als sich dann auch noch der absolute Schlüsselspieler und
Kapitän Thilo Wilkens im Kellerduell beim Pasewalker FV einen Kieferbruch
zuzog, war selbst den größten Optimisten klar: “Das ist kaum zu packen.“
Dass sich diese “Orakel“ bewahrheitete wollten die Polzer Verantwortlichen
der Mannschaft nicht zum Vorwurf machen. Die Spieler hätten alles versucht,
um ihr Leistungsvermögen abzurufen. Andere seinen eben besser gewesen, so die
nüchterne Analyse. Man konnte zwar den ein oder anderen „Großen“ ärgern
und eine ganze Reihe achtbarer Ergebnisse erzielen. In Gegensatz zu den Jahren
zuvor gelang es aber nicht in ausreichendem Maße, die wichtigen Punkte gegen
die direkten Konkurrenten einzufahren. Die gewohnte Heimstärke im
Waldstadion kam zu selten zum Tragen. Bei den Blau Weißen muss es nicht
nur spielerisch sondern auch menschlich passen. Das Beispiel John Mäder
zeigt, dass man da nicht so verkehrt liegen kann. Der Mittelfeldspieler und
eine der tragenden Säulen hat schnell gemerkt, dass es in Malchow nicht passt
und steigt am 16. Juli wieder in das Polzer Mannschaftstraining ein. Die
verantwortlichen werten das als ein wichtiges Signal im Sinne eines schlagkräftigen
Landesliga-Teams. Thilo Wilkens wird in der neuen Saison auch wieder an Bord
sein, studienbedingt aber mit Einschränkungen.
Nach langwierigen Knieverletzungen kehren die Becker-Zwillinge Mathias und
Maik in den Kader zurück. Bei Ronny Schult sieht es im Moment noch etwas
kritisch aus. Routinier Jens Hundertmark hat signalisiert, wie schon in
der vergangenen Rückrunde im Notfall auf Abruf bereitzustehen.
Spektakuläre Neuzugänge haben die Blau Weißen auch diesmal nicht zu verkünden.
Mit den Brüdern Benny und Christian Jericho wechseln zwei junge Spieler vom
Reckenziner SV nach Polz. Auch auf der Torwartposition bekommt man Zuwachs aus
der Prignitz, genauer gesagt vom SV Jahn Lanz.
Die gravierendste Veränderung wird es auf der Trainerbank geben. Rene
Weidmann gibt das Amt aus gesundheitlichen Gründen auf. Dafür möchte sich
Steffen Willuweit, der bisher kaum als Co-Trainer in Erscheinung trat, weil er
auf dem Feld benötigt wurde, künftig mehr auf die Übungsleitertätigkeit
konzentrieren. Otto Ohnesorge stellt weiterhin seine ganze Erfahrung zur Verfügung.
Komplettiert wird das Trio von Roland Meyer, der aus Lenzen zu den
Mecklenburgern stößt.
Als Saisonziel peilt man eine Platz unter den ersten Fünf an: „Das sollte
realistisch sein. Als Absteiger werden wir sicher überall als einer der
Favoriten gehandelt. Das macht es uns nicht leichter. Dennoch sollten wir in
der Lage sein, den Ton in der Landesliga mit anzugeben.“
Die Spieler wollen gerne mehr Initiative zeigen und offensiver auftreten als
das in der Verbandsliga zumeist der fall gewesen sei. „Dort haben wir nur
reagiert und uns gezwungenermaßen auf Konter beschränkt“. Man freue sich
auf die Derbys und die tolle Atmosphäre, die diese in der Regel brächten –
vorausgesetzt es laufe alles in einem fairem Rahmen ab.
Am 16. Juli steigen die Blau Weißen ins Training ein.
Blau Weiss Polz im Fairplay 2009/10


Die
D-Junioren von Blau Weiß Polz/Rotation Kaliß sicherten sich durch ein
schwer erkämpftes 3:3 Unentschieden
im Polzer Waldstadion den Kreismeistertitel. Das Hinspiel hatten die
talentierten Nachwuchskicker nach 3:0 Rückstand mit 5:4 beim
Gegner Marnitz/Suckow gewonnen. Überlegen beendeten die D-Junioren aus
Polz und Kaliß die Saison und steigen in die Landesliga auf.


SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 7. Juni 2010
Polzer Fußball-Wunder
bleibt aus
07. Juni 2010 | 00:10 Uhr | von
Thomas Willmann
Hochbetrieb im Polzer Strafraum:
In dieser Szene versucht Jens Hundertmark (r.), Eintracht-Stürmer Mathias
Wenger noch entscheidend zu stören. Oliver Möller kann nicht mehr
eingreifen. Thomas Willmann
POLZ - Das Kapitel Verbandsliga geht für die Fußballer des SV
Blau-Weiß Polz vorerst zu Ende. Durch die abschließende 1:5-Heimniederlage
gegen den FC Eintracht Schwerin beenden die Polzer die Saison auf dem 15.
Tabellenplatz, was gleichbedeutend mit dem Abstieg in die Landesliga ist. Natürlich
reagierten die Spieler mit Enttäuschung. Da alle Beteiligten die Chancen aber
von vorn herein realistisch eingeschätzt hatten, hielt sich der Frust in
Grenzen. Zumal die routinemäßige Abfrage der anderen Ergebnisse zeigte, dass
es selbst bei einem Sieg nicht gereicht hätte. Zwar verlor auch der eine
Mitkonkurrent, der Pasewalker FV (2:7 in Schönberg), doch der andere, der TSV
Friedland, der maximal einen Punkt hätte holen dürfen, feierte einen überraschenden
3:2-Erfolg über den Meisterschaftsdritten aus Sievershagen.
Vor gut 200 Zuschauern begann die
Heimelf druckvoll. Stefan Brinkmann verzögerte gekonnt, seinen Rückpass nahm
Enrico Knaack direkt. Doch Eintracht-Keeper Jesse-Ben Bochert und die Latte
verhinderten eine frühe Polzer Führung (3.). Nur eine Minute später war
Knaack wieder zur Stelle, verfehlte nach einer Kopfballverlängerung nur knapp
das Ziel. Und auch die dritte Chance gehörte Blau-Weiß. Erneut setzte sich
Stefan Brinkmann auf der rechten Seite durch. Diesmal konnte Sebastian Müller
die Vorarbeit nicht entsprechend verwerten (5.).
Mit dieser kurzen Drangperiode hatten
die Gastgeber ihr Pulver allerdings verschossen. Die Schweriner kontrollierten
zunehmend das Geschehen und brachten ihre spielerischen Vorteile zur Geltung.
Tino Witkowski verfehlte zweimal knapp das Tor (7. und 26.), nach einem
Doppelpass konnte Mario Kopischke per Fußabwehr klären (27.), und nur eine
Minute später traf der agile Christopher Schmandt das Außennetz. Bei Polzer
Befreiungsversuchen kamen die Bälle in der Regel postwendend zurück.
Eine nicht alltägliche Szene
verdeutlicht, wie fair es in diesem Spiel zuging. Bei einem Schuss von
Eintracht-Kapitän Sebastian Schiewe sah der Linienrichter wohl als einziger
Mario Kopischke mit den Fingerspitzen am Ball. Schiewe wies den Schiedsrichter
auf die Fehlentscheidung hin, der daraufhin auf Abstoß korrigierte (32.). Es
sah so aus, als ob die Blau-Weißen ein 0:0 in die Kabine retten könnten.
Doch kurz vor der Pause bekam Schwerin einen Freistoß in aussichtsreicher
Position zugesprochen. Tino Witkowski zirkelte den Ball über die Mauer, und
es hieß 0:1(43.). Dass es kein Doppelschlag wurde, war Mario Kopischke zu
verdanken, der einen Lupfer von Andy Beckerwerth über die Latte lenkte (44.).
Nach dem Seitenwechsel wurde die Überlegenheit
der Gäste noch offensichtlicher. Und jetzt nutzten sie ihre Chancen auch aus
und führten den Gegner zeitweise regelrecht vor. Das galt insbesondere für
die Phase zwischen der 49. und 59. Minute. Dem 0:2 ging ein Polzer Ballverlust
am gegnerischen Strafraum voraus. Den anschließenden Konter schloss Philipp
Maschler mit einem gefühlvollen Heber ab (49.). Steffen Willuweit klärte in
höchster Not (52.), doch schon in der nächsten Szene hoppelte der Ball unglücklich
zum 0:3 über die Linie (54.). Mario Kopischke behielt in einer 1:1-Situation
die Oberhand (55.). Er musste in den nächsten Minuten aber noch zweimal
hinter sich greifen. Eine Flanke von der linken Seite beförderte Sebastian
Schiewe mühelos ins Netz (57.), und als der Ball wenig später von der
rechten Seite vors Tor gezogen wurde, hatte auch Christoph Wegner per Kopf
leichtes Spiel (59.).
Einige enttäuschte Fans hielt es nicht
mehr im Stadion. Sie verpassten u.a. einen vom kurz zuvor eingewechselten Fred
Nowe glänzend parierten Elfmeter (70.) - es war nach Aussage eines
Eintracht-Betreuers der erste Strafstoß in dieser Saison, den Christopher
Schmandt nicht verwandelte - und den Polzer Ehrentreffer. Denn was man der
Heimelf zu Gute halten musste: Sie steckte nicht auf. Nachdem Enrico Knaack
(66.) und Steffen Willuweit (79.) noch gescheitert waren, klappte es in der
Kombination. Auf Willuweit-Vorarbeit traf Knaack sehenswert zum 1:5 ins kurze
Eck (84.). Blau-Weiß Polz: Kopischke (68. Nowe) - Willuweit, Hoppe, Ranft, Möller,
Hundertmark, Leppin, Jenrich (68. Kürschner), Müller, Brinkmann (75. Renell),
Knaack.
Übungsleiter René Weidmann:
Sicherlich sind wir enttäuscht, dass wir unser Ziel nicht erreicht haben.
Aber wenn man gesehen hat, was wir in den letzten Monaten an Aufstellungen
aufbieten konnten, so ist es aller Ehren wert, die Entscheidung bis zum
letzten Spieltag offen gehalten zu haben. Es war wichtig, dass wir das
gemeinsam durchgezogen haben, auch dank der großen Unterstützung unserer
zweiten Mannschaft.
Mannschaftsbetreuer Alf Bußacker: Wir
haben einen verdienten Sieger und einen verdienten Verlierer gesehen. Was uns
auf der Bank stört und ärgert, ist die Unordnung, die auch heute wieder den
ein oder anderen Gegentreffer begünstigte. Aber es hat sich keiner
aufgegeben, kämpferisch kann man niemandem einen Vorwurf machen. Betrachtet
man die ganze Saison, so steigen wir sicher mit einer gewissen Berechtigung
ab.
Kapitän Thilo Wilkens (verletzt):
Schade, dass es einfach nicht mehr reicht. Es war ja verdient so. In den
vergangenen Jahren haben wir das immer noch irgendwie über unsere Heimstärke
hingekriegt. Davon konnte in dieser Saison leider keine Rede sein. Aber jedes
Ende ist zugleich auch ein Anfang. Und genau so müssen wir versuchen, das zu
sehen.
Steffen Willuweit: Wir haben auf ein
Wunder gehofft, das Schwerin aber nicht zugelassen hat. Wir müssen jetzt die
Chance nutzen, in der Landesliga eine neue, schlagkräftige Mannschaft zu
formen. Dann kommt auch der Spaß wieder.
Fred Nowe: Wir müssen uns eingestehen,
dass da nicht mehr drin war. Trotzdem, mir macht der Fußball nach wie vor großen
Spaß. Die Sonne scheint, der Platz ist einfach nur geil. Ich freue mich, mit
46 Jahren noch dabei sein zu dürfen und zu können.
FC Eintracht schießt
BW Polz aus der Liga
07. Juni 2010 | 00:10 Uhr | von tied
Eintracht-Spieler Mathias Wenger
sorgt hier für Druck im Polzer Strafraum. Thomas Willmann
POLZ - Am letzten Spieltag in der Fußball-Verbandsliga hat der FC
Eintracht Schwerin mit einem 5:1-Sieg bei Blau-Weiß Polz die Saison auf Platz
5 abgeschlossen und mit diesem Sieg gleichzeitig die letzte Hoffnung der
Kicker von der Elbe auf den Klassenerhalt zunichte gemacht.
Polz begann stark und zwang FCE-Keeper
Bochert zu einer frühen Großtat (3.). Nach einer Viertelstunde kam Eintracht
besser ins Spiel und kontrollierte nun die Partie. Ein direkter Freistoß in
den Winkel von Witkowski brachte die Pausenführung (43.). Nach zwei dicken
Chancen von Ostrowitzki und Schiewe veredelte Maschler einen Konter von
Schmandt zum 2:0 (49.). Nur fünf Minuten später sorgte der spielfreudige
Schmandt mit einem Sololauf durch die Polzer Hintermannschaft mit dem 3:0 für
die Vorentscheidung (54.). Eintracht spielte nun wie im Rausch. Eine Flanke
von Maschler drückte Schiewe mit der Hacke zum 4:0 über die Linie (57.).
Schließlich bedankte sich Wegner für eine Traumflanke von Beckerwerth mit
dem 5:0 (59.). Einwechsler Looks holte einen Foulelfmeter raus, aber
Beckerwerth scheiterte erstmals vom Elfmeterpunkt und konnte das halbe Dutzend
nicht voll machen. Die Polzer sorgten nun auch wieder für ein wenig
Entlastung und kamen zu zwei guten Möglichkeiten. Kurz vor Spielende gelang
noch der 1:5-Ehrentreffer (85.).
FCE Schwerin: Bochert -
Beckerwerth, Wenger, Ostrowitzki, Maschler, Wegner (65. Stephan), Schwarz,
Witkowski (60. Looks), Rieling, Schiewe (62. Rickler), Schmandt.
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 31. Mai 2010
Polzer müssen sich
an die eigene Nase fassen
31. Mai 2010 | von Thomas Willmann
MALCHIN/POLZ - "Wenn man
sieht, wie dieses Spiel gelaufen ist, insbesondere was für Chancen wir
ausgelassen haben, kommt fast automatisch die Frage auf, ob du in dieser
Spielklasse richtig aufgehoben bist", war im Lager des Fußball-Verbandsligisten
Blau-Weiß Polz der Ärger über die sonnabendliche 2:4-Niederlage in Malchin
auch gestern noch nicht verraucht. "Freistehend ein leeres Tor zu
verfehlen, das geht doch gar nicht", löste vor allem eine Szene ungläubiges
Kopfschütteln aus, die kurz vor der Pause die Polzer 2:1-Führung hätte
bedeuten müssen. Für zusätzlichen Diskussionsstoff sorgte eine völlig überflüssige
Gelb/Rote-Karte.
Gäste übernehmen nach 20 Minuten die
Spielkontrolle
Da die Malchiner auf ihrem neu
angelegten Hauptplatz Rasenprobleme haben, trägt der FSV seine Heimspiele
seit einiger Zeit auf Kunstrasen aus. Das war schon länger bekannt und auch
kein Problem. Es entwickelte sich eine faire Partie, in der die Gäste die
Anfangsphase verschliefen. Gleich der erste vielversprechende Angriff führte
zum 1:0 (6.). Der antrittsschnelle und technisch starke David Schawaller ließ
zwei Abwehrspieler schlecht aussehen und überwandt Fred Nowe mit platziertem
Schuss. Wenig später traf Schawaller aus klarer Abseitsposition erneut. Und
auch wenn dieser Treffer nicht anerkannt wurde, so machte die Szene doch
deutlich, dass die Blau-Weißen bis dahin viel zu passiv agierten.
Sie wussten sich aber zu steigern,
bestimmten ab der 20. Minute das Geschehen und erarbeiteten sich eine Reihe
guter Chancen. Einen Schuss von Sebastian Müller klärte der Malchiner Keeper
auf Kosten einer Ecke. Die wurde präzise in den Strafraum geschlagen, doch
Steffen Willuweit kam nicht richtig hinter den Ball (29.). Gleiches galt für
Florian Schuldt nach einer Flanke von Robert Wallbaum. Die Gefahr war damit
aber nicht gebannt. Doch Hannes Leppin fehlte die nötige Ruhe. Seine
Direktabnahme landete in den Wolken (35.). In der 37. Minute passte es besser.
Florian Schuldt erzielte im Nachsetzen den verdienten Ausgleich. Es folgte der
eingangs schon erwähnte Hochkaräter. Gegen völlig unsortiert wirkende
Malchiner wurde Robert Wallbaum mustergültig freigespielt und brachte das
Kunststück fertig, unbedrängt von der Strafraumgrenze am verwaisten Tor
vorbeizuschießen (42.).
Schubser gegen Schiedsrichter nach
Gelb/Roter-Karte
Offensichtlich hatten die Gäste aus
dem Spielbeginn keine Lehren gezogen. Auch nach dem Wiederanpfiff schienen sie
zunächst nicht im Bilde. David Schawaller markierte seinen zweiten Treffer
(49.). Und als Malchin nach einem ungeahndeten Foul schnell umschaltete,
nutzte Tom Lucka einen präzisen Pass zum 3:1 (54.). Fast wäre Hannes Leppin
die direkte Antwort gelungen. Er scheiterte an der Fußspitze des FSV-Torwarts
(57.). In der Folge blieben beide Mannschaften ohne größere
Torgelegenheiten.
Einen Aufreger gab es dennoch. Robert
Wallbaum beschwerte sich über ein Foul und sah Gelb. Seine kommentierende
Geste - Daumen nach oben - wurde mit Gelb/Rot "honoriert". Dass er
sich dann noch zu einem Schubser gegen den Schiedsrichter hinreißen ließ, dürfte
weitere Sanktionen nach sich ziehen. "So etwas fällt auf die ganze
Mannschaft zurück", gab es auch in den eigenen Reihen wenig Verständnis.
Dass die Gäste selbst in Unterzahl zu
Chancen kamen, verdeutlicht, was an diesem Tag möglich gewesen wäre. Landete
ein Kopfball von Steffen Willuweit noch am Lattenkreuz (86.), so konnte Enrico
Knaack, ebenfalls per Kopf, auf 2:3 verkürzen (88.). Zu mehr reichte es
allerdings nicht. Den Schlusspunkt setzte Malchin, mit einem Kopfball von
Christoph Burmeister zum 4:2 (90.).
Somit kommt es am nächsten Wochenende
zu einem echten Showdown. Da auch die Konkurrenten leer ausgingen - Friedland
0:5 in Neubrandenburg und Pasewalk 0:6 gegen Anker Wismar -, können die
Polzer mit einem abschließenden Heimsieg gegen Eintracht Schwerin immer noch
die Klasse halten, vorausgesetzt Pasewalk verliert in Schönberg (4.) und
Friedland holt gegen Sievershagen (3.) nicht mehr als einen Punkt.
Blau-Weiß Polz: Nowe -
Willuweit, Hoppe, Ranft, Hundertmark (71. Knaack), Möller, Leppin (77.
Wacker), Brinkmann, Schuldt, Müller, Wallbaum.
SR: Söllig (Braunschweig)
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 25. Mai 2010
Gegner war einfach
eine Klasse besser
25. Mai 2010 | von Thomas Willmann
Die Polzer Defensive stand in
Neubrandenburg unter Dauerdruck. Aber selbst ein glänzend aufgelegter Mario
Kopischke konnte nicht verhindern, dass die Blau-Weißen eine herbe
0:7-Niederlage einstecken mussten.
NEUBRANDENBURG/POLZ - "Das
ist eine super Truppe, die waren definitiv eine Klasse besser", erkannte
man im Lager von Fußball-Verbandsligist SV Blau-Weiß Polz neidlos an, dass
der FC Neubrandenburg eine Nummer zu groß war. Die Überlegenheit drückte
sich auch in Zahlen aus. Nach 90 Minuten hieß es 7:0 für den
Tabellenzweiten.
Die Polzer, die sich ein achtbares
Ergebnis zum Ziel gesetzt hatten, gerieten sofort unter Druck. Eine erste Großchance
vereitelte Mario Kopischke in glänzender Manier. Auch bei der anschließenden
Ecke war der Blau-Weiß-Keeper zur Stelle (7.). Insbesondere das spielstarke
Neubrandenburger Mittelfeld setzte immer wieder Akzente. Bei einem schnell über
die linke Seite vorgetragenen Angriff, der mit einem Kopfball abgeschlossen
wurde, zeigte Kopischke einen weiteren herausragenden Reflex. Der Abpraller
fiel allerdings Ronny Strübing genau vor die Füße, der mühelos zum 1:0
einschob (14.). Die einzige nennenswerte Möglichkeit für die Gäste hatte
Enrico Knaack, der, von Robert Wallbaum mit langem Ball geschickt, das Außennetz
traf (23.). In der Folge setzte sich das Duell Neubrandenburger Stürmer
contra Polzer Torwart fort. Dabei stellte nur ein sehenswerter Schlenzer aus
25 m Letzteren vor unlösbare Probleme (37.).
Mit dem 0:2 zur Pause waren die
Blau-Weißen in jedem Fall gut bedient: "Bisher hat nur Mario uns im
Spiel gehalten. Alle müssen versuchen, noch eine Schippe draufzulegen",
motivierte Trainer Rene Weidmann in der Kabine. Das klappte zumindest eine
weitere Viertelstunde. Dann markierte Michael Gaede, der kurz zuvor noch am
Pfosten gescheitert war (57.), mit unhaltbarem Flachschuss das 3:0 (61.). Es
folgte der einzige Gegentreffer, der Weidmann auf die Palme brachte. Zweimal
versäumten es die Gäste, zu klären. Es passte zu dieser Szene, dass die
scharf vor das Tor gezogene Flanke dann auch noch vom Rücken eines Polzer
Abwehrspielers ins eigene Netz gelenkt wurde (65.). Das 5:0 wurde dagegen sehr
schön über die linke Seite vorbereitet. Für den erfolgreichen Abschluss war
Marc Neumann zuständig (73.). Beim 6:0 setzte sich der kurz zuvor
eingewechselte Steven Deerberg in zentraler Position gegen zwei Abwehrspieler
durch und ließ Mario Kopischke keine Chance (84.). Auch beim letzten Tor des
Tages gab es für den Polzer Keeper nichts zu halten. Im Anschluss an einen
Freistoß kam Denis Schmidt, den Oliver Möller abgesehen von dieser Szene gut
im Griff hatte, frei zum Kopfball (87.).
Beide Mannschaften trugen mit ihrer
fairen Spielweise entscheidend dazu bei, dass der Schiedsrichter ein leichtes
Amtieren hatte. Die Polzer empfanden die gesamte Atmosphäre als sehr angenehm
- von Neubrandenburger Arroganz trotz der klaren Überlegenheit keine Spur.
Das galt sowohl für die Mannschaft, als auch für die Zuschauer. Und
FC-Trainer Jürgen Decker versicherte, dass man am kommenden Wochenende gegen
den TSV Friedland, einen direkten Konkurrenten der Blau-Weißen im Kampf um
den Klassenerhalt, genauso engagiert auftreten werde, wie in diesem Spiel.
Blau-Weiß Polz: Kopischke -
Hoppe, Hundertmark, Wacker (49. Renell), Maik Becker, Möller, Leppin, Müller,
Wallbau, Jenrich (73. Kürschner), Knaack.
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 14. Mai 2010
Diese
Polzer Niederlage tut richtig weh
SV
Blau Weiß Polz – SV Warnemünde 2:4 (1:3)
Wichtige
Punkte im Kampf um Klassenerhalt eingebüßt
Polz: Kopischke
- Willuweit, Hoppe, Ranft, Leppin, Möller, Wallbau (78. Wacker),
F. Schuldt, Müller, Brinkmann, Knaack
Nach Herrentagsfeier dürfte
den Verbandsligafußballer des SV Blau Weiß Polz nicht zumute gewesen sein,
nachdem sie das wichtige Nachholspiel gegen den direkten Konkurrenten aus Warnemünde
verloren ging.
Dabei fing alles
vielversprechend an. Enrico Knaack nahm ein Zuspiel von Stefan Brinkmann mit der
Brust an und traf sehenswert zum 1:0. (5. Min.).
Die Führung gab dem
Spiel der Blau Weißen aber keine Sicherheit. Von den Defensivqualitäten der
vergangenen Woche war nichts zu sehen .Zwar ging dem Ausgleich ein nicht
geahndeter Körpereinsatz hart an
der Grenze voraus. Dennoch hätte man vorher klären müssen. Auch beim 1:2 und
beim 1:3 (22.) agieren die Polzer viel zu passiv.
Die Gegentreffer
konnten den Polzer Fanklub aus dem Niedersächsischen Breese-Langendorf und
Karwitz nicht schocken. Die etwa 20 Mann starke Truppe feuerte die
Blau Weißen lautstark an. Diese Unterstützung war beachtenswert und wurde von
Polzer Vereinsseite dankend gewürdigt.
Auf dem Platz war die
Heimelf um den Anschlusstreffer bemüht. Ein Freistoß von Sebastian Müller,
den der Warnemünder Keeper zur
Ecke lenkte (44.) und zwei Großchancen in den Nachspielzeit, bei denen der Ball
einfach nicht ins Tor wollte machte deutlich: Hier geht noch was.
Das unterstrich auch
die erste Szene der 2. Halbzeit. Steffen Willuweit schien von dem
durchrutschenden Freistoß überrascht. Der Ball sprang ihm zu weit vom Fuß.(46.)Enrico
Knaack verpasste zweimal das Ziel. (65. und 67.), bevor auf der anderen Seite
der endgültige Entscheidung fiel. Martin Bartsch lief in eine scharfe
Hereingabe und es hieß 1:4 (75.).
Die Polzer steckten
zumindest nicht auf. Robert Wallbaum setzte einen Freistoß an den Pfosten.
Enrico Knaack verwandelte einen an Florian Schuldt
verschuldeten Elfmeter sicher zum 2:4 (85.). In der Nachspielzeit wurde
ein Kopfball von Steffen Willuweit auf der Torlinie geklärte.
Die besten Genesungswünsche
gelten einem Warnemünder Spieler, der sich eine Schnittwunde am Arm zuzog.
Der
Fanclub Breese - Langendorf, Karwitz feiert trotz der bitteren Niederlage gegen
Warnemünde mit den Spielern des SV Blau Weiß Polz.
1. Mai 2010 - Polz -
Drögeheide ...schade: 0:1
Polzer Bollwerk hielt 84 Minuten
SV
Blau Weiß Polz – Vorwärts Drögeheide 0:1 (0:0)
Der Fußballgott
scheint zur Zeit mit den Verbandsligakickern des SV Blau Weiß Polz zu grollen.
Die unglückliche Niederlage gegen Sievershagen (1:2) und Pasewalk (0:2) fanden
im 0:1 gegen Drögeheide ihre nahtlose Fortsetzung. 84 Minuten stemmten sich die
tapfer kämpfenden Polzer dem
Tabellenfünften erfolgreich dagegen um durch eine Standardsituation doch noch
auf die Verliererstrasse zu geraten.
Bei einem Blick auf die
Aufstellung schwante den Blau Weiß
Anhängern nichts Gutes.
Dass neben dem
langzeitverletzten Ronny Schult auch Thilo Wilkens ausfallen würde war von
vorne herein klar. (der Mannschaftskapitän ließ es sich trotz des vor einer
Woche erlittenen Kieferbruchs nicht nehmen mit „dicker Backe“ auf der Polzer
Bank Platz zu nehmen). Darüber hinaus musste Trainer Rene Weidmann mit Florian
Schuldt (verletzt), Robert Wallbaum und Stefan Brinkmann (beide gelbgesperrt)
aber noch drei weitere Stammspieler ersetzten. Der ohnehin kleine Kader wurde
durch Spieler aus der Zweiten (Kreisklasse) aufgefüllt. So durfte Michael
Jenrich bei seinem Verbandsliga- Debüt gleich durchspielen. Vor diesem
Hintergrund war klar: Es kann heute nur darum gehen, zu kämpfen, alles zu geben
und möglichst wenig zuzulassen.
Mit dieser sehr
defensiven Grundhaltung schienen die Gäste so ihre Probleme zu haben. Sie besaßen
zwar klare Feldvorteile und verlagerten das Spiel schnell in die gegnerische Hälfte.
Doch nenneswerte Chancen resultierten daraus nicht. Abgesehen von einem Schuss
in der 2. Minute, der relativ knapp das Ziel verfehlte, drohte dem Polzer Tor in
der 1. Halbzeit nicht wirklich Gefahr. Dafür agierte Drögeheide selbst bei den
zahlreichen Standards zu unpräzise.
Die beste Szene auf der
anderen Seite war eine Direktabnahme von Sebastian Müller, der zwei gewonnen
Kopfbälle vorausgingen. (24).
Nach dem Seitenwechsel
nahm der Druck des Tabellenfünften aber doch zu und die brenzlichen Situationen
häuften sich. Mario Kopischke stand jetzt immer mehr im Mittelpunkt und erwies
sich mehrfach als sicherer Rückhalt (46./51./53./68.).In der 69. Minute klärte
Sebastian Müller per Kopf auf der Linie, wenig später rettete der greade
eingewechselte Normen Renell für deinen schon geschlagenen Keeper (75.). Von
Entlastung der Blau Weißen konnte in dieser Phase keine Rede sein.
Drögeheide bekam immer
wieder Freistöße in Strafraumnähe zugesprochen. Und als eine dieser Freistöße
scharf vor das Tor gezogen wurde, war es Passiert. In den noch verbleibenden
Minuten fehlte nach dieser kämpferisch einwandfreien Leistung ganz einfach die
Kraft für eine Schlussoffensive.
Blau Weiß Polz: Kopischke – Willuweit, Hundermark, Hoppe, Ranft,
Wacker (86. Kürschner), Möller, Leppin (77.Renell), Müller, Knaack, Jenrich.



Fotos: Vorwärts ...Danke!
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 25. April 2010
Rabenschwarzer
Tag für Blau Weiß
Pasewalker FV - SV
Blau Weiß Polz 2:0 (1:0) / Gegentore in der Nachspielzeit
Thilo Wilkens mit
Kieferbruch ins Krankenhaus
Dass die Verbandsligafußballer
des SV Blau Weiß Polz das Kellerduell beim Pasewalker FV durch Gegentorein der
45.+2 und 90.+1 Minute mit 0:2 verlor war bitter genug. Viel mehr auf die
Stimmung drückte aber dien schwere Verletzung von Thilo Wilkens. Der Kapitän
zog sich in der 26. Minute einen Kieferbruch zu und wurde noch am Abend in
Neubrandenburg operiert – gute Besserung .
Dass auch der für Ihn
eingewechselte Matthias Becker in der Schlussphase mit Verdacht auf
Muskelfaserriss raus musste, passte ins Bild. Die Pasewalker leiteten ihre
besten Szene über die linke Seite ein. Marco Ranft klärte im letzten Moment
zur Ecke (8.). Wenig später parierte Mario Kopischke (11.). hach dem unglücklichen
Zusammenprall ihres Kapitäns brauchten die Polzer einige Minuten, bevor sie
ihrerseits mit Distanzschüssen von Sebastian Müller Akzente setzten (31.).
Sebastian Müller war auch auch, der einen gut vorgetragenen Konter über Robert
Wallbaum und Steffen Brinkmann mit einem Schuss an das Außennetz abschloss(44).
Mario Kopischke konnte
sich ein weiteres mal auszeichnen (45.).
Nichts zu halten gab es
allerdings als Matthias Rösler praktisch mit dem Halbzeitpfiff den Torwinkel
anvisierte.
Nach dem Seitenwechsel
verlegte sich die Heimelf mehr und mehr aufs Kontern. Die Blau Weißen standen
aber gut, so dass sich das Geschehen zumeist im Mittelfeld abspielte. Bei einer
Kopfballverlängerung an die Latte und einer kläglich vergebenen Großchance
lag aber das 2:0 in der Luft. In den Schlussminuten mobilisierte Polz noch
einmal alle Kräfte Als Oliver Möller einen Einwurf in den Strafraum beförderte
und Jens Hundertmark den von Robert Wallbaum verlängerten Ball direkt nahm,
wackelte die Latte (90.).Die anschließende Ecke wurde abgewehrt , den daraus
eingeleiteten Konter schloss
wiederum Matthias Rösler platziert ab (90.+1).
Obwohl das Spiel für
sie so unglücklich verlaufen war, attestierten sie dem jungen Schiedsrichter
eine tadellose Leistung.
Blau Weiß Polz:
Kopischke – Hoppe, Ranft, Hundertmark, Leppin, Wacker, Möller, Brinkmann, Müller, Wilkens, (26. Becker,78.Renell), Wallbaum
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 18. April 2010
Nur
Zentimeter fehlten an Polzer Überraschung
Fußball-Verbandsliga: SV Blau Weiß Polz – Sievershäger SV 1:2 (0:1)
In der Nachspielzeit Kopfball an den Pfosten gesetzt
„Mensch, das ist am
Ende ganz schön eng geworden. Wir hätten allerdings vorher alles klar machen müssen,“
fasste der Sievershäger Trainer die Partie im Polzer Waldstadion treffend
zusammen. In einem ansehnlichen
Spiel waren die Polzer nahe dran dem Favoriten und Tabelledritten einen Punkt
abzunehmen.
In der Anfangsphase
passierte abgesehen von kleinen Chancen nicht viel. Die erste nennenswerte Szene
gehörte den Gästen, doch Markus Thoms schob Fred Nowe, der den beruflich
verhinderten Mario Kopischke im Polzer Tor vertrat, den Ball genau in die Arme
(28.). Auf der anderen Seite geriet eine verunglückte Eingabe zum Torschuss der
am Außennetz landete (30.).
Das 0:1 für den gast
kam für die Polzer unglücklich zu Stande. Steffen Willuweit köpfte schulbuchmäßig
nach außen weg. Robert Wallbaum wollte endgültig klären und bediente
stattdessen den freistehenden Alexander Fogel, der mühelos vollendete (33.).
Von einem Polzer Schock
konnte keine Rede sein. Thilo Wilkens verfehlte nach einem beeindruckend
gewonnenen Sprintduell nur knapp (365.).Einer weiteren Sievershäger Chance
(43.) folgten zwei Aufreger vor dem Gästetor. Thilo Wilkens wurde in die
Zange genommen und unsanft gestoppt, was selbst die Gäste anerkannten. (44.).
Kurz darauf bediente er Enrico Knaack mustergültig, der unbedrängt das Tor
verfehlte.
Dem 0:2 ging fehlende
Aggressivität der Polzer Abwehr, in der Daniel Hoppe schmerzlich vermisst
wurde, voraus. So hatte Christopf Kaminski im Abschluß leichtes Spiel (56.).
Bei einem Konter
verpasste der Tabellendritte recht kläglich die Vorentscheidung. Stattdessen
gelang Polz der Anschlußtreffer. Als der laufstarke Thilo Wilkens ein weiteres
mal im Strafraum zu Fall gebracht wurde verwandelte Robert Wallbaum sicher
(74.). Fred Nowe hielt sein Team mit einer guten Parade im Spiel (80.).
Analog zur ersten
Halbzeit hatten es die letzten Minuten in sich. Ein platzierter Kopfball von
Thilo Wilkens wurde auf der Linie geklärt (90.) und
bei einem Kopfball vom Polzer Kapitän rette der Pfosten für den
Sievershäger Keeper. (90.+2.).
Polz: Nowe - Willuweit,
Ranft, Leppin, Hundertmark, Möller, F.Schuldt, Müller, Wallbaum, Wilkens,
Knaack (61. Meier)
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 12. April 2010
Durch
Aussetzer guten Eindruck kaputt gemacht
FC Schönberg –
Blau Weiß Polz 6:0 (1:0) / wieder drei Gegentreffer in nur vier Minuten
Wenn man nur das
Endergebnis betrachtet könnte man vielleicht von einem standesgemäßen Sieg
ausgehen. Aber das Spiel besaß zwei grundverschiedene Halbzeiten. Die Blau Weißen
verkauften sich in den ersten 45 Minutenmehr als ordentlich. Sie ließen wenig
zu und durften angesichts eines nur knappen 0:1 Rückstandes zu Recht sehr
zufrieden sein.
Wie schon gegen Wismar
machten sie sich diesen guten Eindruck innerhalb weniger Minuten selbst kaputt.
So wurde aus dem 0:1 binnen vier
Minuten ein 0:4. Der Rest war reine Formsache.
Erwartungsgemäß
stellten die Schönberger von Anfang an das optisch überlegene Team.
Aus den klaren
Feldvorteilen resultierten aber kaum nenneswerte Torchancen weil die Polzer die
Räume geschickt zustellten.
Und auch das 0:1 war
zwar schön vorbereitet, im Resultat aber ein glückliches Tor. Die beste Polzer
Szene machte der FC Schlussmann zunichte indem er den entscheidenden Bruchteil
schneller war als Thilo Wilkens.
Das Unheil nahm
zwischen der 57. und 61. Minute seinen Lauf. Robert Wallbau hatte den Polzer
Ehrentreffer auf dem Fuß, verzog aber knapp. (65.)
Stattdessen konnte Schönberg
nach guter Parade von Mario Kopischke per
Abstauber auf 5:0 erhöhen (70.) um durch einen weiteren Konter auch noch dass
halbe Dutzend voll zu machen (84.)
Polz: Kopischke – Willuweit, Wallbau (75. Wacker), Ranft, Möller,
Brinkmann, F. Schult, Müller, Leppin,
Wallbaum, Wilkens, Knaack
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 6. April 2010
Sechs-Punkte-Spiel geht
an Polzer
Fußball-Verbandsligist
Blau Weiß Polz gewinnt Kellerduell gegen Friedland
Das
Kellerduell entschieden die Polzer mit einem 1:0 Zittersieg für sich. Das Spiel
lebte in erster Linie von der Spannung. Tief durchatmen hieß es in der 12.
Minute als Mario Kopischke erst im Nachfassen sichern konnte. Auf der anderen
Seite sorgte Thilo Wilkens mit einem Kullerball an den Pfosten für Aufregung (
17.). Zwei brenzliche Situationen gab es für die Heimelf zu überstehen
(22.+24.) bevor der Führungstreffer bejubelt werden konnte. Nach Kopfballablage
wurde ein abgefälschter Schuß von Thilo Wilkens vom Wind heruntergedrückt und
senkte sich zum 1:0 ins Netz (28.).
Die
Polzer hätten nachlegen können, ja müssen. Enrico Knaack jagte den Ball
freistehend aus kurzer Distanz in die Wolken. (32.). Auch am nächsten Hochkaräter
war er beteiligt. Statt selbst abzuschließen leitete er auf Thilo Wilkens
weiter, dessen Kopfball zu drucklos geriet. (36.).
Die
Blau Weißen agierten nach dem Seitenwechsel nicht mehr so entschlossen wie
zuvor. Dennoch hätten sie vorzeitig für klare Verhältnisse sorgen können,
eigentlich müssen. Thilo Wilkens erlief einen schon verlorenen geglaubten ball
und setzet Enrico Knaack mustergültig in Szene. Doch der zögerte zu lange mit
dem Abschluß (56.). Einen platzierten Freistoß von Robert Wallbaum lenkte der
Keeper über die Latte. Bei der anschließenden Ecke köpfte Wallbaum knapp über
die Latte (59.). Sebastian Müller spielte im richtigen Moment auf Thilo Wilkens,
der den ball maßgerecht zurückservierte. Der Keeper konnte nicht mehr
eingreifen doch Müller über das leere Tor (69.). Das war zugleich die letzte
nenneswerte Polzer Szene. In der Schlussphase ließ sich die Mannschaft mehr und
mehr zurückdrängen – Entlastung Fehlanzeige.
Nach einer scharf vor das Tor gezogenen Ecke klärte der erneut
zweikampfstarke Daniel Hoppe auf der Linie(72.) und bei einem Freistoß
behinderten sich zwei Friedländer gegenseitig. Als die Gäste eines der wenigen
Male ihre Vorteile in der Körpergröße nutzen konnten war Mario Kopischke mit
einer starken Parade zur Stalle (85.).Unverständliches Kopfschütteln lösten
die vier Minuten Nachspielzeit auf der Polzer Bank aus. Mit der letzten Aktion hätte
man den so wichtigen Sieg fast noch aus der Hand gegeben. Der Ball landete im
Tor doch der Schiedsrichter entschied zum entsetzen der Friedländer auf Stürmerfoul
und pfiff kurz darauf ab. Große Erleichterung aber auch intensive Diskussionen
über die ausgelassenen Torchancen bestimmten die Fangespräche.
Beim
Rostocker FC kassierte man eine 2:6 Niederlage. Thilo Wilkens hatte noch per
Kopf (6.) für einen Start gesorgt. Doch innerhalb von 10 Minuten machte die
Gastgeber aus dem Rückstand eine 3:1 Führung (20.+28.+30. Min.). Dem Treffer
zum 2:1 ging jedoch eine Reihe von Fehlentscheidungen voraus. Das 4:1
resultierte aus einem unhaltbaren Freistoß (55.). Thilo Wilkens konnte noch
einmal verkürzen bevor zwei gut vorgetragene Konter zum 6:2 Endstand sorgten
(65.+79. Min.). Am Ende fiel der Verdiente Sieg jedoch zu hoch aus.
Polz
gegen Friedland: Kopischke - Willuweit.Hoppe,(85.Kürschner), Ranft, Möller,
Leppin,
Brinkmann, Müller, Wallbaum 90. Becker), Wilkens, Knaack
(57. Wacker)
Polz
gegen Rostock: Kopischke –
Willuweit, Ranft, F.Schuldt 81. Becker), Möller,
(84. Hundertmark), Leppin, Brinkmann (82. Wacker), Müller,
Wallbaum, Wilkens, Knaack
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 29. März 2010
Vier Minuten besiegelten Polzer
Niederlage
SV Blau Weiß Polz
– FC Anker Wismar 0:3
Viel vorzuwerfen hatten
sich die Verbandsligafußballer des SV Blau Weiß Polz nach der 0:3 Niederlage
gegen Tabellenführer Anker Wismar nicht. Wenn da nur nicht diese ärgerlichen 4
Minuten von der 58. bis 61. gewesen wären, indenen man sich schließlich alle 3
Gegentore einfing.
In der ersten Halbzeit
setzten die Blau Weißen sehr diszipliniert die Vorgaben von der Trainerbank um.
Die Gäste besaßen zwar erwartungsgemäß spielerische Vorteile ohne aber
daraus Kapital schlagen zu können. Torgefahr resultierte eigentlich nur aus
zumeist scharf in den Strafraum gezogene Standards. Der Polzer Keeper Mario
Kopischke war erstmals in der 17. Minute bei einem Kopfball gefordert. Mit einem
Schuß, der den Winkel verfehlte setzte Thilo Wilkens auf der anderen Seite das
Offensivsignal ( 27.) Vor der Pause sah die Heimelf nur einmal schlecht aus.
Ankers Moussa Sissoko hatte eine Kopfballrückgabe erahnt. Der irritierte Mario
Kopischke ließ den Ball verspringen, der gegen den Pfosten hoppelte. Sissoko
konnte den Abpraller nicht verwerten.(34.)
Auch nachdem
Seitenwechsel machte die Polzer Defensive zunächst einen sattelfesten Eindruck.
Bis zur 58. Minute: Andre Hildebrandt lief in einen Freistoß und köpfte zum
0:1ein.
Dieser Gegentreffer war
aus Sicht der Blau Weißen wie ein Genickbruch einzuordnen. Zwei gefühlte
Eigentore im Minutentakt unterstrichen die Schockwirkung. Sowohl dem 0:2 durch
Fabian Bröcker als auch dem 0:3 von Dennis Martens gingen kapitale Schnitzer
voraus. In der Folge ging es der Heimelf in erster Linie darum nicht unnötig
unter die Räder zu kommen, was gegen ein zurückschaltendes Anker Team gelang.
Nicht nachvollziehen
konnten die Polzer warum der Schiedsrichter, dem in der ersten Halbzeit eine
sehr gute Leistung bescheinigt werden
konnte, stark abbaute. Das war zwar nicht spielentscheidend aber die Freistoßauslegung
in der zweiten Halbzeit fiel sehr
einseitig zu Gunsten von Wismar aus.
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 15. März 2010
Polzer
Jubel in der Schlussminute
15. März 2010 | von
Thomas Willmann

Steffen Willuweit (l.)
und Sebastian Müller (2.v.l. - hier in einem früheren Spiel) zählten beim
verspäteten Rückrundenauftakt zu den Leistungsträgern in einer kampfstarken
Polzer Mannschaft.
Thomas Willmann
POLZ -
Einen Punkt gewonnen, oder doch eher zwei verloren? Diese Frage ließe sich
sowohl aus Sicht des SV Blau-Weiß Polz, als auch der HSG Greifswald nach
dem 1:1 in ihrem Vergleich der Fußball-Verbandsliga stellen. Die Blau-Weißen hätten
auf Grund ihrer Vorteile in der zweiten Halbzeit durchaus einen Sieg verdient
gehabt. Andererseits gelang ihnen der Ausgleich erst in der Schlussminute, so
dass man von einem glücklichen Remis sprechen konnte.
Der Polzer Nebenplatz war komplett aufgetaut und trotz aller Unebenheiten
in jedem Fall bespielbar. Was beiden Mannschaften an diesem Tag viel mehr
zusetzte, war der starke, böige Wind, der gerade hohe Bälle unberechenbar
machte. So entstand auch der frühe Greifswalder Führungstreffer eher als
Zufallsprodukt. Ein Distanzschuss entwickelte sich zum gefährlichen Flatterball
für Mario Kopischke, der nur kurz abwehren konnte. Die Gäste setzten nach, und
im dritten Anlauf passte es. Vom Innenpfosten sprang der Ball ins Netz (9.).
Die Zuschauer bekamen in der Folge nur wenig Torraumszenen zu sehen. Beide
Mannschaften waren in erster Linie auf eine sichere Defensive bedacht. Die
schwierigen äußeren Bedingungen taten ein Übriges, ließen keinen wirklichen
Spielfluss zustande kommen. Lange, hohe Bälle schienen das probate Mittel. Bei
einem Konter über die rechte Seite verhinderte Mario Kopischke mit guter Parade
das drohende 0:2 (30.). Die beste Polzer Szene vor der Pause ging von
Steffen Willuweit aus, der den Ball perfekt mitnahm und sofort abzog, aber knapp
das Lattenkreuz verfehlte (39.).
Nach dem Seitenwechsel gab die Heimelf eindeutig den Ton an. Die kämpferische
Einstellung stimmte, die ausgegebene Taktik wurde sehr gut umgesetzt. Was lange
fehlte, war das nötige Quäntchen Glück. Die größte Torgefahr ging von
Standards aus. So verpassten Steffen Willuweit (61.), Enrico Knaack (66.) und
Robert Wallbaum (79.) mit platzierten Kopfbällen den Ausgleich jeweils um die
berühmten Zentimeter. Auf der anderen Seite war Mario Kopischke nur ein
einziges Mal gefordert. Nach einem Distanzschuss konnte er die Situation in
Zusammenarbeit mit Marco Ranft klären (84.).
Obwohl den Blau-Weißen die Zeit weglief, steckten sie nicht auf und wurden doch
noch belohnt. Der Jubel war riesengroß, als Steffen Willuweit auf Florian
Schuldt ablegte und sich dessen Schuss hinter dem Gäste-Keeper zum 1:1 ins Netz
senkte (90.). Dass die Greifswalder beim wenig später ertönenden Schlusspfiff
mit dem Fußballgott haderten, war verständlich.
Auf der Polzer Bank zeigte man sich positiv überrascht von diesem
mannschaftlich geschlossenen Auftritt nach der ungewollt langen Winterpause und
einer Vorbereitung, die diese Bezeichnung kaum verdiente. Bestnoten hatten sich
Routinier Steffen Willuweit und Sebastian Müller verdient, der seine neue
Position im zentralen Mittelfeld sehr gut ausfüllte.
Blau-Weiß Polz: Kopischke
-Willuweit, Hoppe, Ranft, Möller, Leppin, Müller, Schuldt, Brinkmann,
Knaack (85. Kürschner), Wallbaum.
SR: Semrau (Goldenstädt)
Auf gemeinsame Linie eingeschworen
Fußball-Verbandsligist Blau Weiß Polz
auch in dieser Saison vor schwerer Rückrunde
Angesichts der
anhaltenden winterlichen Verhältnisse ist es kaum vorstellbar, dass die
Mannschaft am 13.Februar 2010 beim FC Neubrandenburg zum Nachholespiel antreten
soll.
Aber da die
Vier-Tore-Städter über einen von den Blau Weißen ungeliebten Kunstrasenplatz
verfügen, geht man in Polz davon aus dass das Spiel auch planmäßig
stattfindet.
Für die Polzer wäre
es auf jeden Fall ein Kaltstart, denn von einer normalen Vorbereitung kann keine
Rede sein. „Wir haben angefangen, aber die Möglichkeiten sind sehr eingeschränkt,
im Wesentlichen Lauftraining, alles andere müssen wir in der Halle machen“.
Dabei wäre ein guter
Auftakt angesichts der Tabellensituation sehr wichtig. Auch der Rückzug des
Greifswalder FC II ändert wenig an der Situation ,da ein Abstieg der
Greifswalder Ersten wohl kaum unausweichlich ist.
Die Hinrunde verlief
wenig berauschend, den 3 Siegen standen 12 Niederlagen gegenüber. Die Überraschung
hielt sich in Grenzen: Natürlich würden wir gerne besser dastehen. Aber es war
von vornherein klar dass wir wieder gegen den Abstieg spielen würden, das aber
im nun schon 9. Jahr als einziger Verein der Region in der höchsten Spielklasse
von Mecklenburg/Vorpommern.
Das Kardinalproblem ist
seit Jahren das gleiche: Der Polzer Kader ist für diese Spielklasse eindeutig
zu klein. Die Last ruht auf den Schultern weniger, und wenn diese Leistungsträger
ausfallen wird es gleich eng. Es fehlt an der Dichte um für gleichwertigen
Ersatz sorgen zu können. Die großen Unterschiede sind auch durch die
schwierige Trainingssituation zu begründen.
Was bei regelmäßigem Training möglichst ist, zeigt das Beispiel Stefan
Brinkmann. Der junge Neuhauser zählt inzwischen zu den wichtigen Stützen den
Teams: „Stefan ist ein echter Lichtblick. Er hat sich toll entwickelt und in
der Hinrunde konstant gute Leistungen gezeigt.“
In
einer unzereichenden Anfangsphase, freilich mit dem etwas überraschenden
Auswärtssieg in Warnemünde ging die Mannschaft oft mit fliegenden Fahnen
unter. Auch naives Verhalten und taktisches
Fehlverhalten führten dazu. Insbesondere die taktischen Aussetzet brachte Rene
Weidmann gehörig auf die Palme. „ Wenn ihr meint anders spielen zu müssen
als vorher abgesprochen ist das
o.k. aber dann bitte ohne mich,“ lautete die klare Aussage vor den Pokalspiele
in Lübtheen. „ Wir müssen aus einer massiven Abwehr und schnellen Kontern
unser Heil suchen“ Lautet auch in Zukunft die Polzer Marschroute. Auch wenn
sich das gegen Ende der Saison noch nicht sonderlich in Punkten niederschlug, es
ist wieder ein System im Polzer Spiel zu erkennen. Zumindest gelang danach der
so wichtige Dreier gegen den Pasewalker FV und da 2:0 gegen Malchin. Nicht nur
in diesen Partien zeichnete sich eine Stabilisierung der Defensive ab. Mario
Kopischke, der einige Gegentreffer auf seine Kappe nehmen musste, steigerte sich
erheblich und strahlte Ruhe und Sicherheit aus , die man in der Rückrunde
dringend benötigt. Auch seine Vorderleute leisteten sich teilweise
haarstreubende Fehler. Das mangelhafte Abwehrverhalten setzt oft schon weit vor
der Abwehr ein: „Wir haben drei Treffer nach eigenen Einwürfen in der
gegnerischen Hälfte durch Konter kassiert“, nannte Alf Bußacker als ein
Beispiel aus seinen Aufzeichnungen.
In der Offensive bietet
das eigene Spielsystem generell wenig Möglichkeiten zu glänzen. Es gelte, die
Taktik auf dien zur Verfügung stehenden Spieler zuzuschneidern. Mit langen Bällen
in die Spitze müssen es eben immer wieder die individuellen Stärken einzelner
richten.
„ Wer würde nicht
gerne zaubern. Aber das einstudierte Spielzüge und blindes Spielverständnis
voraus. Und das erreicht man nur über eine Trainingskontinuität die wir nicht
leisten können.
An den grundlegenden
Bedingungen wird sich zukünftig in Polz auch nichts ändern. Neuzugänge sind
nicht in Sicht, im Gegenteil: John Mäder ist zum Malchower SV gewechselt um
sich in der Oberliga zu probieren. „Das trifft uns hart, wir brauchen wirklich
jeden Mann , von der Nummer eins bis zur Nummer achtzehn.“ Man ist
freundschaftlich auseinandergegangen: „Wir wünschen ihm alles Gute, und wenn
es nicht klappt, findet er im Waldstadion immer eine offene Tür.“ Die dadurch
entstandene Lücke muß mit den vorhandenen personellen Möglichkeiten gestopft
werden. Die Mannschaft muß eben noch enger zusammenrücken. Die Polzer hoffen
von großen Verletzungsproblemen verschont zu bleiben um mi voller Kraft den
erneuten Klassenerhalt ansteuern zu können.
„Wir nehmen jeden Punkt mit und wollen unseren treuen Fans insbesondere
im Waldstadion kämpferisch , aber auch spielerisch attraktiven Fußball
bieten.“ Nach der schweren Auswärtsaufgabe in Neubrandenburg schließen sich
Heinspiele gegen die direkten Konkurrenten Warnemünde ( 20. Februar) und
Friedland (27. Februar) an. Hinter diesem Terminplan steht allerdings noch ein
dickes winterliches Fragezeichen.
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 7. Dezember 2009
Blau-Weiß in
Schwerin kämpferisch auf der Höhe
07. Dezember 2009 | 00:10 Uhr | von
Thomas Willmann

Die Polzer machten die spielerischen Vorteile der Schweriner Eintracht durch
großen Einsatz wett. In dieser Szene versucht Steffen Willuweit mit langem
Bein zu klären. Daniel Hoppe kann nicht mehr eingreifen. Dietmar
Albrecht/Thomas Willmann
SCHWERIN/POLZ - "Wir hätten duchaus höher verlieren, andererseits
aber auch mit einem Punkt nach Hause fahren können", war die
Stimmungslage bei den Verbandsliga-Fußballern des SV Blau-Weiß Polz nach
der 2:3-Niederlage in Schwerin etwas zwiegespalten.
Unstrittig war, dass sich die Polzer an
diesem Tag sehr ordentlich verkauften. John Mäder sorgte für einen Auftakt
nach Maß, als er die gute Vorarbeit von
Thilo Wilkens und Arne Pätzold per Direktabnahme zum 0:1 verwertete (7.).
Wenig später deutete die Heimelf erstmals ihre Konterqualitäten an. Dass Mario Kopischke den platzierten Schuss
festhalten konnte, gab nicht nur dem Polzer Keeper, sondern auch seinen
Vorderleuten Sicherheit. Dennoch kassierte man in der 17. Minute den Ausgleich.
Die Situation ähnelte der beim Führungstreffer der Blau-Weißen. Ausgangspunkt
war ein per Kopf abgelegter hoher Ball.
Mit viel Einsatz immer noch Fuß dazwischen
In der Folge wussten die Schweriner durch technisch
sauberen Fußball zu gefallen und hätten aus ihren
klaren Chancen eigentlich einen zweiten Treffer erzielen
müssen. Doch entweder bekamen die kämpferisch überzeugenden Gäste noch ein Abwehrbein dazwischen, oder die Aktion endete
bei Mario Kopischke. Kurz vor der Pause konnten sich die Polzer etwas befreien,
ohne allerdings ihrerseits zu klaren Torgelegenheiten zu kommen.
Auf der Gäste-Bank sah man sich zu zwei frühen Wechseln gezwungen. Robert
Wallbaum war gelb/rot-gefährdet, Arne Pätzold klagte nach einem
Zusammenprall über starke Kopfschmerzen und blieb in der Kabine. Trotzdem
hielt der Tabellenvorletzte auch in der zweiten Halbzeit lange Stand. Bis zur 70.
Minute: John Mäder wurde aus Polzer Sicht eindeutig regelwidrig in die Zange
genommen.
Entscheidung durch blitzsaubere Konter
Doch der erwartete Pfiff blieb aus, und während die Gäste noch lammentierten,
schaltete Schwerin schnell um und trug einen Konter vor, der inklusive des
erfolgreichen Abschlusses lehrbuchreif war. Gleiches galt für das ebenso
blitzsauber herausgespielte 3:1 (78.).
Mit dem Vorsprung im Rücken ließen es die Eintrachtler etwas ruhiger angehen.
Einigen kleineren Chancen stand ein gefährlicher Kopfball von Thilo Wilkens
gegenüber. Der mit in die Spitze aufgerückte Steffen Willuweit leitete den späten
Anschlusstreffer ein. Thilo Wilkens grätschte in den per Kopf verlängerten Ball
und schloss per Schlenzer zum 2:3 ab (90.). Mehr ging aber aus Sicht der Blau-Weißen nicht.
Natürlich wäre man gerne mit einem Erfolgserlebnis bei der abendlichen
Weihnachtsfeier aufgelaufen. Aber angesichts der ansprechenden
Leistung kam doch Stimmung auf. Ein Dankeschön der Mannschaft gilt Peter
Franke für die gute Organisation der Feier.
Blau-Weiß Polz: Kopischke - Hoppe,
Willuweit, Schult, Möller, Mäder, Wallbaum (36. Knaack), Schuldt (82. Wacker), Pätzold (46. Leppin), Wilkens, Brinkmann.
Der starke Polzer Schlussmann hielt seine Elf auf der Paulshöhe gegen den FC
Eintracht Schwerin lange im Spiel. Dietmar Albrecht
Klasse!! Blau Weiss Polz -
FSV Malchin 2:0 (1:0)
Engagierter Auftritt
mit drittem Saisonsieg belohnt
30. November 2009 | von Thomas
Willmann
Die Polzer, in dieser Szene Arne Pätzold,
erarbeiteten sich gegen Malchin eine Vielzahl guter Torchancen.
POLZ - Die Verbandsliga-Fußballer
des SV Blau-Weiß Polz haben das Siegen nicht verlernt. Gegen den FSV Malchin
feierten sie einen hoch verdienten 2:0-Erfolg. Angesichts des einseitigen
Spielverlaufes musste man sich die Frage stellen, wie die Malchiner eigentlich
zu ihren bereits 20 Punkten gekommen sind. Die Gäste fielen vor allem durch
Meckern und Monieren auf, was sich am Ende in fünf Gelben - und einer
Gelb/Roten-Karte widerspiegelte.
Von Anfang an spielte nur eine Mannschaft, das waren die Blau-Weißen, die
schon in der 3. Minute ihre erste hochkarätige Chance besaßen. Nach einem
Querschläger in der Malchiner Abwehr, legte Thilo Wilkens per Kopf optimal für
Arne Pätzold auf. Der schien von so viel Freiraum überrascht und setzte den
Ball weit neben das Tor. Das Geschehen spielte sich auch in der Folge zumeist
in der FSV-Hälfte ab. Bei gut vorgetragenen Angriffen wurden Florian Schuldt
(18.) und Thilo Wilkens (23.) jeweils im letzten Moment abgeblockt. Einen
Drehschuss des Polzer Kapitäns parierte der Gäste-Keeper (35.). Die nächste
Szene war zum Jubeln "freigegeben". Die Malchiner Abwehr sah im
Anschluss an eine Ecke ganz schlecht aus. John Mäder passte aus kurzer
Distanz noch einmal quer, und der mit aufgerückte Steffen Willuweit drückte
mühelos zum 1:0 ein (38.).
Auch die zweite Halbzeit begann mit
einem Polzer Hochkaräter. Nach einem scharf in den Strafraum gezogenen
Freistoß legte John Mäder mustergültig auf Thilo Wilkens zurück, der
wegrutschte und verzog (48.). Wenig später das gleiche Bild, nur mit
vertauschten Rollen. Wilkens bereitete glänzend für Mäder vor, der den Ball
in Rücklage ebenfalls über das Tor setzte (53.). Beim nächsten Versuch näherte
sich der Mittelfeldspieler noch weiter an. Seine sehenswerte Direktabnahme
landete auf der Latte (62.).
Mit zunehmender Spielzeit kamen die
Skeptiker unter den Zuschauern zu Wort: "So viele Chancen ausgelassen,
wenn sich das man nicht wieder rächt." Es wurde tatsächlich eng.
Zweimal verhinderte ein Abwehrbein den Ausgleich (65. und 67.), und in der 77.
Minute hatte Mario Kopischke endlich einmal das Glück des Tüchtigen. Als der
bis dahin souverän agierende Blau-Weiß-Keeper den Ball bei einem lang
geschlagenen Freistoß nicht zu packen bekam, rettete der Pfosten.
Das war’s dann aber auch aus
Malchiner Sicht. Die Schlussphase gehörte wieder der Heimelf. Die Kopfballstärke
von Thilo Wilkens schien in Malchin unbekannt zu sein. So viel Freiraum, wie
nach einem Freistoß von Ronny Schult in der 84. Minute, bekommt der Polzer
Kapitän nur selten - 2:0. FSV-Torjäger Tom Rzeszutek, von dem an diesem Tag
keinerlei Gefahr ausging, machte seinem Frust Luft und sah Gelb/Rot (85.).
Die Freude über den dritten Saisonsieg
blieb allerdings nicht ungetrübt. Stefan Brinkmann spielte seine
Schnelligkeit aus und wurde im Strafraum zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter
zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt (87.). Arne Pätzold trat an, rutschte
beim Schuss aber weg. Dass der Ball das Ziel weit verfehlte, konnte man
angesichts der 2:0-Führung verschmerzen. Schwerer wog die Tatsache, dass sich
der Schütze unglücklich das Knie verdrehte. "Wir hoffen, dass es nur
eine Innenbanddehnung ist. Das Knie ist jedenfalls nicht weiter
angeschwollen", gab es gestern eine vorsichtige Entwarnung aus dem Polzer
Lager.
Blau-Weiß Polz: Kopischke -
Willuweit, Hoppe, Schult, Wallbaum (69. Knaack), Möller, Schuldt (75. Leppin),
Mäder (86. Wacker), Pätzold, Wilkens, Brinkmann.
Ludwigslust/Grabow -
Polz (Pokal)
23. November 2009 | von Thomas Willmann
GRABOW - Die Entscheidung fiel im
Elfmeterschießen.
Die Heimelf hatte zunächst
optische Vorteile gegen zurückhaltend agierende Polzer. Oliver Bahls verzog knapp (5.),
Patrick Breß verfehlte eine Bahls-Flanke mit dem Kopf (7.), und in der 16. Minute
verpassten die SGler im gegnerischen Strafraum mehrfach den Abschluss. Der
erste Auftritt der Blau-Weißen hatte es dafür gleich in sich. Eine verunglückte
Rückgabe konnte Kay Roby nur auf Kosten einer Ecke klären. Robert Wallbaum
brachte den Ball vor das Tor, Arne Pätzold sprang am höchsten, und es hieß 0:1
(19.).
Polz schien nach Doppelschlag
lange auf der Siegerstraße
Die Antwort des Landesligisten ließ nicht lange auf sich
warten. Per Lupfer glänzend in Szene gesetzt, musste
eigentlich schon Patrick Breß den Ausgleich erzielen. Er
scheiterte am gut reagierenden Mario Kopischke. Doch
der Abpraller landete bei Tim Lüdeke, der dem Polzer
Keeper mit einem Sonntagsschuss in den oberen
rechten Torwinkel keine Abwehrchance ließ (28.). Auch die letzte Chance vor der
Pause gehörte den Gastgebern. Ein Abwehrbein verhinderte im letzten Moment
den Torerfolg (32.).
Die zweite Halbzeit begann mit zwei gut vorgetragenen Kontern der SG 03.
Verfehlte Patrick Breß beim ersten Mal noch knapp das lange Eck (46.), so
passte wenig später alles. Über die Stationen Marc Feldmann und Jens Richter
landete der Ball erneut bei Breß, der per Direktabnahme das 2:1 markierte (55.).
Der Landesligist schien jetzt alles im Griff zu haben. Allerdings nur bis zur
nächsten Polzer Standardsituation. Erneut bereitete Robert Wallbaum per Ecke
vor. Diesmal fand er in Mannschaftskapitän Thilo Wilkens einen dankbaren
Abnehmer (62.). Nach dem Anstoß verlor die Heimelf sofort wieder den Ball und
produzierte vor dem eigenen Tor einen katastrophalen Fehlpass. Nutznießer war
Stefan Brinkmann. SG-Keeper Kay Roby warf sich dazwischen, konnte das
"Unheil" aber nicht mehr verhindern - 2:3 (63.).
In der Folge hatten die Polzer mehrfach die Gelegenheit, durch ihren vierten
Treffer für eine Vorentscheidung zu sorgen. Aber es schien auch so zu reichen.
Ein taktischer Wechsel brachte weitere Zeit. Die 89. Minute lief, da startete die SG
03 noch einmal einen Angriff über die starke rechte Seite. Der Ball wurde flach in
den Strafraum gezogen, wo der agile Oliver Bahls mit dem umjubelten 3:3 zur
Stelle war.
In der Verlängerung merkte man beiden Mannschaften an, dass diese intensiv
und dennoch ausgesprochen fair geführte Partie, viel Kraft gekostet hatte. Es
zeichnete sich schnell ab, dass die Zuschauer im bestens gefüllten Waldstadion
auch noch ein Elfmeterschießen geboten bekommen würden. Während Jens
Richter, Patrick Breß und Tim Lüdeke für die SG 03 sicher verwandelten, traf auf
Polzer Seite lediglich John Mäder. Thilo Wilkens scheiterte an Kay Roby, Steffen
Willuweit traf ans Lattenkreuz. Und so gab es für Spieler und Anhänger der
Gastgeber kein Halten mehr, als auch der vierte SG-Schütze, Oliver Bahls, den
Ball ins Netz setzte.
Apropos Fans: Das wichtigste zuerst: Obwohl die Tribüne zeitweise einem
Tollhaus glich, blieb es friedlich. Aber was sich der größtenteils alkoholisierte
Teil der "Fans", die sich im Jahresverlauf glücklicherweise kaum einmal auf den
Fußballplatz "verirren", an verbalen Entgleisungen gegenüber den Polzern
leistete, ging weit unterhalb die Gürtellinie und hat auf einem Sportplatz nichts
verloren.
SG 03 Ludwigslust/Grabow: Roby - Kunert, Krogmann (71. Zimmermann), Diehn,
Feldmann (103. Radeck), Zantow, Bahls, Richter, Lüdeke, Wischnat (80. Zachhuber),
Breß.
Blau-Weiß Polz: Kopischke -Willuweit,
Hoppe, Schult, Möller, Wallbaum (88. Leppin), Möller, Mäder, Pätzold (81. Schuldt),
Wilkens, Brinkmann.
Jörg Schwanbeck (SG 03
Ludwigslust/Grabow): ich freue mich riesig für die Mannschaft und das
Umfeld. Natürlich ist eine Entscheidung im Elfmeterschiessen immer glücklich.
Aber ich denke wir haben über die 120 Minuten gesehen, mehr investiert und uns
den Sieg verdient. Insbesondere läuferisch war das top. Bei aller Euphorie müssen
wir aber auch über die zwei Minuten reden, in denen wir uns durch individuelle
Fehler fast selbst um den Lohn gebracht hätten.
Rene Weidmann (Blau Weiß Polz): Ich denke
man kann Zuschauern nicht mehr bieten als es beide Mannschaften in diesem Derby
getan haben. Das war Spannung bis zuletzt. Glückwunsch an Grabow, das war eine
starke Leistung. Wir haben uns
angesichts unserer schwierigen Situation in der Verbandsliga aber ebenfalls gut
verkauft. Deshalb bin ich nicht unzufrieden. Enttäuschend ist für mich nur,
dass wir so spät noch den Treffer zum 3:3 kassiert haben.
14.11.09 - Klare Niederlage
im Kellerduell
Polz: Kopischke, Willuweit, Schuld,
Ranft, ab 65. Wallbaum, Möller, Mäder, schult, Müller, Patzold, ab 75. Leppin,
Wilkens, Brinkmann
Die Polzer Fußballer hatten sich für
das Kellerduell im Greifswald viel vorgenommen doch statt dessen setzet es eine
ernüchternde 1:5 Niederlage.“ Nach den guten Leistungen der letzten Wochen
war dieser totale Absturz für alle eine negative Überraschung. Was wir
angesichts der Bedeutung dieses Spiels geboten haben war viel zu wenig.“
Fasste ein enttäuschter Rene Weidmann zusammen. Alle Gegentreffer seien direkt
auf individuelle Fehler zurückzuführen.
Nach dem frühen Rückstand in der
5. Min brachte Stefan Brinkmann zunächst ins Spiele zurück als er nach guter
Vorarbeit von John Mäder und Thilo Wilkens per Direktabnahme das 1:1 erzielte.
(14.) Die Heimelf wirkte gedanklich schneller und legte die nötige Aggressivität
an den Tag, Der Gegner half allerdings weiter kräftig mit. Nach einem
Ballverlust in der Vorwärtsbewegung und einem unhaltbaren Freistoß heiß es in
der 23. Min 3:1.Es folgte die beste Phase der Polzer Thilo Wilkens kam nach
einer scharfen Eingabe von Arne Pätzold den berühmten Tick zu spät (27.) und
setzte in der nächsten Szene den Ball an die Latte. Einen Lupfer von John Mäder
lenkte der Keeper mit den Fingerspitzen über die Latte (32.) Und wäre Thilo
Wilkens zu Beginn der 2. Halbzeit der Ball nicht versprungen hätte es durchaus
3:3 stehen können.(55.) Stattdessen fielen nach einer Standardsituation und
einem Fehler des Polzer Keepers die Tore zum ernüchternden1:5 Endstand.
„Wir sind völlig zu Recht Tabellenletzter. Jetzt gilt es:
zusammenraufen und durch“, gibt Rene Weidmann als Devise für die kommenden
Wochen aus
07.11.09 - Polzer durch bittere Niederlage wieder am
Tabellenende
SV Blau Weiß Polz
– SV Waren 0: 2 ( 0:1)
Polz: Kopischke, Willuweit, Hoppe,
Ranft, Möller (65. Schult F.) R.Schult, Wallbaum, (65. Müller) Mäder, Pätzold,
Wilkens Brinkmann, (79. Knaack)
Die 0:2 Heimniederlage, die Polzer Verbandsligafußballer gegen den SV
Waren kassierten war schon fast typisch für die Situation eines
Tabellenletzten. Auf Grund der starken 1. Halbzeit hatten die Polzer zumindest
einen Punktgewinn verdient. Bei entsprechender Chancenverwertung war sogar eine
Überraschung möglich. Die ersten nennenswerten Situationen gehörten der
Heimelf. Stefan Brinkmann setzte den Ball knapp über das Tor.(6.) Wenig später
hatte Ronny Schult wohl zuviel Zeit zum Überlegen. Auf der anderen Seite zwang
Ronny Schlüter Mario Kopischke zu einer Glanzparade (23.) Dann waren aber die
Polzer an der Reihe Einen Kopfball von Steffen Willuweit fischte der starke Gästetorwart
aus dem Winkel (33.). Bei der anschließenden Ecke köpfte Thilo Wilkens den
Ball an die Latte. Bei einem unglücklich abgefälschten Distanzschuß fiel dann
das sehr glückliche Führungstor für den Gast. Fast wäre den Blau Weißen die
sofortige Antwort gelungen. Von Thilo Wilkens glänzend in Szene gesetzt
scheiterte Steffen Brinkmann zweimal am Warener Keeper
und schob beim 3. Versuch den Ball am Tor vorbei. (40.) Die größte
Chance hatte John Mäder bei einem an Thilo Wilkens verwirkten Elfmeter. Doch
der Torwart hatte richtig spekuliert und behielt auch hier die Oberhand. Nach
dem Wechsel passiere vor beiden Toren nicht mehr viel. Das 0:2 in der 77. Min
durch einen schulbuchmäßigen Kopfball war dann die fast logische Folge gegen
einen nun aufgebende Polzer Mannschaft die dieses Spiel in der 1. Halbzeit
verloren hat.
31.10.09 - Gute Polzer Moral blieb unbelohnt
SV Vorwärts Drögeheide – SV Blau
Weiß Polz 1:0
Polz: Kopischke, Willuweit, Möller,
Schult, Ranft, Brinkmann, Mäder, Wallbaum, Wilkens, Knaack, M. Becker
Der verdiente Punktgewinn blieb den
Verbandsligafußballern aus Polz bei der unglücklichen Niederlage in Drögeheide
zwar verwehrt. Aber wie sich die ersatzgeschwächte Mannschaft auf dem
ungeliebten Kunstrasenplatz verkaufte, lässt für die kommenden Spiele hoffen.
In einer ausgeglichenen 1. Halbzeit hatte John Mäder nach Freistoß von Robert
Wallbaum die Polzer Führung auf dem Kopf. Das Tor des Tages fiel wenig später
auf der anderen Seite. Weine scheinbar harmlose Szene
auf Höhe der Mittellinie nutzet der Gastgeber zu einer Steilvorlage .
Gegen den folgenden Kopfball war der erneut gut haltende Mario Kopischke machtlos (19. Min.) Auch die Blau Weißen erzielten einen
Treffer, den der Schiedsrichter aber nicht anerkannte weil Thilo Wilkens knapp
im Abseitsstand (35.)
Nach dem Wechsel verpasste Drögeheide zunächst das mögliche 2:0 (51.)
Mitte der 2. Hälfte wurden die Blau Weißen spielbestimmend . Enrico Knaack
scheiterte zweimal am guten Vorwärts Keeper
der in der 86. Min auch das Glück auf seiner Seite als sich 2 Polzer
beim Abschluss gegenseitig behinderten, so dass es beim glücklichen Heimsieg
bleib.
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 24. Oktober 2009
Blau Weiss Polz -
Pasewalker FV 3:0 (2:0)
24. Oktober 2009
Ersehnter 1. Heimsieg
der Saison gegen Mitkonkurrenten
Vorentscheidung
schon nach schneller Führung gegen spielerisch guten Gegner
Polz:
Kopischke, Ranft, Willuweit, Hoppe (F.Schult), R.Schult, Möller (Wacker),
Mäder,
Müller, Wilkens, Pätzold, Brinkmann
Im 5. Heimspiel
gelang den Polzer Verbandsligafußballern
endlich der erste Heimsieg und
dass im wichtigen Spiel gegen einen der vermeintlichem direkten Konkurrenten
um den Klassenerhalt.
Mit dem Bewusstsein,
dass in diesem Spiel kein Schönheitspreis vergeben wird und nur das Ergebnis
zählt begann die Polzer Elf mit einer Offensivaktion, wurde dann aber gleich
in der Abwehr zu höchster Konzentration gezwungen.
Nach einem Handspiel
eines Pasewalkers in der 14. Minute eröffnete sich die Möglichkeit zum so
wichtigen Führungstreffer. John Mäder verwandelte sicher. Als Kapitän Thilo
Wilkens mit einer schönen Einzelleistung nur Minuten später aus
Nahdistanz auf 2:0 erhöhen konnte schien der wichtige Sieg greifbar nahe.
Jetzt hatte der heute
vorbildlich kämpfende Gastgeber eine ideale Ausgangsposition um sein
schnelles Konterspiel aufzuziehen und spielerische Nachteile zu kompensieren.
Es entwickelte sich
ein trotz seiner Bedeutung bemerkenswert faires Spiel mit einem guten
Nachwuchsschiedsrichter, in dem jetzt Pasewalk notgedrungen spielerisches Übergewicht
erlangte, die Polzer Hintermannschaft aber selten in Verlegenheit bringen
konnte.
Doch in der 42.
Minute bewahrte der heute fehlerfreie Mario Kopischke seine Elf bei einem
Freistoß, den er gekonnt über die Latte lenkte, vor dem Anschlusstreffer.
Kurz nach der Pause war
ein abgefälschter Schuss der Pasewalker das Signal für den Gastgeber, sich
nicht auf der scheinbar sicheren Führung auszuruhen sondern das entscheidende
3:0 anzustreben. Jetzt endlich sahen die heute zufriedenen Fans die lang
ersehnten druckvollen Konterangriffe ihrer Elf und es kam die Zeit des starken
Pasewalker Torwarts.
Nach 53 Minuten
parierte er einen Schuss von Thilo Wilkens nach Vorarbeit von John Mäder. 5
Minuten später flankte wieder
John Mäder auf den erneut lauf - und einsatzstarken Stefan Brinkmann. Seinen
Kopfball holte der Gästekeeper mit toller Reaktion aus dem Torwinkel. In der
62. Minute war er bei einem Kopfball des aufgerückten Steffen Willuweit zur
Stelle und verhinderte die jetzt überfällige Spielentscheidung. In der 75.
Minute war es dann endlich soweit. Stefan Brinkmann bediente nach erneut
tollem Einsatz Thilo Wilkens und dieser ließ dem herauslaufenden Torwart
diesmal keine Chance und verwandelte zum entscheidenden 3:0 Siegtreffer.
Dieser wichtige,
durch die eindeutigen Chancenvorteile hochverdiente Sieg sollte der Mannschaft
das notwendige Selbstvertrauen geben, auch wenn man in den nächsten zwei
Spielen wieder nur Außenseiter zu sein scheint.
Ingo Runow
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 12. Oktober 2009
Das Siegen noch nicht
verlernt
12. Oktober 2009 | von Thomas
Willmann

Entschlossene Polzer Offensivaktionen, wie dieser Schuss von Mannschaftskapitän
Thilo Wilkens, besaßen in der ersten Halbzeit Seltenheitswert. Thomas
Willmann/Thomas Zenker
LÜBTHEEN - Als "Angsthasenfußball" stufte Mannschaftsbetreuer Alf
Bußacker die in den ersten 45 Minuten gezeigte Leistung der Blau-Weißen ein.
Das traf es ziemlich genau. Im Dauerregen auf dem Lübtheener Jahn-Sportplatz war fast jeder Polzer Aktion
das fehlende Selbstvertrauen anzumerken. Da wurde immer wieder
der Weg zurück gesucht. In Richtung gegnerisches Tor lief kaum etwas
zusammen.
Die kampfstarke Heimelf nutzte die
Verunsicherung, hielt die Partie völlig offen und hatte
sogar Chancenvorteile. Als der schnelle Kai Banowski
scharf in den Strafraum flankte, konnte ein Polzer Abwehrspieler den Ball mit
Mühe noch über die Latte befördern (6.). In der 21. Minute bejubelten die Con
corden-Fans das 1:0. Florian Lüders versuchte es aus der Distanz, Mario
Kopischke wehrte zu kurz und nach vorne ab, und Chris Brennenstuhl
ließ sich diese Chance nicht entgehen. Auch bei einem Schuss von Kai Banowski hatte
der Blau-Weiß-Keeper einige Probleme (25.). Thomas Hogh-Predatsch im
Lübtheener Tor verlebte dagegen eine geruhsame erste Halbzeit. Er musste
nicht einmal ernsthaft eingreifen. Die einzigen brenzligen Situationen bereinigten
seine Vorderleute, indem sie sich in Schüsse von Thilo Wilkens (39.) und
Sebastian Müller (43.) warfen.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild.
Die auf zwei Positionen umgestellte Polzer Mannschaft zeigte sich wesentlich entschlossener und hatte
auch das Glück, zu zwei schnellen Toren zu kommen. Zunächst verwertete Enrico
Knaack eine präzise Flanke von Stefan Brinkmann per Kopf (47.). Nur zwei
Minuten später setzte Arne Pätzold den Ball im Anschluss an eine Ecke zum 1:2
ins Netz.
Mit der Führung im Rücken wirkten die Aktionen des Verbandsligisten wesentlich
durchdachter, was nicht heißen soll, dass alles rund lief. Es schlichen sich
immer wieder einfache Ballverluste ein, die ein kollektives Kopfschütteln auf der
Bank auslösten. Doch als John Mäder nach einer weiteren mustergültigen
Brinkmann-Flanke das 3:1 markierte (74.), war das Spiel entschieden.
Stefan Brinkmann und Thilo Wilkens hätten den Vorsprung in der Schlussphase
leicht ausbauen können. Der von Oliver Müller mit einem Traumpass in Szene
gesetzte Brinkmann verfehlte knapp das Ziel, (80.), der Polzer Kapitän suchte
nach sehenswertem Solo nicht selbst den Abschluss, sondern legte auf den klar
im Abseits stehenden Arne Pätzold ab (85.).
Nicht ins Bild einer ansonsten von beiden Seiten sehr fair geführten Partie
passte die unnötige Rote Karte für Rene Seemann. Erst kurz zuvor
eingewechselt, ließ sich der Concorde nach einem klaren Foul verbal in Richtung
Schiedsrichter aus und konnte duschen gehen.
Blau-Weiß Polz: Kopischke - Möller, Hoppe,
Leppin (78. Wacker), Ranft, Mäder, Müller,
Brinkmann, Pätzold, Wilkens, Knaack (63. Becker).
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 28. September 2009
Fitness reicht nicht
für 90 Minuten
28. September 2009 | von Thomas
Willmann

In der zweiten Halbzeit geriet die Polzer Abwehr in Wismar gehörig unter
Druck. In dieser Szene kann Daniel Hoppe vor dem lauernden Anker-Stürmer
Marcel Heine klären. Dirk Maronn
WISMAR/POLZ - Auch wenn die
Niederlage vielleicht etwas zu hoch ausfiel, weil sich die Polzer bei einigen
Gegentreffern "wirklich dumm angestellt haben" (O-Ton Mannschaftsbetreuer Alf
Bußacker), so gab es an der Überlegenheit der Anker-Elf nichts zu
deuteln. Mit zunehmender Spielzeit wurden vor allem die physischen
Vorteile des Meisterschaftsaspiranten immer deutlicher: "Wenn wir in Sachen
Fitness nicht gründlich an uns arbeiten, sind wir in der Verbandsliga nicht
konkurrenzfähig", stellte Übungsleiter Rene Weidmann unmissverständlich
klar. "Und da sollte sich jeder Einzelne
einmal an die eigene Nase fassen."
Schon vor dem Anpfiff waren die Gäste zu einer
Umstellung gezwungen. Der gesundheitlich angeschlagene Mario Kopischke signalisierte beim
Warmmachen, dass er passen musste. An seiner Stelle
zog der eigentlich als Stürmer vorgesehene Enrico
Knaack die Torwarthandschuhe an. "Enrico hat seine
Sache trotz der sieben Gegentreffer sehr gut gemacht", gab es ein Sonderlob
vom Trainer.
In der Anfangsphase, als die Kraft noch reichte, sah das gar nicht schlecht aus,
was die Blau-Weißen zeigten. Wismar kombinierte zwar gefällig, ließ den Gegner
aber mitspielen. Der nahm die Einladung an und zog seinerseits einige schöne
Angriffe auf. So konnte ein Kopfball von Thilo Wilkens noch so gerade zur Ecke
geklärt werden (18.). Und auch die brachte Gefahr. Anker-Keeper Johannes
Höcker hatte große Mühe, den von Stefan Brinkmann mit viel Effet nach innen
gezogenen Ball aus dem Torwinkel zu fischen.
Die Partie nahm dann aber doch den erwarteten Verlauf, als Wismar innerhalb
weniger Minuten mit 2:0 in Führung ging. Beide Treffer erzielte Kapitän
Fabian Bröcker, der zunächst aus der Drehung genau die Lücke fand (28.) und dann
einen unstrittigen Foulelfmeter verwandelte (32.).
Dem endgültigen "Genickbruch" zu Beginn der zweiten Halbzeit (53.) ging eine
kuriose Szene voraus. Bei einem Freistoßpfiff war man sich im Lager der Blau-Weißen sicher: Ballbesitz für uns. Doch bevor
Steffen Willuweit reagieren konnte,
führte ein Wismaraner in die andere Richtung aus. Der Schiedsrichter ließ das
Spiel weiterlaufen. Tumultartige Szenen und ein Freistoß an der Polzer
Strafraumgrenze waren die Folge. Marcel Heine traf zum 3:0.
Danach brach das Schlusslicht regelrecht ein und bekam durch André
Hildebrandt (60.), Fabian Bröcker (77.), David Rosinski (79.) und Marcel Wulff
(82.) noch vier weitere Tore "eingeschenkt". Nur ein Sieg und ein Torverhältnis von 9:27, so lautet die doch etwas
deprimierende Polzer Zwischenbilanz nach sieben Spieltagen.
Blau-Weiß Polz: Knaack - Willuweit, Hoppe,
Ranft, Möller (86. Wacker), Brinkmann, Mäder, Müller (59. Leppin), Pätzold, Wilkens,
Schuldt.
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 31. August 2009
Am Ende völlig
eingebrochen
31. August 2009 | von Thomas
Willmann

Selbst in Unterzahlsituationen sorgten die spielstarken Rostocker (in Rot-Weiß)
immer wieder für viel Torgefahr am und im Polzer Strafraum. Thomas Willmann
POLZ - An dem Ergebnis gibt es nichts zu deuteln. Die Rostocker
stellten die klar bessere Mannschaft. Dennoch, der kuriose Spielverlauf ließ
die Polzern zwischenzeitlich sogar berechtigt auf einen eigenen Erfolg hoffen.
Sie glichen zweimal einen Rückstand aus und gingen mit 3:2 in Führung, um
dann in der Schlussphase völlig einzubrechen.
Spielerisch lief bei der Heimelf an diesem Tag gar nichts, das wurde schon in
der Anfangsphase deutlich. Die Polzer ließen aber auch die nötige
Zweikampfstärke vermissen, um die junge Rostocker Mannschaft - der älteste
Spieler im RFC-Kader war 23 Jahre alt - zumindest auf diesem Weg zu
beeindrucken. Die Gäste gingen wesentlich aggressiver zu Werke und
erarbeiteten sich schnell deutliche Feldvorteile. Das 0:1 resultierte aus
einem Foulelfmeter, den Tobias Kirschnik sicher verwandelte (16.).
Vorausgegangen war ein Ballverlust der Blau-Weißen am gegnerischen Strafraum.
Ein Freistoß brachte die Gastgeber zurück ins Spiel. Ronny Schult schlug den
Ball scharf in den Strafraum, Thilo Wilkens war mit dem Kopf zur Stelle (22.).
Der Ausgleich änderte nichts am
grundlegenden Bild. Der RFC zog ein flüssiges Spiel auf, dem die Polzer wenig
entgegenzusetzen hatten. Waren sie bei einem Pfostenschuss von Steffen Evers
noch mit Fortuna im Bunde (28.), so fiel in der 41. Minute doch das 1:2.
Wieder wurde es den Gästen sehr leicht gemacht. Thomas Schöllkopf nahm den
Ball freistehend auf und "tunnelte" Mario Kopischke. Die erste
Halbzeit war praktisch gelaufen, da sorgte John Mäder per Handelfmeter für
einen aus Sicht der Heimelf schmeichelhaften Zwischenstand (45.).
Und es kam noch besser: Der erste
wirklich gelungene Polzer Angriff nach dem Seitenwechsel führte zum 3:2. Eine
von Stefan Brinkmann scharf vors Tor gezogene Flanke lenkte ein Rostocker
Abwehrspieler unhaltbar ins eigene Netz ab (70.). Was sich in der Folge
abspielte, löste ein allgemeines Kopfschütteln im Waldstadion aus. Mühelos
kombinierte sich der RFC bis an den gegnerischen Strafraum durch, genauso mühelos
brachte Robert Wullwage den Ball zum 3:3 unter (72.). Wenig später schienen
die Polzer gedanklich noch bei einer strittige Abseitsentscheidung, durch die
Thilo Wilkens um eine klare Chance gebracht wurde (77.). In jedem Fall sahen
sie tatenlos zu, wie der Gegner einen Abschlag abfing, schnell umschaltete und
aus relativ spitzem Winkel zum dritten Mal in Führung ging (79.). Die
Blau-Weißen waren nicht mehr in der Lage, sich gegen die drohende Niederlage
zu stemmen und kassierten noch zwei weitere Gegentreffer (83. und 90.) zum
deprimierenden 3:6-Endstand.
Der Polzer Übungsleiter richtete den
Blick bei aller Enttäuschung gleich wieder nach vorne: "Das Ergebnis
geht völlig in Ordnung. Zumal unsere Tore zwar irgendwie schon erzwungen,
aber doch eher Zufallsprodukte waren. Wir haben uns wohl selbst zu hoch
eingeschätzt und gegen diese spielstarken jungen Burschen die nötige
Robustheit vermissen lassen. Was positiv ist: Wir haben unsere Mannschaft
jetzt so weit zusammen und ich denke, unsere Zeit wird noch kommen."
Blau-Weiß Polz: Kopischke - Willuweit,
Hoppe (75. Schuldt), Ranft, Schult, Möller (80. Wallbaum), Brinkmann, Leppin
(84. Leppin), Mäder, Pätzold, Wilkens.
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 25. August 2009
Polzer Lehrstunde,
wie man es nicht macht
24. August 2009 | von thow
Viel vorgenommen, nichts umgesetzt: So
könnte man den Auftritt der Polzer Verbandsliga-Fußballer beim TSV Friedland
in wenigen Worten zusammenfassen. Die 0:2-Niederlage beim Aufsteiger hinterließ
einen sprachlosen Übungsleiter Rene Weidmann: "Am liebsten würde ich
gar nichts sagen. Das war so krass, an dieser Vorstellung kann ich kein gutes
Haar lassen."
Völlig unverständlich war aus
Weidmanns Sicht der totale Gegensatz zur starken Leistung der Vorwoche
(2:1-Sieg in Warnemünde). Seine Mannschaft habe taktisch und technisch alles
an Fehlern gemacht, was man in einem Spiel nur erzeugen könnte. Und das gegen
einen Gegner, dem die Verunsicherung nach seinen beiden Auftakt-Niederlagen
deutlich anzumerken gewesen sei. "Wenn man sich nur aufs Tore verhindern
beschränkt hätte, wäre hier mit relativ einfachen Mitteln zumindest ein 0:0
drin gewesen."
Durch einen leichtfertig vertändelten
Ball im Mittelfeld spielte man dem Aufsteiger optimal in die Karten. Es wurde
nicht energisch nachgesetzt und der Schuss aus spitzem Winkel passte genau ins
lange Eck (13.). Dem 2:0 gingen mehrere "Korken" in der Blau-Weiß-Abwehr
voraus. Ein Friedländer traf freistehend die Latte. Der Abpraller sprang
einem Mitspieler mehr oder weniger unfreiwillig auf den Fuß und trudelte ins
Netz (76.).
Das Spiel zeigte von der gesamten
Anlage deutliche Parallelen zur Vorwoche auf - allerdings mit vertauschten
Rollen. Diesmal waren es die Polzer, die konzeptlos anrannten. Weidmanns
Versuche, schon früh von außen einzuwirken - "macht euch doch das Leben
leicht, schlagt lange Bälle in die Spitze und habt Geduld" - verpufften
ungehört: "Es war so, als wenn ich überhaupt nicht da gewesen wäre."
Somit ist genau das eingetreten, was
die Blau-Weißen unbedingt verhindern wollten. Sie haben die Chance verpasst,
Friedland erst einmal auf Abstand zu halten und stattdessen einem vermeintlich
direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt Aufbauhilfe geleistet:
"Das waren drei verschenkte Punkte, ohne Wenn und Aber. So eine
Mannschaft musst du in jeder Aufstellung schlagen, wenn du bestehen
willst."
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 17. August 2009
Taktisches Konzept
ging voll auf
17. August 2009 | von thow
Die Verbandsliga-Fußballer des SV Blau-Weiß Polz wollten beim SV Warnemünde
eigentlich "nur" ein achtbares Ergebnis erzielen, in jedem Fall ein
0:5 wie zum Saisonauftakt in der Vorwoche gegen Neubrandenburg vermeiden. Dass
man nach 90 Minuten drei Punkte von der Ostsee mitnahm, löste natürlich großen
Jubel im Lager der Blau-Weißen aus. "Das war von der ersten bis zur
letzten Minute eine starke Leistung. Wir haben kaum Chancen zugelassen und
immer wieder schnell gekontert. Unser taktisches Konzept ist zu hundert
Prozent aufgegangen", kommentierte ein sehr zufriedener Übungsleiter
Rene Weidmann den verdienten Auswärtssieg.
Die Polzer agierten abwartend und ließen
die Heimelf bewusst das Spiel machen. Warnemünde konnte aus der optischen Überlegenheit
aber kein Kapital schlagen und strahlte nur bei einigen Eckbällen ansatzweise
Torgefahr aus.
Nach eigener Großchance in Rückstand
geraten
Dennoch gerieten die Blau-Weißen ärgerlicherweise in Rückstand.
Ausgangspunkt war ein eigener Angriff, bei dem John Mäder zurückgepfiffen
wurde. "Das war nie und nimmer abseits", ereiferte man sich auf der
Polzer Bank. Der schnell ausgeführte Freistoß landete wieder bei den Gästen.
Arne Pätzold, der an diesem Tag ein riesiges Laufpensum absolvierte, tauchte
frei vor dem Tor auf. Er wollte uneigennützig ablegen, doch aus dem missglückten
Querpass entwickelte sich ein Gegenangriff, der mit einem aus Polzer Sicht
ebenfalls fragwürdigen Freistoßpfiff an der Strafraumgrenze endete.
Christian Wilms setzte den Ball zum 1:0 ins Netz (24.).
Die Gäste wichen auch nach diesem
Gegentreffer nicht von ihrer Taktik ab und kamen kurz vor der Pause zur großen
Ausgleichschance. Nach mustergültiger Vorarbeit von Thilo Wilkens schob Arne
Pätzold den Ball aus kurzer Distanz am Tor vorbei (40.). Am grundlegenden
Bild änderte sich in der zweiten Halbzeit wenig. Warnemünde rannte an, fand
aber keine geeigneten Mittel gegen gut stehende Blau-Weiße. Die fingen immer
häufiger Bälle ab und starteten schnelle Konter. Scheiterte Hannes Leppien
noch am stark reagierenden Warnemünder Keeper (48.), so krönte John Mäder
seine Leistung, indem er den Torwart ausspielte und zum überfälligen
Ausgleich verwandelte (68.). Bei einigen im Ansatz ähnlichen Aktionen fehlte
in der Folge oft die nötige Präzision, um eine mögliche Vorentscheidung
herbeizuführen.
Kopfballstärke des Kapitäns drei
Punkte wert
Am Ende stand den Polzern das Glück des Tüchtigen zur Seite. In der
vorletzten Minute spielte Kapitän Thilo Wilkens bei einer Ecke seine
Kopfballstärke aus, und es hieß 1:2. Die kurze Nachspielzeit überstanden
die Gäste, ohne noch einmal ernsthaft in Bedrängnis zu geraten.
Blau-Weiß Polz: Kopischke -
Willuweit, Hoppe, Ranft, Möller, Mäder, Schult, Brinkmann (Wacker), Leppien,
Wilkens, Pätzold (Maik Becker).
SVZ - Nachrichten aus
Mecklenburg-Vorpommern vom 10. August 2009
Gegen
effektive Gäste in der Besetzung chancenlos
11. August 2009 |
von Ingo Runow/thow
POLZ - Auch wenn die Niederlage am Ende vielleicht um das ein oder
andere Tor zu hoch ausfiel, dass die Polzer leer ausgingen, stellte für
Insider keine große Überraschung dar. Angesichts der eigenen
Aufstellungsprobleme hatten sich von vorn herein nur die größten
Optimisten im Polzer Lager gegen den ambitionierten FC Neubrandenburg einen
Punktgewinn ausgerechnet. Gleich fünf Stammspieler inklusive des Kapitäns
mussten ersetzt werden. Ein achtbares Resultat sollte trotzdem
herausspringen.
Schon nach fünf Minuten musste der an diesem Tag fehlerfreie Blau-Weiß-Keeper
Mario Kopischke mit einer guten Reaktion einen Rückstand verhindern. Wenig
später war es dann doch passiert. Ronny Strübing brachte den Favoriten in
Führung (13.). Die Polzer zeigten sich nicht geschockt und brachten kurz
darauf das Gästetor erstmals in Bedrängnis, als ein Abwehrspieler vor der
Linie klären musste. John Mäder hatte die große Ausgleichschance auf dem
Fuß, scheiterte per Foulelfmeter aber am Gästetorwart (17.). Nach dem 0:2
per Kopfball (21.) hätte Enrico Knaack nach schöner Flanke eine der
wenigen Polzer Torchancen ebenfalls per Kopf verwandeln und den
Anschlusstreffer erzielen können. Doch auch er fand im Neubrandenburger
Schlussmann seinen Meister.
So ein Erfolgserlebnis
hätte bei der Heimelf vielleicht notwendige Kräfte freigesetzt, um sich
gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Aber der Gast war weit
ausgeglichener besetzt und kam zu verhältnismäßig leichten Toren. Spätestens
mit dem 0:3 (38.) und 0:4 (55.) war die Sache gelaufen, und die Polzer
Mannschaft ergab sich dem jetzt zurückschaltenden Gegner fast kampflos. Das
0:5 in der 83. Minute war der Schlusspunkt in einer im Verlauf des Spiels
einseitig gewordenen Partie, die wieder einmal deutlich machte, dass
Stammspieler in der Polzer Mannschaft nur schwer oder gar nicht zu ersetzen
sind. Einziger Lichtblick war die couragierte Leistung des 20-jährigen
Neuzugangs Hannes Leppin.
Für den einzigen
wirklichen "Aufreger" sorgte die Verletzung von Schiedsrichter
Ludwig, der von seinem Assistenten Söllig ersetzt wurde, für den wiederum
Klaus Borowski dankenswerter Weise in der zweiten Halbzeit an der Linie
einsprang.
Blau-Weiß Polz:
Kopischke - Hoppe, Schult, Ranft, Mäder, Leppin (80. Kürschner),
Hundertmark (70. Wacker), Brinkmann, Knaack (75. Maik Becker), Möller, Pätzold.
Allianz-Cup
des SV Blau Weiss Polz II
Torschützenkönig:
Gorden Amling SV Cumlosen 10 Tore
Endstand:
1. Reckenziner
SV
18:7 Tore
18
Punkte
2.
SV Blau Weiß Polz II
17: 9 15
3. SV Cumlosen
18:17
15
4. SV Blau Weiß Lenzen
13:14
15
5. SV Jahn Lanz
12:12
7
6. SV Blau Weiß Polz I
12:13
7
7. SV Schwarz Weiß Eldena
9:20
4
8. SC Hertha Karstädt
2:21
1
Juli 2009: Verabschiedung Jens
Hundertmark

17.07.2009
Trainingsbeginn
18.07.2009
15.00 Uhr Blau Weiß Polz –
Einheit Perleberg 2:0
24.07.2009
19.00 Uhr SV Cumlosen –
Blau Weiß Polz 3:7
25.07.2009
14.00
Uhr Eintracht
Mechau –
Blau Weiß Polz 6:0
31.07.2009
19.30
Uhr Blau Weiß Polz
– SV Plate 3:0
01.08.2009
weiteres Vorbereitungsspiel
08.08.2009
1. Punktspiel
Spielplan
Polz
Stolz
auf weiteres Verbandsliga-Jahr
SV Blau Weiß Polz freut sich auf neue
Saison in höchster Landesspielklasse
Von der
Ausgangssituation her waren die Verbandsligafußballer des SV Blau Weiß Polz
eigentlich abgestiegen. Dennoch werden sie im August in der höchsten
Landesligaspielklasse auflaufen.
Durch den, lange als
Absteiger platzierten Torgelower SV in der Oberliga wären aus der Verbandsliga
zwei Mannschaften abgestiegen und damit nach der insgesamt achten
Verbandsligasaison den SV Blau Weiß Polz erwischt. Eine bis zum Abpfiff
spannende Saison beendeten die Polzer auf dem vorletzten Tabellenplatz. Für den
Rettungsanker sorgte der FSV Bentwisch, der
seine Oberligamannschaft freiwillig zurückzog. Dadurch
blieb Torgelow der Oberligaabstieg und Polz der Verbandsligaabstieg
erspart und es erwischte den Lübzer SV.
„Natürlich war
das zum Ende hin ein
Zufallsprodukt. Ich möchte unseren Klassenerhakt trotzdem nicht als glücklich
bezeichnen. Solche Regelungen gehören nun einmal zum Fußball“, stellte der
Polzer Übungsleiter Rene Weidmann klar. Man sei in erster Linie stolz auf das
Erreichte, das man als verdienten Lohn für das große Engagement begreife.
Es deutete sich früh
an, dass die Blau Weißen vor einer ganz schwierigen Saison stehen würden.
Anders als im Vorjahr, als dem damaligen Aufsteiger ein Traumstart gelang,
wartete die Mannschaft diesmal nach fünf Spieletagen noch auf den ersten
Punktgewinn und stand so von Anfang an unter Druck. „Einige Spieler fehlten
urlaubsbedingt. Daneben galt es Sperren aus der Vorsaison abzusitzen. Und was
uns besonders schwer getroffen hat war die Verletzungsmisere.“ Allein sechs
Knochenbrüche hatte die Mannschaft im Verlaufe der Saison zu verkraften. Ständige
Umstellungen waren nötig und von einem eingespielten Team konnte kaum einmal
wirklich die Rede sein.
Die Hypothek der anfänglichen
Niederlagenserie erwies sich als schwer verdaulich. Das 0:1 am ersten Spieltag
in Malchin tat besonders weh, weil absehbar war, dass man gleich Punkte gegen
einen direkten Konkurrenten liegen gelassen hatte - Rene Weidmann saß selbst
als einziger Auswechsler auf der Bank.
Die Polzer kamen im
Verlaufe der Saison nie über den 12. Tabellenplatz hinaus. Zusätzlichen Druck
übte die Tatsache aus, dass anders als in der Vorsaison , mit dem SV Pastow
schon zur Winterpause weit abgeschlagen mehr oder wenige der einzige Absteiger
feststand, diesmal keine Mannschaft leistungsmäßig abfiel. Jeder Punkt musste
hart erkämpft werden.
Ein Blick in die
Statistik macht deutlich, wo das größte Problem der Blau Weißen lag. Auswärts
bekam man kein Bein an die Erde. 14 Niederlage standen nur ein, wenn auch ein
sehr wichtiger 2:1 Sieg in Lübz gegenüber. (Torverhältnis 12:44), das war die
schlechteste Bilanz aller Verbandsligisten. Die nur als katastrophal
einzustufende Ausbeute lag nicht etwa an
durchgehen schwachen Leistungen. Einmal abgesehen von den Spielen in Waren
(1:6), Malchow (0:6) und Neubandenburg (0:5) schnupperte man oft zumindest am
Teilerfolg, um letztendlich doch mit leeren Händen
und hängenden Köpfen die Heimreise anzutreten.
Rene Weidmann steht
diesem Phänomen ziemlich ratlos gegenüber: Ich bin jetzt zwei Jahre auf der
Trainerbank dabei. Wenn ich mir unsere Auswärtsschwäche erklären könnte, hätten
wir das längst abgestellt.“
Ganz anders sah das
im heimischen Waldstadion aus, wo die Polzer mit einer positiven Bilanz
aufwarten konnten. Sechs Siege und fünf Unentschieden hielten die Mannschaft
„im Geschäft.“ Nur viermal konnten die Gäste drei Punkte entführen.
Selbst die Großen der Liga wie
Meister FC Schönberg oder der drittplatzierte FC Anker Wismar mussten beim 2:2
und 1:1 erkennen, wie schwer es ist im Waldstadion zu bestehen. „Wir haben
eine der schönsten Anlagen, (was übrigens auch von Gastmannschaften zu hören
ist), und die Fans sind für uns wirklich s der zwölfte Mann.
Gerade die jungen Spieler brauchen diese Atmosphäre als Kick, können dann
offensichtlich noch das ein oder andere Prozent mehr herausholen.
Die Leistung
einzelner Mannschaftsteile oder gar Spieler auszuwerten würde aus Weidmanns
Sicht wenig Sinn machen. Man sie als Team aufgetreten, mit allen Stärken und
Schwächen. Entgegen seiner Gewohnheit wollte er aber Thilo Wilkens doch ein
Sonderlob aussprechen. „Er Hat als Kopf der Mannschaft herausragendes
geleistet, seine Rolle als Mannschaftskapitän mehr als nur ausgefüllt. An Ihm
Bauen sich alle auf.“
Auf diese Qualitäten
möchten die Blau Weißen auch künftig bauen. Was den Kader für die nächste
Saison betrifft, tut sich wieder einmal recht wenig. Im Optimum stehen Rene
Weidmann 19 Spieler zur Verfügung. Auf der Habenseite ist mit dem 19 jährigen
Hannes Leppin aus Neuhaus letztlich ein Neuzugang für den Defensivbereich zu
verzeichnen. Allerdings gilt es den Abgang einer Polzer Institution zu
verkraften. Nach 19 Jahren (!) Zugehörigkeit zur ersten Mannschaft zieht Jens
Hundertmark einen Schlussstrich.“ Er war über all die Jahre ein Muster an
Zuverlässigkeit, hat eine ungeheure Konstanz bewiesen.“
Dass man praktisch
mit identischer Aufstellung antritt, ist aus Sicht der Verantwortlichen als
durchaus positiv zu bewerten. Alle Spieler haben ein gemeinsames Jahr
Verbandsliga auf dem Buckel und sich, insbesondere
was die jungen Spieler betrifft fußballerisch enorm weiterentwickeln können.
Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass es für den SV Blau Weiß
Polz ab dem 8. August (Punktspielstart) wieder „nur um den Klassenerhalt“
gehen kann. „Ich befürchte fast, dass es noch eine Spur härter wird“,
mutmaßt René Weidmann.
Die Ambitionen des
FC Anker Wismar sind klar in Richtung Oberliga formuliert. Daneben erwartete er
auch die Teams von FC Schönberg, SV waren uns FC Neubrandenburg weit vorne. Der
Sievershäger SV soll ebenfalls erheblich aufgerüstet haben uns Vereine wie
Pasewalker FV und FSV Malchin hätten schon in der Rückrunde mit zum Teil
ziemlich umgekrempelten Aufstellungen gezeigt, dass sie offensichtlich über
andere finanzielle Möglichkeiten verfügen. „Das ist ganz sicher nicht unser
Weg. Aber es wäre schön, wenn der Verein zusätzlich vielleicht für ein
bisschen zusätzliche Motivation sorgen könnte, zum Beispiel indem die Spieler
mit Hilfe von Sponsoren etwas mehr Kilometergeld bekämen. Sie betreiben ohnehin
schon einen hohen persönlichen Aufwand.“
In der am 17.07.09
beginnenden Saisonvorbereitung soll nach Möglichkeit dreimal pro Woche
trainiert werden.
Das Auftaktheimspiel
gegen den FC Neubrandenburg wird am 8. August gleich zu einer echten
Herausforderung. Nicht nur hier bauen die
Blau Weißen auf ihr begeisterungsfähiges
Publikum und die Unterstützung ihrer treuen Sponsoren.
SVZ am 16.07.2009
Rückblick auf die vergangene Saison
Saisonziel
erreicht – Klassenerhalt gesichert
Zwar bedurfte es
diesmal zum Erreichen des Saisonziels Klassenerhalt des „Rückzuges“ vom
Bentwischer SV aus der Oberliga aber dennoch ist die Leistung des Polzer Teams in
der Verbandsliga nicht hoch genug einzuschätzen. Reserven sind natürlich
vorhanden aber allgemein konnten die Erwartungen erfüllt werden. Keiner darf
vergessen auf welch hohem Niveau sich der kleine SV Blau Weiß Polz seit vielen
Jahren bewegt.
Vor allem auf die
erfahrenen Spieler war in fast allen Spielen der vergangenen Saison Verlass.
Auch einige junge Spieler konnten sich weiterentwickeln oder zumindest ihr
Potenzial andeuten. Leider bleibt wohl der zu kleine Kader und der Mangel an
gleichwertigen Ergänzungsspielern ein Dauerthema.
Auf jeden Fall
startet die Mannschaft im nächsten Jahr in die 3. Saison seit dem
Wiederaufstieg 2007 und insgesamt zum 9.
Mal als höchstplatzierte Mannschaft des Landkreises LWL in eine
Verbandsligasaison.
Dass die nächste
Saison nicht leichter wird als die vergangene und nicht nur der Mannschaft
wieder viel Kraft kosten wird, sollte jedem Spieler, Funktionär und Fan klar
sein.
Denn zweifellos
notwendige Verstärkungen für alle Mannschaftsteile sind nur schwer zu
realisieren. Dennoch können sich die treuen Fans wie in der vergangenen
Saison auf spannende und gutklassige Spiele vor allen vor dem heimischen
Publikum freuen.
Hier lieferte die
Mannschaft in der letzten Saison fast ausnahmslos starke Leistungen ab und ließ
nur wenige „ Punkte liegen“.
Die Auswärtsbilanz
dagegen war dürftig und bei einigen guten Auswärtsspielen brachte sich die
Mannschaft durch zu wenig Cleverness und auch mangels fehlenden Glücks oft in
der Schlussphase der Spiele um den verdienten Lohn. (siehe Saisonbilanz)
Vor allem in
taktische Hinsicht wurden Fortschritte erzielt. Zwangsläufig mussten zwar bei
den oft ausgeglichener besetzten Gegnern eine Feldüberlegenheit akzeptiert
werden um dann ergebnisorientiert mit den eigenen Stärken wie schnelles schnörkelloses
Angriffsspiel den Erfolg zu suchen.
Die physische
Verfassung der Spieler spielt auch weiterhin eine entscheidende Rolle. Dabei
wirkt sich die teilweise arbeitsbedingte Verhinderung einer besseren
Trainingsbeteiligung natürlich negativ aus. Aber ohne diese eigenen Stärken
werden Erfolge in der Verbandsliga noch schwerer zu erreichen sein.
In der nächsten
Saison muss unbedingt ein besserer Start gelingen, denn im Vorjahr wurden erst
am 6. Spieltag die ersten Punkte eingefahren.
Bleibt zu hoffen,
dass die Mannschaft keine weiteren Abgänge zu verkraften hat und die eine oder
andere personelle Verstärkung gelingt.
Wünschen wir allen
Spielern eine, wenn auch kurze aber erholsame Sommerpause um dann „fußballhungrig“
auf den gepflegten Rasen des wieder „gefürchteten“ Polzer Walstadions zurückzukehren.
Ingo Runow
Blau Weiss
Polz - Verbandsliga MV - Saison 2009/10
|
Name
|
(Alter)
|
|
Name
|
(Alter)
|
|
|
Trainer:
René Weidmann
|
|
|
|
| Co-Trainer:
Otto Ohnesorge |
|
Fotos: Torsten Gottschalk / Andreas
Runow
|
|
| Mannschaftsbetreuer:
Alf Busacker |
|
|
|
|
Abschlusstabelle
Verbandsliga M/V
Saison 2009/10:
Abschlusstabelle
Verbandsliga M/V
Saison 2008/09:
Abschlusstabelle
Verbandsliga M/V
Saison 2007/08:
Abschlusstabelle
Landesliga West M/V
Saison 2006/07:
Abschlusstabelle
Landesliga West M/V
Saison 2005/06:
Tabellen-Barometer "SV Blau Weiß Polz"
Abschlusstabelle
Verbandsliga M/V Saison 2002/03:
|
1.
|
Sievershäger SV
|
30
|
62:26
|
63
|
|
2.
|
FCT Neubrandenburg
|
30
|
76:43
|
63
|
|
3.
|
Anker Wismar
|
30
|
51:29
|
59
|
|
4.
|
Torgelower SV
|
30
|
73:45
|
55
|
|
5.
|
SV Waren 09 (N)
|
30
|
54:37
|
51
|
|
6.
|
Hafen Rostock
|
30
|
45:31
|
51
|
|
7.
|
Papendorf
|
30
|
64:47
|
50
|
|
8.
|
Greifswald (A)
|
30
|
62:44
|
46
|
|
9.
|
FC Pommern Stralsund
|
30
|
53:62
|
35
|
|
10.
|
Rostocker FC 1895
|
30
|
48:68
|
35
|
|
11.
|
Schönberg II (N)
|
30
|
49:78
|
34
|
|
12.
|
Malchower SV 90
|
30
|
40:52
|
30
|
|
13.
|
SV Emco Strasburg
|
30
|
34:47
|
30
|
|
14.
|
SV Blau-Weiß Polz
|
30
|
42:63
|
30
|
|
15.
|
FSV Malchin
|
30
|
46:70
|
26
|
|
16.
|
SV Warnemünde
|
30
|
32:89
|
13
|
Abschlusstabelle
Verbandsliga M-V Saison 2001/02:
|
1.
|
TSG
Neustrelitz
|
30
|
77:24
|
72
|
|
2.
|
Anker
Wismar (A)
|
30
|
71:24
|
72
|
|
3.
|
FCT
Neubrandenb.
|
30
|
77:26
|
62
|
|
4.
|
Papendorf
|
30
|
54:39
|
60
|
|
5.
|
Stralsund
|
30
|
58:46
|
51
|
|
6.
|
Malchower
SV 90
|
30
|
50:42
|
46
|
|
7.
|
SV
Emco Strasburg
|
30
|
37:41
|
45
|
|
8.
|
Torgelower
SV
|
30
|
62:47
|
40
|
|
9.
|
Sievershäger
SV
|
30
|
| | | | | |